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Pressemitteilungen
2004 |
Noch dreimal schlafen: Fröhlicher Abschied der
Pinguine
Noch dreimal schlafen, dann gibt es mit der großen
Rheinlandhallen-Abschiedsparty den ersten von mehreren
Eishockey-Leckerbissen im Dezember - Krefeld Pinguine gegen die
Adler Mannheim.
Krefeld. Der Abschied aus der Rheinlandhalle soll am Freitagabend
eine festlich-fröhliche Veranstaltung werden. Aus diesem Grund wird
sich ein buntes Programm, weitgehend von den Fans gestaltet, um die
DEL-Partie ranken. Welche Bedeutung auch die DEL und der
Privatsender Premiere diesem Spiel beimessen, lässt sich daran
erkennen, dass erstmals ein DEL-Spiel in dieser Saison erst um 20.15
Uhr beginnt. Premiere sendet live. Für die Fans allerdings beginnt
das Spektakel bereits um 19.30 Uhr. Und die Halle wird proppenvoll.
Davon ist auszugehen.
Für die Krefeld Pinguine, die am Sonntag unglücklich bei den Hamburg
Freezers verloren, ist es die letzte Möglichkeit, vor dem Umzug in
den KönigPalast durch einen Sieg noch einmal die Weichen in Richtung
Play-off-Plätze zu stellen. Der Treffer des Hamburgers Dave
Tomlinson zum 4:3 nur drei Sekunden vor Spielende hat die Pinguine
auf Platz neun zurück geworfen.
"Den Play-off-Platz holen wir uns gegen Mannheim wieder zurück",
sind sich Mannschaft und sportliche Führung nach einer tristen
Rückfahrt aus der Hansestadt einig. Lediglich Alexander Selivanov,
der in der Scorerliste mit 24 Punkten (elf Treffer und 13 Vorlagen)
in die DEL-Spitze vorgerückt ist, sah es realistisch.
"Das kommt immer wieder vor", erinnerte er sich daran, dass auch er
beim Heimspiel gegen Nürnberg erst wenige Sekunden vor Spielende zum
3:2-Sieg getroffen hatte. Wie es aussieht, kann Krefeld am Freitag
wieder komplett antreten, denn Ivo Jan (Rücken) und Daniel Kunce
(Erkältung) gaben gestern schon wieder Entwarnung.
Der Weihnachtsmonat in der Eishockey-Metropole Krefeld hat es im
übrigen in sich. Im Mittelpunkt steht natürlich der Umzug aus der
Rheinlandhalle in den neuen KönigPalast. Aber schon drei Tage nach
dem Abschiedsspiel wird der KönigPalast mit dem Spiel der Pinguine
gegen ein All-Star-Team auch sportlich eingeweiht, ehe das erste
DEL-Punktspiel am Freitag, 17. Dezember gegen die Eisbären Berlin
über die Bühne geht.
Und nicht zu vergessen das Weihnachts-Schmankerl am "Zweiten" der
Evergreen gegen die Kölner Haie.
30.11.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine fehlten drei Sekunden
Als Shayne Wright auf der Strafbank saß, erzielte Dave Tomlinson das
Tor zum 4:3-Erfolg der Hamburg Freezers. Trainer Leslie: "Ich bin
stolz aufs Team."
Hamburg. Nur drei Sekunden fehlten den Krefeld Pinguine zu einem
Punktgewinn bei den Hamburg Freezers. Da traf Dave Tomlinson zum 4:3
für die Gastgeber.
>Mit gesenkten Häuptern schlichen die Pinguine vom Eis in der Color
Line Arena. Weil sie sich aufopfernd gegen die lange drohende
Niederlage nach 0:1und 1:3-Rückstand gestemmt und zumindest einen
Punkt schon sicher geglaubt hatten.
Doch Shayne Wright hatte elf Sekunden vor Spielende eine Strafe nach
einem Foul an Brad Purdie kassiert, und nach einer Auszeit konnten
die Freezers nach Tomlinsons Tor feiern. 90 Sekunden lang hatten die
Pinguine ab der 56. Minute nach Strafen gegen Steve Brule und Scott
King mit drei gegen fünf tapfer das 3:3 verteidigt. Dabei waren die
Voraussetzungen für die Krefelder gestern denkbar ungünstig. Die
letzten fünf Spiele gegen die Freezers gingen verloren, mit Daniel
Kunce (Erkältung) und Ivo Jan (Rückenprobleme) mussten zwei wichtige
Akteure zu Hause bleiben.
So rückte Rainer Köttstorfer neben Guy Lehoux in die Abwehr, und für
Ivo Jan spielte Adrian Grygiel neben Florian Schnitzer und Steffen
Ziesche in der dritten Angriffsreihe. Doch die personelle Schwächung
steckte das Team von Trainer Bob Leslie ebenso weg wie einen
1:3-Rückstand in der 27. Minute. Einmal mehr lebten die Pinguine von
zwei herausragenden Akteuren. Torhüter Robert Müller ließ die
Freezers oft verzweifeln, und sie konnten immer dann den
Vorwärtsgang einschalten, wenn Alexander Selivanov auf dem Eis war.
Die russische Kampfmaschine war es, die nach dem 1:3-Rückstand mit
dem Anschlusstreffer zum 3:2 (29.) wieder Hoffnung bei den
Krefeldern aufkommen ließ. Selivanov hatte schon den
Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Justin Kurtz (10.) vorbereitet. Bob
Leslie war natürlich vom Spielausgang enttäuscht: "Wir hätten sogar
mehr als nur einen Punkt verdient. Ich bin stolz auf meine
Mannschaft, die sehr gut gearbeitet hat. Ich hoffe, ich kann mein
Team, das sehr niedergeschlagen ist, bis zum Freitagspiel gegen
Mannheim wieder aufrichten."
Sportlicher Leiter Franz Fritzmeier trotzig: "Die sechs
prognostizierten Punkte für das Wochenende waren realistisch."
Hamburgs Trainer Dave King sagte: "Es war ein enges Spiel. Ich bin
froh, dass wir in Überzahl mit drei Treffern effektiver waren. Das
hat den Ausschlag gegeben."
29.11.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Selivanov behielt die Nerven
Der Russe traf im Penalty-Schießen zum 3:2-Erfolg gegen Kassel
Huskies. Die Pinguine spielten gestern mut- und ideenlos.
Krefeld. Hauptsache gewonnen - allerdings mit einem kleinem
Schönheitsfehler. Bei der Generalprobe, dem vorletzten Spiel der
Krefeld Pinguine in der Rheinlandhalle, setzten sich die Krefelder
gestern mit einem 3:2 (0:1, 2:0, 0:1/1:0)-Penalty-Sieg gegen die
Kassel Huskies durch. Als Alexander Selivanov den letzten Penalty
verwandelte, löste sich die Anspannung. Wenn die Krefelder morgen
bei den Hamburg Freezers gewinnen wollen, müssen sie wesentlich mehr
zeigen, als gestern Abend.
Die Pinguine fanden gegen eine gut gestaffelte Abwehr des
Tabellenletzten kaum ein Durchkommen. Sie spielten allerdings auch
ein zu statisches Eishockey und lediglich Selivanov ließ einige Male
mit seinen Dribblings Freude aufkommen. Das erste Drittel gehörte
den Gästen. Der 1:0-Vorsprung (6.) resultierte aus einem
Überzahltreffer, als Ted Drury nach einem Schuss von Valenti den
Abpraller verwandelte.
Selbst bei einer fünf zu drei Überzahl, 46 Sekunden lang in der 13.
