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Pressemitteilungen
2004 |
Krefeld PinguineKEV besiegt Wolfsburg deutlich mit
6:1
2690 Zuschauer ließen nach dem 6:1 der Pinguine gegen die Grizzlys
aus Wolfsburg Interimstrainer Franz Fritzmeier in der Rheinlandhalle
hoch leben.
Krefeld. "Wir wollen den Trainer sehen", skandierten die 2 690
Zuschauer gestern Abend nach dem 6:1 (2:1, 2:0, 2:0)-Erfolg über die
Grizzly Adams Wolfsburg. Doch der Interimstrainer ließ sich lange
bitten, folgte dann aber doch dem Ruf der Menge, die ihn lautstark
feierte. Die Fans fügten hinzu: "Oh Franz, wir sagen Danke schön."
Jubelchöre also für Franz Fritzmeier, dessen kurze und erfolgreiche
Zeit als Trainer schon wieder zu Ende ging. Denn ab sofort (siehe
Einspalter sechste Kolumne) übernimmt der Kanadier Bob Leslie das
Kommando.
Friede, Freude, Eierkuchen in der Krefelder Rheinlandhalle. Endlich
haben die Krefeld Pinguine auch ihren Kantersieg in dieser Saison,
nachdem es bis dato überwiegend deftige Schlappe gegeben hatte und
konnten mit dem 6:1 über den Liga-Neuling aus der Autostadt auch
ihre Torbilanz erheblich verbessern. Es war ein hochverdienter
Erfolg vor einer abermals mageren Kulisse. Denn nach dem ersten
Spielabschnitt waren die Gäste nur noch Sparringspartner für die
Krefeld Pinguine und letztlich nur noch auf Schadenbegrenzung aus.
Ihr forscher Auftritt über weite Strecken des ersten Aktes war
letztendlich nur Strohfeuer.
Die Begegnung es war übrigens die Sechstletzte in der Rheinlandhalle
begann fürwahr gar nicht so berauschend für die Pinguine. Die ersten
beiden Torchancen hatte der Gast aus Wolfsburg bereits in der
Anfangsminute, und ehe die Krefelder das 1:0 durch Stefan Schröder
in der 13. Minute markierten, hätte es auch 2:0 oder 3:0 für
Wolfsburg stehen können.
Ruhiger wurde es auf den Tribünen nach einer Viertelstunde
Spielzeit, als die Gäste durch einen verdeckten Schuss von Alexander
Genze den Ausgleich erzielten. KEV-Keeper Robert Müller schaute dem
Puck nur noch verdutzt hinterher. Doch dann hatten die Autostädter,
die später mehr Kuschelbären als Grizzlies waren, eigentlich schon
ihr Pulver verschossen. Abwehrspieler Shayne Wright brachte demnach
folgerichtig die Krefelder in der 17. Minute mit dem zweiten Tor in
Führung. Von da an war der Siegeszug der Pinguine nicht mehr zu
stoppen. Sie hätten gestern auch zehn Treffer erzielen können.
Publikumsliebling Alexander Selivanov erhöhte gleich zu Beginn des
zweiten Drittels auf 3:1.
Und als die Duisburger Leihgabe Martin Schymanski auf 4:1 erhöhte
(28.), gingen auch die Fans mit ihren Jubelgesängen begeistert mit.
Der Rest war dann eine einzige Freudenfeier mit zwei weiteren locker
herausgespielten Toren der Gastgeber.
STATISTIK
Pinguine - Grizzly Adams Wolfsburg 6:1 (2:1, 2:0, 2:0)
Pinguine: Müller - Kunce/Kurtz, Dyck/Lehoux, Köttstorfer/Wright,
Selivanov/King/Ziesche, Guillet/Brule/Schnitzer, Schröder/Jan/Grygiel,
Schymainski/Dück/Gosdeck
Tore:
1:0 (12:50) Schröder (Grygiel/Jan),
1:1 (14:35) Genze,
2:1 (16:59) Wright (Grygiel/Guillet),
3:1 (20:42) Selivanov (Köttstorfer/Ziesche),
4:1 (27:25) Schymainski (Grygiel),
5:1 (41:06) Ziesche (Selivanovw/King),
6:1 (46:29) Brule (Schnitzer/Guillet)
Schiedsrichter: Martin Reichert (Lindau)
Zuschauer: 2690
Strafminuten: Krefeld 12, Wolfsburg 14
31.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Gegen Wolfsburg ist ein Sieg Pflicht
Der Aufsteiger gibt heute um 19.30 Uhr seine Visitenkarte in der
Rheinlandhalle ab. Ein Spiel Sperre für Herperger und keine Impulse
aus dem Fan-Hearing.
Krefeld. Faktisch sind die Grizzly Adams Wolfsburg der Aufsteiger.
Doch finanziell und sportlich haben sie sich schnell im Mittelfeld
der DEL etabliert. Heute gibt das Team aus der VW-Stadt, gesponsort
von Skoda, erstmals seine Visitenkarte in der Rheinlandhalle ab
(19.30 Uhr). "Das wird ein ganz schweres Spiel, und keineswegs
leichter als zuletzt die Begegnungen gegen die großen Drei", warnt
Interimstrainer Franz Fritzmeier, und verweist auf die
mannschaftliche Stärke und die Erfahrung, die im Team der Grizzlys
stecken. Per Video hat sich der Trainer über den neuen DEL-Klub
informiert.
Zehn neue Akteure spielen im Team des Aufsteigers, der auf Platz elf
mit 14 Punkten steht, und seine drei Auswärtspunkte mit dem 3:1-Sieg
in Kassel holte. Im eigenen Eispalast kamen die Grizzlys unter
Trainer Stefan Mikes schon zu elf Zählern und vier Siegen. Ivan
Ciermik aus der AHL (Washington), Oldtimer Ladislav Karabin und
Xavier Deslisle (aus Augsburg) sind erfolgreiche Stürmer, der
slowakische Weltmeister Petr Smerek ist der beste Abwehrspieler,
dazu noch der aus Schweden gekommene Per Anton Lundström. Bei den
Pinguinen fehlt der für ein Spiel gesperrte Chris Herperger. Seinen
Platz im ersten Sturm wird Steffen Ziesche einnehmen.
Ansonsten gibt es keine Änderungen. Fritzmeier will mit vier
Angriffsreihen und drei Abwehrblöcken spielen. Vadim Slivchenko wird
noch nicht dabei sein, steht aber möglicherweise am Dienstag im
Heimspiel gegen die Augsburg Panther wieder auf dem Eis. Fritzmeier
urteilte: "Wer in die Play-off will, und das wollen wir, muss ein
solches Spiel gewinnen." Alle Krefelder Neubürger erhalten beim
Heimspiel gegen die Augsburger Panther am Dienstag, 2. November
(19.30 Uhr) eine Freikarte für den Stehplatz (Erwachsene) auf der
Oberen Westtribüne. Gegen Vorlage des Schreibens der Stadt in
Verbindung mit dem beiliegenden Gutschein sowie dem Personalausweis
kann die Karte an der Abholkasse am Spieltag entgegen genommen
werden.
Weder klüger oder gar überzeugter gingen die rund 100 Fans nach dem
zweistündigen Fan-Hearing heim. Die Chance für die Pinguine, diese
"Multiplikatoren" für sich und ihre Sache zu motivierren, wurde
schlicht vertan. Denn fast in Büßerpose durfte Geschäftsführer
Wolfgang Schäfer die teilweise heftigen Attacken auf die
"Wirtschaftspolitik" der Pinguine einstecken. Seine "sportliche
Begleitung", Interimstrainer Franz Fritzmeier und Spieler Steffen
Ziesche, hatten nach den erfolgreichen Spielen der letzten Woche
gute Karten bei den Fans. Dabei rechnete man es bei den Anhängern
Schäfer durchaus hoch an, dass "Sie sich stellen, Gesellschafter
aber nicht".
Die unverhohlene Kritik am Aufsichtsrat und Generalbevollmächtigten
Wilfrid Fabel war unüberhörbar. "Es gibt ja noch jemand ganz anderen
zu fragen, der aber leider nicht anwesend ist", so ein Fan unter
lautem Applaus. Die Fragen waren harsch bis deftig: Was wurde getan,
um Fans an den Klub zu binden? Wie will man die Halle voll bekommen?
Wer ist für Marketing verantwortlich bei den Pinguinen? Ist es nicht
peinlich für die Pinguine, dass jetzt die Fanklubs Plakate machen
müssen? Die Antworten waren "dröge" bis unbefriedigend, Nur einmal
wehrte sich Schäfer, deckte dabei die Machtverhältnisse bei den
Pinguinen unfreiwillig auf: Bei der Vermarktung der Meisterschaft
habe man auf eine Düsseldorfer Agentur gesetzt, für die sich ein
Gesellschafter stark gemacht habe.
"Herausgekommen ist dabei Null." Vorwürfe, dass er und die
Geschäftsstelle einfach zu wenig Initiative zeigten, konterte
Schäfer sichtlich angefressen: "Wir können gerne mal sehen, was Sie
mit gleichen Mitteln und Voraussetzungen erreichen würden." Fazit
eines Fans nach zwei Stunden Austausch von bekannten Positionen ohne
zukunftsweisende Visionen: "Solange sich da oben nichts tut, werden
die Zuschauer auch nicht in Mengen zum KEV strömen." Den Lacher des
Abends leitete Sportchef Fritzmeier mit dem nur einem "noch jungen
Pinguin" nachzusehenden Satz ein, dass die Pinguine doch mit einer
Stimme sprächen. "Aber die ist heute gar nicht da", fabulierte da
ein Fan lauthals.
29.10.04
Von Thomas Klein und Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
"Ordnende Hand bei Krefeld Pinguinen"
Leserbrief zum Thema: "Ordnungsdienst bei Krefeld Pinguinen"
Zu: Stadionverbot für Würstchenessen auf der Tribüne.
Was mir im letzten Heimspiel des KEV`s widerfahren ist, habe ich in
meiner 30-jährigen Eishockeyzeit (seit 1974 Dauerkartenbesitzer)
noch nicht erlebt. Unser Sohn (9 Jahre) hatte sich eine Bockwurst
mit Brötchen (ohne Ketchup/Senf) geholt und diese, zum ersten Mal
überhaupt, auf der Südtribüne gegessen. Als die Ordnerin, die auf
der Haupttribüne stand, dies sah, gestikulierte sie mit ihren Armen,
um uns anzudeuten, dass er in der Raucherzone essen sollte. Sie
hielt es nicht für nötig, zu uns zu kommen, und mit uns zu sprechen.
Wir reagierten nicht.
Nach einer Weile kam Herr Hoffmann (Fa. control) auf uns zu und wies
auf das "Gesetz" hin, dass auf den Tribünen Essverbot für Pommes,
Schnitzel und Würstchen herrsche. In einem Atemzug sagte er auch,
dass jedoch Brezel, Chips oder Ähnliches und auch Getränke aller Art
auf den Tribünen verzehrt werden dürfen. Ich fragte: kann man denn
mit diesen Sachen nichts versauen? Wo besteht da ein Unterschied?
Begründung: es könnten Essensreste in den Boden getreten werden und
die Rheinlandhalle wäre bereits von Ratten befallen. Ich frage mich,
wie kann man etwas in einen Betonboden eintreten?
Als Herr H. unseren Sohn aufforderte, die Tribüne zu verlassen
(Wurst war bereits aufgegessen, er hielt nur noch das Brötchen in
der Hand), widersetzte sich mein Mann der Anordnung dieses Ordners.
Daraufhin zog Herr H. von dannen, um in der zweiten Drittelpause mit
zwei weiteren Ordnern und drei Polizisten im Schlepptau meinem Mann
Stadionverbot zu erteilen. Wie ein Schwerverbrecher (es fehlten nur
noch die Handschellen) wurde mein Mann aus dem Stadion geführt. Die
Leute, die dieses Spektakel mitbekamen, schüttelten nur mit dem Kopf
und tippten sich an die Stirn.
Es ist wirklich traurig, wie ein Verein sich von so einer Firma die
Zuschauer vergraulen lässt, insbesondere diejenigen, die auch in
schlechten Zeiten zum Verein stehen und noch immer wiederkommen. Es
ist auch nicht das erste Mal, dass sich Zuschauer über diesen
Ordnungsdienst beschweren. Schade nur, dass meine Familie eine
Dauerkarte für diese Saison besitzt, sonst wäre es bestimmt vorerst
der letzte Besuch für uns in der Rheinlandhalle gewesen.
Fazit: auch eine rote Karte für diesen Ordnungsdienst.
Petra Cremer
Heyenbaumstraße 102
Krefeld
28.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
"Einer kostenlos zum Spiel"
Leserbrief zum Thema: "Leere Halle bei den Krefeld Pinguinen".
