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Pressemitteilungen
2004 |
Im KönigPalast dominierten Lions-Böller
3:4 einen Tag vor Silvester verloren die Pinguine ihren
Play-Off-Platz an Augsburg.
Krefeld. Das war weiß Gott kein schöner Jahresabschuss für die
Krefeld Pinguine. Nach der gestrigen 3:4 (2:3, 0:1, 1:0)-Niederlage
gegen den Deutschen Meister Frankfurt Lions kassierten die
Schützlinge von Trainer Bob Leslie nunmehr vier Niederlagen in
Folge. Damit wird der Kampf um einen Play Off-Platz wieder ganz eng
für den KEV. Gestern verloren die Gastgeber ihn erst einmal. Denn
jetzt ist Augsburg Achter.
Am Sonntag haben die Pinguine allerdings die Chance, bei den Kölner
Haien (18.30 Uhr) Revanche zu nehmen und wieder zu Boden gut zu
machen. Der Verlust der Punkte kam nicht unerwartet, denn mit
Alexander Selivanov und Chris Herperger, beide gesperrt, fehlten die
zuletzt besten Torjäger der Krefelder. Auch auf Shayne Wright, der
ebenfalls nach einer Zeitstrafe pausieren musste, wurde ein
wichtiger Abwehrspieler vermisst.
Im Duell der Meister von 2003 und 2004 hatten die Gäste den besseren
und glücklicheren Start. Bereits nach 119 Sekunden lagen sie mit 2:0
vorne. Den ersten Treffer durch den Ex-Krefelder Marc Beaucage
verursachte Abwehrspieler Daniel Kunce durch eine schlampige Abgabe.
Das zweite Tor der Gäste, nur 44 Sekunden später, durch den
DEL-Torschützenkönig Patrik Lebeau war etwas unglücklich, weil ein
Schuss von Stephane Robidas durch Lebeau unerreichbar für Torhüter
Robert Müller abgefälscht wurde.
Doch das dezimierte PinguineTeam gab, unterstützt durch die Fans der
Nordtribüne, nicht auf und wurde zwischen der 9. und 11. Minute
belohnt. Zuerst war es Abwehrspieler Tom Preissing, der in Überzahl
den Puck vorbei am Frankfurter Torhüter Ian Gordon zum
Anschlusstreffer einschob. 92 Sekunden später gelang Scott King der
viel umjubelte Ausgleichstreffer.
Aufregung auf dem Eis und auf den Tribünen, als Daniel Kunce in der
18. Minute nach einer Rangelei mit einem Lion-Abwehrspieler alleine
vom Eis geschickt wurde und die Gäste in Überzahl kamen. Das nutzte
ausgerechnet Marc Beaucage zur 3:2-Drittelführung.
Im Mittelabschnitt waren die Pinguine oft dem Ausgleich nahe, doch
die Gäste sorgten in der 30. Minute für die Vorentscheidung. Krefeld
in Überzahl, Marc Beaucage schneller von der Strafbank zurück als
die Krefelder Abwehr wieder hinten und der starke
Ex-Pinguine-Torjäger machte seinen dritten Treffer.
Im letzten Abschnitt kämpften die Pinguine, fantastisch angefeuert
durch die Fans, um den Anschluss und schafften den auch in der 59.
Minute durch Scott King. Zu spät: Die Kraft reichte nicht mehr zum
Ausgleich.
STATISTIK
Krefeld Pinguine-Frankfurt Lions 3:4 (2:3, 0:1, 1:0)
Krefeld Pinguine: Müller Preissing/Kurtz, Kunce/Dück, Lehoux/Dyck,
Jan/Hyun; Guillet/King/Brule, Slivchenko/Gosdeck/Schröder, Grygiel/Ziesche/Schnitzer,
Köttsdorfer
Tore:
0:1 (1:15) Beaucage,
0:2 (1:59) Lebeau,
1:2 (8:46) Preissing (Kurtz/Guillet),
2:2 (10:18) King (Guillet),
2:3 (19:13) Beaucage, 2:4 (29:24) Beaucage,
3:4 (58:16) King (Guillet/Brule)
Zuschauer: 5 476
Schiedsrichter: Gerhard Lichtneckere (Lenggries)
Strafzeiten: Pinguine 10, Frankfurt 16
31.12.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Woche der Entscheidungen
Jetzt müssen die Pinguine Gas geben. Ein Zuschauer wurde vom Puck
getroffen.
Krefeld. Trainer Bob Leslie machte nach der Niederlage in
Optimismus. "Wir müssen einen Weg finden, um wieder vorwärts zu
kommen", meinte der Kanadier. "Das vierte Tor, als Beaucage direkt
von der Strafbank nach unserem Powerplay gekommen ist, hat der
Mannschaft sehr weh getan." Sein Sportleiter, Franz Fritzmeier,
meinte: "Man hat gesehen, das Selivanov und Herperger uns doch
fehlen."
Allerdings muss der Weg, mit dem Trainer Leslie aus dem Tal finden
will, möglichst schnell gefunden werden. Denn sofort mit
Jahresbeginn geht es Schlag auf Schlag weiter, und es wartet eine
Woche der Entscheidungen mit vier Spielen in sieben Tagen darunter
drei sogenannte Sechs-Punkte-Spiele gegen Hannover, Iserlohn und
Wolfsburg, also Mannschaften, gegen die man unbedingt gewinnen muss.
Für eine Schrecksekunde bei den Verantwortlichen sorgte eine Szene
im ersten Drittel. Da traf ein abgefälschter Puck einen Zuschauer
auf den Seitentribünen am Kopf.
Problematisch: Eigentlich sollten im KönigPalast Sicherheitsnetze
gespannt sein, um genau dieses zu verhindern. Die Netze seien aber
dem Vernehmen nach auf Wunsch des Vereins nicht aufgehängt worden.
Der getroffene Zuschauer wurde ins Krankenhaus transportiert.
31.12.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine: Umbau im Neubau
Mit Selivanov und Herperger fehlen heute gegen Meister Frankfurt
ausgerechnet die beiden Stürmer, die bisher im KönigPalast ins
gegnerische Tor trafen.
Krefeld. Können die Krefeld Pinguine die Niederlagenserie mit drei
Spielen in Folge heute gegen die Frankfurt Lions stoppen? Diese
Frage werden sich die Zuschauer heute im KönigPalast stellen, wenn
Schiedsrichter Gerhard Lichtnecker die Begegnung (19.30 Uhr) des
Meisters von 2003 gegen den Meister von 2004 anpfeift. Der
Heimvorteil spricht für die Krefelder, das kompaktere und personell
besser besetzte Team sind hingegen die Gäste vom Main. Beide
verloren ihre letzten Spiele, stehen also unter Druck.
Die Pinguine treten mit einem erheblichen Handicap an. Der Berliner
Schiedsrichter Heiko Dahle schickte am Dienstag in Augsburg (0:4)
gleich drei Krefelder Akteure mit Dauerstrafen vom Eis, alle drei
werden heute fehlen. Mit Chris Herperger und Alexander Selivanov
traf es dabei nicht nur zwei absolute Führungsspieler der Krefelder,
die beiden sind bisher auch die einzigen, die im KönigPalast
Torerfolge verzeichneten. Herperger erzielte drei Treffer, Selivanov
steuerte einen Penalty hinzu.
Gestern ließen die Pinguine-Spieler die umstrittenen Szenen noch
einmal per Video Revue passieren. "Da hätte es in der NHL nicht
einmal zwei Minuten gegeben" war sich Selivanov mit seinen
kanadischen Mitspielern einig.
Die Matchstrafe von Abwehrspieler Shayne Wright hingegen wurde
akzeptiert, hatte der deutsche Nationalspieler doch einen regulären
Faustkampf ohne Handschuhe und mit Treffern gegen seinen Augsburger
Kontrahenten Robert Busch geführt.
Sportlicher Leiter Franz Fritzmeier meinte: "Wir spielen derzeit
nicht bissig und konzentriert genug. Das muss in den kommenden
Spielen unbedingt besser werden." Daher war gestern eine
Mannschaftssitzung anberaumt.
Die Lücke die der Ausfall von Herperger und Selivanov im Angriff
reißt, wird schwer zu schließen sein. Zumal der Sturm in den letzten
Spielen Ladehemmung hatte, und in fünf Spielen nur neun Treffer
erzielte.
Mit Scott King, Robert Guillet und Steve Brule hat Trainer Leslie
jetzt die erste Angriffsformation umgebaut. Steffen Ziesche spielt
mit Adrian Grygiel und Florian Schnitzer und in der dritten
Angriffsreihe werden Carsten Gosdeck, Florian Schnitzer und Vadim
Slivchenko sich um Angriffsschwung bemühen. Für den gesperrten
Shayne Wright wird Alexander Dück voraussichtlich in die Abwehr
rücken.