Minute, erspielten sich die Pinguine keine klare Torchance. Hoffnung
kam im Mitteldrittel auf, als Chris Herperger nach guter Vorarbeit
von Alexander Selivanov den Ausgleich (28.) erzielte. Von da an
spielte bis zur zweiten Sirene nur noch Krefeld. In der 39. Minute
war es erneut Herperger, diesmal im dritten Nachschuss, nachdem es
zuvor Justin Kurtz und Steve Brulé versucht hatten, der den
ausgezeichneten Kasseler Torhüter Corey Hirsch überwinden konnte.
Wer auf eine weitere gute Vorstellung der Pinguine gehofft hatte,
wurde im Schlussabschnitt bitter enttäuscht. Vielmehr musste
Torhüter Robert Müller wieder sein ganzes Können aufbieten, um den
Vorsprung zu retten. Aber auch er war machtlos, als bei Krefelder
Unterzahl Ivo Jan saß in der Kühlbox Daniel Corso zum 2:2 traf.
Müller hatte zuvor einen Schuss von Christian Laflamme abwehren
können. Gegen den Nachschuss war er machtlos. Damit war der Wunsch
von Franz Fritzmeier, am Wochenende sechs Punkte einzufahren, nicht
mehr erfüllbar.
Sechs Sekunden vor Spielende hätte es sogar bei einem Schuss von
Drury eine Niederlage geben können, doch erneut fing Müller
prächtig. Beim Penalty-Schießen waren die Krefelder treffsicher Ivo
Jan, Steve Brulé, Scott King und Alexander Selivanov versenkten ihre
Penaltys. Kassel hatte hingegen zwei Fehlschüsse.
27.11.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
"Sechs-Punkte-Wochenende wäre nötig"
KEV-Sportleiter Franz Fritzmeier stellt Rechenbeispiele auf: Ein
Sieg gegen Kassel ist heute Pflicht. Dann ist eine Schlappe am
Sonntag quotentechnisch zu verkraften.
Krefeld. Folgt man Sportleiter Franz Fritzmeier, dann sind Plätze in
den Play-off ein Rechenexempel. "Ein sechs-Punkte-Wochenende wäre
jetzt mal nötig", sagt der Tölzer, "dann wären wir im Soll." Der
Schnitt, das ist eine Quote von mindestens 1,5 Punkten pro Partie.
Diese reichte in der Vergangenheit aus, um in die K.o.-Runde
einzuziehen.
Folglich ist ein Sieg heute um 19.30 Uhr im vorletzten Spiel in der
Rheinlandhalle gegen die Kassel Huskies Pflicht. Dann wäre eine
Schlappe am Sonntag (14.30 Uhr) bei den Hamburg Freezers zumindest
quotentechnisch zu verschmerzen.
Doch der vermeintlich leichtere Gegner Kassel hat einen bösen Haken:
Die Nordhessen haben erst jüngst den Trainer gefeuert, kommen mit
Interimscoach Milan Mokros und sind als "angeschlagener Gegner"
besonders gefährlich. "Die haben mehr Potenzial in der Mannschaft,
als die Tabellenposition andeutet", verdeutlicht Fritzmeier seinen
Respekt.
Etwas mehr auf Angriff will Trainer Bob Leslie am Wochenende setzen
und testet neue Formationen. Er formt nunmehr zwei offensivstarke
Reihen, da er den Langzeitverletzten Vadim Slivchenko als
Außenstürmer neben Scott King und Rob Guillet positioniert.
Der bislang in dieser Reihe als Defensiv-Absicherung agierende
Florian Schnitzer wechselt zu Ivo Jan und Steffen Ziesche in Block
drei. In Sturm eins sollen die etablierten Scorer Selivanov/Herperger/Brulé
für Tore sorgen.
Diese Cracks sind es auch, die bei der Schlüsselsituation Überzahl
zuletzt eklatante Schwäche der Pinguine zum Zuge kommen sollen.
Dabei ist es erneut Rob Guillet, dem eine wichtige Rolle zukommt. Er
und Tom Preissing sind die Spielmacher von Block eins an der blauen
Linie, für Block zwei sind es Justin Kurtz sowie entweder Daniel
Kunce oder Shayne Wright.
Warum der Trainer umbaut? Leslie: "Wir müssen sehr aufpassen, denn
Kassel steht mit dem Rücken zur Wand. Von einigen unserer Spieler
muss einfach mehr kommen." Wobei er freilich einschränkt, dass
beispielsweise für Tom Preissing (erst sechs Spiele Wettkampfpraxis)
oder Vadim Slivchenko ("Jemand, der acht Wochen verletzt war,
braucht einfach Anlaufzeit.") noch Geduld nötig ist.
Die Geduld, die auch nötig ist, wenn man, wie die Pingune, die
Spiele bis zum Schluss eng halten will. Dann ist, wie der
Endspurtsieg von Frankfurt zeigt, es auch beispielsweise in Hamburg
möglich, die Fritzmeiersche Quote zu erfüllen.
26.11.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Geschäftsstelle zieht um
Der Umzug der Krefeld Pinguine in den KönigPalast Krefeld steht
bevor.
Krefeld. Auch die Geschäftsstelle der KEV Pinguine Eishockey GmbH
bekommt ein neues "Zuhause". Daher bleibt die Geschäftsstelle vom
29. November bis 3. Dezember geschlossen. Vorbestellungen der
Eintrittskarten für das letzte Spiel in der Rheinlandhalle (3.12.
gegen Adler Mannheim) sind über die Geschäftsstelle nur noch bis zum
29. November möglich.
Die Geschäftsstelle öffnet wieder am Dienstag, 7. Dezember. Die neue
Adresse lautet: KEV Pinguine Eishockey GmbH Westparkstraße 111,
47803 Krefeld. Öffnungszeiten (neu): Dienstag bis Donnerstag (10-16
Uhr), Freitag (10-13 Uhr), Montag geschlossen.
Der Verkauf der Einzeltickets für die Heimspiele im KönigPalast
startet am Mittwoch, 8. Dezember. Fanartikel und Karten sind
zukünftig im KEV-Shop (Öffnungszeiten: Die.-Fr., 11-18 Uhr, Sa.,
10-14 Uhr) des KönigPalastes sowie an allen am CTS-Ticketsystem
angeschlossenen Vorverkaufsstellen zu beziehen. Die bisherigen
Vorverkaufsstellen entfallen.
Die Dauerkarten-Ausgabe für den KönigPalast ist an den
Kassenhäuschen der Rheinlandhalle: Samstag, 11.12, von 11-15 Uhr und
Montag, 13.12., von 18-20 Uhr.
26.11.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Kehrtwende: Pinguine spielen wieder abends
Für drei Spiele im neuen Jahr ist der Anpfiff bei den
Sonntagsspielen um 18.30 Uhr. Das Gros der DEL-Vereine mit
Multifunktionshallen wollte um 14.30 Uhr.
Krefeld. Kommando zurück. Der ohnehin nur halbherzig betriebene
Versuch der Krefeld Pinguine, die Heimspiele sonntags schon um 14.30
Uhr auszutragen, ist zumindest teilweise vom Tisch. Die Begegnung am
2. Weihnachtstag gegen die Kölner Haie, die am 30. Januar gegen
Nürnberg und am 27. Februar gegen Kassel werden nach einer Info des
Klubs nunmehr um 18.30 Uhr im KönigPalast beginnen. Für die beiden
weiteren Sonntagsspiele des Saisonrests (20. Februar gegen Iserlohn
und 6. März gegen Mannheim) stehen allerdings noch die
erforderlichen Zustimmungen der Gästemannschaften sowie der
Ligenleitung noch aus, so Geschäftsführer Wolfgang Schäfer.