Zu: "Krefeld Pinguine"
" Das ständige Gejammer der Verantwortlichen mangels Zuschauern und
daraus resultierend mangels Finanzen kann ich nachvollziehen. Darum
möchte ich versuchen, Ihren Geist ein wenig zu erhellen und Ihnen
die Umstände zu erläutern. Ein wesentlicher Grund für die schwache
Resonanz dürfte in der Ansetzung der Sonntagsspiele um 14.30 Uhr
liegen. Es wäre zweckmäßig gewesen, wenn Sie sich vor solch einer
Entscheidung bei ihrer "Kundschaft" einmal erkundigt hätten, wie
deren Meinung zu einer Verlegung auf 14.30 Uhr ist.
Darüber hinaus haben Sie nicht damit gerechnet, dass es auch in
unseren Breitengraden im September und Oktober noch sonnig und warm
ist. Da müssen Sie akzeptieren, wenn junge Familien mit ihren
Kindern andere Aktivitäten an der frischen Luft einem Nachmittag in
der Eishalle vorziehen. Aber auch bei den anderen Fans lautet der
Tenor ganz klar: "Viel zu früh, der ganze Tag ist somit verplant!"
Der Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing wird schon seit
langem kritisiert, Werbeplakate für die einzelnen Spiele habe ich
eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Die diversen Entlassungen
verschiedener Trainer und die begleitenden Umstände waren nicht
gerade dazu angetan, die Stimmung bei den Fans zu verbessern.
Aktionen während der Drittelpausen Fehlanzeige! An den fehlenden
Komfort in der Halle hat man sich schon gewöhnt. Wer jetzt aber
glaubt, dass irgendeine Reaktion Ihrerseits auf die ausbleibenden
Zuschauer erfolgt, der sieht sich schwer getäuscht.
Was halten Sie davon, der guten alten Rheinlandhalle ihre letzten
Tage ein wenig zu verschönern. Warum folgen Sie nicht dem Beispiel
anderer DEL-Vereine, die ihren zahlenden Kunden als Bonbon anbieten,
eine begleitende Person kostenlos mit zum Spiel zu bringen. Der Biss
in diesen Apfel scheint auf den ersten Blick sauer, weil kein Geld
in die leere Kasse kommt, aber ungenießbar ist er nicht, denn
vielleicht kommt der ein oder andere danach häufiger zum Eishockey.
Und das sollte in Anbetracht des bevorstehenden Umzugs in die neue
Arena doch nicht uninteressant für den Verein sein. Denn Sie werden
hoffentlich nicht im Ernst glauben, dass mit dem Umzug in die neue
Halle automatisch 4000 bis 6000 Zuschauer oder mehr zu den Spielen
kommen. Also meine Herren, bevor die Krefeld Pinguine vor nahezu
leeren Rängen spielen müssen, heben Sie Ihren Allerwertesten und
kommen endlich in die Puschen!
Christiane Kersting
Hermann-Löns-Straße 2,
47877 Willich.
28.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Heute Entscheidung um Trainer
Kim Collins oder Lubomir Pokovic? Die Führung der Pinguine ringt
darum, den geeigneten Mann für die Mannschaft zu verpflichten.
Krefeld. Ob sich Butch Goring an alte Zeiten erinnern wollte? Auf
jeden Fall war der DEG-Trainer am Dienstag in der KölnArena an dem
Ort, an dem er seinen größten (Finale um Deutsche Meisterschaft) und
einen seiner letzten Siege mit den Pinguinen feiern durfte. Seinen
Nach-Nach-Nach-Nachfolger dürfte er zumindest teilweise beneidet
haben. Teilweise, weil zum lobenswerten Kampfgeist bei der
vermeidbaren 3:4-Niederlage in Köln auch das kam, was auch schon
Goring erzürnte: dummes Zweikampfverhalten.
Zweifelhafter Höhepunkt: die ungestüme Attacke des gerade erst
wieder genesenen Chris Herperger zum Kopf von Lewandowski. "Das wird
hoffentlich nur zwei Spiele Sperre geben", sagt Fritzmeier mit dem
Wunsch als Vater des Gedankens. Sollte was nicht ungewöhnlich wäre
der Langzeitverletzte Vadim Slivchenko noch nicht fit sein, dann
müsste der neue Trainer am Freitag gegen Wolfsburg wieder mit einem
Rumpfteam antreten. Denn, "das ist schon einer, der sofort anpacken
will", so charakterisiert Fritzmeier den "Neuen". Ob dessen Name nun
Kim Collins (Ex-Trainer in Schwenningen) oder Lubomir Pokovic
(Ex-Trainer in Tölz und Assistent bei slovakischer
Nationalmannschaft) sein wird, das entscheidet heute der
Aufsichtsrat mit Generalbevollmächtigtem Wilfrid Fabel.
Auch wenn Fritzmeier betont, dass seine sportliche Auswahl die
Vorgabe wäre. Denn eines ist klar: Der Mann muss mehr sein, als nur
ein Trainer. Er trägt schon vor der ersten Sekunde die Bürde, auch
ein Signal zu sein, wie ernst es die Gesellschafter noch mit den
Pinguinen meinen. Gestern war trainingsfrei, um die Köpfe frei zu
pusten, heute beginnt die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen
Wolfsburg am Freitag. Nach dem Training folgt am Abend das
Fan-Hearing im Bowlingcenter Königshof (19 Uhr). "Ich hoffe, Vadim
Slivchenko kann am Wochenende noch einmal ausgiebig trainieren, ich
rechne in der nächsten Woche mit seinem Einsatz", sagte Fritzmeier.
Es habe ja auch in Köln nach dem Ausscheiden von Herperger geklappt
und hofft, trotzdem am Freitag vier Sturmreihen gegen die Grizzly
Adams Wolfsburg in der Rheinlandhalle (19.30 Uhr) aufbieten zu
können. Vielleicht folgen die Fans diesmal vermehrt (zuletzt nur
1836 Zuschauer) der Hoffnung von Trainer und Mannschaft, zahlreicher
in der Rheinlandhalle zu erscheinen.
28.10.04
Von Thomas Klein und Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
3:4 - Pinguine verspielten Führung in Köln
Bei der 3:4-Niederlage im Rheinderby bei den Kölner Haien fehlte den
Krefeldern gestern Kraft und Konzentration, um den 3:2-Vorsprung zu
verteidigen.
Krefeld. Mit etwas Glück und weniger Müdigkeit hätten die Krefeld
Pinguine gestern in der Köln Arena auch das dritte Spiel gegen einen
Top-Klub gewinnen können. Am Ende waren die Kölner Haie froh, dass
sie ihr Jubiläumsspiel in der Köln-Arena (200.) mit 4:3 (2:1, 0:2,
2:0) gewinnen konnten. Die Pinguine mobilisierten nach den Erfolgen
in Mannheim und gegen Ingolstadt noch einmal die letzten
Kraftreserven, doch es reichte nicht ganz.
94 Sekunden lief die Begegnung vor 14177 Zuschauern, als es zum
ersten Mal im Tor der Haie klingelte. Bei Überzahlspiel servierte
Alexander Selivanov den Puck maßgerecht auf den Schläger von Scott
King, und der hatte keine Mühe, den KEV in Führung zu bringen. Das
blieb allerdings in den ersten 20 Minuten die einzig gute Aktion der
Pinguine in der Offensive. Einen Bärendienst erwies Chris Herperger
dem Team, als er sich in der neunten Minute mit einem Revanchefoul
gegen den Kölner Lewandowski eine bittere Strafe einfing. Sein Check
gegen den Kopf des Kölners ahndete Schiedsrichter Heiko Dahle mit
fünf Minuten Strafe plus einer Matchstrafe. Damit wird Herperger auf
jeden Fall in den beiden nächsten Heimspielen fehlen. Die Kölner
nutzten die fünf Minuten Überlegenheit zu zwei Treffern durch Colin
Beardsmore (12.) und Dave McLlwain (13.).
Im Mittelabschnitt waren die Krefelder clever im Ausnutzen ihrer
Torchancen. Zwei Chancen zwei Tore. Das 2:2 (25.) war eine feine
Einzelleistung von Steve Brule, der völlig unbehindert das Kölner
Tor umfahren durfte und gegen Torhüter Thomas Greiss per Bauerntrick
einlochte. Die 3:2-Führung der Pinguine besorgte wiederum Steve
Brule in Überzahl nach guter Vorarbeit von Shayne Wright.
Im Schlussabschnitt, als die Kölner wieder Stammtorhüter Chris
Rogles in den Kasten stellten, hatten die Krefelder nicht mehr die
Kraft und Konzentration, die Führung über die Zeit zu bringen. Bei
Kölner Unterzahl gestatteten sie Mirko Lüdemann einen Alleingang,
den auch Torhüter Robert Müller nicht stoppen konnte. Den
Siegtreffer erzielte Stephan Julien, bei Kölner Überzahl, mit einem
verdeckten Schuss von der blauen Linie. Den durchaus möglichen
Ausgleich verhinderte Rogles in der Schlussminute bei einem Schuss
von Daniel Kunce.
STATISTIK
Kölner Haie - Krefeld Pinguine 4:3 (2:1, 0:2, 2:0)
Pinguine: Müller - Kunce/Kurtz, Wright/Köttstorfer, Lehoux/Dyck,
Huyn/Dück Selivanov/King/Herperger, Guillet/Brule/Schnitzer, Ziesche/Jan/Grygiel,
Schröder/Gosdeck/Schymainski
Tore:
0:1 (1:34) King (Selivanov),
1:1 (11:22) Beardsmore (Blank/Adduono),
2:1 (12:58) McLlwain (Hicks),
2:2 (24:24) Brule (Schnitzer/Guillet),
2:3 Brule (Wright/Ziesche),
3:3 (45:10) Lüdemann (Lewandowski/Boos),
4:3 (49:21) Julien (Adduono)
Schiedsrichter: Dahle (Berlin)
Zuschauer: 14 177
Strafminuten: Köln 12, Krefeld 15 plus 10 Minuten für Köttstorfer
und Matchstrafe für Herperger
27.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Trikot-Sonderedition: "Good-Bye-Rheinlandhalle"
Es gibt ein besonderes Fan-Trikot zum Abschied aus der Kultstätte.
Krefeld. "Good-Bye-Rheinlandhalle" heißt es auf einem Fan-Trikot der
Krefeld Pinguine, das in einer Sonderedition an 68 Jahre
Eishockeysport in der altehrwürdigen Rheinlandhalle erinnern soll.
Auf dem Trikot sollen die Namen aller Spieler sowie die offiziellen
Vereinslogos des KEV und der Krefeld Pinguine seit 1936 verewigt
sein. Jeder Fan kann sich ein Stück Rheinlandhalle sichern, heißt es
in der Werbeschrift.
Zum Preis von 50 Euro sind die Trikots über die Geschäftsstelle der
Krefeld Pinguine und bei den Heimspielen bis 5. November zu
bestellen. Die Ausgabe der Trikots erfolgt am 3. Dezember beim
letzten Heimspiel der Pinguine in der Rheinlandhalle gegen Mannheim.
"Dieses Trikot ist historisch wertlos", urteilt ein Fan im Internet
kompromisslos. Ihm fehlt bei einer Rheinlandhallen-Würdigung die
Zeit des KTSV Preußen Krefeld mit der deutschen Meisterschaft 1951.
Schließlich haben die Schwarz-Gelben 1971 Preußen Krefeld komplett
übernommen und damit auch diesen Teil Eishockey-Geschichte in
Krefeld.
27.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Trainersuche und Tölzer Treff
Pinguine spielen heute in Köln, dabei messen erstmals Fritzmeier und
Zach die Kräfte an der Bande. Donnerstag stellen sich drei
Kandidaten dem Aufsichtsrat.
Krefeld. Er mühte sich, das Ganze herunter zu spielen, doch den
persönlichen Reiz des heutigen Trainerduells am Rande des
Pinguin-Gastspiels in Köln (19.30 Uhr) konnte Franz Fritzmeier nicht
verbergen. Dort der etablierte und selbst ernannte Trainer-Guru Hans
Zach, hier der erst durch die Pinguin-Krise an der Bande gespülte
Interims-Coach Fritzmeier, der noch vor zwei Jahren in der dritten
Liga arbeitete. Dass beide zudem aus Bad Tölz stammen und beide die
Diplomtrainer-Lizenz besitzen, seien aber laut Fritzmeier die
einzigen Gemeinsamkeiten. Ansonsten habe er, so machte er einmal
deutlich, nichts mit dem bekennenden Alpenvulkan gemein.