Wegen der Flutkatastrophe in Südost-Asien werden die Fans der
Krefeld Pinguine in Verbindung mit action medeor eine Spendenaktion
während des DEL-Spiels durchführen. Auch das Pinguine-Team wird sich
an dieser Aktion beteiligen.
30.12.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Hyun in der koreanischen Botschaft
Pinguin-Stürmer Martin Hyun nahm am "2. Forum junger Koreaner in
Deutschland" in der Botschaft seines Landes teil.
Krefeld. Pinguin-Stürmer Martin Hyun wurde eine besondere Ehre
zuteil. Der Angreifer weilte anlässlich des "2. Forum junger
Koreaner in Deutschland" in der Koreanischen Botschaft in Berlin.
Auf Einladung des Botschafters Young-Min Kwon sowie des
Generalkonsuls Yun-Soo Cho sprach Hyun in einer kurzen Rede über
sein Leben in Deutschland und seinen Weg zu den Krefeld Pinguinen.
Als Gastgeschenk überreichte der Stürmer ein Trikot der Krefeld
Pinguine an den Botschafter.
Für das Heimspiel der Krefeld Pinguine im KönigPalast am Donnerstag
(19.30 Uhr) gegen die Frankfurt Lions wurden über 4 100 Karten
verkauft. Tickets können über den KönigPalast sowie über die
bekannten CTS-Vorverkaufsstellen bezogen werden.
29.12.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine-Stars spielten mit Fäusten
Bei der 0:4-Niederlage in Augsburg, der dritten in Folge, kassierten
Selivanov und Herperger Spieldauerstrafen, Wright eine Matchstrafe.
Augsburg. An Niederlagen im Augsburger Curt-Frentzel-Stadion sind
die Krefeld Pinguine gewöhnt. Was sich aber am Dienstag beim 4:0
(1:0, 2:0, 1:0)-Erfolg der Panther abspielte, löste bei den rund 50
mitgereisten Krefelder Fans Kopfschütteln und später Entsetzen aus.
Das Team von Trainer Bob Leslie ließ sich über weite Strecken des
Spiels vorführen.
Mit Alexander Selivanov und Chris Herperger durften nach einer
Schlägerei zwei Führungsspieler der Pinguine fünf Sekunden vor dem
Ende des zweiten Drittels mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe
vorzeitig duschen gehen, sie werden am Donnerstag beim Heimspiel
gegen die Frankfurt Lions gesperrt fehlen. Zu allem Übel kassierte
Abwehrspieler Shayne Wright im Schlussabschnitt nach einer Prügelei
mit Robert Busch eine Matchstrafe und dürfte damit voraussichtlich
sogar zwei Spiele fehlen.
Es gingen zwar stets auch Augsburger Spieler mit vom Eis: Ronny
Arendt, Steve Bancroft und Rob Busch, aber das kann kein Trost sein.
Immerhin hat Trainer Leslie jetzt Not, morgen gegen den Deutschen
Meister ein Team mit Erfolgsaussichten aufzustellen.
Dabei hätten die Pinguine wissen sollen, dass der Berliner
Schiedsrichter Heiko Dahle hart durchgreift, hatte er Chris
Herperger Ende Oktober in Köln schon einmal mit Matchstrafe vom Eis
geschickt.
Die personelle Dezimierung mag für die nächsten Spiele Folgen haben,
an der verdienten Niederlage der Pinguine ändert dies nichts. Bis
auf den erneut sicheren Torhüter Robert Müller spielte das gesamte
Team schwach und ohne Biss.
Hatte man gegen Köln zuletzt noch ausreichend Chance, um ein Spiel
zu entscheiden, so fehlte es diesmal auch an den Tor-Möglichkeite.
Die Abwehr war meist offen wie ein Scheunentor und verließ sich zu
sehr auf die Fangkünste von Robert Müller. Der war schuldlos an
allen vier Toren der Panther.
Die beiden ersten Treffer durch Francois Fortier (19.) und Manuael
Kofler (29.) fielen bei fünf gegen fünf Spieler auf dem Eis, der
dritte Panther-Treffer durch Shawn Carter (30.) sogar bei Augsburger
Unterzahl und lediglich das vierte Tor durch Rick Girard (45.)
erzielten die Augsburger bei eigener Überzahl.
Lediglich im ersten Abschnitt hatten auch die Pinguine gute
Einschussmöglichkeiten, doch da zeigte sich Augsburgs Torhüter
Jean-Francois Labbe als Mann mit Klasse.
Pinguine-Trainer Bob Leslie kommentierte: "Der Sieg ist verdient.
Über die Strafen möchte ich mich nicht äußern." Franz Fritzmeier,
Sportlicher Leiter: "Die Strafe für Wright war in Ordnung. Bei
Selivanov und vor allem bei Herperger hätten es auch zweimal zwei
Minuten getan." Chris Herperger meinte: "Ich wollte Selivanov nur
helfen."
STATISTIK
Augsburg Panther - Krefeld Pinguine 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
Krefeld Pinguine: Müller Preissing/Wright, Kunce/Kurtz, Lehoux/Dyck,
Dück; Brule/Herperger/Selivanov, Guillet/King/Grygiel, Slivchenko/Ziesche/Schnitzer,
Schröder/Gosdeck
Tore:
1:0 (18:59) Fortier (Pudlick/Methot),
2:0 (28:42) Kofler (Miner),
3:0 (29:47) Carter (Moeser),
4:0 (44:03) Girard (Rekis)
Zuschauer: 3 732
Schiedsrichter: Dahle (Berlin)
Strafzeiten: Augsburg 31 plus jeweils Spieldauer; für Bancroft,
Arendt und Busch, Krefeld 27 plus jeweils Spieldauer; für Seliwanow,
Herperger plus Matchstrafe Wright
29.12.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
KönigPalast ein Zuschauer-Magnet
7868 die vier Zahlen sorgen zum Jahresausklang für heitere Mienen
bei den Verantwortlichen der Krefeld Pinguine. 7548 Zuschauer kamen
zur Premiere gegen die Eisbären Berlin in den KönigPalast, 8188
Besucher waren es am 2. Weihnachtstag gegen die Kölner Haie im
Schnitt sind das 7868 Besucher, die die Kasse haben klingeln lassen.
Krefeld. Nun weiß auch Pinguine-Geschäftsführer Wolfgang Schäfer,
dass die vierstellige Zahlenfolge nicht mehr allzu lange von der
Ziffer sieben angeführt werden wird. Nach dem Gastspiel des
Deutschen Meisters, den Frankfurt Lions (30.12.), stellen sich auch
Gegner mit weit weniger Zugkraft auf den Zuschauer im KönigPalast
vor: die Wölfe Wolfsburg (4.1.) oder die Hannover Scorpions (7.1.)
etwa. Danach wird sich zeigen, wie lange sich der Zuschauer über den
Neuigkeitsgehalt des KönigPalastes ans Eishockey binden lässt.
In der Rheinlandhalle waren nur rund 2700 Besucher im Schnitt zu den
Spielen der Pinguine gekommen. Das waren weit weniger als die 3500
Besucher, von denen der Klub erhofft hatte, dass sie ihren Anteil
zum Saisonetat beisteuern würden. Das Minus in der Kasse aus der
ersten Saisonhälfte ist also beträchtlich gut 200 000 Euro.
Das gilt es auszugleichen. Die einfache mathematische Formel lautet:
Der KönigPalast muss doppelt so viele Zuschauer anziehen, wie es die
Rheinlandhalle zuletzt konnte. Statt 2700 müssen es 5400 Besucher
sein. Da im KönigPalast die Kosten für die Pinguine höher sind als
in der Rheinlandhalle (u.a. Miete, Ordnungsdienst), benötigt die
GmbH die Einnahmen von durchschnittlich 4500 Besuchern im
KönigPalast, um die im Etat angesetzten Zahlen erfüllen zu können.
Die Seidenweberhaus GmbH als Betreiber der Arena ist erst finanziell
an den Zuschauereinnahmen beteiligt, wenn sie über der kalkulierten
Marke von 4 500 Besuchern liegt. Ist das der Fall, steigt der
finanzielle Anteil des Betreibers mit zunehmender Zahl der
Zuschauer.
Momentan verhandeln die Pinguine mit der Seidenweberhaus GmbH
darüber, ob der KönigPalast auch ständige Trainingsstätte sein wird
aus sportlichen Gründen durchaus sinnvoll, wenn es sich denn
rechnet.
28.12.04
Von Stephan Esser
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Film "Eiszeiten" zweiter Teil
Nach dem Erfolg der Filmdokumentation "Eiszeiten 1936-1978" arbeitet
Stephan Kraus am zweiten Teil der Krefelder Eishockeygeschichte von
1978 bis zum Abschiedspiel der Rheinlandhalle vor einigen Wochen.