Neben der Frage, warum die Pinguine nicht zunächst auch noch die
beiden fehlenden Zustimmungen einholten, um einen einheitlichen
Spielbeginn präsentieren zu können, hat die Verlegung auch noch eine
DEL-interne Pikanterie: Hamburgs Geschäftsführer Boris Capla
preschte nämlich bei der jüngsten Gesellschafter-Versammlung der DEL
mit dem Wunsch vor, doch generell die Anfangszeit auf 14.30 Uhr
sonntags festzuschreiben. Eine Zeit, die den in Multifunktionshallen
spielenden Klubs offensichtlich besser ins Veranstaltungskonzept
passt.
Denn dem Vernehmen nach kam Widerstand gegen diesen Vorschlag eher
aus traditionellen Standorten. Die frühe Anspielzeit hatte seit
Beginn der Saison in Krefeld für Unmut gesorgt, da man der Uhrzeit
den Zuschauerschwund zuschrieb. "Das hat uns Holger Rathke
eingebrockt", schimpfte Pinguin-Generalbevollmächtigter Wilfrid
Fabel in Richtung des ehemaligen KönigPalast-Managers. Der
allerdings wehrt sich vehement gegen die Schuldzuweisungen.
Es sei aufgrund der guten Erfahrungen in Köln seine Idee gewesen,
"aber die Entscheidung über die Vorverlegung hat Herr Fabel
getroffen". Thema getroffen. Das sollen vom Puck künftig weniger
Zuschauer mit Hilfe des Regelwerks. Denn nunmehr wird jeder Spieler,
der den Puck absichtlich aus dem Spielfeld (Bande oder
Plexiglasumrandung) schießt, mit einer Zwei-Minuten-Strafzeit
belegt.
Offizieller Grund: Spielverzögerung, realer Hintergrund: rechtliche
Aspekte bei der Gefährdung der Besucher durch auf die Tribünen
fliegende Pucks. Dazu wurde einfach die internationale Regel 554 c
mit einer neuen Interpretation versehen. Was deutlich umsetzbarer
ist, als Sicherheitsnetze rundum die Eisfläche.
25.11.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
3:4 - Pinguine zu spät aufgewacht
Kein Penaltyglück für die Krefeld Pinguine. Bei den Hannover
Scorpions traf gestern nur Ivo Jan. Zu wenig! Die Gastgeber siegten
mit 4:3 (1:0, 2:2, 0:1, 1:0)
Hannover. Es wurde nichts mit dem dritten Krefelder Sieg in Folge.
In der TUI-Arena in Hannover sahen die 5850 Zuschauer bei der
letztlich knappen Penalty-Entscheidung Treffer ihrer Scorpions durch
Patrik Augusta und Alexander Serikov (2). Das reichte für Hannover,
um die Krefelder nur mit einem Punkt nach Hause zu schicken und
ihrem Interimstrainer Jari Pasanen bei seinem Intermezzo an der
Bande eine Freude zu machen.
Und der Zähler war eigentlich für Krefeld noch glücklich, denn bis
zur 30. Minute hätte der wieder erstarkte Tabellenletzte eigentlich
statt 3:0 mindestens mit 5:0 oder 6:0 führen müssen. Trost für die
Pinguine: Durch die Niederlage der DEG Metro Stars bleiben sie auf
einem Play-off-Rang. Bis auf den an der Leiste verletzten Stefan
Schröder fuhr Trainer Bob Leslie mit seiner kompletten Pinguine-Crew
nach Hannover, konnte mit vier Blöcken agieren. Die Gastgeber traten
mit einem neu formierten Angriff an, in dem sich vor allem der
Ex-Kasseler Alexander Serikov mit zwei Treffern bestens einführte.
Und auch Wayne Hynes, der kurzfristig aus Hamburg nach Hannover
gewechselt war, machte ein gutes Spiel. In den ersten 30
Spielminuten waren Trainer Bob Leslie, Sportlicher Leiter Franz
Fritzmeier hinter der Bande und Robert Müller im Tor die agilsten
Pinguine. Die restlichen Pinguine watschelten bedächtig über das Eis
der TUI-Arena und lagen völlig verdient mit 0:3 zurück. Alexander
Serekov in Überzahl (5.) und der Ex-Meisterpinguin Patrik Augusta
(21.) konnten mit ihren Treffern die Krefelder nicht wachrütteln,
und erst als Serikov auf 3:0 erhöhte (26.), kam langsam Leben in die
Pinguine-Crew.
Rob Guillet weckte seine Kameraden mit dem Treffer zum 3:1 in der
29. Minute dann auf. Von da an waren die Pinguine zumindest
gleichwertig. Guillet markierte in Überzahl den Anschlusstreffer
(37.), und als Alexander Selivanov in der 47. Minute sogar den
3:3-Ausgleich erzielte, war in den verbleibenden 13 Minuten sogar
ein Krefelder Siegtreffer möglich. Doch der wäre nicht verdient
gewesen. Ebenso wie ein Krefelder Penaltysieg, denn auch am
Schussverhältnis von 37:15 lässt sich die spielerische Überlegenheit
der Gastgeber ablesen.
Beim Penaltyschießen legte Ivo Jan mit dem ersten Treffer vor, den
Patrik Augusta egalisierte. Rob Guillet scheiterte ebenso am
Scorpions-Keeper Ilpo Kauhanen wie Alexander Selivanov. Da aber auch
auf Hannovers Seite Alexander Serikov und Robert Hock
Pinguine-Keeper Robert Müller nicht bezwingen konnten, war letztlich
Andreas Morczinietz der glückliche Schütze des Siegtreffers, da auch
Ivo Jan seinen Penalty nicht unterbringen konnte.
22.11.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Beifallsstürme für die Pinguine
Und mitten drin Adrian Grygiel, dem zweifachen Torschützen beim
3:1-Sieg gegen Iserlohn.
Krefeld. Wie schön, dass die Krefeld Pinguine einen Youngster mit
Namen Adrian Grygiel in ihren Reihen haben. Das 21-jährige
Eigengewächs war mit zwei blitzsauberen Toren maßgeblich am Erfolg
gegen die Iserlohn Roosters beteiligt. Beinahe hätte Grygiel die
Partie im Alleingang entschieden, doch 55 Sekunden vor Spielende
durfte Rob Guillet noch zum 3:1 ins leere Iserlohner Gehäuse
einlochen. Gästecoach Doug Mason hatte zwei Minuten vor Spielende
seinen Torhüter Dmitrij Kotschnew gegen einen sechsten Feldspieler
ausgetauscht.
Held des Abends bei der Ehrenrunde war natürlich Adrian Grygiel. Er
genoss das Bad in der Menge. Pinguine Trainer Bob Leslie hatte
vorher geunkt: "Wir stehen vor schweren Spielen." Er sollte
zumindest für die gestrige Partie gegen den Tabellenelften Iserlohn
Roosters Recht behalten. Über weite Strecken war es ein Spiel, das
von Kampf und Taktik geprägt war.
Spielerischen Elemente gab es kaum, weil beide Mannschaften die
Räume sehr eng machten. Zudem ließ der Schweizer Gast-Schiedsrichter
Brent Reiber eine rustikal-robuste Spielweise zu. Kleinlich wurde er
lediglich, wenn die Spieler ihre Stöcke einsetzten. Da kannte er
kein Pardon, pfiff auch das kleinste Vergehen hüben wie drüben ab.