Obwohl, so ganz ohne Temperament ist Fritzmeier an der Bande auch
nicht. Besonders, wenn er den Seinen das einfache Spiel einbläuen
will. "Das mögen manche gar nicht, denn dabei kann man sich nicht
verstecken. Da sieht jeder, wer den Fehler gemacht hat." Für den
"Noch-Coach" hängt heute alles ab von der Laufbereitschaft. "Wir
müssen bereit sein, auch am Ende der Kraft noch die nötigen Schritte
zu tun." Aber ob dies nach den beiden Kampf-Siegen gegen den Ersten
und Dritten der DEL nun kräftemäßig auch noch gegen den Zweiten
reicht? "Köln spielt anders", sagt Fritzmeier und zielt damit auf
das vorsichtig formuliert zurückhaltende Offensivspiel der Haie ab.
So dürfte die Fans wohl eine gehörige Portion Eis-Schach in einem
engen Spiel erwarten.
Sofort nach dem Abpfiff heute Abend gilt dann Fritzmeiers Augenmerk
wieder verstärkt der Suche, nach seinem Nachfolger an der Bande. Am
Donnerstag soll dem Vernehmen nach die "Trainerfindungs-Kommission"
(Aufsichtsrat und Wilfrid Fabel) drei Kandidaten unter die Lupe
nehmen und sich dann entscheiden. Bleibt zu hoffen, dass die Herren
nunmehr ihre Auswahlkriterien etwas modifiziert haben. Denn bislang
zeichneten sich ihre Personalentscheidungen (der Neue wäre Trainer
Nummer sechs in 11 Monaten) vor allem durch hohe Folgekosten in Form
von Abfindungen aus. Jeweils als "menschliche Enttäuschungen"
bezeichnete Generalbevollmächtigter Wilfrid Fabel die Fehlgriffe. Da
lässt nur die Aussage von Fachmann Fritzmeier hoffen: "Mein Favorit
dürfte sicherlich an der Spitze stehen."
Am Donnerstag sollen sich Fritzmeier, Geschäftsführer Schäfer und
Steffen Ziesche den Fans bei einem Hearing im Bowlingcenter Bode,
Kölner Str. 234, ab 19 Uhr stellen.
26.10.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Dilemma durch Fritzmeiers Siege
Sportleiter oder doch Trainer? Das ist die Frage.
Krefeld. Der Verlierer wirkte gefasster als der Sieger. Während
Ingolstadts Ron Kennedy Krefelds kämpferische Leistung und Goalie
Robert Müller für den knappsten aller möglichen Erfolge
verantwortlich machte, sprudelte es aus Franz Fritzmeier nur so
heraus. Er hatte immer noch den Ärger im Hals, dass seine Mannschaft
"nicht das Tempo gegangen sei, wie in Mannheim".
"Wir haben viel zu viele Leichtsinnsfehler gemacht", so der
Interimstrainer mit immer noch sichtbarer Aufregung. Der allerdings
nicht vergaß, sich bei den Fans zu bedanken, die in der Tat mit
ihren Anfeuerungsrufen der Mannschaft im letzten Drittel "das letzte
Fitzelchen Kraft abgerufen haben". Also alles eitel Freude,
Sonnenschein? Nun ja, denn Erfolg schafft Begehrlichkeiten. "Wir
leben in der DEL, da kann einer allein den Job nicht machen", so
Fritzmeier zu den fast natürlichen Gedanken, warum man denn nun
eigentlich einen neuen Trainer braucht, wenn der Sportliche Leiter
doch so schön gewinnt.
Ob denn zumindest das Terrain für den "Neuen", der laut
Geschäftsführer Wofgang Schäfer in dieser Woche kommen soll, nun gut
bestellt sei? "Der wird auch noch genügend Probleme bekommen",
schätzt Fritzmeier die Truppe richtig ein. Aber für eines ist er
"verantwortlich": einen auch als Trainer erfolgreichen Sportlichen
Leiter im Nacken.
25.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Immer wieder Müllers Fanghand
Nach dem 4:2-Erfolg in Mannheim setzten die Krefeld Pinguine nach
und gewannen auch gegen den Tabellendritten Ingolstadt vor nur 1838
Zuschauern mit 1:0.
Krefeld. Respekt, Respekt! Zwei Tage nach dem sensationellen
4:2-Erfolg in Mannheim setzten die Krefeld Pinguine noch einen drauf
und schickten auch den Tabellendritten ERC Ingolstadt mit einer
Niederlage nach Bayern zurück.
Der Sieg der Pinguine fiel zwar mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) äußerst
knapp aus, aber er war nach der aufopfernden Arbeit des gesamten
Teams mit herausragenden Reaktionen von Torhüter Robert Müller nicht
unverdient. Können die Mannen von Interimstrainer Franz Fritzmeier
jetzt noch einen draufsetzen und am Dienstag in der Kölnarena (19.30
Uhr) auch den Tabellenzweiten Haie bezwingen?
Nur 1838 Zuschauer fanden bei sommerlichen Temperaturen den Weg in
die Rheinlandhalle. Aber die, die gekommen waren, halfen mit
lautstarker Unterstützung vor allem im Schlussdrittel mit, den
knappen Sieg über die Zeit zu bringen.
Die bange Frage, die sich Fritzmeier während der letzten Minuten
immer häufiger wohl gestellt haben mag, bezog sich auf das
Durchhaltevermögen seiner Mannschaft. Doch gerade in diesem Punkt
ließen ihn seine Schützlinge nicht im Stich. Sie kämpften aufopfernd
und ließen sich auch nicht durch die Intensität und Schnelligkeit
der Gäste beeindrucken.
Und im Gegensatz zu den Spielen vor einigen Wochen, als man weder
einen Vorsprung über die Zeit bringen noch im Schlussspurt Reserven
mobilisieren konnte, übersteht das Pinguine-Team derzeit auch die
letzten Minuten manchmal mit Glück, aber immerhin. Das mussten auch
die vom NHL-Crack Marco Sturm geführten Gäste anerkennen, die immer
wieder am glänzenden Torhüter Robert Müller scheiterten. Er hat
endlich seine alte Stärke wieder erlangt.
Während am letzten Sonntag ein Müller-Fehler die 0:1-Niederlage
gegen die Hamburg-Freezers besiegelt hatte, passierte dieses Malheur
dem bisher so hochgelobten Jimmy Waite im Tor der Ingolstädter. Er
ließ einen Puck nach Schuss von Adrian Grygiel (34.) durch die
"Hosenträger" ins Tor trudeln, war aber auch ansonsten nicht so
souverän wie sein Antipode Robert Müller.
Belebend machte sich die Rückkehr von Chris Herperger bemerkbar, der
seine Schädelverletzung wohl endgültig überwunden hat und nach
sieben Spielen Pause wieder dabei war. War das Auftaktdrittel
teilweise noch langweilig, so erhöhten sich Tempo und Druck vor
allem von Ingolstadt im Mittelabschnitt zusehends.
Im Schlussabschnitt durften die Zuschauer sich über eine Partie
freuen, die von Minute zu Minute spannender wurde, da die Gäste noch
einmal das Tempo erhöhten. Aber die Pinguine hielten dagegen, und
wenn es brenzlig wurde, dann war die Fanghand von Robert Müller
Endstation.
24.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine siegen 4:2 beim Spitzenreiter
Sensation bei den Adlern in Mannheim: Gäste vom Niederrhein gewannen
beim Spitzenreiter verdient mit 4:2-Toren. Morgen (14.30 Uhr) kommt
der ERC Ingolstadt in die Rheinlandhalle.
Mannheim. Das ist nach dem bisherigen Saisonverlauf eine echte
Sensation. Acht Spiele war der alleinige Tabellenführer Adler
Mannheim unbesiegt, drohte mit seinen NHL-Stars, einen Alleingang zu
starten, und dann kamen die so arg gebeutelten Pinguine aus Krefeld.
Und siehe da, der Wunsch von Interimstrainer Franz Fritzmeier: "Jede
Serie geht einmal zu Ende" erfüllte sich, und nach dem 4:2 von
Kassel am letzten Freitag gewann sein Team gestern in Mannheim mit
dem gleichen Resultat. Hochverdient, denn die Pinguine hatten eine
Vielzahl von guten Chancen, spielten engagiert und blieben auch im
Schlussabschnitt cool und clever.
Als die Adler nach 148 Sekunden das 1:0 durch John Tripp erzielten,
da skandierten die Mannheimer Fans: "Nur noch neun." Doch die
Pinguine gaben eine andere Antwort, denn in der 8. Minute konnte Rob
Guillet nach Zuspiel von Justin Kurtz und Scott King den Ausgleich
markieren. Und das Team von Trainer Franz Fritzmeier blieb am
Drücker, holte sich die erste Drittelführung durch einen Treffer von
Scott King. Mannheims hochgelobter Torhüter Cristobal Huet hatte
hinter dem Tor die Scheibe an Steve Brule verspielt, der schob zu
King und der traf ins leere Tor.
Zum Entsetzen der 5700 Mannheimer Zuschauer erhöhte Steve Brule in
der 23. Minute nach feiner Vorarbeit von Alexander Selivanov auf
3:1. NHL-Crack Jochen Hecht blieb zwar in der 37. Minute
vorbehalten, auf 2:3 zu verkürzen, doch eine anschließende Prügelei
mit Shayne Wright führte für beide zu einer
Spieldauer-Disziplinarstrafe und zum frühzeitigen Duschen. Da durfte
sich auch noch der Mannheimer Steve Kelly in der Pause anschließen,
den Schiedsrichter Awizus nach einem heftigen Wortwechsel in die
Kabine schickte. Kurz vor dem Seitenwechsel fiel das 4:2 durch Scott
King.
Im letzten Abschnitt hätte der KEV erhöhen müssen, doch Selivanov
traf nur den Pfosten. Ansonsten hielten die Pinguine die
ausgebufften NHL-Cracks gut in Schach, und wenn einmal Gefahr
drohte, dann war Robert Müller im Gästetor ein großer Rückhalt.
Morgen/Sonntag müsste die Rheinlandhalle gegen Ingolstadt wieder
"brummen". Heute stellt sich übrigens mit dem NHL-Spieler Casey
Hankinson (28) aus Kanada ein weiterer Testspieler vor.
STATISTIK
Adler Mannheim - Krefeld Pinguine 2:4 (1:2, 1:2, 0:0)
Pinguine: Müller - Kunce/Kurtz, Wright/Köttstorfer,Lehoux/Dyck -
Selivanov/King/Ziesche, Guillet/Brule/Schnitzer, Gosdeck/Herperger/Dück,
Schröder/Jan/Grygiel
Tore:
1:0 (2:28) Tripp (Healey/Blank),
1:1 (7:29) Guillet (Kurtz/King),
1:2 (17:17) King (Brule/Guillet),
1:3 Brule (22:36) Guillet/Schnitzer),
2:3 (36:40) Hecht (Edgerton/Podollan),
2:4 (39:06) King (Selivanov/Kunce)
Schiedsrichter: Frank Awizus
Zuschauer: 5700
Strafminuten: Mannheim 15 plus Spieldauer Hecht und Kelly, Krefeld
21 plus Spieldauer für Wright.
23.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
KEV nun gegen die großen Drei
Stehen Pinguine gegen das Top-Trio der DEL auf verlorenem Posten
oder ist ein Coup drin?
Krefeld. "Es muss für jeden Spieler ein Ansporn sein, gegen die
Spitzenteams zu spielen", sagte gestern Pinguine-Interimstrainer
Franz Fritzmeier. Und so hofft er darauf, dass seine Schützlinge
auch beim Kampf gegen die großen Drei nicht völlig leer ausgehen.
Die großen Drei: Das sind in der Reihenfolge heute beim
Spitzenreiter Adler Mannheim (19.30 Uhr), das Sonntags-Match in der
Rheinlandhalle (14.30 Uhr) gegen den Tabellendritten ERC Ingolstadt
und am Dienstag die Begegnung in der Kölnarena (19.30 Uhr) beim
jetzigen Tabellenzweiten Kölner Haie. "Hammerhart" meinte Fritzmeier
dazu, aber auch "eine echte Herausforderung."
Da kam gestern das Signal von Stürmer Chris Herperger: "Trainer ,
ich werde es versuchen, es geht mir besser", zum richtigen
Zeitpunkt. "Ich werde Chris, der problemlos mittrainiert hat, erst
einmal sporadisch einsetzen", will Fritzmeier heute in Mannheim
seinen Stürmerstar noch nicht voll belasten, sondern erst einmal
testen. Klappt es, dann soll Herperger am Sonntag wieder mit
Alexander Selivanov ein hoffentlich erfolgreiches Pärchen beim
Heimspiel bilden. Und da mit Vadim Slivchenko ein weiterer Stürmer
wieder im Training ist, könnte sich die personelle Situation
verbessern.
Dringend erforderlich, denn seit 146 Minuten sind die Krefeld
Pinguine ohne Torerfolg, rechnet man die 0:6-Pokalpleite vom
Dienstag in Hannover mit hinzu. In der Abwehr wird sich gegenüber
den vergangenen Spielen wenig ändern, denn vor Torhüter Robert
Müller stehen die drei Paare, die auch schon am letzten Wochenende
ordentlich arbeiteten. Die Adler aus Mannheim sind auch für
Fritzmeier derzeit das kompakteste Team der Liga. "Wenn man
NHL-Cracks wie Torhüter Christobal Huet, Jochen Hecht und Sven
Butenschön im Team hat und zudem aus dem Vollen schöpfen kann, dann
ist man als Trainer in einer beneidenswerten Lage", blickt
Fritzmeier auf seinen Mannheimer Kollegen Helmut de Raaf.
Ähnliches gilt für den ERC Ingolstadt, der am Sonntag mit seinem
überragenden NHL-Stürmer Marco Sturm in die Rheinlandhalle kommt.
Aber vielleicht können die Pinguine auch noch auf einen NHL-Crack
hoffen, der finanziell aufgrund des doch wohl lange dauernden
Spielerstreiks billiger und damit auch für die schmale
Pinguine-Kasse bezahlbarer geworden ist. Aber da soll bekanntlich
der neue Trainer mitsprechen. Und der kommt voraussichtlich erst in
der kommenden Woche.
22.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
0:6 - Pinguine aus dem Pokalrennen
Pokalaus für die Krefeld Pinguine, denn sie verloren gestern in
Hannover mit 0:6 (0:1, 0:4, 0:1)-Toren gegen die Scorpions.
Hannover. Ein Ausscheiden, das Interimstrainer Franz Fritzmeier
ärgerte: "Ich bin nicht hierher gefahren, um so zu verlieren." Bei
den Krefeldern fehlten neben den beiden Verletzten Vadim Slivchenko
und Chris Herperger auch Torhüter Robert Müller und Stürmerstar
Alexander Selivanov.
Ersterer, weil er eine schöpferische Pause haben soll, Letzterer,
weil er nach seinem Nasenbeinbruch von Sonntag (Schuss des
Mitspielers Martin Schymainski) geschont werden sollte. Beide sind
am Freitag in Mannheim und am Sonntag gegen Ingolstadt wieder mit
dabei.
Das erste Drittel konnten die Pinguine noch gut überstehen.
Lediglich Todd Hlushko überwand Torhüter Christian Rohde in der 17.
Minute. Scott King und Daniel Kunce scheiterten aussichtsreich.
Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts fiel das 2:0 der Scorpions,
erneut durch Hlushko in Überzahl. Den dritten Treffer markierte der
Ex-Pinguin Jonas Lanier in der 30. Minute.
Danach war es Robert Hock, der mit den Treffern vier (32.) und fünf
(39.) den Pinguinen den K.o. versetzte. Dazwischen lagen eine
Faustkampf-Einlage des Hannoveraners Marian Cisar und des Krefelders
Shayne Wright, die beide duschen gehen durften, sowie ein Wechsel im
Krefelder Tor, denn Markus Janka kam in der 35. Minute. Den
Schlusspunkt setzte Mario Deydar (50.) im letzten Abschnitt. 6:0.
Dann war Schluss!
20.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Gemischte Gefühle vor Pokalspiel in Hannover
Mit eher gebremstem Schaum werden heute um 19.30 Uhr die Pinguine im
Pokalspiel bei den Hannover Scorpions antreten.
Krefeld. Interimscoach Franz Fritzmeier hatte schon vor Tagen mit
Blick auf die "kanadischen Wochen" und den kleinen Kader die Partie
nicht gerade zu einem Schicksalsspiel hochstilisiert.So erhält
Alexander Selivanov aufgrund seiner gebrochenen Nase eine Auszeit,
Keeper Robert Müller gönnt dem Duo Markus Janka/Christian Rohde
einen Arbeitsnachweis.
Da zudem noch die Langzeitverletzten Chris Herperger (dessen
Erholungszeit nach seiner Gehirnerschütterung ist offensichtlich nur
schwer voraussagbar) und Vadim Slivchenko (Muskelriss) fehlen,
springen die Duisburger Martin Schymainski, Daniel Pietta und Thomas
Fritzmeier ein, "um in Hannover mit vier Reihen spielen zu können",
so Fritzmeier senior. Der muss übrigens auf seine "Ablösung" an der
Bande noch etwas warten.
Wahrscheinlich würde es bis Mitte nächster Woche dauern, so
Pinguine-Geschäftsführer Wolfgang Schäfer, bis man einen neuen
Trainer vorstellen könne. Schließlich seien die Entscheider
(Aufsichtsrat und Generalbevollmächtigter) erst am Wochenende wieder
zurück in Krefeld. Mit einem trockenen "dummes Zeug" kommentierte
Schäfer Gerüchte, über den KönigPalast würden neue Mittel zum KEV
fließen. "Woher soll das neue Geld denn kommen? Wenn dort Sponsoren
mit uns werben, dann gehört das Geld ohnehin uns." Und von Sponsoren
außerhalb des Pinguine-Umfeld sei ihm nichts bekannt. "Aber ich gebe
gerne unsere Kontonummer."
Horst Driever, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH, meinte zu
diesem Thema: "Davon wüsste ich. Schließlich gehen Überweisungen
jeglicher Art über meinen Schreibtisch." Der Vertrag zwischen den
Krefeld Pinguinen und der Seidenweberhaus GmbH steht nach
Informationen unserer Zeitung vor dem baldigen Abschluss.
19.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Interimstrainer Franz Fritzmeier und seine Pinguine überzeugten
kämpferisch.
Ein Tor und dann ging nichts mehr
Pinguine unterlagen 0:1 gegen Hamburg Freezers. Müllers Fehlgriff
bedeutete das Tor des Tages, doch Kampfgeist versöhnte die 2 065
Fans in der Rheinlandhalle.
Krefeld. Die Fans - immerhin noch 2065 an der Zahl - brachten es
nach dem Spiel auf den Punkt: "Ihr habt gekämpft, wir haben`s
gesehen", skandierten sie nach 60 Minuten vergeblicher Versuche der
Pinguine, ein Tor zu schießen. Auf der Gegenseite stellten sich die
Hamburg Freezers eigentlich nicht geschickter an, doch sie machten
immerhin aus einer "Nicht-Chance" den Treffer des Tages.
Hauptdarsteller dabei: Pinguine-Torhüter Robert Müller. Wem er
eigentlich etwas getan habe, wiederholte Trainer Franz Fritzmeier
kopfschüttelnd den Wutausbruch des Torhüters, der sich nach 17
Sekunden im zweiten Drittel eine "Kirsche" der bitteren Art einfing.
Kaum jemand hatte hingeschaut, als Hamburgs Reid mehr pflichtbewusst
als torhungrig das Krefelder Aufbauspiel störte, den Schläger in
einen Pass hineinreckte, und urplötzlich die Scheibe einen
verschlungenen Weg zwischen Müllers Schläger, Schonern und
Torpfosten über die Linie fand.
Ein "komisches Tor", musste auch Hamburgs Co-Trainer Mike Schmidt
einräumen. Aber positiv für die treuen Anhänger die Pinguine
versuchten alles, um die Begegnung noch zu drehen. Wenn auch die
spielerischen Mittel unübersehbar beschränkt waren, Hamburg
läuferisch und spielerisch deutlich besser wirkte, es blieb denkbar
knapp. Ins Bild der Kampf-Pinguine passte dann auch Stürmerstar
Alexander Selivanov. In der 31. Minute schoss Mannschaftskamerad
Martin Schymainski bei einem Befreiungsschlag den Puck unglücklich
auf die Pinguine-Bank, Selivanov zuckte zwar noch zurück, rettete
aber nur noch Gesicht, nicht mehr die Nase.
Aber im letzten Drittel ging der Russe wieder aufs Eis das
gebrochene Nasenbein hinter einer Gittermaske geschützt. Er
unterstützte das Anrennen der Pinguine, die versuchten, das Blatt zu
wenden. "Wir haben uns das Leben selbst schwer und den Sack nicht
rechtzeitig zu gemacht", analysierte Freezers Geschäftsführer Boris
Capla. Denn die Pinguine hatten ab der 52. Minute die Riesenchance
zum Ausgleich, als sie 78 Sekunden mit fünf gegen drei stürmten.
Doch so hübsch das Powerplay auch anzusehen war, es blieb brotlose,
und daher punktlose Kunst. "Wir haben unsere Chancen nicht
verwertet", haderte Interims-Coach Fritzmeier, "man muss manche
Dinger auch mit Gewalt reindrücken."
Dies ärgerte den Tölzer, der sich artig bei den Zuschauern für die
Unterstützung bedankte. Richtig fuchsig machte ihn aber die
Situation eine Minute vor Schluss: "Es war alles besprochen. Warum
da einer so unsinnig aufs Eis springt, ist mir ein Rätsel." Der
Tölzer rettete sich zwar nach der Rage in "Übereifer", doch der
"blinde Eifer" brachte eine Strafzeit, kostete die Pinguine immerhin
die letzte Chance auf den Ausgleich. Dennoch wollte Franz Fritzmeier
Positives sehen: "Wir haben auch im letzten Drittel noch gute Füße
gehabt, und jeder hat versucht, das Spiel zu drehen." Ob das morgen
im Pokalspiel bei den Hannover Scorpions reichen wird?
STATISTIK
Krefeld Pinguine - Hamburg Freezers 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)
Schiedsrichter: Lichtnecker (Lenggries) -
Zuschauer: 2065
Tore:
0:1 Reid (20:17)
Strafminuten: Krefeld 10, Hamburg 14
18.10.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine unterliegen Freezers 0:1
Auch mit Interimstrainer Fritzmeier können die Pinguine auf
heimischen Eis nicht gewinnen.
Krefeld. (dpa) - Die Krefeld Pinguine unterlagen im ersten Heimspiel
nach der Entlassung von Trainer Mario Simioni gegen die Hamburg
Freezers 0:1 durch ein Tor von Brandon Reid (21.). Erneut fanden
Sonntagmittag (Anstoß war um 14.30 Uhr) nur knapp 2000 Fans den Weg
in die Rheinlandhalle.
Die Kölner Haie haben das Spitzenspiel in der Deutschen
Eishockey-Liga gewonnen und sich den zweiten Tabellenrang
zurückgeholt. Der deutsche Pokalsieger kam am Sonntag zu einem 1:0
(0:0, 1:0, 1:0)-Heimerfolg über den bisherigen Zweiten ERC
Ingolstadt. Nach diesem Ergebnis steht fest, dass die Adler Mannheim
unabhängig vom Ergebnis am Abend zu Hause gegen Aufsteiger EHC
Wolfsburg Tabellenführer vor Köln (24) und Igolstadt (22) bleiben.
Die Eisbären Berlin leisteten sich nach vier Siegen hintereinander
eine 0:2 (0:2, 0:0, 0:0)-Niederlage gegen die Nürnberg Ice Tigers
und fielen mit 19 Zählern hinter dem Gast (20) auf Rang fünf zurück.
Butch Goring feierte als Trainer der DEG Metro Stars den ersten
Sieg, nachdem zuvor in Wolfsburg 2:6 verloren worden war. Während
die Düsseldorfer beim 5:3 (2:1, 2:0, 1:2) über die Augsburger
Panther den ersten Erfolg im fünften Heimspiel verbuchten, warten
die Gäste immer noch auf den ersten Auswärtssieg. Düsseldorf
bestrafte bis zum 3:1 Strafminuten von Augsburg mit zwei Gegentoren.
Danach setzte die Mannschaft, bei der sich Matt Herr als zweifacher
Torschütze auszeichnete, auch spielerische Akzente und holte einen
verdienten Sieg heraus. Mit zwölf Punkten fanden die Metro Stars
Anschluss zum unteren Mittelfeld.
Köln fand nach der überraschenden 5:6-Niederlage am Freitag in
Augsburg wieder in die Erfolgsspur zurück. Vor 10 053 Zuschauern
waren in einem schnellen und sehenswerten Spiel Brad Schlegel (37.)
in Überzahl und David McLlawaine (60.) die Torschützen. Der zweite
Treffer fiel sieben Sekunden vor dem Ende, als Ingolstadt in den
letzten 90 Sekunden den Torhüter ausgewechselt hatte.
Nürnberg bleibt für die Eisbären ein Angstgegner, gegen den schon in
der abgelaufenen Saison alle vier Partien verloren wurden. Der Gast
störte früh und erlaubte den Berliner damit keinen Spielaufbau.
Selbst bei vier Mal Überzahlspiel und 36 Sekunden 5 gegen 3 gelang
den Gastgebern kein Tor. Nach den Toren von Herbert Vasiljevs (10.)
und Stefan Schauer (20.) vergab Tomas Martinec (26.) eine klare
Chance und Brad Tapper (29.) traf den Pfosten, so dass der Sieg auch
verdient war.