Krefeld. Filmmaterial der großen Erfolge des KEV, wie den
Wideraufstieg 1991 oder die Deutsche Meisterschaft 2003, erhält
Kraus von Premiere und dem WDR. Gesucht werden auch Privatvideos und
Fotos, die das Geschehen neben der Eisfläche dokumentieren. Kraus:
"Interessant sind Aufnahmen, die von den kleinen Geschichten
nebenher erzählen. Ob Fanreise zum Auswärtsspiel,
KEV-Weihnachtsfeier, oder Camping vor dem Vorverkaufsschalter.
Die Geschehnisse am Rande der Eisfläche sind es, die den
Eishockeysport zum gesellschaftlichen Ereignis in Krefeld gemacht
haben und auch davon möchte ich erzählen."
Kontakt per E-mail:
KEV@radioviktoria.de.
29.12.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Grygiel rückt zu King und Guillet
Mit der Umstellung in der zweiten Sturmreihe will Pinguine-Trainer
Bob Leslie heute bei den Augsburger Panther mehr Durchschlagskraft
im Angriff sehen.
Krefeld. Play-off-Platz sichern: Das ist derzeit die wichtigste
Aufgabe der Krefeld Pinguine. Doch das ist leichter gesagt als
getan. Denn heute muss das Team von Trainer Bob Leslie bei den
angeschlagenen Panthern in Augsburg (19.30 Uhr) antreten, und am
Donnerstag (19.30 Uhr) kommen die Frankfurt Lions in den KönigPalast.
Der Deutsche Meister dürfte trotz seiner 3:4-Niederlage nach
Penaltys am Sonntag in Berlin ein ähnlich dicker Brocken wie die
Kölner Haie sein.
Eine wichtige Voraussetzung, die beiden Spiele zum Jahresausklang
erfolgreich abschließen zu können, ist, dass Trainer Leslie sei
Team, dem derzeit der letzte Biss und die Aggressivität zum Erfolg
fehlt, entsprechend puschen kann. Gegen Köln waren es in vielen
Situationen nur Kleinigkeiten, die ausschlaggebend für den Kölner
Erfolg waren. Ähnlich verhielt es sich bei der 1:3-Niederlage in
Düsseldorf.
Leslie reagiert darauf mit einer Umstellung. heute in Augsburg
stürmt neben Scott King und Robert Guillet der junge Adrian Grygiel,
der mehr "Dampf" in den zweiten Sturm bringen soll. Vadim Slivchenko,
optisch zwar oft gefällig, aber nicht effektiv genug, hatte zu wenig
Durchsetzungsvermögen. Verzichten müssen die Pinguine weiterhin auf
den schnellen und dynamischen Ivo Jan, der gestern das Training
erneut abbrechen musste, weil er eine Gehirnerschütterung immer noch
nicht ganz auskuriert hat, und Kopfschmerzen bekam. Fehlen wird auch
Rainer Köttstorfer wegen einer fiebrigen Grippe.
"22 Schüsse und nur ein Tor aus dem Spiel heraus, das ist zu wenig",
sieht Leslie in der unzureichenden Chancenverwertung einen Grund für
die beiden letzten Niederlagen. Auch hier müssen sich Robert Guillet
und Scott King angesprochen fühlen, denn sie sind seit November ohne
Torerfolg.
Augsburg hatte einen ausgezeichneten Saisonstart, zeigte aber in den
letzten Spielen deutliche Schwächen. Am Sonntag kam das Team beim
Spitzenreiter Nürnberg mit 2:9 unter die Räder, auch ihr letzten
Heimspiele 4:6 gegen Mannheim und 3:4 gegen Ingolstadt verloren die
Panther und büßten den Play-off-Platz ein. Um den Anschluss in der
Tabelle nicht zu verlieren, ist ein Sieg gegen die Pinguine
erforderlich. Die erste Partie im Curt-Frentzel-Stadion hatte
Augsburg im September mit 5:1 für sich entschieden.
28.12.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Haie nutzten Lehouxs Strafzeit zum Doppelschlag
Die Pinguine unterlagen auch im zweiten Rhein-Derby innerhalb von
vier Tagen. Beim 2:4 im ausverkauften KönigPalast waren die Kölner
das bessere Team.
Krefeld. Das war kein schönes Weihnachtsfest für die Krefeld
Pinguine. Nachdem sie einen Tag vor Heiligabend in Düsseldorf bei
den DEG Metro Stars eine 1:3-Niederlage hatten kassieren müssen,
verloren sie auch gestern im zweiten rheinischen Duell gegen die
Kölner Haie mit 2:4 (0:1, 1:2, 1:1)-Toren. Und das vor 8 188
Zuschauern, womit der KönigPalast seit seiner Eröffnung Anfang
Dezember erstmals ausverkauft war. Es war eine verdiente Niederlage,
denn die Kölner spielten cleverer, schneller und zielstrebiger. Die
Pinguine vergaben die große Möglichkeit, in ihrer neuen Heimstätte
für Furore zu sorgen.
Schon im ersten Abschnitt war zu spüren, dass die Mannschaft,
ähnlich wie in Düsseldorf, nur schwer ins Spiel kam. Zudem fehlten
in vielen Szenen die Harmonie. Und trotzdem hätten die Krefelder in
Führung gehen können. Doch Selivanov, Kurtz und Slivchenko vergaben
in aussichtsreicher Position. Ein Abwehrfehler der Krefelder nutzte
Colin Beardsmore hingegen bei einem Konter konsequent zur Kölner
1:0-Führung (18.).
Im Mittelabschnitt zeigten die Pinguine die besten Szenen. Als Chris
Herperger in Überzahl auf 1:1 (25.) verkürzen konnte, stimmte auch
plötzlich die Kulisse. Doch die Kölner blieben unbeeindruckt,
spielten ihre ganze Cleverness aus, nahmen immer wieder das Tempo
aus dem Spiel, um selbst kontern zu können. In der 37. Minute wurden
die Pinguine für eine Revanchefoul von Kapitän Guy Lehoux bestraft.
Dave McLlwain erzielte in Überzahl das 2:1. Als er mit Hilfe des
Krefelders Carsten Gosdeck den Puck zum 3:1 (40.) ins Krefelder Tor
bugsierte, schien die Partie entschieden.
Die Pinguine bekamen noch einmal eine Chance, als Alexander
Selivanov in aussichtsreichster Position von Mirko Lüdemann von den
Beinen geholt wurde, und der Russe den fälligen Penalty sicher zum
2:3 (50.) verwandelte. Doch die Pinguine hatten gestern nicht das
Format und auch nicht die Entschlossenheit, um sich gegen die
Niederlage noch einmal entscheidend aufzubäumen. Den Schlusspunkt
setzte erneut Colin Beardsmore mit dem 4:2 (55.).
Jetzt müssen die Pinguine an einem versöhnlichen Jahresabschluss
arbeiten in den beiden noch ausstehenden Spielen, am Dienstag in
Augsburg und Donnerstag gegen Frankfurt.
STATISTIK
Krefeld Pinguine - Kölner Haie 2:4 (0:1, 1:2, 1:1)
Krefeld Pinguine: Müller - Preissing/Wright, Kunce/Kurtz, Lehoux/Dyck,
Köttstorfer/Hyun; Guillet/King/Slivchenko, Brule/Herperger/Selivanov,
Grygiel/Ziesche/Schnitzer, Schröder/Gosdeck/Dück
Tore:
0:1 (17:22) Beardsmore,
1:1 (24:25) Herperger (Selivanov/Brule),
1:2 (36:10) McLlwain (Julien),
1:3 (39:19) McLlwain (Beardsmore),
2:3 (49:58) Selivanov (Penalty),
2:4 (54:37) Beardsmore (McLlwain)
Zuschauer: 8 188 Schiedsrichter: Langer (Zweibrücken)
Strafzeiten: Krefeld 12 plus 10 Disziplinarstrafe Schröder, Köln 14
STIMMEN
Das Bild sprach Bände. Nach dem Einlaufen der Spieler sank der
überdimensionale Pinguine ganz langsam zusammen, als hätten ihm die
gerade auf das Eis gekommenen Kölner die Luft raus gelassen - was
sich danach wohl auch auf dem Eis abspielte. In der Nachbetrachtung
allerdings sah man deutlich, dass Pinguine-Trainer Bob Leslie
kräftig die Luft anhielt. Denn auch ihm ist sicher nicht verborgen
geblieben, dass die Niederlagen in den beiden rheinischen Derbys
gegen Mannschaften erfolgten, die das entscheidende bisschen härter
kämpften.
So wie es Köln-Trainer Hans Zach formulierte: "Wir waren bissiger
und hungriger im Zweikampf." Er lobte allerdings genauso wie Leslie
die Leistung von Haie-Torhüter Rogles, der so Leslie, "überragend
gehalten hat". Der Unterschied zwischen beiden Mannschaften sei
nicht groß gewesen, meinte Leslie. Man habe in den beiden Spielen zu
wenig Tore geschossen. Nur einmal rutschte ihm die Sicht der Dinge
heraus, die er eigentlich verschweigen wollte: "Im zweiten Drittel
waren wir es selber schuld, und haben auch eine dumme Strafzeit
kassiert." Weiter wollte er aber nicht auf die wahrscheinlich
spielentscheidende Szene mit dem unnötigen Foul von Kapitän Guy
Lehoux eingehen.