Zur Chronologie: In der sechsten Minute nahm sich der 21-jährige
Grygiel auf der rechten Seite ein Herz, tankte sich bei Unterzahl
durch und überraschte den Iserlohner Torhüter mit einem fulminanten
Schlagschuss in den oberen linken Winkel. Dieser Treffer hatte bis
zur 49. Minute Bestand, denn zum einen waren beide Torhüter bei
brenzligen Situationen immer auf dem Posten, zum anderen sorgten die
Abwehrreihen mit konsequentem Pressing, dass es nicht zu viele
Chancen gab.
Doch plötzlich belebte sich die Partie, nachdem der Iserlohner
Goldmann mit einem ähnlich gezirkelten Schuss wie Grygiel zu Beginn
erfolgreich war und Robert Müller das Nachsehen hatte. Das
Ausgleichstor sorgte für eine spannende und gute Schlussphase. In
der erzielte Adrian Grygiel, diesmal von links kommend, erneut mit
einem Schlagschuss in den Winkel die 2:1-Führung der Krefelder.
Nun warf Iserohn alles nach vorne, brachte die Krefelder mit einem
Schlussspurt arg in Verlegenheit, ehe Guillet das erlösende 3:1
erzielte. Neuerwerbung Tom Preissing lieferte ein solides Spiel,
fiel allerdings in einer disziplinierten Krefelder Mannschaft, die
spielerisch sicher noch mehr bieten kann, nicht sonderlich auf.
STATISTIK
Krefeld Pinguine - Iserlohn Roosters 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
Krefeld Pinguine: Müller Preissing/Wright, Kunce/Kurtz, Lehoux/Dyck,
Hyun; Slivchenko/Herperger/Selivanov, Guillet/King/Schnitzer,
Grygiel/Jan/Ziesche, Köttstorfer/Gosdeck/Dück
Tore:
1:0 (05:31) Grygiel,
1:1 (48:30) Goldmann,
2:1 (51:26) Grygiel (Ziesche),
3:1 (59:05) Guillet (Herperger)
Schiedsrichter: Brent Reiber (Basel/Schweiz)
Zuschauer: 2855
Strafminuten: Krefeld Pinguine 8, Iserlohn 12
20.11.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Die Bürde des Favoriten
Die Krefeld Pinguine stehen jetzt vor drei lösbaren Aufgaben. Doch
Trainer Bob Leslie warnt: "Es gibt keine leichte Gegner. Jeder kann
jeden schlagen."
Krefeld. Blickt man vor dem 18. Spieltag auf die Tabelle, so müssten
die Krefeld Pinguine eigentlich vor drei lösbaren Aufgaben stehen.
Drei der vier abgeschlagenen Ligakonkurrenten sind jetzt die Gegner.
Begonnen wird heute um 19.30 Uhr in der Rheinlandhalle mit der
Begegnung gegen den Tabellenelften Iserlohn Roosters. Am Sonntag
geht es dann zum Tabellenletzten Hannover Scorpions, und am nächsten
Freitag kommt der Vorletzte, die Kassel Huskies in die
Rheinlandhalle.
Trainer Bob Leslie will allerdings nicht so weit nach vorn blicken:
"Die beiden kommenden Spiele sind erst einmal sehr wichtig für uns.
Da können wir den Abstand nach unten vergrößern und möglicherweise
mit Erfolgen in die Play-off-Ränge springen." Doch er warnt auch:
"Keinen Gegner in der Liga darf man nach dem Tabellenstand
einschätzen, denn jeder kann jeden schlagen." Das lässt sich auch
aufgrund der bisherigen Ergebnisse ablesen.
Personell hat er für die heutige West-Begegnung gegen die Kampfhähne
aus dem Sauerland nicht die großen Probleme, aber der gesperrte
Steve Brule fehlt ihm nach dessen Spieldauer-Disziplinarstrafe von
Frankfurt doch sehr. Gibt dem Trainer andererseits aber auch die
Möglichkeit, seine erste Sturm-Formation mit Chris Herperger,
Alexander Selivanov und dem wieder genesenen Vadim Slivchenko zu
testen. Fehlen wird neben Brule auch Stefan Schröder, der an einer
Leistenzerrung laboriert.
Somit ändern sich die weiteren Angriffsreihen. Scott King wird
zusammen mit Rob Guillet und Florian Schnitzer auflaufen, Adrian
Grygiel geht mit Ivo Jan und dem frisch gebackenen Vater Steffen
Ziesche Sohn Phillip kam gesund auf die Welt aufs Eis, und im
vierten Sturm wird neben Carsten Gosdeck und Alexander Dück
voraussichtlich mit Rainer Köttstorfer ein weiterer Abwehrspieler
agieren.
Zufrieden war der Trainer mit dem Einstand des neu verpflichteten
NHL-Abwehrspielers Tom Preissing. "Tom hat viel Spielübersicht und
wird sicherlich noch besser spielen als in Frankfurt. Auf jeden Fall
ist er mit Sicherheit eine große Verstärkung für uns. Er ergänzt
sich sehr gut mit Shayne Wright." Sportlicher Leiter Franz
Fritzmeier steht im übrigen vor der Frage, ob er die Probeverträge
von Martin Hyun, Carsten Gosdeck und Stefan Schröder verlängern
wird. "Schau`n mer mal", meinte er gestern.
19.11.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Neues, starkes Duo
Stürmer Vadim Slivchenko und Abwehrspieler Tom Peissing haben dem
Team der Krefeld Pinguine neue Impulse gegeben.
Krefeld. Trainer Bob Leslie durfte nach dem 2:1-Sieg in Frankfurt
strahlen, und genoss die Rückfahrt nach Krefeld. Sieben von zwölf
möglichen Punkten hat er aus den vier Spielen geholt, seitdem er an
der Pinguine-Bande steht. "Jetzt müssen wir den Sieg von Frankfurt
morgen im Heimspiel gegen Iserlohn bestätigen", forderte Leslie.
Wichtig für die Pinguine war, dass sie nach dem verkorksten
Saisonstart unter ihrem neuen Trainer gut aus der Länderspielpause
gekommen sind. Leslie: "Ich bin froh, dass wir gleich nach der Pause
unseren Rhythmus gefunden haben. Alle haben hart gearbeitet. Vor
allem bei den fünf Minuten Unterzahl haben sie konzentriert
gespielt."
Zufrieden durfte der Coach auch mit dem Einstand der beiden Neuen
sein. Neben dem in der letzten Woche verpflichteten Verteidiger Tom
Preissing freute sich vor allem Vadim Slivchenko über sein Siegtor.
Er hatte nach seinem Debüt im ersten Spiel gegen Köln für die
Pinguine nur wenige Minuten auf dem Eis gestanden. Seine
Leistenverletzung zwang ihn zu einer achtwöchigen Pause. "Ich denke,
die Verletzung ist ausgestanden", sagte er nach seiner soliden
Leistung. "Schön, dass ich auf Anhieb erfolgreich war." Slivchenko
war erst in den letzten zehn Minuten, als Steve Brule wegen eines
Stockfouls zum Duschen geschickt worden war, in den ersten Sturm
neben Selivanov und Herperger gerückt, hatte aber zuvor schon neben
Steffen Ziesche und Ivo Jan gut gearbeitet.
Auch Tom Preissing, der seine Lockout-Zeit in Krefeld verbringen
wird, war mit seinem Debüt zufrieden: "Es hat Spaß gemacht. Gut,
dass ich beim Deutschland-Cup Spielpraxis bekommen habe, damit ist
mir die Umstellung leichter gefallen." In der Tat zeigte der gute
Schlittschuhläufer eine solide Abwehrleistung.
18.11.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine sind nun komplett
Besonders die Abteilung Powerplay soll von Neuzugang Tom Preissing
und dem "Ex-Dauerverletzten" Slivchenko heute in Frankfurt
profitieren.