17.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine haben sich wieder erholt - 4:2 in Kassel
In Kassel erzielten die Krefelder einen 4:2-Sieg.
Kassel/Krefeld. Mit Interims-Coach Franz Fritzmeier an der Bande
zeigten sich die Krefeld Pinguine am Freitag Abend in Kassel wieder
von einer besseren Seite. Nationalkeeper Robert Mülelr rettete mit
Glanzparaden in der Schlussphase den 4:2 (3:0, 1:2, 0:0)-Erfolg in
der Deutschen Eishockey Liga (DEL) durch Treffer von Selivanov, Jan,
King und Schnitzer. Immer wieder kristallisiert sich heraus, dass
der neue KEV-Trainer (fast) der alte ist: Bill Stewart.
In der letzten Saison als Retter geholt, wird der exzentrische
Kanadier Stweart nun als Nachfolger seines am Dienstag entlassenen
Nachfolgers Mario Simioni immer lauter gefordert, auch von Spielern
der Pinguine. Der als "harter Hund" berüchtigte Stewart hatte im
Frühjahr die Pinguine vor den Play-Downs bewahrt uund noch auf Rang
zehn gebracht.
Für die vehement ins Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik geratenen
Gesellschafter der Pinguine wäre Stewart indes eine kleine
Peinlichkeit: Im Frühjahr war er ihnen noch zu teuer. Jetzt müssten
sie ihn trotzdem bezahlen - dazu aber noch die Abfindung für dei
"Billiglösung" Simioni. Ein weiterer Kandidat , Ex-Trainer Mike
Zettel, wird laus Aussage seines Klubs in Graz seinen Kontrakt dort
erfüllen.
Statistik
Kassel Husskies - Krefeld Pinguine 2:4 (0:3, 2:1, 0:0)
Pinguine: Müller - Kunce/Kurtz, Wright/Köttstorfer, Lehoux/Dyck -
Selivanov/King/Ziesche, Guillet/Brule/Grygiel, Jan/Gosdeck/Schnitzer,
Schymainski/Schröder/Dück, Hyun
Tore:
0:1 (4:39) Selivanov (Guillet),
0:2 (8:20) Jan (Gosdeck),
0:3 (15:33) King (Kunce, Ziesche),
1:3 (24:50) Greig,
1:4 (25:49) Schnitzer (Lehoux),
2:4 (36:16) Furey (Retzer)
Schiedsrichter: Willi Schimm, Waldkraiburg
Zuschauer: 3575
Strafminuten: Kassel 4 plus 10 Minuten Disziplinarstrafe für
Melanson, Krefeld 6, plus fünf und Spieldauer-Diziplinarstrafe für
Alexander Dück
16.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Fritzmeiers Spagat - punkten und suchen
Bei den Bemühungen, einen neuen Trainer zu finden, handelten sich
die Pinguine eine Absage von Erich Kühnhackel ein. Heute mit neuen
Reihen in Kassel.
Krefeld. "Gut punkten und einen neuen Trainer finden." Das ist der
Wunsch und die Aufgabe des sportlichen Leiters der Krefeld Pinguine
Franz Fritzmeier für die nächsten Tage. Für den Wunsch trägt er seit
vorgestern die Verantwortung. Nach der Beurlaubung von Trainer Mario
Simioni hat er als Interimscoach die sportliche Verantwortung
zumindest für die Spiele heute in Kassel (19.30 Uhr) und am Sonntag
gegen die Hamburg Freezers (14.30 Uhr, Rheinlandhalle). Bei der
Aufgabe, einen neuen Trainer zu finden, sind Angebot und Nachfrage
in Einklang zu bringen.
Denn die Liste der Bewerber wird stündlich länger, aber es
reduzieren sich auch die in Frage kommenden Kandidaten durch Absagen
von beiden Seiten. "Zwei der fünf bis sechs Kandidaten, die wir im
Auge haben, haben abgesagt", sagte Fritzmeier. "Ein oder zwei
Kandidaten sind sehr interessant. Das könnte was werden", meinte er.
Ins Anforderungs-Profil des neuen Trainers gehört nicht nur eine
starke Persönlichkeit, auch Ligakenntnisse oder Erfahrungen auf
DEL-Niveau sind erforderlich. Ausschließen konnte Fritzmeier Namen
wie Ex-DEG-Coach Michael Komma, den Duisburger Didi Hegen oder Peter
Ihnacak.
Zu Bill Stewart, der gestern noch in Krefeld weilte, bemerkte
Fritzmeier: "Mit ihm ist bisher nicht gesprochen worden." Ebenso
wenig wie mit Gunnar Leidborg, der bei den Hannover Scorpions auf
der Kippe stehen soll. Gesprochen wurde hingegen mit
Eishockey-Denkmal Erich Kühnhackl, der aber bei seinem derzeitigen
Zweitliga-Klub Regensburg nicht weg will und kann. "Ich brauche auch
einen, der mit vollem Herzen zu uns kommt", sagte Fritzmeier. Der
neue Mann könnte auch aus dem benachbarten Ausland, etwa der Schweiz
oder Österreich kommen. Drei Trainingseinheiten hatte Fritzmeier
Zeit, das Team etwas mehr auf Vordermann zu bringen.
Denn mehr Leistungsbereitschaft und Engagement wurden nicht nur von
Geschäftsführer Wolfgang Schäfer eingefordert, auch der sportliche
Leiter sieht dies so. "Es sind einige kleine Dinge, die wir im
Spiel-System verändern", sagte er. So wird es bei Unterund Überzahl
neue Variationen und Zusammenstellungen geben. Bei den Reihen, vier
Stürme, drei Abwehrpärchen, soll ein besseres Abwehrverhalten im
Vordergrund stehen. Daniel Kunce und Justin Kurtz, Shayne Wright und
Rainer Köttstorfer sowie Guy Lehoux und Paul Dyck sollen
verteidigen, die Sturm-Reihen werden voraussichtlich gebildet mit
Scott King, Alexander Selivanov und Steffen Ziesche, mit Steve Brule,
Robert Guillet und Adrian Grygiel, mit Ivo Jan, Florian Schnitzer
und Carsten Gosdeck sowie mit Stefan Schröder, Martin Hyun und
Alexander Dück.
Im Tor ist Robert Müller weiterhin klar die Nummer eins. Fehlen
werden weiter Chris Herperger nach seiner Schädelprellung und Vadim
Slivchenko, der seine Leisten-Verletzung fast auskuriert hat. Am
Samstag soll er wieder das Eistraining aufnehmen.
15.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Simioni: Rausschmiss im Hinterzimmer
Trainer Mario Simioni musste für die 1:7-Heimschlappe der Pinguine
im Prestigeduell gegen Düsseldorf büßen. Franz Fritzmeier ist
Interimscoach.
Krefeld. Wie schon bei Doug Mason, Chris Valentine und Butch Goring
vollziehen die Verantwortlichen der Krefeld Pinguine das Szenario
bei Trainerentlassungen in der Pistenbar der Rheinlandhalle. Auch
Mario Simioni rutschte auf diesem Eis aus. Der 41-Jährige musste
gestern nach 26 Tagen DEL-Spielzeit seine Koffer packen.
Begonnen hatte die Trennung auf Raten bereit am Samstag, als bei
einem Treffen in der Geschäftsstelle die Situation nach der
1:5-Niederlage in Iserlohn besprochen wurde. Dabei erwartete man
zwei Siegen aus den Spielen gegen Hannover Scorpions und DEG Metro
Stars als Zielvorgabe. Eine erste Hürde schaffte Simioni mit dem
5:4-Sieg gegen Hannover am Sonntag, an der zweiten scheiterte er mit
der blamablen 1:7-Schlappe gegen die DEG.
Schon während des Spieles, bei dem Pinguine-Boss Wilfrid Fabel
lauthals auf der Tribüne schimpfte, orderte er Geschäftsführer
Wolfgang Schäfer zu sich. Kaum war die Pressekonferenz vorbei, in
der Simioni von einer peinlichen Vorstellung seiner Mannschaft
sprach, schlug die Tür der Pistenbar im Vip-Bereich ins Schloss.
Gesellschafter Josef Fabri, Wilfrid Fabel sowie Helmut Borgmann als
Vertreter des Aufsichtsrates trafen die Entscheidung gegen Simioni.
Gesellschafter Hugo Hendricks, der im Vip-Raum war, wurde nach
eigener Aussage, nicht in die Abstimmung einbezogen. Auch
Gesellschafter Luca Schulz, der für seinen Vater Wolfgang
(Geschäftsreise nach Brasilien) seit Juli der KEV Pinguine Eishockey
GmbH angehört, wurde nicht dazu gerufen. Geschäftsführer Wolfgang
Schäfer und der sportliche Leiter Franz Fritzmeier saßen ebenfalls
am Tisch, nahmen allerdings nicht an der Abstimmung teil. Mit drei
zu null Stimmen soll die Entscheidung gefallen sein, und Wolfgang
Schäfer, der noch versucht hatte, die Entscheidung in emotional
ruhigere Zeiten am nächsten Tag zu vertagen, wurde beauftragt,
Simioni zu unterrichten.
Gestern um 11.20 Uhr kam Simioni zur Rheinlandhalle, packte seine
Sachen, verabschiedete sich von der Mannschaft. "That`s Life", sagte
er nüchtern gegenüber der WZ.
14.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Neuer Trainer, neuer Spieler, alte Sorgen
"Auf geht`s Buam", zeigte sich Franz Fritzmeier gestern
tatendurstig. Um 11 Uhr trat er seinen neuen Job als Interimstrainer
der Krefeld Pinguine an.
Krefeld. Kurz zuvor hatte Geschäftsführer Wolfgang Schäfer die
Spieler in die Pflicht genommen: "Ich habe deutlich gemacht, dass es
so nicht weitergeht. Ein Alibi gibt es ab sofort nicht mehr. Wir
erwarten schon am Freitag in Kassel eine deutliche
Leistungssteigerung von jedem Einzelnen." Die Antwort: eisiges
Schweigen und gesenkte Häupter.
Wolfgang Schäfer war von den Fans als Sündenbock ausgemacht worden,
wehrte sich nun: "Ich kann viel einstecken. Aber ich bin nur das
ausführende Organ. Die Entscheidungen treffen andere." Noch am
späten Freitagabend hatte er sich wüste Beschimpfungen anhören
müssen, nachdem Fans zur Mannschaftskabine gezogen waren und dort
ihren Unmut äußerten.
Für die Pinguine muss das Ziel jetzt heißen, möglichst schnell aus
dem Schlamassel heraus zu kommen auf dem Eis und hinter der Bande.
Zur Verstärkung des Kaders stellte sich gestern der 23-jährige
slowakische Verteidiger Rene Vydareny zum Probetraining vor, der in
der letzten Saison bei den Hamilton Bulldogs in der AHL spielte und
dort in 13 Spielen zu drei Torverlagen kam. Vydareny hatte schon vor
der Saison bei den Nürnberg Ice Tigers ein Probetraining absolviert,
war dort aber nicht verpflichtet worden. Tigers-Trainer Greg Poss
hält ihn trotzdem für DEL-tauglich, so ließen die Pinguine
verlauten.
Wer Nachfolger von Mario Simioni auf dem Trainerstuhl werden soll,
ist völlig offen. Bill Stewart, der am Dienstag überraschend auf der
Tribüne saß: "In Kanada war es mir ohne Eishockey zu langweilig",
dürfte zu teuer sein und auch kaum in Frage kommen, weil der
Aufsichtsrat eine Weiterverpflichtung im Frühjahr abgelehnt hatte.
14.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
KEV entlässt Trainer Mario Simioni
Nach der 1:7-Pleite am Dienstagabend gegen den rheinischen Rivalen
Düsseldorf hat der ehemalige Deutsche Meister die Reißleine gezogen
und sich von Coach Mario Simioni getrennt.
Krefeld. Vorerst wird das Team vom Sportlichen Leiter Franz
Fritzmeier trainiert. Der 41-jährige Simioni hatte im Sommer 2004
einen Einjahresvertrag beim Meister von 2003 unterschrieben. Der
Italo-Kanadier verbuchte mit den Pinguinen in den ersten zehn
Saisonspielen nur drei Siege. Nach der Niederlage gegen die DEG
rutschte der KEV weiter in der Tabelle ab.
Die Demission von Simioni ist die zweite Trainerentlassung der
laufenden Saison. Vor einer Woche hatte sich die DEG von Michael
Komma getrennt.
13.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Hühnerhaufen und kein Konzept
Die Krefeld Pinguine blamierten sich am Dienstag Abend mit einer
1:7-Niederlage gegen die DEG Metro Stars.
Krefeld. Oh je, das tut weh. Nach der 1:7 (0:3, 1:2, 0:2)-Pleite am
Dienstag gegen die DEG Metro Stars befinden sich die Krefeld
Pinguine auf einem Tiefpunkt. Nur 2 816 Zuschauer sahen die
Demütigung durch eine nicht einmal furios aufspielende Düsseldorfer
Mannschaft, die die katastrophalen Fehler der Krefelder Abwehr
schonungslos bestrafte. "Nächste Woche seht ihr uns nicht mehr", und
"wir lassen uns nicht verar . . ." schütteten die Fans Häme über das
Team aus.
An der Bande wirkte Trainer Mario Simioni hilflos. Nationaltorhüter
Robert Müller zeigte eine indiskutable Leistung und verließ nach dem
fünften Gegentreffer (39.) resigniert das Eis. Die Abwehr verdiente
den Namen nicht, und lud schon in der Anfangsphase die Gäste zum
Toreschießen ein. Der Angriff war nur ein laues Lüftchen.
Aber nicht nur die Stehplatzbesucher machten sich Luft mit deftigen
Sprüchen. Auch auf der Haupttribüne gab es reichlich Verärgerung.
Pinguine-Boss Wilfrid Fabel schrie und gestikulierte, Gesellschafter
Hugo Hendricks sprach von einer riesen Blamage und
Schiedsrichterlegende Jupp Kompalla urteilte treffend: "Die spielen
wie ein Hühnerhaufen, völlig ohne Konzept."
Mit 41 Gegentreffern sind die Pinguine die Schießbude der DEL. Was
mag da im Kopf von Bill Stewart vorgegangen sein, der auf der
Tribüne saß und den die Fans als Retter der letzten Saison noch in
Erinnerung haben?
Die Düsseldorfer erwischten einen Auftakt nach Maß mit den Toren von
Jeff Tory und Patrick Reimer innerhalb von 15 Sekunden zum 2:0 (6.)
Als Shayne Wright in Überzahl den einzigen Krefelder Treffer
markierte, flackerte kurz Hoffnung auf. Doch Kathan (27.) sorgte mit
dem 4:1 für die Entscheidung, die am Ende zum Debakel für die
Pinguine wurde.
Trainer Mario Simioni sagte: "Düsseldorf war sehr stark. Von den
ersten drei Schüssen waren zwei im Tor. Es war ein peinlicher Abend
für uns."
DEG-Interimstrainer Walter Köberle: "Ein toller Ausstieg für mich,
am Freitag wird Butch Goring an der Bande stehen."
STATISTIK
Krefeld Pinguine - DEG Metro Stars 1:7 (0:3, 1:2 0:2)
Pinguine: Müller (39. Rohde) Kunce/Kurtz, Wright/Lehoux, Dück/Dyck,
Selivanov/Brule/Ziesche, King/Guillet/Schnitzer, Jan/Gosdeck/Grygiel,
Köttstorfer/Schröder/Hyun
Tore:
0:1 (5:14) Tory (Schneider),
0:2 (5:29) Reimer (Brittig/Young)
0:3 (13:55) Magnussen (Schneider),
1:3 (21:49) Wright (Guillet/King),
1:4 (26:11) Kathan (Kreutzer/Pöttinger),
1:5 (38:13) Kreutzer (Jakobsen),
1:6 (47:23) Kühnhauser (Pellegrims),
1:7 (57:25) Sulzer
Schiedsrichter: Awizius (Berlin)
Zuschauer: 2 816
Strafminuten: Krefeld 16/Düsseldorf 21 plus 5 Disz. plus
Spieldauerdisziplinarstrafe Tory
13.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Mark McKay auf dem Eis
Krefeld. Ein weiteres Highlight präsentierten die Organisatoren des
1. Lothar-Kremershof-Cup am 6./7. November in der Rheinlandhalle.
Zum All-Star Game des Turniers am Samstag (18 Uhr) hat sich weitere
Prominenz angesagt. Die „German Selects“, das All-Star-Team aus den
beteiligten Turniermannschaften, wird von
Ex-Nationalmannschaftskapitän Marc McKay unterstützt.
Karten können an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.
13.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Derby mit anderen Vorzeichen
Überlebenskampf statt Prestige-Duell unter dieser Devise steht das
rheinische Eishockey-Derby zwischen dem KEV und der DEG heute in der
Rheinlandhalle.
Krefeld. Auf einmal ist alles anders. KEV gegen DEG wer hätte
gedacht, das dieses Derby einmal unter der Überschrift "Duell der
Kellerkinder" stattfinden würde. Der Elfte gegen das Schlusslicht
heißt es heute um 19.30 Uhr in der Rheinlandhalle, nachdem die
Pinguine am Sonntag die Rote Laterne an die Düsseldorfer
weiterreichten. Als ob dort nicht nach dem Rauswurf von Trainer Mike
Komma nicht schon genügend brennen würde. Auch ein Novum: Früher
freute sich Pinguin-Kostenwart Wolfgang Schäfer auf jedes Derby und
den damit verbundenen "warmen Regen" für die leeren Kassen. Heute
dürfte jeder Fan oberhalb der kalkulierten 3 500 Zuschauer
Saisondurchschnitt Schäfer zum Strahlen bringen.
Kein Wunder, hat man doch erst den Tiefschlag des All-Time-Minus in
der DEL von 1634 Fans verdauen müssen. Ja, sogar die
"Lieblingsfeindschaft" zur jeweils anderen Rheinseite steht heute
ganz im Schatten einer beide Fanlager erschreckenden Realität:
Überlebenskampf statt Prestige-Duell.
Während zumindest Fachleute die Platzierung der Pinguine in
zweistelligen Tabellenrängen nicht wirklich überrascht, hatten sich
die Metro Stars bei denen auch der Ex-KEV-Coach Butch Goring im
Gespräch ist im Kampf um die Meisterschaft gewähnt. Da schmerzt der
Absturz naturgemäß doppelt, zumal er mit abstürzenden
Zuschauerzahlen einhergeht. Und so darf man sich heute wohl kaum auf
Eishockey-Feinkost freuen. Vollkorn mit Schwarzbrot ist angesagt.
Denn die Pinguine müssen siegen, um verspielten Kredit bei den Fans
zurück zu gewinnen. Und die Düsseldorfer dürfen aus gleichem Grund
nicht verlieren.
Krefelds Coach Mario Simioni muss dafür vor allem eines aus den
Köpfen seiner Spieler herausbekommen. Die Angst vor der
nachlassenden Kraft. Wie gebannt schlichen die Pinguine nämlich in
der Schlussphase gegen Hannover übers Eis, nur darauf wartend, dass
nun erneut das Unheil über sie hereinbrechen würde. "Hoffentlich hat
uns dieser Sieg mehr Selbstbewusstsein gegeben", sagt Simioni, der
das regelmäßige Einbrechen nicht nur im ungesunden Qualitätsgefälle
seines Teams, sondern auch in der angeknacksten Psyche sieht. "Wir
haben bewiesen, dass wir auch eine Partie nach Hause bringen
können."
Dabei wird nun doch nicht der 23-jährige Stürmer Pavel Brendl
helfen. "Wir sind gemeinsam zu der Entscheidung gelangt, dass wir
lieber einen Spieler holen, der uns für die gesamte Saison zur
Verfügung steht", erklärte der Sportliche Leiter Franz Fritzmeier
angesichts der Rückkehrpflicht des NHL-Spielers in die USA bei einem
Streikende. "Die Situation in Übersee ist zu unsicher." Zumal auch
fraglich ist, ob ein Torjäger wirklich die offenkundigen
Abwehr-Probleme von bislang schon 34 Gegentoren hätte lösen können.
Aber immerhin scheint nun die Einsicht, dass der Kader dringendst
einer Verbesserung bedarf, auch in die Führungsetage vorgedrungen zu
sein.
12.10.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine-Sieg vor Mini-Kulisse
Ist jetzt der Bann gebrochen? Vor dem rheinischen Derby gegen die
DEG morgen Abend gewannen die Krefelder gegen die Hannover Scorpions
mit 5:4-Toren.
Krefeld. Endlich wieder Jubel nach dem Schlusspfiff bei den Krefeld
Pinguinen. Mit 5:4 (3:1, 1:1, 1:2) besiegte das Team von Trainer
Mario Simioni die Hannover Scorpions hauchdünn und kam nach fünf
teilweise blamablen Niederlagen wieder zu drei Punkten. Und damit
konnte Krefeld gerade noch rechtzeitig vor dem Rheinduell (Dienstag,
19.30 Uhr) gegen die DEG Metro Stars die "rote Laterne" abgeben.
Allerdings wurden die Pinguine hart abgestraft, denn nur noch 1634
Zuschauer wollten die gestrige Nachmittagspartie sehen. Das ist seit
der Gründung der DEL Minusrekord in der Krefelder Rheinlandhalle.
Es besteht eigentlich überhaupt kein Grund zum Überschwang, denn zum
einen war die Partie über Strecken schwach und von Zufallstreffern
geprägt. Zum anderen verspielten die Pinguine, wie schon in den
vorherigen Begegnungen, eine Führung, die diesmal mit 4:1 eigentlich
recht komfortabel war. Aber wieder einmal war es das verflixte
letzte Drittel, in dem die Krefelder patzten. Zum Glück rettete sie
Torhüter Robert Müller bei einem von Frederik Öberg geschossenen
Penalty in der 52. Minute beim Stande von 4:3 mit einer sauberen
Abwehrleistung. Und es war Neuzugang Steve Brule, der in der 56.
Minute mitten in die Drangperiode der Scorpions hinein mit einem
tollen Rückhand-Tor das zwischenzeitliche 5:3 erzielte. Dass das
Nervenkostüm der Pinguine trotzdem weiterhin angespannt ist, zeigte
die Schlussphase, als eine Minute vor Spielende Andreas Morczinietz
noch auf 4:5 verkürzte, und Robert Müller wenige Sekunden vor
Spielende den knappen Sieg mit einer guten Parade rettete.
Unverständlich, dass ein 4:1-Vorsprung aus der 27. Minute erneut
nicht reichte, um einen Sieg nach Hause zu bringen. Dabei muss
allerdings positiv festgehalten werden, dass diesmal die
Angriffsleistung besser war als in den letzten Spielen. Wie wichtig
die beiden kanadischen Stürmer Rob Guillet und Steve Brule für die
Offensive sind, zeigten deren Tore. Allerdings half auf beiden
Seiten auch der Zufall, denn sowohl das 1:1 durch Scott King in der
10. Minute als auch das 4:1 von Adrian Grygiel (27.) resultierten
aus abgefälschten Schüssen. Das Glück der fremden Hilfe hatte auch
Hannover beim 4:3 (50.) durch Jason Cipolla.
Eine Zentnerlast fiel Trainer Mario Simioni nach dem Schlusspfiff
von den Schultern: "Ich hatte vor dem Schlussdrittel die Angst in
meinem Team gespürt und versucht, den Druck von ihm zu nehmen.
Teilweise ist mir dies wohl gelungen." Und Hannovers Trainer Gunnar
Leidborg bekannte: "Wir haben im ersten Drittel geschlafen. Das eine
Tor war Krefeld am Ende dann glücklicher."
Statistik
Krefeld Pinguine - Hannover Scorpions 5:4 (3:1, 1:1, 1:2)
Pinguine: Müller - Kunce/Kurtz, Wright/Lehoux, Dyck/DückZieschen/Brule/Selivanov,
Schnitzer/King/Guillet, Jan/Gosdeck/Grygiel, Köttstorfer/Schröder/Hyun
Tore:
0:1 (2:10) Morczinietz (Lambert/Köppchen),
1:1 (9:07) King (Dyck/Guillet),
2:1 (9:52) Grygiel (Jan/Gosdeck),
3:1 (12:37) Guillet ((King/Dyck),
4:1 (26:33) Grygiel (Jan/Lehoux),
4:2 (26:58) Nemirovsky (Köppchen),
4:3 (49:32) Cipolla (Hock/Röthke),
5:3 (55:20) Brule (Dück/Selivanov)
5:4 (59:00) Morczinetz (Öberg/Wilson)
Schiedsrichter: Tomas Andersson (Schweden)
Zuschauer: 1 634
Strafminuten: Krefeld 14, Hannover 10
11.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Versuchung ist groß
Kommt NHL-Stürmer Pavel Brendl zu den Pinguinen?
Krefeld. Die "Versuchung sei groß", so kommentierte Sportleiter
Franz Fritzmeier eine mögliche Verpflichtung des NHL-Stürmers Pavel
Brendl. Der 23-jährige Tscheche trainierte am Samstag schon einmal
"auf Probe" mit, eine Entscheidung, ob der 1,90-Meter-Mann für die
Dauer des NHL-Streiks verpflichtet wird, soll heute Mittag fallen.
Das hoch eingeschätzte Talent Brendl schaffte trotz 76 NHL-Spielen
nicht den Durchbruch, gilt als sehr torgefährlicher, aber auch
launiger Spieler.
Fritzmeier könnte sich mit einer zeitlich befristeten Verpflichtung
durchaus anfreunden. Trainer Mario Simioni indes wollte wohl lieber
statt eines Torjägers einen kampfstarken Führungsspieler haben, hat
sich aber noch kein abschließendes Urteil gebildet. Und
Geschäftsführer Wolfgang Schäfer hätte gerne jemanden, der den einen
oder den anderen Kandidaten bezahlt: "Denn ich kann nichts aus
meinem Etat bezahlen."
11.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Absturz der Pinguine ans Tabellenende
Auch in Iserlohn setzte es eine 1:5-Pleite. Erneut hatte das
Simioni-Team im letzten Drittel nichts mehr hinzuzusetzen.
Iserlohn. Welch eine Blamage, was für eine Pleite. Im Stadion an der
Seilersee in Iserlohn gingen die Krefeld Pinguine gestern Abend
völlig unter. Mit 1:5 (1:0, 0:1, 0:4) blamierte sich das Team von
Trainer Mario Simioni bis auf die Knochen. 30 Spielminuten lang
hielten die Krefelder Kräfte, und durch ein Tor von Igor Jan (17.)
führten sie sogar mit 1:0, doch im Schlussdrittel brachen alle Dämme
Absturz auf den letzten Platz in der DEL.
Die Roosters kamen erst 29 Sekunden vor dem letzten Wechsel zum
Ausgleich durch Mark Etz, doch danach ging es nur noch in eine
Richtung. Dabei wurde im Schlussdrittel wieder das alte Leiden der
Schwarz-Gelben gnadenlos offenbart. Es hatte sich schon in den
letzten Spielen angedeutet, ja gezeigt. Es fehlt die
Grundschnelligkeit, hinzu kommen Müdigkeit und Unkonzentriertheit,
und prompt fangen sich die Pinguine sage und schreibe vier Gegentore
in kurzer Zeit ein.
Das 2:1 für Iserlohn (45.) durch Mike York eröffnete den Torreigen
der Gastgeber. Der Krefelder Torschütze Igor Jan vertändelte dabei
hinter Müllers Kasten den Puck: York ließ sich die Chance nicht
entgehen. Danach war es vorbei. In der 51. Minute erhöhte Brad Lysak
(Nr. 11) auf 3:1 und nur 16 Sekunden später fiel bereits der vierte
Treffer für die Gastgeber. Ausgerechnet Franz Fritzmeier, der
gleichnamige Sohn des sportlichen Leiters der Krefelder, durfte über
das 4:1 jubeln. Und nur knapp eine Minute später gab es die fünfte
Klatsche durch Brian White. Damit war das Schicksal der Krefeld
Pinguine besiegelt.
Am Ende hatte das völlig deprimierte Team aus der Seidenstadt weder
die Kraft noch den Mut, sich noch einmal aufzubäumen. Die Gastgeber
begnügten sich dann auch mit dem deutlichen Erfolg und machten einen
Sprung nach vorn, den eigentlich die Pinguine im Auge hatten. Doch
der Schuss ging nach hinten los. Schlusslicht!
Man fragt sich jetzt vor den beiden Heimspielen gegen die Hannover
Scorpions am Sonntag (14.30 Uhr) und die DEG Metro Stars (Dienstag,
19.30 Uhr) in der Eishockey-Metropole Krefeld, wie es weiter geht,
wie man aus diesem Schlamassel herauskommen will. Es sieht fast so
aus, als würden die Krefelder mit ihrem kleinen Kader arge Probleme
bekommen.
Die Partie in Iserlhn begann übrigens mit 23 Minuten Verspätung,
weil Schiedsrichter Petr Chvatal aus Wald Kraiburg nicht angereist
war. Er saß zu Hause in dem Glauben, der Schwede Tomas Andersson
würde die Partie leiten. Nach längerer Beratung einigten sich die
beiden Trainer darauf, das Spiel durch die beiden Linienrichter
Gregorius und Jablickov leiten zu lassen. Und die machten ihre Sache
auch recht ordentlich.
STATISTIK
Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine 5:1 (0:1, 1:0, 4:0)
Pinguine: Müller - Kunce/Kurtz, Wright/Lehoux, Dyck/Köttstorfer,
Hyun -Gosdeck/Jan/Selivanov, King/Brulé /Guillet, Grygiel/Schnitzer/Schröder,
Pietta/Fritzmeier/Dück
Tore:
0:1 (16:48) Jan (Dück/Selivanov,
1:1 (39:11) Etz, 2:1 (44:00) York,
3:1 (50:11) Lysak,
4:1 (51:17) Fritzmeier,
5:1 (52:42) White
Schiedsrichter: Die Linienrichter Gregorius und Jablickov (Berlin)
vertraten Referee Petr Chvatal
Zuschauer: 3 573
Strafminuten: Iserlohn 14, Krefeld 12
09.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
KEV sehnt sich nach einem Erfolgserlebnis
Wie kommen die Pinguine endlich wieder auf die richtige Spur? Heute
in Iserlohn, Sonntag gegen Hannover, schließlich gegen die DEG -
dann wissen wir`s.
Krefeld. Vom Prinzip Hoffnung getrieben schicken sich die Krefeld
Pinguine heute im Stadion an der Seilersee in Iserlohn an, den
bisher misslungenen Saisonstart mit nur sechs Punkten aus sieben
Spielen ein wenig zu korrigieren. Trainer Mario Simioni will schon
in den beiden letzten Spielen (3:4 gegen Berlin, 1:3 in Ingolstadt)
die Ansätze dazu gesehen haben, wie seine Mannschaft endlich wieder
in die Erfolgsspur kommen kann. Dringend erforderlich, denn
insgesamt vier Niederlagen in Folge haben auch am Nervenkostüm
gezerrt.
Konzentration, Disziplin und Geduld sind die Attribute, mit denen
die Pinguine in den drei nächsten Spielen bestehen und sich die
Basis zum Erfolg verschaffen wollen. Konzentration über 60
Spielminuten, und nicht nur zwei gute Drittel das ist die erste
Forderung. Disziplin, um unnötige Fehler und Strafen zu vermeiden,
die zuletzt oft zu Gegentoren führten. Und Geduld, auch mit einem
0:0 oder 0:1 ins letzte Drittel zu kommen und dieses dann wiederum
konzentriert zu überstehen. "Wir müssen 60 Minuten gut spielen, und
nicht nur 40", ist die Grundforderung des Trainers. Doch Hindernisse
sind da nicht nur das zeitweise Fehlverhalten einzelner Spieler,
auch die schon fast ständige Umordnung aufgrund von Verletzungen.
Der Einbau von jungen, teilweise noch unerfahrenen Aushilfsspielern
erschweren das Bemühen.
So bangt Simioni noch um Chris Herperger, der nach seiner
Schädelprellung zwar schon wieder trainiert, aber erst kurz vor dem
Spiel entscheiden wird, ob er spielen kann. "Er hat noch kein
richtiges Gefühl für das Tempo und die Entfernungen", ließ der
sportliche Leiter Franz Fritzmeier wissen. Mit dabei ist nach
überstandener Knieverletzung Abwehrspieler Alexander Dück, während
Stürmer Steffen Ziesche zumindest heute noch fehlen wird. Also muss
wieder in Duisburg ausgeliehen werden, um vier Angriffsreihen zu
formen. Angefordet sind Martin Schymainski und Thomas Fritzmeier.
Heute um 19.30 Uhr ist der Auftakt zum "Dreier" bei den bisher noch
nicht sehr heimstarken Iserlohn Roosters erst zwei Punkte aus drei
Spielen. Am Sonntag kommen dann um 14.30 Uhr die erstaunlich starken
Scorpions aus Hannover in die Rheinlandhalle. Den Abschluss bildet
der rheinische Schlager gegen die DEG Metro Stars am kommenden
Dienstag um 19.30 Uhr. "Ich träume von neun Punkten, sechs sollten
es aber auf jeden Fall sein", sehnt sich Simioni endlich wieder nach
Erfolgserlebnissen. Nicht nur er...
08.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Dick Decloe für Lola wieder am Puck
Die Krefelder Eishockeyfans der älteren Generation werden in
nostalgischen Erinnerungen schwelgen, wenn Sie den Namen Dick Decloe
hören.
Krefeld. Der "Gerd Müller" des deutschen Eishockeys in den 70-er
Jahren bildete ein gefürchtetes Duo mit Lothar Kremershof in der
damaligen Bundesliga. Und für den im vergangenen Dezember
verstorbenen "Lola" kommt Dick Decloe nach vielen Jahren gerne
wieder nach Krefeld. Er steht im telefonischen Kontakt mit den
Initiatoren des 1. Lothar-Kremershof-Cup in der Rheinlandhalle am
6./7. November. An beiden Tagen treffen sich erstmals acht
Traditionsteams zu einem Oldtimer-Turnier.
Höhepunkt ist das All-Star-Spiel mit Lothard's Dream Team, einer
Auswahl von Mitspielern aus der langen Karriere, sowie einem
All-Star-Team der beteiligten Turniermannschaften.
Neben den bereits bekannten Stars aus Übersee wie Vic Stanfield,
Francois Sills oder Johnny Walker stehen auch Krefelder Urgesteine
im Kader von Lotharxd4 s Team. Namen wie Uli Wiefels, Thomas Mirwa,
Hans-Willi Mühlenhaus, Michael Tack, Martin Gebel und Dirk Kuhnekath
prägten das Krefelder Eishockey in den 80-er Jahren.
Karten sind übrigens ab sofort in allen bekannten Vorverkaufsstellen
des Krefelder EV erhältlich.
07.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine hoffen auf die neue Arena als Rettungsanker
Die Eishockey-Klubs in Krefeld und Düsseldorf gehen schweren Zeiten
entgegen. Michael Komma steht bei den Metro Stars vor dem Rauswurf.
Krefeld. Ernüchterung statt Euphorie das ist die Stimmungslage bei
den Eishockeyfans in Krefeld und Düsseldorf nach nur sechs
Spieltagen. Bei den DEG Metro Stars steht Michael Komma, Trainer und
Manager in Personalunion, bereits auf der Kippe, bei den Pinguinen
werden, je näher die Einweihung des KönigPalastes Anfang Dezember
rückt, die Sorgenfalten tiefer. Dort lautet die Frage: Kann die neue
Eis-Arena zum Rettungsanker für den ins Schliddern geratenen KEV
werden?
"Der sportliche Erfolg der Pinguine ist unwichtig. Sollen wir denn
jetzt aufhören zu bauen?", fragt der Geschäftsführer der
Hallen-Betreibergesellschaft, Horst Driever. Allerdings sitzen
Betreiber und Nutzer ab Dezember in einem (Zuschauer-)Boot. Auch
wenn Driever betont, dass der "Mietvertrag mit den Pinguinen läuft"
und eine Zuschauerklausel ein Bonus "oben drauf" sei. Nach
Informationen unserer Zeitung soll die Halle erst ab 4000 Zuschauern
mitverdienen.
Drievers ehemaliger Hallenmanager Holger Rathke (gestern übrigens
nach einem Arbeitsgerichts-Vergleich in Höhe von 20 000 Euro von der
Seidenweberhaus GmbH geschieden) hatte schon seit dem Frühjahr stets
betont, wie wirtschaftlich wichtig es sei, den Umzug der Pinguine
auf einer Woge der Euphorie zu gestalten. Doch wie soll man das
machen mit einem Team, das sich in den zweistelligen Tabellenrängen
einsortiert hat? Wie in einer Stadt, die vor rund 18 Monaten die
Meisterschaft feierte?
Die Zuschauerzahlen sprechen eine deutliche Sprache. Nach drei
Heimspielen, darunter gegen den amtierenden Meister und Vizemeister,
liegt der Durchschnitt bei 3200 statt der kalkulierten 3500. Für den
KönigPalast hat Pinguine-Geschäftsführer Wolfgang Schäfer sogar mit
4500 Besuchern pro Spiel kalkuliert. Der Pinguine-Geschäftsführer
sieht sich außer Stande, den Teufelskreis zu durchbrechen,
Verstärkungen einzukaufen. Denn der warme Regen von 110 000 Euro des
TV-Senders Premiere wird schon von der Unterdeckung bei den
Zuschauerzahlen aufgefressen. "Ich kann nur hoffen, dass die
Mannschaft bessere Leistungen bringt."
Es könne doch nicht sein, dass die Mannschaft regelmäßig im letzten
Drittel einbräche, so Schäfer zu den jüngsten Niederlagen (1:5 in
Augsburg, 1:8 in Nürnberg und 3:4 gegen Berlin). Er wolle abwarten,
wie die sportliche Führung das Problem abstellen wolle. Die wiederum
Trainer Mario Simioni und Sportleiter Franz Fritzmeier beklagt, dass
zu wenig DEL-taugliche Spieler im Kader seien. Aufgrund der
Finanzlage, womit man wieder am Anfang wäre.
In Düsseldorf scheint die sportliche Führung bereits nach sechs
Spieltagen gescheitert zu sein. Nach dem 2:4 gegen Hannover steht
Trainer-Manager Michael Komma vor dem Aus. Der 39-Jährige hat im
Umfeld und bei den Fans hohe Erwartungen geweckt, der Start verlief
aber mit drei Heimpleiten mehr als enttäuschend. Die Fans gingen auf
die Barrikaden, der Coach bekommt das Team nicht in den Griff.
"Unsere Situation steht auf der Kippe", bestätigt Geschäftsführer
Elmar Schmellenkamp. Heute soll es eine Entscheidung geben, ob Komma
auch im Heimspiel am Freitag im Lokalderby gegen die Kölner Haie
hinter der Bande stehen darf.
05.10.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine ohne Ziesche und Dück
Vor dem heutigen DEL-Meisterschaftsspiel beim Tabellendritten
Ingolstadt schrumpft der Kader der Krefelder bedenklich. Auch
Herpergers Einsatz ist fraglich.
Krefeld. Als Trainer Mario Simioni am Sonntag nach der bitteren
3:4-Niederlage gegen die Eisbären Berlin ankündigte, in Ingolstadt
mit vier Angriffsreihen durch zu spielen, um die schwindenden Kräfte
nicht weiter zu strapazieren, da ahnte er noch nicht, dass sein
Kader weiter schrumpfen würde. Verletzungsbedingt werden Steffen
Ziesche (Knieprobleme) und Alexander Dück (Bluterguss im rechten
Knie) nicht mit nach Ingolstadt aufbrechen (Abfahrt 9 Uhr). Auch
hinter dem Einsatz von Chris Herperger steht nach dessen
Schädelprellung am Sonntag ein dickes Fragezeichen.
Erst kurz vor der Abfahrt wird entschieden, ob Herperger die
Busreise nach Ingolstadt mitmacht. Und auch Torhüter Robert Müller
ist nicht ganz schmerzfrei, will aber unbedingt spielen. Zählt man
noch Vadim Slivchenko hinzu, dessen Adduktoren-Verletzung noch drei
Wochen Pause erfordert, so darf man nach sechs Spieltagen schon von
einem "Lazarett" bei den Krefeld Pinguinen sprechen.
Aus Duisburg wurden für das heutige Spiel (19.30 Uhr in der
Saturn-Arena) Daniel Pietta und Martin Schymainski angeheuert, doch
der Wunsch von Simioni, vier komplette Reihen zu spielen, wird wohl
nicht in Erfüllung gehen. Die Gastgeber, die bis zum Sonntagspiel
gegen Nürnberg Tabellenführer der DEL waren, wollen mit einem Erfolg
gegen die Krefelder wieder die Nummer eins sein.
Den Eishockey-Meister von 2003 sieht man im übrigen gerne in der
Saturn-Arena, konnten die Panther dort bisher alle vier Spiele
gewinnen. Und mit ihrem NHL-Starspieler Marco Sturm sind die von Ron
Kennedy trainierten Panther noch stärker geworden und gelten als
sicherer Play-off-Kandidat. Dies ließ auch Pinguine-Trainer Mario
Simioni erkennen, der von einer der heimstärksten Mannschaften der
ganzen Liga sprach. Da droht den Krefeldern die vierte Schlappe in
Folge.
Das Gastspiel der Pinguine bei den Kölner Haien am 2. Januar 2005
findet nicht um 14.30 Uhr, sondern um 18.30 Uhr statt. Die Kölnarena
muss nach einem Konzert von André Rieu umgebaut werden.
05.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
"Billardtor" schockt Pinguine
Nach einer 3:0-Führung mussten sich die Krefelder gestern mit 3:4
gegen die Eisbären Berlin geschlagen geben.
Krefeld. Wer kein Glück hat, dem ist auch noch Pech beschieden bis
zur 31. Minute führten die Pinguine mit 3:0, ließen zudem ein halbes
Dutzend weiterer hochkarätiger Torchancen aus, und mussten sich
durch ein "Billardtor", wie man es unglücklicher nicht fangen kann,
mit 3:4 gegen die Eisbären Berlin geschlagen geben. Der Berliner
Abwehrspieler Micki DuPont knallt bei 54:06 Minuten von der blauen
Linie aus den Puck gegen die Plexiglasscheibe hinter dem Krefelder
Gehäuse, die Hartgummischeibe prallt zurück und so unglücklich in
den Rücken von Torhüter Christian Rohde, dass sie vom Beinschoner
des Krefelder Torhüters zum Siegtor eintrudelt. Tragisch für den
nahezu fehlerfrei und toll reagierenden Rohde und das an seinem 22.
Geburtstag.
Die bittere Niederlage hingegen war abzusehen, nachdem die Pinguine
von der 30. Minute an kräftemäßig abbauten und am Ende nicht mehr
die Energie hatten, sich aufzubäumen. Nur 2 683 Zuschauer wollten
die Nachmittags-Vorstellung sehen. Das ist nicht nur auf die
1:8-Niederlage vom Freitag in Nürnberg zurückzuführen, denn
letztlich waren die Spiele gegen Berlin immer Highlights.
Die Pinguine begannen im ersten Drittel schwungvoll und führten
verdient mit 2:0 durch Überzahltore von Ivo Jan und Shayne Wright.
Als Alexander Selivanov mit einem Bauerntrick auf 3:0 (26.) erhöhte,
war die Eishockey-Welt in der Rheinlandhalle in Ordnung auf den
Rängen wurden die ersten Siegesgesänge angestimmt. Das erste dumme
Gegentor in der 31. Minute und die Standpauke von Trainer Pierre
Pagé rüttelte offenbar das Berliner Star-Ensemble wach. Plötzlich
legten die Eisbären ein höllisches Tempo vor und steigerten sich im
letzten Abschnitt.
Gleichzeitig wurden die Beine der Pinguine schwerer, es schlichen
sich mehr und mehr Fehler ein, mehr und mehr Zweikämpfe wurden
verloren und auch die Rettungstaten von Christian Rohde halfen nicht
mehr. Denis Pederson (46.) und Alexander Barta (50.) sorgten für den
3:3-Ausgleich. Und dann ließ letztlich DuPonts Billardtor alle
Krefelder Hoffnungen auf zumindest einen Punkt zerplatzen.
STATISTIK
Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin 3:4 (2:0, 1:1, 0:3)
Pinguine: Rohde - Kunce/Kurtz, Dück/Lehoux, Dyck/Wright -
Köttstorfer, Selivanov/Herperger/Ziesche, King/Brulé /Guillet,
Gosdeck/Jan/Schröder, Hyun/Fritzmeier/Grygiel
Tore:
1:0 (10:01) Jan (Selivanov/Kurtz),
2:0 (15:44) Wright (Herperger/Jan),
3:0 (25:13) Selivanov,
3:1 (30:33) Shearer (Ustorf),
3:2 (45:24) Pederson (Walser),
3:3 (49:03) Barta (Busch/Ustorf),
3:4 (54:06) DuPont
Schiedsrichter: Martin Reichert (Lindau)
Zuschauer: 2 683
Strafminuten: Krefeld 18, Berlin 20
04.10.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Bedarf, eine freie Lizenz und jetzt Geld
Trainer Mario Simioni kritisierte Spieler: "Müssen cleverer spielen
und mehr den Kopf benutzen".
Krefeld. Trainer Mario Simioni ließ nach der 3:4-Schlappe die
Journalisten lange warten. Und auch dann konnte er nicht verbergen,
wie "angefressen" er war, wie tief ihn die Niederlage getroffen
hatte. Das 1:8 in Nürnberg sei "beschämend" gewesen, für das Spiel
gestern hatte er nur die Worte übrig, die im amerikanischen TV immer
mit Piepgeräuschen übertönt werden. "Wir hätten mindestens den einen
Punkt verdient gehabt", haderte er mit dem kuriosen Glücksschuss zum
Berliner Sieg. Der Rest des Statements war wieder Piep bedürftig.
Allerdings, nur mit dem Schicksal mochte Simioni nicht hadern. Auch
seine Spieler bekamen ihre "Piepser" ab. "Es darf nicht sein, dass
wir in der Schlussphase im eigenen Drittel niedergekämpft werden."
Und: "In diesen Situationen müssen wir cleverer spielen und mehr den
Kopf benutzen", ärgerte er sich, wie man einen 3:1-Vorsprung ohne
"Zähne und Klauen" aus der Hand geben konnte. Für ihn der
Knackpunkt: das 3:2. "Das ist zu früh gefallen."
Allerdings durfte man schon nach rund 30 Minuten konstatieren: am
Ende der Kraft war noch so viel Spielzeit übrig. Unübersehbar ist
der Leistungseinbruch bei den Pinguinen. Später noch verstärkt durch
der Ausfall von Chris Herperger mit einer Brustprellung. Damit
reduzierte sich das keuchende und schnaubende Häuflein der Pinguine
weiter. Denn auf des Messers Schneide mochte Simioni nicht mehr zur
Entlastung seine Ergänzungsspieler einsetzen die Achillesferse der
mangelnden Kadertiefe wurde überdeutlich.
"Wir müssen halt mit drei Reihen auskommen", gab sich der Kanadier
fatalistisch. Dabei könnte sich ein Hoffnungsschimmer durch den
jüngst abgeschlossenen Fernsehvertrag zeigen, dessen 175 000 Euro
nicht im bisherigen Etat enthalten sein sollen, so
Pinguin-Generalbevollmächtigter Wilfried Fabel. Bedarf, Geld und
eine freie Lizenz eigentlich sollte alles auf die Verpflichtung des
gesuchten rechtsschießenden Offensiv-Verteidigers hinauslaufen. Aber
eben nur eigentlich, denn bei den Pinguinen ist vieles möglich.
04.10.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Kräfteverschleiß niedrig halten
Auf die Krefeld Pinguine folgen jetzt fünf "kanadische Wochen" in
Folge mit 16 Spielen innerhalb von 38 Tagen.
Krefeld. Ganz dick kommt es in den nächsten Wochen für die Krefeld
Pinguine mit fünf "kanadischen Wochen" und 16 Spielen in 38 Tagen.
Da ist es nicht verwunderlich, wenn Trainer Mario Simioni peinlich
darauf achten will, dass der Kräfteverschleiß seines relativ kleinen
Kaders nicht zu groß wird.
Aber ob sich dies steuern lässt, hängt auch von denn Gegnern ab, und
die ist nicht von "Pappe". Schon der Auftakt mit den Spielen heute
(19.30 Uhr) in Nürnberg und Sonntag (14.30 Uhr) gegen die Eisbären
hat es in sich, denn beide Mannschaften zählen zu den sicheren
Play-off-Kandidaten, wobei die Berliner Titelansprüche gleich mit
anmelden.
Da ist es wichtig, wie die vierte Angriffsreihe aussieht.
Zweitligist Duisburg hat Erstrechte am jungen, talentierten Martin
Schymainski. Und der wird am Wochenende den Krefeldern fehlen, weil
ihn Duisburgs Trainer Didi Hegen in seinen Zweitligaspielen braucht.
Simioni hat mit Martin Hyun, Rainer Köttstorfer und dem jungen
Duisburger Thomas Fritzmeier drei Ersatzleute, aber Simioni würde
lieber Schymainski haben. Man sieht, es sind möglicherweise die
kleinen Dinge, die eine Rolle spielen können.
Dies gilt auch für die Besetzung der Special Lines. Unter- und
Überzahl sind strapaziös, und da könnten sich die Top-Cracks des
Teams schnell auslaugen. Deshalb wäre es schon wichtig, wenn er
seine vermeintlichen Torjäger aus dem Unterzahlspiel heraushalten
könnte. Aber mangels Masse . . . ?
Eines ist sicher: Nationaltorhüter Robert Müller kehrt an seinen
angestammten Platz zurück, hat, wie das gestrige Training noch
einmal zeigte, seine Verletzung überwunden. Denn die Pinguine
benötigen im strapaziösen Rundenkampf nicht nur einen guten, sondern
einen überdurchschnittlich guten Goalie. Und es ist wichtig, dass es
keine weiteren Verletzungen gibt.
Prognosen wollte Simioni für die beiden Spiele nicht abgeben. Nur so
viel das Team muss geschlossen auftreten, kämpfen, unnötige Strafen
vermeiden und ein wenig Glück haben. Warum soll Krefeld nicht, wie
Kassel auch, die Nürnberger schlagen.
Den Berliner Eisbä |