27.12.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine wachten viel zu spät auf
Schöne Bescherung: Die 1:3-Schlappe bei der DEG passte den Gästen
überhaupt nicht in den Kram.
Düsseldorf. "Ja ist den heut` schon Weihnachten?", freuten sich die
Spieler und Fans der DEG Metro Stars gestern Abend nach dem 3:1
(1:0, 1:0, 1:1)-Erfolg über die Krefeld Pinguine. Ein verdienter
Sieg der Gastgeber vor 6 056 Zuschauern, weil Düsseldorf mit Herz
spielte und viel Kampfgeist investierte. Derweil die Krefeld
Pinguine viel zu spät aufwachten und dagegen hielten.
Das Team von Trainer Bob Leslie hatte wohl gedacht, es könnte nach
den beiden Erfolgen gegen Berlin und Nürnberg die Partie an der
Brehmstraße im Schongang gewinnen. Von wegen: Denn das kleine,
dezimierte Team der Metro Stars spielte bei nur 16 Feldspielern mit
großer Leidenschaft und mit letztem Einsatz. Krefelds Sportleiter
Franz Fritzmeier hatte im Vorfeld richtig gemutmaßt, als er
prophezeite: "Die werden sich den A.... aufreißen." Taten die
Düsseldorfer dann auch, während etliche Krefelder Spieler sich
gefallen lassen müssen, dass sie nicht ihr volles Leistungspotential
abgerufen haben. Das war die Enttäuschung des Abends.
Dazu gehört vor allem die Angriffsreihe mit Scott King, Rob Guillet
und Vladim Slivchenko, die weit unter ihrer Form blieb. Man kann
sich im übrigen nicht oft genug wiederholen: Robert Müller ist
derzeit der mit Abstand beste und konstanteste Krefelder Akteur. Er
blieb auch in vielen brenzligen Situationen Herr der Lage und war
schuldlos an den beiden Gegentreffern. Beim dritten Tor der
Düsseldorfer, das 24 Sekunden vor Spielende fiel, war er für einen
sechsten Feldspieler auf die Bank gefahren.
Schon nach zehn Spielminuten sahen viele Krefelder Anhänger es waren
rund 1500 an der Brehmstraße das Unheil auf ihre Mannschaft
zukommen, denn sie spielte viel zu verhalten und setzte den Mannen
von DEG-Trainer Butch Goring nicht genug Power und Einsatz entgegen.
In der 16. Minute klingelte es dann auch folgerichtig im Krefelder
Tor, als Tommy Jakobsen bei Überzahl abzog. Im Mittelabschnitt
wachte zumindest ein Teil der Krefelder Mannschaft auf, kämpfte sich
ins Spiel zurück, aber das reichte nicht, um die wie entfesselt
kämpfenden Gastgeber in Schach zu halten. Martin Ulrich besorgte
nach Vorarbeit von Herr das 2:0 (37).
Hoffnung keimte bei den Krefeldern auf, als Steve Brule bereits nach
24 Sekunden des Schlussdrittels den Anschlusstreffer markierte. Doch
die DEG verteidigte mit Mann und Maus und einem guten Torhüter,
namens Alexander Jung, den Vorsprung, baute ihn schließlich noch
aus. 24 Sekunden vor dem Abpfiff fiel das 3:1. Die endgültige
Entscheidung.
STATISTIK
DEG Metro Stars - Krefeld Pinguine 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)
Krefeld Pinguine: Müller -Preissing/Wright, Kunce/Kurtz, Lehoux/Dyck,
Köttstorfer/Hyun; Guillet/King/Slivchenko, Brule/Herperger/Selivanov,
Grygiel/Ziesche/Schnitzer, Schröder/Gosdeck/Dück
Tore:
1:0 (16:27) Jakobsen,
2:0 (36:05) Ulrich,
2:1 (40:24) Brule (Selivanov),
3:1 (59:36) Herr
Zuschauer: 6 056
Schiedsrichter: Frank Awizus (Berlin)
Strafzeiten: DEG 8, Krefeld Pinguine 18
STIMMEN ZUM SPIEL
Er ließ keinen Zweifel offen: "Das ist ein ganz, ganz besonderes
Spiel für mich, gegen meine alte Mannschaft, mit der ich Meister
geworden bin. Wenn man da nicht ganz besonders motiviert ist, dann
hat man kein Herz", sagte Krefelds Meistermacher Butch Goring, der
nun bei der Düsseldorfer EG an der Bande steht, vor der Partie.
Während des Spiels war dem Kanadier deutlich anzumerken, dass er
"unter Dampf" stand. Wollte man ihn in den letzten Minuten in der
Partie beschreiben, dann trifft das Bild, des an seinem Käfiggitter
hinund her schleichenden Tigers, wohl am besten.
Vor dem Spiel hatten die Krefelder Fans noch ein Transparent
hochgehalten: Butch, so eine Sch.... hast du nicht verdient. Und
spielten auf die sportliche Pleitenserie der Düsseldorfer an. Sein
Gegenüber, Krefelds Bob Leslie, sah das ganze viel nüchterner:
"Butch war hoch motiviert, aber er hat ja nicht gespielt." Man
gewänne eben kein Spiel, wenn man auswärts nur ein Tor schießt.
Kritik an mangelndem letzten Einsatz seines Teams wies er zurück. –
Schon am zweiten Weihnachtstag können die Krefelder im zweiten
rheinischen Derby die Scharte im heimischen KönigPalast wieder
auswetzen.
24.12.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Krefeld hängt die Metro Stars ab
Vor dem heutigen Spiel bei der DEG gelten die Pinguine als
Play-off-Kandidat, der auf ein funktionierendes Umfeld bauen kann.
Mannschaft: Nach Schwächephase gleich zu Saisonstart nun auf
Play-off-Kurs. Obwohl nicht sehr ausgeglichen besetzt und mit
"konzeptionellen Löchern" in der Team-Zusammenstellung
(beispielsweise läuferisch und spielerisch nur durchschnittliche
Verteidiger) erstaunlich homogen. So mutierte Stürmerstar Alexander
Selivanov vom Einzelkämpfer zum Führungsspieler.
Trainer: Bob Leslie ist ein Vertreter der leisen Welle. Hat die
Mannschaft so stabilisiert, dass sie ihr Potential als ernsthafter
Kandidaten für Play-off-Ränge ausschöpft.
Management: Sportleiter Franz Fritzmeier, ohne Liga-Erfahrung zu
Saisonbeginn gekommen, hat nach seiner Siegesserie als Interimscoach
bei den Fans "einen Stein im Brett". Die Nagelprobe als Sportchef
steht aber noch aus: das Zusammenstellen einer neuen Mannschaft.
Wirtschaftlich trägt Geschäftsführer Wolfgang Schäfer offiziell die
Verantwortung. Er muss die Kosten von rund 3,5 Millionen Euro Stand
Saisonbeginn, zuzüglich eine Trainer-Abfindung (für Kurzzeit-Coach
Mario Simioni) und mit Vadim Slivchenko beziehungsweise Tom
Preissing zwei neue Spieler decken.
Arena: Anfang Dezember wurde der KönigPalast (Baukosten rund 30
Millionen Euro, Kapazität beim Eishockey: 8100 Zuschauer)
eingeweiht. Zum ersten Pflichtspiel gegen Berlin am letzten Freitag
kamen mit fast 8000 mehr Fans, als zuvor in drei "normalen"
Ligaspielen zusammen. Allerdings: Der Reiz des Neuen muss lange
wirken, denn für die noch ausstehenden zwölf Spiele im KönigPalast
müssen die Pinguine einen Schnitt von mindestens 4500 Zuschauer
erreichen.
Zuschauer: Für die Pinguine hätte der KönigPalast nicht auch nur
einen Monat später kommen dürfen. Denn nach verpatztem Saisonstart
dümpelten die Zuschauerzahlen in der Rheinlandhalle trotz
verbesserten Leistungen mit rund 2700 weit unterhalb des notwendigen
Schnitts von 3500.
Auf bis zu 25 000 Euro "Miese" pro Heimspiel addierte sich laut
Generalbevollmächtigtem Wilfrid Fabel der Verlust, offen sprach er
noch vor Wochen auch ein Pinguin-Ende durch dieses Ausbluten an.
Erst Rheinlandhallen-Abschiedsstimmung und der Reiz des Neuen
lockten wieder Fans in Mengen.
Etat: Um die 3,7 Millionen Euro. Das Preis-Leistungsverhältnis
stimmt beim KEV derzeit.