Krefeld. Sportleiter Franz Fritzmeier ließ an seiner Einschätzung
keinen Zweifel: Die Pinguine seien nunmehr "komplett", sagte er vor
dem heutigen Gastpiel in Frankfurt mit Blick auf den Kader. Denn
erstmals steht nach seinem Pannenauftakt sein Debüt endete nach
wenigen Minuten mit einem Muskelriss im Adduktorenbereich Vadim
Slivchenko auf dem Spielberichtsbogen. Zu dem 34-jährigen Stürmer
kommt dann auch noch der am Wochenende verpflichtete 25-jährige
Offensiv-Verteidiger Tom Preissing vom NHL-Klub San Jose Sharks.
Beide dürften vor allem beim Überzahlspiel eine erhebliche
Verstärkung bedeuten, gelten sie doch als Spezialisten für dieses
Special Team. Dennoch will Trainer Bob Leslie die beiden Neuen nicht
unter allzu hohen Druck setzen, beide bräuchten noch Zeit. "Slivchenko
hat seit März kein Spiel mehr gamacht." Und Preissing beispielsweise
hat bislang erst drei Wochen Training mit seiner
Universitätsmannschaft sowie die drei Spiele mit dem Team USA beim
Deutschland Cup auf "dem Buckel". Aber er machte kein Hehl daraus,
dass er sich auf das andere Hockey in Deutschland freue.
"Hier hat man mehr Zeit, etwas mit dem Puck zu machen, das Spiel zu
gestalten", so Preissing. In der NHL kann ein Verteidiger so gut wie
nie, die Scheibe länger als einige Sekunden halten, bevor er
heftigst attackiert wird. Andererseits, eine Schonzeit soll es nicht
geben. "Wir brauchen von beiden Leistung." Denn nur so kann die
übergeordnete Saisonaufgabe gelöst werden: "Wir müssen unseren
Punkteschnitt verbessern. Für einen Play-off-Platz müssen wir
mindesten 50 Prozent der möglichen Punkte holen", gibt Sportleiter
Fritzmeier die Marschroute aus.
Dazu muss man in Frankfurt vor allem eines tun: die ersten zehn
Minuten unbeschadet überstehen. Leslie: "Da ist Frankfurt besonders
druckvoll."
So will der KEV spielen: Müller (Rohde); Preissing/Wright, Kunce/Kurtz,
Lehoux/Dyck, Köttsdorfer; Guillet/King/Schnitzer, Brule/Herperger/Selivanov,
Slivchenko/Ziesche/Jan, Grygiel/Gosdeck/Dück.
16.11.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Rechtsschütze gefunden
Pinguine wollen Tom Preissing für die Zeit des NHL-Streiks.
US-Verteidiger verdrängte Christian Ehrhoff als bester Neuzugang der
San Jose Sharks.
Krefeld. Haben die Krefeld Pinguine jetzt auch "ihren"
NHL-Lockout-Spieler? Während gestern noch Sportleiter Franz
Fritzmeier dementierte, dass der Vertrag mit US-Verteidiger Tom
Preissing unterschrieben ist, meldeten die Nachrichtenagenturen
bereits den Vollzug. Aber: "Ich denke, dass wir uns so schnell
einigen, dass er am Dienstag für uns spielen kann", so Fritzmeier.
Der 26-jährige Abwehrspieler passt sehr präzise in das bereits seit
Monaten definierte Suchschema der Pinguine aufbaustark und rechts
schießend. Auch ist er so gut, dass er bei den San Jose Sharks
Krefelds Export Christian Ehrhoff den Rang als bester Neuling
ablief. Während Ehrhoff ins Farmteam geschickt wurde, absolvierte
Preissing 69 Spiele (zwei Tore, 17 Beihilfen) in der NHL, inklusive
elf Play-off-Partien.
Preissing war über die Verbindung Ehrhoff/Noack bereits im Sommer
ein Thema bei den Pinguinen. Ehrhoff hatte den aus der College-Liga
emporgekommenen 1,84 Meter großen Preissing, der auch im Sturm
spielen kann, wärmstens empfohlen. Damals aber mochte man beim KEV
noch nicht in die Tasche greifen. "Der Vertrag wird nur für die Zeit
des Streiks in der NHL gelten", so Fritzmeier zu dem US-Boy, der
beim Deutschland-Cup von ihm und Trainer Bob Leslie beobachtet
wurde.
Dort schoss sich Preissing mit dem Tor zum 4:1 gegen Deutschland und
einer Beihilfe auf Platz 15 der Scorerwertung. Auf Platz drei der
Gesamtscorerwertung landete sein neuer Krefelder Klubkamerad Scott
King mit zwei Toren und vier Assists. Ebenfalls erfolgreich Chris
Herperger, der einen Treffer und drei Beihilfen für das Team Canada
verbuchte. Weniger toll war das Debüt von Shayne Wright, der im
schwachen DEB-Team nicht punkten konnte.
15.11.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Debüt für Shayne Wright
Shayne Wright wird beim Turnier in Hamburg und Hannover sein Debüt
in der deutschen Nationalmannschaft geben.
Krefeld. Torhüter Robert Müller und Abwehrspieler Shayne Wright von
den Krefeld Pinguinen sind von Bundestrainer Greg Poss ins Aufgebot
der Eishockey-Nationalmannschaft für den Deutschland-Cup
(10.-14.11.) berufen worden. Shayne Wright wird beim Turnier in
Hamburg und Hannover sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft
geben. Der 29-Jährige besitzt seit Ende August die deutsche
Staatsbürgerschaft und spielte bereits 48 Mal für das Team Canada.
Pinguin-Stürmer Scott King steht im Aufgebot vom Team Canada.
09.11.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Kurtz` Fehler und vier kapitale Schnitzer
Einen Play-off-Platz können die Krefeld Pinguine nicht mit in die
Länderspielpause nehmen. Bei den Berliner Eisbären gab es eine 2:4
(2:1, 0:1, 0:2)-Niederlage.
Berlin. Bis zur 55. Minute durften die Krefeld Pinguine gestern
zumindest auf einen Punkterfolg im Wellblechpalast in
Berlin-Hohenschönhausen hoffen. Da stand es 2:2 und mit Glück und
großem Können von Robert Müller hatte das Team von Trainer Bob
Leslie den Gleichstand verteidigt, doch dann führten persönliche
Fehler doch noch zur 2:4-Niederlage gegen die Eisbären. "Ein
richtiges Ergebnis, denn Berlin war besser" urteilte auch Krefelds
Coach Bob Leslie nach dem Schlusspfiff. Aber er resümierte: "Ich bin
jetzt drei Spiele in Krefeld, wir haben vier Punkte geholt, wir
müssen nicht traurig sein."
Und er versprach: "Wir werden in der Länderspielpause an der Taktik
und Ausdauer arbeiten. Dann sehen wir weiter." Nach dem
überraschenden 3:2-Erfolg über Nürnberg vom Freitag war die bange
Frage: Reichen die Kräftenoch gegen die starken Berliner? Bei
etlichen Akteure kann man dies bejahen, bei einigen muss ein klares
nein stehen. Zwei kapitale Fehler von Justin Kurz führten zu
Gegentreffern und vier (!) dumme Strafzeiten von Florian Schnitzer
raubten den Pinguinen die Kräfte, die beim Berliner Schlussspurt
fehlten. Doch Leslie wollte nicht schimpfen: "Wir haben unser
Potential abgerufen, aber es hat nicht gereicht, Wir haben zu viele
Strafen genommen.
Am Ende konnte uns auch Robert Müller, der fantastisch gehalten hat,
nicht retten." Dabei lief zuerst alles nach Plan für das defensiv
eingestellte Krefelder Team. Schon in der 3. Minute fiel das 1:0 für
den KEV, als Chris Herperger und Steffen Ziesche einen Schuss von
Shayne Wright abfälschten und Ziesche letztlich als Torschütze
gemeldet wurde. Nach dem Berliner Ausgleich durch Sven Felski führte
der KEV dann noch einmal in der 16. Minute durch einen fulminanten
Schlagschuss von Daniel Kunce mit 2:1. Ein kapitaler Schnitzer von
Kurtz ermöglichte den Eisbären den Gleichstand (23.). Damnach begann
die Abwehrschlacht der Pinguine, die nur bis zur 55. Minute hielt.
Gegen Walsers Nachschuss aus Kurzdistanz nach Abwehr eines
Ustorf-Schussses war Müller machtlos, den Schlusspunkt durfte der
Rankel setzen, nachdem ihn ein hilflos stolpernder Kurz hatte ziehen
lassen. Von heute an stehen drei harte Trainingstage mit sechs
Einheiten auf dem Programm, ehe es dann drei freie Tage gibt. Für
Bob Leslie, sechster Trainer bei den Pinguinen innerhalb von elf
Monaten, die Möglichkeit, dem Team nunmehr seine Handschrift zu
verpassen.
08.11.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Rheinische Rivalen sind zum Erfolg verdammt
DEG und Krefeld können sich in der DEL wirtschaftlich keine Fehler
mehr erlauben. Am Freitag siegten die Pinguine 3:2 gegen Nürnberg,
die DEG unterlag Hamburg 2:5.
Düsseldorf/Krefeld. Die Machtverhältnisse am Rhein sind in der
Deutschen Eishockey Liga eindeutiger denn je. Während die Kölner
Haie als Klassenprimus Oberwasser haben, sind die DEG Metro Stars
und die Krefeld Pinguine mehr oder weniger auf Tauchstation. Beide
Teams waren mit großen Ambitionen in diese Spielzeit gestartet,
beide legten einen Fehlstart hin, beiden zeigten und zeigen die Fans
die kalte Schulter, und bei beiden begannen die Sponsoren ob der
Talfahrt zu murren.
Weil die wirtschaftlichen Vorgaben von der Realität überholt wurden,
musste man in den Führungsetage reagieren. Auf die flugs entlassenen
Trainer Michael Komma (Düsseldorf) und Mario Simioni (Krefeld)
folgten Butch Goring und Bob Leslie. Des einen Pech ist für den
anderen eine neue Chance auf der sportlichen Kommandobrücke.
Mit der Hoffnung der Eishockey-Klubs, dass es wirtschaftlich und
sportlich wieder bergauf geht, denn Zuschauer- und
Sponsoreneinbrüche wachsen schnell zu einem Millionenloch an. Und
das kann man sich mit Blickrichtung auf die neuen Arenen in beiden
Städten nicht erlauben. Beide Teams sind zum Erfolg verdammt.
Der KönigPalast in Krefeld (9000 Plätze) eröffnet im Dezember, die
neue Düsseldorfer Eisarena (12 000 Plätze) wird 2006 fertiggestellt.
Punkte, Tore, Meisterschaft das war einmal. Heute heißt der Auftrag:
Siege, Tickets und Sponsoren.
So soll ein möglichst hohe Zuschauer-Auslastung der alten Hallen in
die neuen Domizile transportiert werden. Davon sind Pinguine (39
Prozent) und Metro Stars (61 Prozent) weit entfernt. "Wir mussten
unser Saisonziel nach unten korrigieren. Für uns ist wichtig, dass
wir in die Play-offs kommen", gestand DEG-Geschäftsführer Elmar
Schmellenkamp vor dem Einstand von Trainer Butch Goring ein, nachdem
der Rückstand auf die Top-Plätze erschreckend groß geworden war.
Bei Goring stand nach fünf Siegen in Serie mit dem 0:6 bei den
Nürnberg Ice Tigers vor knapp einer Woche die erste Pleite ins Haus.
Auch gestern erwischte es die DEG nach einer schwachen Leistung.
Gegen die Freezers gab es vor 6114 Fans eine bittere 2:5-Pleite.
Bei den Krefeld Pinguinen feuerte ausgerechnet die DEG den
entscheidenden Schuss zur Trainer-Entlassung auf den
DEL-unerfahrenen Mario Simioni mit dem 7:1-Triumph in der
Rheinlandhalle ab. Daraus lernte die Teppich-Etage, holte mit Bob
Leslie (54) einen Mann für die Eis-Ebene, der zumindest in der DEL
seit seiner Arbeit bei den Kölner Haien kein Unbekannter mehr ist.
"Wir brauchen Erfolg, Siege und Zuschauer, daher können wir uns
keinen Fehler mehr erlauben", so Geschäftsführer Schäfer, warum das
Krefelder Trainer-Such-Kommando (TSK) so lange umherirrte. Dass dann
Aufsichtsrat-Chef Wolfgang Schulz kurzerhand das TSK von Leslie
"überzeugte", ist indes typisch für Krefelder Verhältnisse.
Leslie hat schon bei seinem Debüt feststellen müssen, wie rutschig
das Eis ist. Er schrammte bei der Penalty-Niederlage gegen Augsburg
knapp an einer Blamage vorbei, brachte sich durch die von ihm
verschuldete Bankstrafe die nutzte Augsburg zum Ausgleich gleich in
die Schusslinie. Dazu nur noch 2 159 Zuschauer, trotz einer
Freikartenaktion. Und schon war er wieder da, der Druck von allen
Seiten. Am Freitag hielten die Pinguine diesem Druck stand. Gegen
Nürnberg gab es nach einem 0:1-Rückstand noch einen 3:2-Erfolg.
06.11.04
Von Rainer Wallasch und Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Selivanovs Konter stachen
Der russische Top-Stürmer der Pinguine ebnete am Freitag mit zwei
Toren den Weg zum 3:2-Erfolg der Krefelder gegen die Nürnberg Ice
Tigers.
Krefeld. Die Krefeld Pinguine kämpften am Freitag vor 2 287
Zuschauern in der Krefelder Rheinlandhalle den Tabellenzweiten
Nürnberg Ice Tigers nieder und gewannen nach einer spannenden
Begegnung mit 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)-Toren. Der umjubelte Schütze des
Siegtreffers 22 Sekunden vor Spielende war Alexander Selivanov, der
zuvor schon kurz vor dem zweiten Seitenwechsel das 2:1 markiert
hatte. Beide Treffer hatten Paul Dyck und Chris Herperger
vorbereitet.
Die bange Frage vor dem Spiel lautete, können die zuletzt arg
strapazierten Pinguine gegen das hochgelobte Team von Bundestrainer
Greg Poss mithalten oder sogar punkten. Sie bewiesen in den 60
Spielminuten was mit leidenschaftlichem Kampf und hohem Einsatz
alles erreicht werden kann. Nur selten ließen sie den technisch
versierten und schnellen Franken Spielmöglichkeiten.
Und sie hatten mit Robert Müller wieder einen ausgezeichneten
Torhüter zwischen den Pfosten, der seinem gegenüber Adam Svoboda,
der ebenfalls sein ganzes Können aufbieten musste, nicht nachstand.
Im ersten torlosen Drittel boten beide Mannschaften den Zuschauern
ein schnelles und sehenswertes Spiel. Nürnbergs Torhüter Svoboda
wäre in der dritten Minute machtlos gewesen, hätte nicht der Pfosten
nach einem Scharfschuss von Robert Guillet für ihn gerettet. Auf der
Gegenseite wusste aber auch Robert Müller bei guten Kombinationen
der Ice Tigers zu glänzen.