Perspektiven: Sportlich hat die jüngste Vertragsverlängerung mit
Nationaltorhüter Robert Müller Symbolwert. Er soll Eckpfeiler für
das Team der Zukunft sein, aber eben auch in der "Jetztzeit" Garant
für das Erreichen der Play-off sein. "Uns fehlen noch 40 Punkte
dafür" sagt der Tölzer und will sich nicht auf den bereits
gewonnenen 44 Zählern ausruhen. Vor allem nicht gegen die DEG. Denn
"wenn die Düsseldorfer heute nicht rennen, wann dann?"
23.12.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Leslie: "Team spielt ganz clever"
Dennoch warnt der Pinguine-Trainer vor dem heutigen Rhein-Derby an
der Brehmstraße vor den Unwägbarkeiten, die solchen Spielen eigen
sei.
Krefeld. "Die werden sich den A . . . aufreißen, um endlich wieder
zu punkten", blickt Pinguine-Sportleiter Franz Fritzmeier dem
heutigen Rhein-Derby an der Brehmstraße (19.30 Uhr) mit etwas
Skepsis entgegen. Die DEG Metro Stars stehen vor einem
Schicksals-Wochenende mit den Spielen gegen Krefeld und Sonntag in
Iserlohn, bei dem es womöglich um die letzte Chance geht, die
Play-offs mit derzeit elf Punkte Rückstand zu erreichen.
Pinguine-Trainer Bob Leslie hat auch ein wenig flaues Gefühl im
Magen. "Die Ausfälle von Torhüter Andrej Trefilov und Stürmer Tore
Vikingstad sind für uns kein Vorteil. Ich hätte lieber gesehen, dass
Trefilov statt Alexander Jung im DEG-Tor steht." Die Frage, ob
Pinguine-Meistertrainer Butch Goring als DEG-Coach eine weitere
mögliche Schlappe als Trainer der Metro Stars überstehen kann,
spielt für die Krefelder keine Rolle. "Wir müssen gewinnen, um
unseren Platz zu verteidigen" sagte Torhüter Robert Müller. Ihn
kümmern die Personalfragen der Düsseldorfer nicht.
Selbst wenn es im Derby auch um das Schicksal von Butch Goring an
der Brehmstraße geht. Auch Leslie ist von der Unruhe bei der DEG
unberührt: "Ich habe so viele Derbys gehabt, in Köln, in Österreich
und England. Da weiß ich, dass bei diesen Spielen nicht immer der
Tabellenstand und die Form entscheidet. In solchen Spielen weiß man
nie, was Unwägbares passieren kann." Leslie vertraut auf die
mittlerweile gewonnene Stärke und Konstanz.
"Das Team spielt ganz schön clever. Das hat es am letzten Wochenende
gegen die Favoriten gezeigt." Leslie kann das Siegerteam von
Nürnberg (3:2) auf das Eis an der Brehmstraße schicken, wo es schon
beim ersten Vergleich am 19. September einen 3:2-Erfolg der Pinguine
gab. "Das 1:7 in Krefeld vom Oktober ist aus den Köpfen", sieht
Leslie diesmal seine Mannschaft in die Favoritenrolle gedrängt.
Lediglich Ivo Jan fehlt nach der Gehirnerschütterung von einem Check
aus dem Spiel gegen Berlin. Deshalb braucht Leslie auch seine Reihen
nicht zu ändern, hat in diesen Tagen lediglich ein wenig Feinschliff
(Über- und Unterzahl) vorgenommen.
Im übrigen wurde gestern erstmals im KönigPalast trainiert, nachdem
das Eis am Dienstag noch zu weich war. Für das zweite Derby am 2.
Weihnachtstag gegen die Kölner Haie (18.30 Uhr) deutet der
Vorverkauf auf eine ausverkaufte Halle. Noch rund 1200 Tickets
verschiedener Kategorien sind im KönigPalast, wo der Vorverkauf
läuft, erhältlich.
Vertrag mit Trainer Simioni aufgelöst
Die unglückliche Liäson zwischen den Pinguinen und Ex-Trainer Mario
Simioni ist beendet. Beide Seiten haben sich auf eine Auflösung des
Vertrags verständigt. Simioni, der nach schwachem Saisonstart
beurlaubt wurde, kehrt zurück nach Dänemark und soll wieder in
Odense anheuern.
23.12.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Hyun spielt Weihnachtsmann
In der Kinderkrebsstation des Krefelder Klinikums spielt
Pinguine-Stürmer Martin Hyun am Freitag den Weihnachtsmann.
Krefeld. Pinguine-Stürmer Martin Hyun spielt Weihnachtsmann.
Gemeinsam mit Schwimm-Star und Olympia-Teilnehmerin Anne Poleska und
Pinguin-Maskottchen "Kevin" wird Hyun morgen um 9 Uhr der
Kinderkrebsstation des Krefelder Klinikums einen Besuch abstatten.
Die Besucher haben natürlich zahlreiche Geschenke für die Kleinen
dabei. "Die Kinder dürfen nicht nach Hause, daher gehen wir dort
hin, um Ihnen Weihnachten ein wenig zu verschönern", erklärte Martin
Hyun, der als Geschenk kleine Pinguin-Plüschtiere eingepackt hat.
23.12.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Derby-Fieber
Krefeld. Wer am 2. Weihnachtstag beim rheinische Derby zwischen den
Krefeld Pinguinen und den Kölner Haien (18.30 Uhr) im KönigPalast
dabei sein will, muss sich sputen. Gestern gab es laut KönigPalast
noch 1 400 Tickets. Verkauft werden Karten am Mittwoch und
Donnerstag (13-18 Uhr) an den Kassen des KönigPalastes. Die
Geschäftsstelle der Pinguine hat derzeit keinen Kartenverkauf.
22.12.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Sensations-Sieg an der Noris
Das war der Eishockey-Knaller des Wochenendes: Die Pinguine gewannen
in der Nürnberg-Arena gegen die Ice Tigers mit 3:2. Am Donnerstag
geht es zur DEG.
Nürnberg. Die Sensation des 28. Spieltages gab es in Nürnberg, wo
die Krefeld Pinguine den Tabellenführer und hohen Favoriten gestern
mit 3:2 (1:1, 0:1, 2:0) besiegten. Damit fuhr der KEV zum zweiten
Mal an einem Wochenende sechs Punkte ein und setzte sich mit dem
siebten Platz in den Play-off-Rängen fest. Der wieder einmal
glänzende und nahezu fehlerfreie Robert Müller im Tor und eine
Abwehr, die nicht nur vor dem Pinguine-Kasten aufräumte, sondern
auch durch Guy Lehoux (20.) und Shayne Wright (46.) zwei Treffern
erzielte das waren die Trumpf-Asse. Bevor Scott King mit dem dritten
Treffer in der 50. Minute den Sieg sicherte.
Nach einem kräftezehrenden 2:1-Sieg vom Freitag im KönigPalast gegen
Berlin hatte kaum einer den Pinguinen bei den zuletzt so souveränen
Franken einen Erfolg zugetraut. Zudem war die 1:8-Schlappe aus der
ersten Begegnung vom 1. Oktober noch in Erinnerung. Doch die
Krefelder Akteure hatten diese bisher höchste Saison-Niederlage
offensichtlich verdrängt und überließen den Ice Tigers nur im ersten
Abschnitt und in den Schlussminuten die Eis-Hoheit vor 4116
Zuschauern. Und noch eine Überraschung lieferte das Team von Trainer
Bob Leslie. Es zeigte sich bei Unterzahl diesmal stabil und sicher.
So konnten die Nürnberger nur einmal eine 5:3-Überzahl nutzen, als
sie durch Yan Stastny in der 13. Minute das 1:0 erzielten. Zwei
weitere Dezimierungen mit nur drei Feldspielern überstanden die
Krefelder auch dank der Glanzparaden von Robert Müller.
Der Mittelabschnitt, ansonsten das stärkste Drittel der Krefelder,
blieb diesmal torlos. Als Tomas Martinec die Ice Tigers in der 34.
Minute mit 2:1 in Führung brachte, schien für die Franken alles nach
Plan zu laufen. Zumal die Pinguine Glück hatten, als eine Attacke
von Carsten Gosdeck mit Verletzungsfolge ohne Strafe blieb und auch
der Faustkampf zwischen dem Nürnberger Martinec und dem Krefelder
Lehoux nicht wie erwartet für beide unter der Dusche endete, sondern
nur mit je zehn Minuten Disziplinarstrafe belegt wurde.
Schiedsrichter Christian Oswald aus Bad Wörishofen war danach der
Buhmann für die Fans.
Im Schlussabschnitt setzten die Pinguine dann die Akzente. Nachdem
Shayne Wright den Ausgleich erzielt hatte, ließ Scott King die rund
30 mitgereisten Krefelder Fans mit dem Siegtreffer jubeln. 28
Sekunden vor Spielende stockte ihnen ein weiteres Mal der Atem, als
Rob Guillet alleine auf das leere Nürnberger Tor zulief, und nur den
Pfosten traf. Aber die Krefelder haben ja ihren Robert Müller, denn
der war zehn Sekunden vor Spielende zur Stelle, als Martinec noch
einmal abzog und den Nürnberger Zuschauerm der Torschrei im Halse
stecken.
STATISTIK
Nürnberg Ice Tigers - Krefeld Pinguine 2:3 (1:1, 1:0, 0:2)
Krefeld Pinguine: Müller - Preissing/Wright, Kunce/Kurtz, Lehoux/Dyck,
Köttstorfer/Hyun; Brule/Herperger/Selivanov, Guillet/King/Slivchenko,
Schnitzer/Ziesche/Grygiel, Dück/Gosdeck/Schröder
Tore:
1:0 (12:44) Stastny,
1:1 (19.36) Lehoux (Guillet/King) ,
2:1 (33:08) Martinec,
2:2 (45:51) Wright (Slivchenko/King),
2:3 (4916) King (Slivchenko/Guillet).
Zuschauer: 4116
Strafminuten: Nürnberg Ice Tigers 10 + 10 für Martinec, Krefeld
Pinguine 24 + 10 für Lehoux
20.12.04
Von Patrik Walther
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Robert Müller verlängert Vertrag bis 2007
Schon vor dem Spiel hatten die Pinguin-Fans die Nachricht des Tages
mit tosendem Applaus gefeiert.
Krefeld. Geschäftsführer Wolfgang Schäfer verkündete, dass
Nationaltorhüter Robert Müller seinen Vertrag um zwei Jahre bis zum
Ende der Saison 2007 verlängert hat. Damit ist das Werben der Kölner
Haie um Krefelds Rückhalt für den KEV gut ausgegangen. "Robert
Müller ist ein Schlüsselspieler für die Zukunft. Er gehört zu den
besten Torhütern Europas und ist gleichzeitig Identifikationsfigur
für die Fans", so Sportleiter Franz Fritzmeier.
Auch sein Trainer Bob Leslie fand nach dem Premierenspiel nur
lobende Worte für den Schlussmann: "Er war einfach sehr gut. Wir
haben heute vielleicht etwas Glück gehabt, aber das hatten wir halt
in den letzten Spielen nicht. Es war einfach ein tolles Spiel, in
einer fantastischen Halle."
Ein Sonderlob gab es auch für den Doppeltorschützen Chris Herperger.
"Ein besonderes Kompliment für seine Leistung gilt auch ihm", sagte
Leslie.
19.12.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Premierenfieber im KönigPalast
Heute, 19.30 Uhr, ist es endlich soweit. Für die Pinguine beginnt
nun ein neuer Zeitabschnitt.
Krefeld. Premieren-Stimmung bei den Krefeld Pinguinen: Heute ist
DEL-Einzug in den KönigPalast. Wenn Schiedsrichter Petr Chvatal um
19.30 Uhr das Spiel der Pinguine gegen die Eisbären Berlin freigibt,
dann soll für Krefeld eine neue Eishockey-Ära beginnen.
>Zumindest, was die Zuschauerzahl angeht, wird dies ohne Wenn und
Aber zutreffen. Denn der Deutsche Eishockey-Meister von 2003 rechnet
mit einer ausverkauften Arena. Und die fasst 8 100 Zuschauer. Bis
gestern waren rund 6 500 Tickets abgesetzt, der Rest soll heute über
den Ticketservice oder an den Abendkassen verkauft werden.
Wenn dann die Tribünen prall gefüllt sind, soll die "Post abgehen"
und die Halle beben. Das wünschen sich jedenfalls Sportdirektor
Franz Fritzmeier und Cheftainer Bob Leslie. "Ich hoffe, dass wir in
der nächsten Woche dann ganz in den KönigPalast übersiedeln können",
sagt Fritzmeier. Noch pendeln die Cracks ständig zwischen
Rheinlandhalle und dem Königpalast, weil die Eiszeiten für die
Spieler noch nicht endgültig fixiert sind. So gab es bisher erst
eine richtige Trainingseinheit auf "königlichem" Eis.
Personell bleibt bei den Pinguinen fast alles beim alten. Lediglich
Carsten Gosdeck "grippelt" etwas, alle anderen Akteure wollen heute
Abend das erste "Palastfeuer" abbrennen. Bob Leslie: "Ich brauche
wenig umzustellen, nur Stefan Schröder rückt wieder ins Team,
voraussichtlich in den vierten Sturm. Es gibt lediglich einige
kleine, feine Änderungen bei Unterund Überzahl."
Vom Gegner Berlin, in dieser Saison noch nicht die dominierende
Mannschaft, hat Leslie den Eindruck, dass er offensiv und aggressiv
nach vorne spielt, aber in der Abwehr doch anfällig zu sein scheint.
Und das sollen seine Sturmreihen gnadenlos ausnutzen. Auch die
Eisbären treten in Bestbesetzung an. Trainer Pierre Page hat Respekt
vor den Krefeldern: "Das wird ein ganz heißer Tanz. Der KEV hat
schon etlichen Titelanwärtern ein Bein gestellt. Die Mannschaft
spielt defensiv und geduldig."
Am Sonntag müssen die Pinguine dann beim souveränen Tabellenführer
Nürnberg Ice Tigers antreten. An der Noris gab es beim ersten
Gastspiel eine böse 1:8-Schlappe. Die Mannschaft von Greg Poss
befindet sich in einer blendenden Verfassung. Empfehlung an alle
Pinguine-Fans: Weil es in der organisatorischen Abwicklung noch
Probleme gibt, ist es bei der heutigen Premiere gegen die Eisbären
ratsam, rechtzeitig zum Spiel anzureisen.
17.12.04
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
Der KönigPalast ruft
Schon 6500 Tickets sind weg: Pinguine rechnen gegen Berlin mit einer
randvollen Arena.
Krefeld. Riesen-Interesse für den DEL-Auftakt im KönigPalast. "Ich
rechne mit einer ausverkauften Arena", gibt sich
Pinguine-Geschäftsführer Wolfgang Schäfer zuversichtlich. Das erste
Punktespiel im Palast zwischen den Krefeld Pinguinen und den
Eisbären aus Berlin (morgen, 18.30 Uhr) ist gefragter denn je, ja,
löst eine neue Eishockey-Euphorie aus. Rund 6500 Tickets 8100 gehen
rein waren bis gestern verkauft. Der Vorverkauf an der
Pinguine-Geschäftsstelle im KönigPalast läuft und läuft und läuft.
Die preiswerteren Sitzplatzkarten und Familienkarten waren gestern
Nachmittag restlos ausverkauft, Stehplätze und die oberen
Preis-Kategorien im Sitzplatzbereich sind hingegen noch zu haben.
Auch Karten für die beiden nächsten Heimspiele am 26. Dezember (2.
Weihnachtstag) gegen die Kölner Haie und am 30. Dezember gegen den
Deutschen Meister Frankfurt Lions werden allmählich rar. Dabei hatte
es im Vorfeld einige Probleme im Ticket-System gegeben. "Das war
keine Schuld der Pinguine, aber wir arbeiten daran, dass bald
künftig alles reibungslos läuft", erklärte Schäfer. So musste die
Pinguine-Geschäftsstelle, worüber der Großteil der Karten abgesetzt
wurde, Sonderschichten fahren.
Heute wird sicherlich auch der Karten-Restbestand weitgehend über
die Theke gehen, so dass voraussichtlich nicht mehr viele Tickets an
die Abendkasse kommen. Die Berliner haben das morgige Spiel als
Fan-Jahrestour auserkoren und wollen mit rund 1000 Zuschauern
anreisen. Sportlich können die Pinguine dem Match zuversichtlich
entgegen sehen. Carsten Gosdeck plagt sich mit einer Grippe, will
aber gleichwohl einen Einsatz wagen.
Nach seiner Leistenverletzung ist auch Stefan Schröder wieder im
Training. Ansonsten absolviert der Kader heute Vormittag komplett
das Abschlusstraining im KönigPalast.
16.12.04
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
Platz neun ist für Leslie eine Herausforderung
Der Pinguine Schwäche auf der Zielgeraden. Ärgerlich, doch die
Führungscrew des DEL-Clubs schaut zuversichtlich nach vorn.
Krefeld. Wie ärgerlich! Innerhalb von 16 Sekunden haben die Krefeld
Pinguine in ihren beiden letzten DEL-Auswärtsspielen insgesamt vier
Zähler verschenkt. Drei Sekunden fehlten beim Stande von 3:3 in
Hamburg am Unentschieden und damit am Penaltyschießen. 13 Sekunden
waren es auch in Wolfsburg bei einer 4:3-Führung bis zur
Schlusssirene. Vier Zähler waren also möglich, letztendlich gab es
nur einen. Play-Off-Platz ist in Reichweite, aber es war mehr drin.
Sportdirektor Franz Fritzmeier bekennt: "Wir sind trotzdem nicht
unzufrieden. Nach dem holprigen Saisonstart und dem mäßigen Beginn
hat die Mannschaft gut aufgeholt und sich zwischendurch auch schon
ordentlich positioniert."
Der erfahrene Eishockey-Experte weiß auch: "Der Kampf um den
Play-off-Strich für die Endrunde ist brutal. Wir sind dran, aber im
Augenblick nicht drin." Für die Niederlagen sieht er im Augenblick
ein "falsches Strickmuster". "Zuerst geraten wir in Rückstand,
lassen uns überrumpeln, dann kommt in der Mitte eine gute Aufholjagd
und sogar die Führung, doch danach sind wir auswärts nicht abgeklärt
und vielleicht auch noch nicht stark genug, um den Vorsprung über
die Zeit zu bringen. An dieser Schwäche müssen wir arbeiten."
Fritzmeier weiter: "Im eigenen Stadion gelingt dies zum Glück,
deshalb sind wir auch dran an den Play-off-Plätzen."
Für Trainer Bob Leslie, der gestern zu seiner erkrankten Frau in die
Schweiz musste, ist die Ausgangsposition eine Herausforderung. "Wir
richten den Blick nach oben und wollen uns auch so schnell wie
möglich wieder in die Play-off-Ränge bringen. Dafür müssen wir jetzt
hart arbeiten." Blickt man in der Halbzeit auf die Statistik, so
dürfen die Pinguine nicht zufrieden sein. Mit 2834 Zuschauern liegt
der Klub auf dem vorletzten Platz beim Besucherschnitt.
Nur Wolfsburg mit seiner kleinen Halle hat weniger Resonanz. Und
jetzt, da es in den KönigPalast geht, gibt es vor den ersten
Heimspielen Ärger ob des noch nicht optimal funktioniernen
Ticket-Systems. Deshalb darf man gespannt sein, wie sich die "neue
Eishockey-Euphorie" auswirkt. Wird trotz aller "Wirren" die Hütte
bei den drei Heimspielen 2004 gegen Eisbären Berlin (17. Dezember),
Kölner Haie (26.) und Frankfurt Lions (30.) gar voll?
Blickt man in die Statistik, dann sieht es nicht besonders gut bei
Überund Unterzahl aus. Bei Überzahl kommen die Pinguine noch auf den
zehnten Platz, bei Unterzahl sind sie hinter Kassel zweitschwächstes
Team der Liga. Bester Torschütze ist Alexander Selivanov mit 12
Treffern, mit 26 Punkten auch bester Scorer.
13.12.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Grizzlys machen Pinguinen Angst
Doch das schreckt das Team von Bob Lesley nicht ab. Der KEV will am
Freitag Abend in Wolfsburg gewinnen und dann vor 8000 Fans im
KönigPalast spielen.
Krefeld. Grizzlys sind gewaltige, Furcht einflößende Bären, die mit
ihren Pranken heftig zuschlagen können. Die Grizzly Adams aus
Wolfsburg haben dies in der letzten Woche erbarmungslos getan, als
sie nach einer äußerst knappen 1:2-Niederlage in Köln bei den
Eisbären Berlin mit 4:2 die Punkte entführten, und anschließend
Augsburg in der Autostadt mit 5:4 besiegten. Am Freitag nun will der
kecke DEL-Aufsteiger die Krefeld Pinguine (19.30 Uhr) als weiteren
"Leckerbissen" vernaschen.
"Aber ohne uns, die Punkte nehmen wir aus Wolfsburg mit", gibt sich
sportlicher Leiter Franz Fritzmeier zuversichtlich. "Wir sind
vorgewarnt, aber wir werden unsere eigenen Stärken ausspielen", hat
Trainer Bob Leslie den unerwartet starken Liganeuling gründlich
studiert und wird seine Mannschaft entsprechend einstellen.
"Sie sind in Topform, aber auch wir auch in guter Verfassung",
erhofft er sich ein leichtes Übergewicht seiner Pinguine, die bis
auf den weiter an der Leiste verletzten Stefan Schröder in
Bestbesetzung antreten können.
Den Optimismus begründet der Pinguine-Coach auch mit drei
Top-Angriffsreihen, die er ins Rennen schicken kann. Neben der
Paradeformation mit Chris Herperger, Alexander Selivanov und Steve
Brule, hat er noch die Powerreihe mit dem schnellen Ivo Jan, dem
kräftigen Steffen Ziesche und dem neuen, jungen Torjäger Adrian
Grygiel anzubieten.
Da muss sich die Formation mit Scott King, Vadim Slivchenko und Rob
Guillet schon anstrengen, wenn sie mithalten will. Und als
Entlastung kommen dann Carsten Gosdeck, Florian Schnitzer und
Alexander Dück aufs Eis. Die Abwehrpärchen bleiben wie zuletzt
zusammen.
Bei den Gastgebern, die nach den Erfolgen in den letzten Spielen mit
einer ausverkauften Halle 2700 gehen in den alten Eispalast rechnen,
ist der NHL-erfahrene Slowake Ivan Ciernik, der schon 14 Treffer und
24 Scorerpunkte auf seinem Konto hat, der Star des Ensembles. Aber
auch der US-Boy Ladislav Karabin ist mit acht Treffern und 13
Vorlagen in guter Verfassung.
Auf die Treffsicherheit des Tschechen Jan Zurek (neun Tore) ist
ebenfalls Verlass. Aber die Grizzlys verlassen sich nicht nur auf
die Torjäger, sondern zeigten zuletzt viel Homogenität und
Kampfkraft. Und schließlich haben sie bereits 18 Auswärtspunkte
eingefahren, darunter Siege in Berlin, Düsseldorf und Ingolstadt. In
der Rheinlandhalle verloren sie allerdings die erste Begegnung gegen
die Pinguine glatt mit 1:6-Toren.
Für die Pinguine dürfte sich bei gutem Abschneiden am Freitag in
Wolfsburg der erste DEL-Auftritt im neuen KönigPalast am kommenden
Freitag gegen die Berliner Eisbären schon bezahlt machen. Gut
möglich, dass die Arena ausverkauft sein wird.
10.12.04
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
Erster Sirtaki und Karels Soloeinlage
Vereint und bester Laune nach einer rundum gelungenen sportlichen
Eröffnung des KönigPalastes mit über drei Stunden kurzweiliger
Unterhaltung tanzten die Pinguine und die KEV-All-Stars den ersten
Sirtaki in der neuen Eishockey-Sportstätte der Stadt.
Krefeld. Und dann forderten die Fans der Nordtribüne ihr Idol Karel
Lang noch einmal auf zum Tanz. Der Hexer ließ sich nicht zwei Mal
bitten, präsentierte seine Soloeinlage und gönnte den Anhängern
ihren Spaß. Mit großem Applaus wurde unter den All Stars neben Lang
vor allem auch Johnny Walker von den fast 8 000 Besuchern empfangen.
Am 9. Februar 2005 wird Krefeld erstmals seit 1993, dem 5:4-Erfolg
gegen die USA, wieder Spielort eines Länderspiels sein. Deutschland
spielt gegen Kanada im KönigPalast.
08.12.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Eishockey-Herzen schlugen höher
Eröffnungsspiel im KönigPalast wurde zu einem denkwürdigen Ereignis.
Wehmütige Augenblicke prägten den gestrigen Abend vor fast 8000
Besuchern.
Krefeld. Am 6. Dezember, also gestern um 20.36 Uhr, war es soweit:
Der Puck, mit dem die Pinguine die Rheinlandhalle verlassen haben,
wurde auf das Eis ihrer neuen Heimstätte, dem KönigPalast geworfen.
Verantwortlich für diese erste Eisberührung waren Oberbürgermeister
Gregor Kathstede und Hans-Werner Münstermann, Sohn des
Rheinlandhallenerbauers Willi Münstermann. Kenner der Historie
frotzelten, dass man die "Münstermänner" und die Stadt Krefeld wohl
selten in solch trauter Einigkeit erlebt habe.
Doch wie auch alle anderen 7995 Zuschauer beim Eröffnungsspiel des
KönigPalastes fand man sich in freudiger Eishockeystimmung an diesem
denkwürdigen Nikolaustag zusammen. Schon lange vor dem Anpfiff
hatten die schwarz-gelben Fan-Scharen den Palast erkundet und in
Besitz genommen. Als Oberbürgermeister Kathstede die "magischen
Worte" sprach, tobte gewaltiger Jubel durch das Rund: "Ich übergebe
hiermit ganz offiziell den KönigPalast dem Eishockey." Horst Driever,
Chef des Hallenbetreibers Seidenweberhaus GmbH, kommentierte einige
"Baulücken" im Palast: "Wir sind noch nicht ganz fertig, stolpern
Sie bitte nicht über die Handwerker."
Nach dem offiziellen Teil wurde es wehmütig. Nachdem zum ersten Mal
die aktuelle PinguinMannschaft durch ihr übergroßes Maskottchen auf
das Eis gerufen wurde, schlug das Eishockeyherz langjähriger
KEV-Fans höher, als Träger klangvoller Namen wie Johnny Walker,
André Kovalev oder die immer noch überaus beliebte "Arbeitsbiene"
Sté phane Barin aufs Eis gerufen wurden. Das All-Star-Team ist zwar
altersmäßig wohl etwas in die Jahre gekommen, was ihrer Beliebtheit
aber keinesfalls Abbruch tut. Alte Meriten rosten nicht.
Zum ersten Mal durften die Eishockey Fans nach 25 Sekunden den Blick
vom Eis auf den neuen Videowürfel richten, wo Chris Herperger als
Schütze des ersten Pinguintores im KönigPalast genannt wurde.
Besonderes Schmankerl: Dank moderner Technik konnte der Fan auch
erfahren, dass dieser Treffer nach genau 25 Sekunden und 3/10
Sekunden gefallen ist. In der Folgezeit entwickelte sich ein weniger
munteres, nostalgisches Spielchen, bei dem alle Akteure lieber einen
extra Kringel für die Galerie riskierten. Einziger "Schwachpunkt"
Schiedsrichter Jupp Kompalla, der eine klare Strafzeit für die
Pinguine nicht pfiff und von den Fans ausgebuht wurde.
Um 22.26 Uhr ertönte die Schlusssirene . . .
Statistik
Krefeld Pinguine - All Stars 8:8
Pinguine: Müller - Preissing/Wright, Kunce/Kurtz, Lehoux/Dyck,
Köttstorfer; Brule/Herperger/Selivanov, Guillet/King/Slivchenko
Grygiel/Ziesche/Schnitzer, Hyun/Gosdeck/Dück
All Stars: Lang (Bielke) Rauball/Spry, Micheller/Krahwinkel, Meyer/Brux,
v.d. Thillart, Kovalev/Eisenhut/Oswald, Walker/Hartogs/Rymsha, Barin/Ihnacak/Pyka,
Reuter.
07.12.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Abschiedsgala mit Adler-Rupfen
Im letzten Spiel in der alten Dame Rheinlandhalle siegten die
Krefeld Pinguine mit 3:2 gegen Mannheim. Das entscheidende Tor
schoss Adrian Grygiel.
Krefeld. Einen schöneren Abschied hätte es für die Krefelder
Rheinlandhalle nach 68 Jahren nicht geben können. Mit einem 3:2
(0:2, 3:0, 0:0)-Erfolg über Adler Mannheim verabschiedeten die
Krefeld Pinguine die altehrwürdige Halle in den verdienten
Ruhestand. Gefeierte Stars in einer sehr guten und kämpferisch
starken Mannschaft waren der wieder einmal überragende Torhüter
Robert Müller und der am Freitag beste Feldspieler Adrian Grygiel.
Die Eishockeystadt Krefeld präsentierte sich zum Abschied der
Rheinlandhalle wieder einmal in bester Verfassung. Mit 6252
Begeisterten Fans war die Halle nahezu ausverkauft, die Stimmung auf
den Rängen gigantisch und das Geschehen auf dem Eis spannend wie ein
Krimi. Eishockey, was willst du noch mehr? Da kommt trotz der
Abschiedsvorstellung von der Rheinlandhalle riesige Freude auf, denn
vom 17. Dezember an geht es gegenüber im neuen KönigPalast munter
weiter.
Vertrauen haben die Krefelder Fans auch in ihr Team. Als die
Mannschaft von Bob Leslie nach dem ersten Drittel mit 0:2 hinten
lag, da waren es die Fans, die ihre Pinguine im Mittelabschnitt
wieder nach vorne und zum Erfolg peitschten. Vergessen waren die
dummen Tore aus dem ersten Drittel. Zunächst profitierten die Adler
von einer sehr unglücklichen Situation: Die Scheibe prallte von der
Plexiwand zurück auf den Schläger von Jochen Hecht. Danach bescherte
ein Abwehrfehler der Krefelder den Gästen in der 10. Minute sogar
noch das 2:0.
Mit Adrian Grygiel war es ein Krefelder Eigengewächs, das für die
Wende sorgte und die Stimmung auf den Rängen anheizte. Zuerst war
Publikumsliebling Alexander Selivanov in der 23. Minute erfolgreich,
der einen Schrägschuss beim NHL-Torhüter Christobal Huet
unterbringen konnte, dann kamen die zwei glänzenden Auftritte von
Adrian Grygiel.
In der 25. Minute bereitete er mit einem glänzenden Slalomlauf durch
die Mannheimer Abwehr den Ausgleichstreffer von Justin Kurtz (25.)
vor, dann durfte "Addi", wie er liebevoll von seinen Anhängern
genannt wird, in der 29. Minute selber jubeln. Geschickt hatte er
sich durchgetankt und zog mit einem Schuss aus dem Handgelenk fast
von der blauen Linie ab, und Christobal Huet verließ entnervt das
Adler-Gehäuse.
Für ihn rückte Steven Passmore in den Kasten. Im Schlussdrittel ein
verbissener Kampf beider Mannschaften, die jetzt gut in der Deckung
standen.
Über Premiere ließ Krefeld dann die zweijährige Verlängerung der
Verträge vom Sportlichen Leiter Franz Fritzmeier und Daniel Kunce um
22 Uhr verkünden. Gesellschafter Wilfrid Fabel plauderte dies vor
laufender Kamera aus, was sein Geschäftsführer vorher zum großen
Geheimnis gemacht hatte und erst nach dem Spiel verkünden wollte.
04.12.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Abschiedsstimmung und Eishockey pur
Am Freitag steigt das vermutlich letzte Spiel der Krefeld Pinguine
in der guten, alten Rheinlandhalle. Es wird ein Abend der Emotionen
und Erinnerungen.
Krefeld. Der Druck auf die Pinguine ist riesig: Alles andere als ein
Sieg am Freitag Abend ab 19.30 Uhr gegen die Mannheimer Adler wäre
ein nicht wieder gutzumachender Fauxpas. Denn eine Niederlage wäre
ein schwacher Abschied und schlechter Dank an die "alte Dame"
Rheinlandhalle. Und, da es das letzte DEL-Spiel der Pinguine ist,
würde in der Historie eine Schlappe als Schlusspunkt einer langen
und erfolgreichen Rheinlandhallen-Geschichte verewigt. Das muss
nicht sein.
"Das Spiel ist natürlich ein Teil der Geschichte", sagt Trainer Bob
Leslie. Obwohl er sportlich dem Ganzen normale Sachlichkeit
entgegenbringt, allein schon aus organisatorischen Gründen wird sein
Team nicht unberührt vom Abschieds-Feeling bleiben. Denn die Cracks
werden erst ab 20.15 Uhr spielen können. Zuvor haben die Fanklubs in
Abstimmung mit dem ebenfalls scheidenden Stadionsprecher Rolf
Frangen etwas einfallen lassen.
Die, die seit Jahrzehnten für die einzigartige Stimmung in der Halle
und ganz besonders auf der Nordtribüne sorgten und sorgen, wollen
auf ihre Weise Servus sagen und dies fan-typisch alles andere an
leise. Mit Live-Musik, Fahnen, Aktionen und Einlagen aus den
verschiedenen Epochen und Sportarten soll das Ende der Ära
Rheinlandhalle stimmungsvoll begangen werden.
Es dürfte spannend sein, was heute mehr im Blickpunkt steht:
Eishockey oder Abschied? Dabei ist auch das Spiel keineswegs
unattraktiv. Denn mit den Mannheimer Adlern kommt eine Truppe, die
hinter den Erwartungen zurückblieb und prompt seit Dienstag einen
neuen Trainer hat.
Was Sportleiter Franz Fritzmeier nur noch säuerlich lächeln ließ:
"In den letzten Spielen haben wir es schon drei Mal mit Mannschaften
zu tun gehabt, die gerade einen neuen Trainer bekommen haben. Da
sind wir im Training." In Mannheim ist es Ex-Verteidiger Stephane
Richer, der Ex-Nationaltorhüter Helmut de Raaf ablöste.
Und der hatte Ende der vergangenen Saison Bill Stewart in Mannheim
abgelöst, der wiederum dann in Krefeld Haralds Vasiljevs "beerbte".
So etwas nennt man Trainerkarussel.
Zwei KEV-Cracks können nicht den Rheinlandhallenabschied auf dem Eis
feiern: Stefan Schröder leidet an einer Leistenund Ivo Jan an einer
Rückenverletzung. Aber sie haben zumindest im Vergleich zu ihren
Kameraden zumindest mehr Muße, den Abschied zu genießen.
03.12.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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2004 |