Erst Überzahlsituationen brachten im Mittelabschnitt die Tore. Petr
Fical nutzte ein fünf zu vier Überzahlspiel zur Führung der Gäste
(29.). Auf der Gegenseite war es Ivo Jan der das 1:1 (30.) bei
Krefelder Überzahl markierte. Sehenswert war das Kontertor durch
Alexander Selivanov 30 Sekunden vor der Drittelsirene, als er von
Paul Dyck vorbildlich losgeschickt wurde und den Nürnberger Torhüter
Svoboda austrickste.
Im Schlussabschnitt erhöhten beide Teams noch einmal das Tempo und
es waren zuerst die Nürnberger, die jubelten, als ihr Torjäger
Pascal Trepanier zum 2:2 (46.) mit einem Schuss aus dem Handgelenk
erfolgreich war.
Mitten in die furiose Schlussoffensive der Gäste setzten die
Krefelder immer wieder Konter. Der letzte war dann der erfolgreiche.
22 Sekunden vor Spielende ließ Selivanov mit seinem zweiten Treffer
zum 3:2-Erfolg die Rheinlandhalle zum Tollhaus werden. Der hohe
Favorit war besiegt von einem Team, das mit Leidenschaft und großem
Einsatz sich den Erfolg verdient hatte.
Pinguine-Trainer Bob Leslie meinte nach dem Spiel erleichtert: "Das
war ein Sieg der gesamten Mannschaft, die vorbildlich gekämpft hat."
Am Sonntag spielen die Krefelder bei den Eisbären Berlin um 14.30
Uhr im Wellblechpalast in Hohenschönhausen.
STATISTIK
Krefeld Pinguine Nürnberg - Ice Tigers 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)
Pinguine: Müller Kunce/Kurtz, Dyck/Lehoux, Köttstorfer/Wright Hyun
Selivanov/Herperger/Brule, Guillet/King/Schnitzer, Ziesche/Jan/Grygiel,
Dück/Gosdeck/Schröder
Tore:
0:1 (28:22) Fical,
1:1 (29:35) Jan (Brule/Herperger),
2:1 (39:30) Selivanov (Dyck/Herperger),
2:2 (46:00) Trepanier (Tapper),
3:2 (59:38) Selivanov (Dyck/Herperger)
Schiedsrichter: Willi Schimm (Waldkraiburg)
Zuschauer: 2 287
Strafminuten: Krefeld 14, Nürnberg 10
06.11.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Legenden und Gänsehaut
Die Mischung macht Gänsehaut-Feeling. Daher wird das Oldie-Turnier
wohl der Abschied, den die Rheinlandhalle verdient hat.
Krefeld. Namen, die in den letzten Jahrzehnten von Tausenden Fans
lautstark skandiert wurden, gibt es noch einmal auf diesem Eis in
Aktion zu sehen. Und wahrscheinlich noch einmal die Schlachtrufe,
mit denen die Fans von Schwarz-Gelb das Dach von den Wänden der
Rheinlandhalle `runter brüllten.
Noch gibt es rund 1 000 Stehplatz-Karten (6 Euro für beide Tage),
die heute ab 7.30 Uhr an der Halle zu ergattern sind. Der Erlös des
ersten Lothar-Kremershof-Cups geht in die Jugend-Arbeit des KEV, so
wie es sich sein vor einem Jahr verstorbener Namensgeber gewünscht
hätte. Dessen "Dream-Team" ist etwas, was man so wohl nie wieder in
Krefeld auf dem Eis sehen wird. Ein absolutes Muss für Nostalgiker,
aber vor allem für Autogramm-Jäger. Denn wie will man sonst die
Schriftzüge von den KEV-Legenden ergattern. Beispielsweise von der
"unglaublichen Tormaschine" Dick Decloe, Stanley-Cup-Sieger Uwe
Krupp, Johnny Walker, Jimmy Hoffmann oder Vic Stanfield. Der
Verteidiger, der ein Stürmer war, ist schlicht Legende. So wie Karel
Lang Symbolfigur für den Bundesliga-Aufstieg ist, war "kleines
dickes Vic" die Symbolfigur für die "Auferstehung" nach dem Crash
1976, als sich der KEV aus den untersten Ligen nach oben spielte.
Als ein Star ohne Allüren prägte er eine ganze Generation von
Eishockey-Fans in Krefeld.
Legende sind seine Alleingänge. Sein schaukelnder Laufstil wirkte
wie eine Flut von Körpertäuschungen. Irgendwann entschied sich jeder
Abwehrspieler für eine Seite und Stanfield lief einfach weiter
geradeaus.
06.11.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Ein teuflisch gutes Powerplay
Der neue Pinguine-Trainer Bob Leslie hat allerhöchsten Respekt vor
dem heutigen Gegner in der Rheinlandhalle, den Ice Tigers aus
Nürnberg.
Krefeld. Kein leichter Einstand nach der 4:5-Penalty-Niederlage
gegen Augsburg für den neuen Pinguine-Coach Bob Leslie. Mit den
Spielen gegen die Nürnberg Ice Tigers (heute um 19.30 Uhr
Rheinlandhalle) und bei den Eisbären Berlin (Sonntag 14.30 Uhr)
stehen vor der Länderspielpause noch zwei ganz dicke Brocken auf dem
Spielplan. Aber vielleicht liegt, wie Leslie es formulierte, gerade
in solchen Aufgaben der besondere Reiz, wird die Mannschaft
zusätzlich motiviert. Und das solche vermeintlich übermächtigen
Gegner doch zu "knacken" sind, haben die Pinguine vor zwei Wochen
mit den Erfolgen in Mannheim (4:2) und gegen Ingolstadt (1:0) unter
Franz Fritzmeier bewiesen.
Großen Respekt hat Bob Leslie vor dem heutigen Gegner Nürnberg. "Die
schnellste und kompakteste Mannschaft der Liga", zollt er dem Team
von Trainer Greg Poss Anerkennung. Gestern studierte er noch einmal
akribisch Videos der Nürnberger und suchte nach Lücken und
Schwächen. Und fand sie im Prinzip nicht. Leslie weiß: "Sie spielen
ein teuflich gutes Powerplay, sind mit vier kompletten Blöcken auch
in der Lage, über 60 Minuten hohes Tempo zu gehen, und verstehen es
hervorragend, zen." Aber er merkte an: "Auch wir spielen ein gutes
und erfolgreiches Powerplay. Und wir haben Robert Müller."
Leslie hat Vertrauen zu seinem eigenen Team, weiß, dass die
1:8-Schlappe vom 1. Oktober in Nürnberg noch nicht aus den Köpfen
seiner Spieler ist. "Die Stimmung war beim Training gut, und ich
spüre auch viel Selbstbewusstsein im Team. Wir wollen aggressiv und
kompakt spielen. Ich denke, alle meine Spieler wissen, dass sie
alles geben müssen." Und ein Sonderlob hat er auch für die Fans. "Es
war schon fantastisch, wie sie uns nach dem 1:3-Rückstand gegen
Augsburg nach vorne gepeitscht haben. Ich hoffe, wir können auch
gegen Nürnberg auf eine stimmgewaltige Unterstützung hoffen."
Gemeinsam will man also den Nürnbergern den Sprung an die
Tabellenspitze heute vermiesen. Sportlicher Leiter Franz Fritzmeier
lobte die Leistungssteigerung der Youngster: Adrian Grygiel, Florian
Schnitzer, Stefan Schröder und Rainer Köttstorfer. Alle haben in den
letzten Spielen leistungsmäßig zugelegt und waren auch erfolgreich.
"Sie haben allesamt mehr Selbstbewusstsein bekommen", stellte
Fritzmeier fest. An den Blöcken angesichts der beiden starken Gegner
ist es Pflicht, mit vier Blöcken zu spielen will Bob Leslie nicht
viel ändern.
Auch bei Über- und Unterzahl soll es erst nach der Spielpause
mögliche Änderungen geben. Ob Martin Schymainski wieder von Duisburg
ausgeliehen werden kann, entscheidet sich erst heute. Nicht dabei
ist auf jeden Fall Vadim Slivchenko, der erst nach der
Länderspiel-Pause zum Einsatz kommen soll. Alle anderen Pinguine
sind fit und heiß auf das Spiel.
05.11.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Nur ein Punkt im Premierenspiel
4:5-Penalty-Schlappe: Vor 2 159 Fans in der Rheinlandhalle ging das
erste Spiel für den kanadischen Trainer in Diensten der Pinguine,
Bob Leslie, daneben.
Krefeld. Die Premiere für den neuen Trainer Bob Leslie ging daneben.
Mit einer 4:5 (0:0, 1:2, 3:2, 0:1)-Penalty-Niederlage gegen die
Augsburg Panther kamen die Krefelder gestern Abend lediglich zu
einem mageren Pünktchen. Die Pinguine drehten nach einem
1:3-Rückstand im Schlussdrittel zwar noch einmal auf und erreichten
nach 60 Spielminuten ein 4:4, doch den entscheidenden Penalty
versenkten die Augsburger durch Francoise Methot im sechsten
Versuch. Die Kulisse war mit 2159 Zuschauern erneut sehr dürftig.
Obwohl die Krefelder jedem zahlenden Besucher, egal ob Tagesoder
Dauerkarte, eine zusätzliche Freikarte spendierten, ließ die
Resonanz deutlich zu wünschen übrig. Doch das hatte seinen Grund,
denn die Freikartenaktion war erst kurzfristig durch den
Aufsichtsrat eingeleitet worden und verpuffte. Da muss man den Fans
demnächst wohl etwas zeitiger Bescheid sagen, will man neue
Zuschauer in die Halle locken und neues Interesse wecken. Die
Begegnung gestern Abend wurde praktisch erst im Schlussdrittel
interessant. Im ersten Abschnitt spielte der KEV verhalten und
teilweise auch pomadig. Das spürten dann auch die Gäste schnell und
legten im Mittelabschnitt einen Zahn zu.
Und das wurde belohnt, denn sie gingen in der 27. Minute durch Brian
Felsner bei Überzahl mit 1:0 in Führung. Dem 23-jährigen Florian
Schnitzer blieb es zwar noch vorbehalten, bei 5:3 Überzahl der
Krefelder in der 33. Minute den Ausgleich zu kassieren, doch dann
setzten sich die Gäste mit einem Doppelschlag in Szene. Zuerst
besorgte Björn Barta (35.) nach einem forschen Angriff die erneute
Führung der Gäste, und schließlich erhöhte Brian Felsner (38.) sogar
auf 3:1. War das die Vorentscheidung. Das wird sich auch der neue
Trainer Bob Leslie gefragt haben.
Wie toll die Krefelder Fans sein können, bewiesen sie erneut im
Schlussdrittel. Unaufhörlich trieben sie mit ihren Gesängen die
Schwarz-Gelben nach vorne und die spielten plötzlich wie entfesselt
auf und drehten den Spieß um. Florian Schnitzer markierte in der 46.
Minute das 2:3 und Adrian Gygiel glich die Partie wenig später mit
dem 3:3 aus. Als dann Chris Herperger mit dem 4:3 in der 54. Minute
sogar die Führung erzielte, schien alles nach Wunsch zu laufen. Doch
Brian Felsner zerstörte die Hoffnungen mit dem 4:4 Ausgleich (56.).
Beim Penaltyschießen zielten die Krefelder nicht gut genug, denn
nach Treffern von Rob Guillet und Ivo Jan und zwei Penalty-Erfolgen
der Gäste war es Francois Methot, der im sechsten Versuch seinen
Panthern den Zusatzpunkt sicherte.
"Ich hatte mehr erhofft. Schade für die fantastischen Fans", meinte
Bob Leslie in der Pressekonferenz.
STATISTIK
Pinguine - Augsburg 4:5 (0:0, 1:2, 3:2, 0:1) n.P.
Pinguine: Müller Kunce/Kurtz, Dyck/Lehoux, Köttstorfer/Wright, Dück/Hyun
Selivanov/Herperger/Brule, Guillet/King/Schnitzer, Ziesche/Jan/Grygiel,
Schymainski//Gosdeck/Schröder
Tore:
0:1 (26:20) Felsner,
1:1 (32:23) Schnitzer (Kurtz/Guillet),
1:2 (34:48) Barta,
1:3 (37:57) Felsner,
:3 (45:34) Schnitzer (Guillet),
3:3 (51:32) Grygiel,
4:3 (53:56) Herperger,
4:4 (55:20) Felsner
Schiedsrichter: Martin Deubert (Bad Kissingen)
Zuschauer: 2 159
Strafminuten: Krefeld 12, Wolfsburg 14
03.11.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Preiswertes Debüt von Trainer Leslie
Pinguine erwarten Dienstag die Augsburger Panther in der
Rhenlandhalle.
Krefeld. Wenn Dienstag (19.30 Uhr) die Krefeld Pinguine gegen die
Augsburger Panther spielen, dann dürften die Tribünen trotz des
Dienstagspiels gut gefüllt sein. Da ist zum einen das Interesse am
neuen Trainer Bob Leslie, der erstmals als Coach an der Bande stehen
wird. Dazu gibt es eine Aktion der Marke "zwei Karten für den Preis
von einer". Wer im Besitz einer Eintrittskarte für das Spiel ist,
bekommt kostenlos eine zweite Karte gleicher Kategorie dazu. Die
zweite Karte wird allerdings erst vor dem Spiel an besonders
ausgewiesenen Kassen der Rheinlandhalle ausgegeben.
Zurück ins Pinguine-Team kehrt nach abgelaufener Sperre Chris
Herperger und wird mit Alexander Selivanov und Scott King den ersten
Sturm bilden. Vadim Slivchenko (Leistenverletzung) wird noch
geschont, und soll frühestens am Freitag gegen Nürnberg auflaufen.
Mal wieder für Wirbel sorgte das Geschehen hinter den Kulissen.
Pinguin-Boss Wilfrid Fabel ließ sich in einer Boulevard-Zeitung
zitieren, dass derzeit jedes Spiel dem Klub ein Minus von 25 000
Euro einbrächte. Addierte man die letzten enttäuschenden
Besucherzahlen, dann ergäbe dies allein schon ein Minus von weit
über 100 000 Euro. "Und die Gesellschafter sind nicht mehr bereit,
aus ihrer Privatschatulle für mehr als 1 000 Zuschauer, die nicht
kommen, zu bezahlen."
Und drohte dann erstmals unverhohlen mit einem Crash während der
aktuellen Spielzeit: "Wenn die Zuschauer kein Eishockey mehr in
Krefeld sehen wollen, dann sollen sie so weiter machen. Dann ist
hier in drei bis vier Monaten Schluss." Starker Tobak, doch ob das
der richtige Ton für zu umwerbende Kunden ist? Vor allem, wenn man
vor der eigenen Haustür so viel zu kehren hätte. Beispielsweise,
dass die an sich gute Aktion mit der kostenlosen Zusatzkarte so
dilettantisch vorbereitet wurde, dass man selbst weder mit
Handzetteln noch Stadiondurchsagen dafür am Freitag werben konnte.
02.11.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |