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Pressemitteilungen
2004 |
Nach frühem Tor in Augsburg eingeknickt
Die Pinguine verloren beim Tabellenletzten Augsburg Panther mit 1:5,
nachdem Chris Herperger nach 46 Sekunden das Führungstor erzielt
hatte.
Augsburg. Ein Drittel lang durften die Krefeld Pinguine auf das
erste Sechs-Punkte-Wochenende hoffen dann wurden sie im Augsburger
Curt-Frentzel-Stadion aus allen Träumen gerissen. Ein schwaches
Mitteldrittel ergab nach der 1:0-Führung der Pinguine durch drei
Treffer eine beruhigende 3:1-Führung für die Hausherren. Diese
Führung ließen sich die Panther im Schlussabschnitt nicht mehr
nehmen, auch wenn der 5:1-Sieg letztlich um einige Tore zu hoch
ausfiel.
Pinguine-Trainer Mario Simioni ließ die gleiche Aufstellung wie am
Freitag aufs Augsburger Eis, vertraute also auch auf Torhüter
Christian Rohde, und ließ Robert Müller noch einmal hinter der Bande
auf der Bank. Rohde war an allen fünf Treffern schuldlos, es war
diesmal die Abwehr, die patzte.
Bereits nach 46 Sekunden klingelte es im Kasten des Augsburger
Torhüters Jean-Francois Labbé. Chris Herperger narrte seinen
Gegenspieler und den Torhüter. Bis zum ersten Seitenwechsel
dominierten die Pinguine, hatten zahlreiche Chancen das Resultat zu
verbessern. Ganz schwach hingegen war die Leistung, als Krefeld
zwischen der 15. und 19. Minute mit fünf gegen drei Augsburger nicht
traf.
Das rächte sich im Mittelabschnitt, wo die Krefelder stark abbauten
und unkonzentriert spielten und schossen. Das machten die Gastgeber
besser, denn sie nutzten die Krefelder Schwächen schonungslos aus
und kamen durch drei Tore zur beruhigenden Führung. Adrian Grygiel
leitete den Ausgleichstreffer durch einen Fehlpass ein und Björn
Barta ließ mit einem Alleingang seinem früheren Kameraden Rohde
keine Chance. Beim 2:1-Führungstreffer durch Robert Brezina sah die
Pinguine-Abwehr schlecht aus, bekam den Puck nicht aus der
Gefahrenzone, und dann war Rohde beim dritten Nachschuss machtlos.
Das 3:1 (32.) erzielte Francois Fortier bei Augsburger Überzahl.
Pinguine-Kapitän Guy Lehoux saß in der Kühlbox.
Im Schlussabschnitt fehlte den Krefeldern die Kraft, sich noch
einmal aufzubäumen. Sie scheiterte aber auch bei einigen Versuchen
am ausgezeichneten Augsburger Schlussmann Labbé. Während Shawn
Carter mit dem vierten Treffer (55.) alles klar machte, war der
Schlusspunkt mit dem fünften Treffer ins leere Krefelder Tor Rohde
war gegen einen sechsten Feldspieler getauscht worden nur noch
Ergebnis-Kosmetik.
Statistik
Augsburg Panther - Krefeld Pinguine 5:1 (0:1, 3:0, 2:0)
Pinguine: Rohde - Kunce/Kurtz, Wright/Lehoux, Dück/Dyck, Köttstorfer
- Selivanov/Herperger/Gosdeck, King/Guillet/Brule, Ziesche/Jan/Schröder,
Grygiel/Schymainski/Schnitzer
Tore:
0:1 (0:46) Herperger,
1:1 (23:47) Barta (Brezina),
2:1 (27:28) Brezina (Felsner/Pudlick),
3:1 (31:12) Fortier (Moeser),
4:1 (54.:20) Carter (Bancorft),
5:1 (59:51) Fortier
Schiedsrichter: Tomas Turcan (Tschechien)
Zuschauer: 3 640
Strafminuten: Augsburg 18, Krefeld 12
Stimmen zum Spiel
Pinguine-Trainer Mario Simioni sah einen Grund für die Niederlage im
schwachen Powerplay: "Wir haben es mit fünf gegen drei Spieler nicht
verstanden, ein Tor zu erzielen. Damit hätten wir uns im ersten
Drittel einen größeren Vorsprung sichern müssen. Die ersten 15
Minuten im Mittelabschnitt waren wir unkonzentriert und nicht auf
dem Eis. Kompliment an den Augsburger Torhüter Labbé , der weitere
mögliche Treffer für uns verhindert hat."
Auch Augsburgs Trainer Benoit Laporte stellte Labb als den
wichtigsten Spieler seines Teams heraus. "Er hat in den
entscheidenden Phasen sehr gut gehalten. Das Ergebnis ist zu hoch,
auch wenn der Sieg in Ordnung geht."
27.09.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
KEV siegt im Duell der Meister
Die Pinguine bezwingen vor einer dürftigen Kulisse den amtierenden
Champion, Frankfurt Lions, mit 4:1. Außerdem: Hier lesen Sie die
Spielstatistik und die Stimmen zum Spiel.
Krefeld. "Der KEV ist wieder da" jubelten die Fans gestern Abend in
der Rheinlandhalle. Und sie hatten allen Grund dazu, denn im Duell
der Meister von 2003 und 2004 behielten die Krefeld Pinguine gegen
den amtierenden Meister Frankfurt Lions letztlich klar die Überhand.
Schade, dass nur 3002 Zuschauer das Meisterduell sehen wollten, das
die Krefelder verdient mit 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) gewannen. Man fragt
sich bei dieser geringen Resonanz, was die Pinguine noch bringen
müssen, um eine große Kulisse zu bekommen und Spitzeneishockey in
der Seidenstadt halten zu können.
In den entscheidenden Phasen spielte das Team von Mario Simioni, dem
man ein großes Kompliment für die bisherige Leistung zollen muss,
wie aus einem Guss und hatte auch das Quäntchen Glück, das man für
solche Erfolge braucht. Die Gäste vom Main waren im ersten
Spielabschnitt spielerisch und läuferisch deutlich überlegen, aber
das Tor zur ersten Führung machten die Krefelder. Im Kasten hielt
bei der Drangperiode der Hessen der junge Christian Rohde wahrlich
meisterlich und seinen Kasten blitzsauber. Kurz vor dem ersten
Wechsel durfte der Pinguine-Anhang erstmals jubeln. Bei fünf zu drei
Überzahl war das Tor durch Ivo Jan 39 Sekunden vor der Sirene sauber
herausgespielt.
Im Mittelabschnitt kamen die Gäste durch ihren Torjäger Patrick
Lebeau bei Überzahl der Lions zum Ausgleich. Ein kurioses Tor gab es
dann bei Krefelder Unterzahl (37.). Frankfurts NHL-Neuerwerbung
Stephane Robidas vertändelte vor dem eigenen Kasten den Puck,
Alexander Selivanov stocherte mit langem Schläger dazwischen und
über Torhüter Ian Gordon trudelte die Hartgummischeibe ins
Lions-Gehäuse. Von diesem Schock erholten sich die Löwen nicht mehr
und durften froh sein, dass Krefeld bei drückender Überlegenheit nur
noch zu zwei weiteren Überzahltoren kam. Das 3:1 markierte der
letztjährige Pinguine-Torschützenkönig Rob Guillet (43.) und den
krönenden Abschluss besorgte Neuerwerbung Scott King vier Minuten
später.
Beide Treffer fielen erneut in Überzahl, was verdeutlicht, dass die
Pinguine bisher ein recht ordentliches Power-Play aufziehen. Während
vor dem Spiel NHL-Crack Christian Ehrhoff bejubelt wurde, gab es
nach dem glänzenden Erfolg vor allem viel Applaus für Torhüter
Christian Rohde.
STATISTIK
Krefeld Pinguine - Frankfurt Lions 4:1 (1:0, 1:1, 2:0)
Pinguine: Rohde - Kunce/Kurtz, Wright/Lehoux, Dück/Dyck - Selivanov/Herperger/Gosdeck,
King/Guillet/Brule, Ziesche/Jan/Schröder, Grygiel/Schnitzer/Schymanski
Tore:
1:0 (19:21) Jan (Selivanov/Herperger),
1:1 (25:30) Lebeau,
2:1 (36:11) Selivanov,
3:1 (42:01) Guillet (Wright/Dück),
4:1 (46:13) King (Brule/Guillet)
Schiedsrichter: Christian Oswald (Waldkraiburg)
Zuschauer: 3002
Strafminuten: Krefeld 10, Frankfurt 18 und 10 Minuten
Disziplinarstrafe Bresagk und Ratchuk
STIMMEN zum SPIEL
Frankfurts Manager Lance Nethery fühlte sich an Kaiser Franz
Beckenbauer erinnert: "Ja, is` den heut` schon Weihnachten", fiel
ihm als Beschreibung für das kuriose, aber spielentscheidende Tor
von Alexander Selivanov zum 2:1 nur noch ein. Sein Trainer Rich
Chernomaz gab sich überaus unzufrieden: "Ich bin enttäuscht. Wir
waren einfach nicht gut genug. Besonders geärgert hat mich die
fehlende Disziplin im letzten Drittel. Krefeld wurde nach dem ersten
Drittel immer besser, während wir einfach nicht hart genug
gearbeitet haben."
Krefelds Coach Mario Simioni war deutlich zufriedener: "Unser
Power-Play lief sehr gut, und es hat sich heute schon ausgezahlt,
dass wir großen Wert auf Disziplin legen, unseren Spielern keine
Revanchefouls durchgehen lassen. Dadurch gaben wir uns keine Blöße.
Im ersten Drittel hat uns Christian Rohde im Spiel gehalten, denn da
waren die Abwehrspieler bei weitem noch nicht so gut wie in der
Folgezeit."
25.09.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
KEV-Altstars kommen für Lothar sofort
Der verstorbene Lothar Kremershof hatte die Idee, ein Wiedersehen
alter Weggefährten zum 25. Jubiläum der Vizemeisterschaft zu
organisieren.
Krefeld. Decloe, Stanfield, Walker, Sills und, und, und fast auf den
Tag genau einen Monat vor dem ersten Eishockeyspiel im neuen
KönigPalast öffnet die Rheinlandhalle ihre Tore zu einer Zeitreise.
Ein Wochenende lang (6./7. November) geben sich alle, die im und um
das Krefelder Eishockey einen Namen haben in der alten Dame die
Ehre. Oder genauer gesagt nicht sich, sondern ihrem alten Freund und
Weggefährten Lothar Kremershof, der im letzten Dezember verstorben
ist. "Es war Lothars Wunschtraum, ein solches Wiedersehen auf dem
Eis zum 25. Jubiläum der Vizemeisterschaft zu organisieren",
erinnert sich Witwe Ruth an die Anfänge.
Diesen Pass der "Nummer 7" im KEV-Trikot haben wie schon so oft
früher Mitstreiter wie Uwe Fabig und Uwe Schaub aufgenommen, die im
Krefelder Traditionsteam "Big Old Boys" dem Puck nachjagen. Die
Resonanz bei den allen Kämpen sei "überwältigend" gewesen, sagt
Mitorganisator Hans-Peter Brux. "Beim ersten Anruf haben spontan
alle zugesagt", beschreibt KEV-Ehrenkapitän Uwe Fabig die Reaktionen
in Deutschland und Übersee. "Für Lothar sofort", sei die
Standard-Antwort gewesen.
Und so formiert sich nun eine Mannschaft als "Lothars Dreamteam",
die mehr als nur das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. An der
Spitze die legendäre Torfabrik Vic Stanfield und Dick Decloe,
Wuseler Jimmy Hoffmann ist genauso dabei wie Flügelflitzer Peter
Jedrus, Frank Sills und Johnny Walker dürfen mit Wolfgang Hellwig
stürmen, Bobby Fischer mit Martin Gebel vor Karel Lang verteidigen.
Gegner in diesem Highlight ist eine Auswahl bundesdeutscher
Eishockey-Legenden mit Peppi Heiss, Didi Hegen oder Rick Amann.
"Dieses Spiel wird wohl eine einmalige Veranstaltung bleiben", sagt
Brux mit Blick auf den hohen Organisationsaufwand und das steigende
Alter der "alten Kämpen". Mehr Zukunftschancen hat da schon der
Rahmen, das 1. Lothar-Kremershof-Cup. Dort gehen Samstag und Sonntag
insgesamt acht "Ehemaligen-Mannschaften" aus traditionellen
KEV-Gegnerstädten wie Füssen, Kaufbeuren, Köln oder Riessersee. Ab
kommenden Mittwoch sind die Karten bei den "alten
KEV-Vorverkaufsstellen" erhältlich, auch die Preise klingen wie aus
der guten alten Zeit von vier bis zwölf Euro.
Und damit man endgültig in Eishockey-Nostalgie schwelgen kann: "Wir
holen uns auch die Ordner von früher", sagt Uwe Fabig. Übrigens: der
Erlös geht ganz im Sinne von Lothar Kremershof in den
Eishockey-Nachwuchs des KEV.
24.09.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Beaucage kündigt Treffer an
Meister Frankfurt kommt am Freitag mit dem Ex-Pinguine
Mittelstürmer. Christian Rohde steht erneut für Robert Müller im
Tor.
Krefeld. Der Liga-Alltag hat die Pinguine wieder obwohl der
Vergleich am Freitag in der Rheinlandhalle schon reizvoll ist. Um
19.30 Uhr trifft der Überraschungsmeister 2003 auf den von 2004.
Doch die Frankfurt Lions kommen optimistisch nach Krefeld, denn sie
mussten nicht nach dem Titel einen ähnlichen Aderlass wie die
Pinguine durchmachen. Und sie haben einen in ihren Reihen, der auf
jeden Fall mindestens ein Tor schießen will. "Bisher habe ich noch
immer gegen einen Ex-Klub getroffen", kündigt der bei den Pinguinen
in Ungnade gefallene Mittelstürmer Marc Beaucage an.
Das soll erneut Christian Rohde verhindern. Der etatmäßige
Reserve-Torhüter wird zumindest heute noch National-Keeper Robert
Müller vertreten, dem Trainer Mario Simioni weitere zwei Tage zum
Auskurieren seiner Verletzung geben will. Erst am Sonntag beim
Gastspiel in Augsburg wird erstmals der "Stamm-Torhüter" wieder
zwischen den Pfosten stehen.
Der 21-jährige Rohde hat allerdings beim Sieg in Düsseldorf gezeigt,
dass man mit ihm durchaus auch schwere Spiele gewinnen kann. "Ich
war zufrieden mit der Torhüterleistung in Düsseldorf, und sehr
zufrieden mit unserem Unterzahlspiel", bilanziert Trainer Simioni.
Kein Wunder, schossen doch seine Pinguine bei Unterzahl zwei Tore
durch Dyck und Brule und kassierten nur deren eines.
Das er auch trotz vieler Strafzeiten kein Disziplinproblem sieht,
macht der Kanadier an einem Beispiel fest. In der heißen
Schlussphase gegen Düsseldorf habe Steve Brule einen Faustschlag
einfach "weggesteckt", sich nicht "bedankt" und dadurch eine
mögliche Strafzeit in der entscheidenden Phase für das Team
vermieden.
Viel geändert habe er nicht, so Simioni vor dem zweiten
DEL-Wochenende. Was auch mangels personeller Alternativen kaum
möglich wäre. Neuzugang Vadim Slivchenko wird dem Pinguin-Sturm noch
mindestens sechs Wochen nach seiner Adduktorenverletzung fehlen. Für
ihn rückt wieder Carsten Gosdeck neben Selivanov und Herperger. Auf
Stürmer Nummer zwölf neben Grygiel und Schnitzer wollte sich Simioni
nicht festlegen, nur dass der "Martin" heißen werde. Was allerdings
auf die beiden Kandidaten Hyun und Schymainski zutrifft.
24.09.04
Von Thomas Klein
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Müller: Es kribbelt schon wieder
Am Freitag, wenn Eishockey-Meister Frankfurt in Krefeld gastiert,
will der Nationalkeeper wieder im Tor stehen.
Krefeld. Am letzten Wochenende musste Robert Müller noch mit
ansehen, wie seine jüngeren Konkurrenten mit tollen Leistungen
aufwarteten, am Freitag und Sonntag will der Nationalkeeper nun
beweisen, dass er weiterhin die unumstrittene Nummer eins im Tor der
Krefeld Pinguine ist. Seit Dienstag fließt bei dem 24-jährigen
Rosenheimer wieder der Trainingsschweiß und es sieht so aus, als
hätte er die Fußverletzung, die er sich beim World-Cup zugezogen
hatte, tatsächlich auskuriert.
"Es kribbelt schon wieder. Ich muss wieder rein in den Kasten",
hatte er schon am Sonntag auf der Tribüne in Düsseldorfer verkündet.
Und was kann einen ehrgeizigen Goalie mehr reizen, als sein Können
gleich gegen den Deutschen Meister zu zeigen. Denn die Frankfurt
Lions als Champion 2004 treffen am Freitag, 19.30 Uhr, in der
Rheinlandhalle auf den Meister 2003.
Beste Voraussetzungen also für eine proppenvolle Halle. Die Pinguine
hoffen bis auf den verletzten Neuzugang Vadim Slivchenko in
Bestbesetzung antreten zu können, denn Torjäger Rob Guillet zeigte
in Düsseldorf beim 3:2-Sieg der Pinguine, dass er wieder fit ist.
Und zusammen mit dem neuen Torjäger Steve Brule und dem quirligen
Scott King hofft er auf ein Trio mit großem Tatenund Tordrang.
Guillet will gegen den Meister seinen ersten Saisontreffer
markieren, nachdem er in Düsseldorf zumindest mit einem Zuckerpass
auf Brule glänzen durfte.
Das Verwirrspiel der Torhüter hat so manchen Eishockeyfan irritiert.
Für den sportlichen Leiter Franz Fritzmeier gibt es da keine großen
Probleme: "Robert Müller und Markus Janka stehen bei Krefeld unter
Vertrag und sind die Nummer eins und zwei. Christian Rohde und
Patrick Koslow sind Torhüter des Zweitligisten und
Kooperationspartners Duisburg und verdienen auch dort ihr Geld.
Hinzu gesellt sich noch der junge Ken Passmann, der beim Neusser EV
in der Regionalliga NRW gemeldet ist."
So weit, so gut, aber das Wechselspielchen wird weitergehen. Markus
Janka soll in der 2. Bundesliga Spielpraxis bekommen, und wird auch
in nächster Zeit seinen Platz als "Backup-Goalie" in der
Rheinlandhalle an Christian Rohde oder Patrick Koslow abgeben.
Die Interessenten für Sitzplatzkarten müssen auch beim Spiel gegen
Meister Frankfurt noch auf den Vorverkauf verzichten. Es gibt
Sitzplatzkarten nur an der Tageskasse. Allerdings kann man sich über
die Geschäftsstelle Plätze reservieren lassen. Oder eine Dauerkarte
kaufen, was weiterhin möglich ist.
22.09.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine mit eiskalten Kontern
Die Krefelder fühlten sich gestern an der Brehmstraße pudelwohl.
Beim 3:2-Sieg holte sich das Team von Trainer Mario Simioni die
ersten Saisonpunkte.
Krefeld. Immer wieder gerne fahren die Krefeld Pinguine zur
Düsseldorfer Brehmstraße, denn in keinem anderen Stadion wird von
Seiten der Krefelder so oft gejubelt, wie bei den DEG Metro Stars.
So ließen die rund 600 mitgereisten Fans nach dem knappen, aber
nicht unverdienten 3:2-Sieg ihre Lieblinge hochleben. Besonders im
Blickpunkt der 21-jährige Christian Rohde, der im Tor der Pinguine
eine einwandfreie Partie spielte und mit gutem Stellungsspiel auch
brenzligste Situationen meisterte.
Was half es gestern, dass die Metro Stars über Strecken das
flüssigere Eishockey zeigten. Sie wurden von den Pinguinen eiskalt
ausgekontert und ausgebremst, zeigten sich aber auch in der Abwehr
oft schwach, löchrig und unkonzentriert. Das schlug sich für die
Landeshauptstädter in zwei Unterzahltoren der Krefelder nieder. Beim
ersten Treffer durch Paul Dyck sah die Torwart-Legende Andrej
Trefilov beim Schuss von der blauen Linie nicht glücklich aus. Beim
zweiten durch Krefelds neuen Goalgetter Steve Brule ließ er sich
klassisch ausspielen. Und damit nicht genug: Auch beim Siegtor sah
der DEG-Keeper richtig alt aus, als ihn erneut der kaltblütige Brule
auszockte.
Da half es der DEG auch nicht, dass sie in der achten und neunten
Minute die frühe Führung der Krefelder durch Treffer von Alexander
Sulzer bei Überzahl und Klaus Kathan in einen 2:1-Vorsprung
umdrehte. Das Team von DEG-Trainer Michael Komma spielte gestern in
der Abwehr einfach zu hektisch, wusste gegen die auch nicht gerade
sattelfeste Krefelder Abwehr zu wenig Druck aufzubauen. Und man
hatte die Fangkünste des jungen Krefelder Backup-Torhüters Christian
Rohde unterschätzt. Nationalkeeper Robert Müller zollte seinem
Vertreter von der Tribüne aus artig Lob und meinte: "Der Junge ist
wirklich gut, aber bald stehe ich wieder im Tor." Krefelds Trainer
Mario Simioni ist es aber recht, dass er sowohl am Freitag mit dem
jungen Patrick Koslow und gestern mit Christian Rohde zwei
ehrgeizige junge Keeper einsetzen kann.
Freude haben dürften die Krefelder Fans auch an der Angriffsreihe
mit Steve Brule, Rob Guillet und Scott King, die gestern schon
andeutete, dass hier drei Goalgetter zusammengefunden haben. Die
Zornesröte trieb es Trainer Mario Simioni einige Male ins Gesicht,
als sich seine Abwehrspieler unnötige Strafzeiten einholten. Aber
beim Unterzahlspiel hielten sich die Krefelder clever in Position
und ließen die Düsseldorfer fast verzweifeln. Unschön: Eine
Matchstrafe kassierte der DEG-Abwehrspieler Tommy Jakobsen nach
einem "Check von hinten" am Krefelder Carsten Gosdeck.
STATISTIK
DEG Metro Stars - Krefeld Pinguine 2:3 (2:2, 0:0, 0:1)
Pinguine: Rohde - Kunce/Kurtz, Wright/Lehoux, Köttstorfer/Dyck,
Selivanov/Herperger/Gosdeck, King/Guillet/Brulé, Ziesche/Jan/Schröder,
Grygiel/Dück/Schymanski, Hyun
Tore:
0:1 (4:18) Dyck (Herperger/Selivanov),
1:1 (7:26) Sulzer (Davidson/Kreutzer),
2:1 (8:03) Kathan (Davidson/Schneider),
2:2 (14:02) Brulé (Guillet/Selivanov),
2:3 (41:09) Brulé.
Schiedsrichter: Willi Schimm (Waldkraiburg)
Zuschauer: 6 749
Strafminuten: Düsseldorfer EG 19 plus Matchtrafe für Jakobson,
Krefeld 22
20.09.04
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
Vadim Slivchenko schon verletzt
Wenn man kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech hinzu. Nur wenige
Minuten dauerte der erste Auftritt der "Last-Minute-Verpflichtung"
Vadim Slivchenko am Freitag, dann kam die kalte Dusche: "Muskelriss
im Adduktorenbereich", so die Diagnose.
Krefeld. Rund sechs Wochen Pause die Konsequenz, und eine
versteinerte Miene bei Trainer Mario Simioni. Ohne Fremdeinwirkung
beim Aufwärmen hatte sich der 34-Jährige verletzt, es aber noch ein
Drittel lang probiert. Bitter für die Pinguine, denn eigentlich
braucht man jeden Mann, um den kleinen Kader zu verstärken. Zumal
das Ganze einige Frage aufwirft. Eine solche Muskelverletzung ohne
Gegnereinwirkung gilt in Sportkreisen als Folge schlechten
Trainingszustandes oder einer Vorschädigung.
"Eine solche Vorschädigung hätte man bei der Voruntersuchung am
Donnerstag eigentlich erkennen müssen", so Mannschaftsarzt Dr.
Martin Wazinski. Bleibt also die Frage, ob man entgegen der
Ankündigung von Sportleiter Franz Fritzmeier doch jemanden aus dem
Sommerurlaub verpflichtet hat. Fritzmeier: "Da hilft jetzt nichts,
dass muss man akzeptieren." Gut für die Pinguine, dass zumindest in
Sachen Ersatz-Torhüter sowohl Patrick Koslow als auch Christian
Rohde sich in bestem Trainingszustand zeigten.
20.09.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine unterliegen den Haien 1:2
Ohne Nationaltorhüter Robert Müller verloren die Pinguine gestern
Abend zur Saisonpremiere gegen die Kölner Haie unglücklich mit 1:2
Toren.
Krefeld. Schade! Die Saisonpremiere der Krefeld Pinguine im
Prestige-Duell gegen die Kölner Haie ging knapp verloren. Das
Zach-Team aus der Domstadt war gestern vor 4062 Zuschauern in der
Krefelder Rheinlandhalle beim 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)-Sieg über die
Pinguine um das eine entscheidende Tor reifer und homogener. Dem
neuformierten Team von Trainer Mario Simioni bleibt allerdings der
Trost, sich achtbar verkauft zu haben und bis zum Schlusspfiff
munter mit gefightet zu haben. Ein bisschen mehr Tordrang und
Abgeklärtheit und der KEV wird sicherlich bald auch jubeln können.
Die Krefelder traten mit dem Handikap an, ohne ihren
Nationaltorhüter Robert Müller und ihren Top-Torjäger Rob Guillet
spielen zu müssen, die beide noch verletzt sind. Dafür lief am
gestrigen Vormittag verpflichtete 33-jährige Ukrainer Vadim
Slivchenko mit der Nummer 19 auf, spielte allerdings nur knappe 30
Minute und zeigte noch deutliche Anpassungsschwierigkeiten.
Probleme bekamen die Krefelder immer dann, wenn die erste Kölner
Reihe mit Alex Hicks, Dave McLlwain und Jean-Yves Roy auf dem Eis
war. Lediglich den tollen Abwehraktionen des jungen Torhüters
Patrick Koslow war es zu verdanken, dass zum Beispiel Torjäger Alex
Hicks bei zwei Alleingängen leer ausging. Der junge Müller-Ersatz
machte seine Arbeit sehr gut und hielt sein Team trotz der beiden
Kölner Treffer bei Krefelder Unterzahl bis zum Schluss im Spiel.
Mit der Laufleistung und mit dem Einsatz der 44 Akteure konnten die
Zuschauer zufrieden sein, denn beide Teams zeigten bis zum Schluss
Einsatz und Eifer. Es klappte halt noch nicht so recht mit der
Zusammenarbeit, und beide Teams haben auch noch Schwierigkeiten mit
dem Torabschluss. Bei den Krefeldern waren dann am Ende auch
Verschleißerscheinungen zu spüren, die allerdings mit aufopferndem
Einsatz wett gemacht wurden.
In der 17. Minute gingen die Kölner durch Jean-Yves Roy nach
Vorarbeit von David McLlwain in Führung. Bei dem Schuss von der
blauen Linie war Torhüter Koslov die Sicht versperrt. Roy konnte
dann auch bei einer weiteren Überzahl in der 33. Minute das 2:0 für
Köln vermelden und war dann für den Rest des Mitteldrittels, wie
Pinguine Trainer Mario Simioni anmerkte fast ohne Krefelder
Gegenwehr bestimmend. Hoffnung kam auf, als Alexander Selivanov zwei
Sekunde vor Ende des Mittelabschnitts bei 5:3-Überzahl eine Vorlage
von Shayne Wright zum Krefelder Anschlusstreffer verwertete.
Doch im Schlussdrittel-Abschnitt fehlte den Pinguinen die Kraft und
Konzentration, um den durchaus möglichen Ausgleich noch zu erzielen.
Das Team von Hans Zach brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Der Kölner Trainer meinte: "Ein sehr enges Matsch und für den
Saisonstart ein gutes Spiel. Krefeld hat mir gut gefallen."
STATISTIK
Krefeld Pinguine - Kölner Haie 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)
Pinguine: Koslow - Kunce/Kurtz, Wright/Lehoux, Köttstorfer/Dyck.
Dück/Schymanski - Selivanov/Herperger/Slivchenko, King/Schnitzer/Brulé,
Ziesche/Jan/Schröder, Grygiel/Hyun/Gosdeck
Tore:
0:1 (16:26) Roy (McLlwain, David),
0:2 (32:12) Roy (Hicks, Schlegel,
1:2 (39:58) Selivanov (Wright, Herperger)
Schiedsrichter: Petr Chvatal (Waldkraiburg
Zuschauer: 4 062
Strafminuten: Krefeld 20 + 10 Disz. für Lehoux, Köln 24 + 10 Disz.
für Hicks
18.09.04
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine wollen wieder siegen
Heute Abend, 19.30 Uhr, geht es los. Erster Gegner für die Krefeld
Pinguine in der Rheinlandhalle sind die Kölner Haie.
Die Domstädter sind seit Gründung der DEL (Saison 1994/1995) zweimal
Meister geworden und werden nur noch übertroffen von Adler Mannheim
(vier Titel). Unvergessen: Die Meisterschaft der Pinguine in der
Spielzeit 2002/2003. Die Sensation schlechthin in zehn Jahren DEL.
Gegründet wurde die DEL nach dem Muster des nordamerikanischen
Profisports. 14 Klubs spielen in der DEL, die in der Hauptrunde je
vier Mal gegeneinander antreten. Damit kommt es zu 52 Saisonspielen,
in denen es um die begehrten Play-off-Plätze die ersten acht Teams
geht.
Für einen Sieg gibt es drei, für einen Sieg nach Penalty zwei
Punkte. Eine Niederlage nach einem Penalty wird mit einem Punkt
gewertet. Die beiden letztplatzierten Mannschaften ermitteln den
Absteiger (Play-down).
In der vergangenen Saison belegte der KEV Rang zehn mit 64 Punkten
und 127:149-Toren. Den Verein verlassen haben: Thomas Brandl, Stefan
Ustorf, Jonas Lanier, Pascal Appel, Marc Beaucage, Marcel Rodman,
Terry Yake, Eric Bertrand, Chris Luongo, Chris Kelleher, Andreas
Raubal, Neuzugänge: Christian Rohde (Hannover) fürs Tor, Guy Lehoux
(Nürnberg, Verteidiger) sowie die Stürmer Scott King (Iserlohn), Ivo
Jan (Graz/Österreich), Florian Schnitzer (Straubing), Carsten
Gosdeck (Bad Nauheim), Martin Hyun (Chiefs Leuwen/Belgien), Steve
Brulé (Hershey Bears/Kanada AHL), Stefan Schröder (Hamburg)
Der jüngste Spieler im Pinguine-Kader ist Förderspieler Daniel
Pietta (geb: 9.12.1986), der älteste Alexander Selivanov
(23.03.1971). Den höchsten DEL-Sieg feierte das Team von der
Westparkstraße am 27. November 1994 mit 13:4 bei den Berliner
Eisbären, die höchste Schlappe datiert vom 23. Februar 1999 (0:7
gegen die Eisbären). Die Pinguine haben in 580 DEL-Spielen 307 Siege
geholt, 16 Unentschieden und 247 Schlappen kassiert.
Durchschnittsalter der Pinguine: 27,38 Jahre, Durchschnittsgröße:
1,81m, Gewicht: 86,1 Kilo. Im KEV-Kader spielen zwölf Deutsche und
sieben Kanadier. Drei Spieler haben NHL-Erfahrung (199 Einsätze).
Die letzte Partie für die Pinguine in der altehrwürdigen
Rheinlandhalle gibt es am 3. Dezember gegen Adler Mannheim. Das
erste Spiel im KönigPalast steigt am 17. Dezember gegen die Eisbären
Berlin. Die Hauptrunde endet am 13. März mit der Begegnung bei
Aufsteiger Grizzly Wolfsburg.
Höhepunkt der Saison ist das DEL Allstar-Game: Die besten Akteure
der Deutschen Eishockey Liga fordern in der Hamburger Color Line
Arena die Nationalmannschaft heraus. Gewählt wird das Allstar-Team
von den Eishockey-Fans, die auf www.del.org abstimmen.
17.09.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine bitten zum Fisch-Essen
Mit dem Derby gegen die Kölner Haie startet der DEL-Klub heute in
die neue Spielzeit.
Krefeld. Wie könnte eine neue Spielzeit besser beginnen, als mit
einem echten Derby. Und wenn, wie heute für die Krefeld Pinguine mit
den Kölner Haien der Derby-Gegner auch noch der Endspielgegner aus
dem Meisterjahr 2003 ist, dann müsste die Halle eigentlich gleich
aus den Nähten platzen. Aber in Krefeld beginnt für viele die
Eishockeyzeit erst, wenn es draußen kalt wird. Und so schwanken die
Prognosen über die Kulisse zwischen 4 000 und 5 000 Besucher.
Die Kölner Haie kommen gerne in die Rheinlandhalle, denn von
insgesamt 21 Spielen haben sie dort bereits zwölf gewonnen, und nur
neunmal blieben die Pinguine Sieger. Auch im Krefelder Meisterjahr
2003 gewannen die Kölner das vierte Play-off-Endspiel in der
Verlängerung mit 3:2-Toren, unterlagen dann aber in Spiel fünf mit
1:3 in Köln. Bei den Domstädtern lief es in der Vorbereitung nicht
nach Wunsch. Trainer Hans Zach, der sich nach seinem Ausstieg als
Nationaltrainer ganz auf die Aufgabe bei den Haien konzentrieren
will, hat klar das Saisonziel ausgegeben: "Wir wollen Meister
werden." Und danach fiebern die Haie-Fans auch, von denen über 6 000
Dauerkarten orderten. Da nehmen sich die knapp 1000 Dauerkarten der
Pinguine recht bescheiden aus.
Das neue sportliche Gespann der Pinguine will nicht zurück, sondern
nach vorne blicken. Trainer Mario Simioni und der sportliche Leiter
Franz Fritzmeier stehen aber heute morgen noch vor drei
Entscheidungen, ehe um 19.30 Uhr das erste Bully erfolgt. Die
mögliche Neuerwerbung Vadim Slivchenko, der gestern erst mit
Verspätung aus Pittsburgh (USA) kommend in Frankfurt landete, muss
nach dem medizinischen Test heute beim Warm-up zeigen, ob er auch
konditionell in guter Verfassung ist. Er wird die Nummer 19
erhalten. Gestern wurden die Formalitäten erledigt, Slivchenko kann
also spielen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von
Torhüter Robert Müller und von Torjäger Robert Guillet.
Beide wollen unbedingt dabei sein, doch der letzte Test muss
Klarheit bringen, ob ohre Blessuren einen Einsatz zulassen. Vom
möglichen Einsatz von Slivchenko und Guillet hängt auch die
Besetzung der Blöcke ab.
Mit folgender Aufstellung ist zu rechnen: Tor: Müller (Rhode)
Abwehr: Kunce/Jurtz, Wright/Dyck, Köttstorfer/Lehoux Angriff:
Selivanov/Herperger/Grygiel (Slivchenko), King/Guillet/Brulé;
Ziesche/Jan/Schröder, Schnitzer/Hyun/Gosdeck, Dück
17.09.04
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
Ukrainer Slivchenko soll KEV weiter verstärken
Pinguine schlagen kurz vor dem Saisonstart noch einmal auf dem
Transfermarkt zu. Der Ex-Freiburger Torjäger will morgen gegen die
Kölner Haie sein Debüt geben.
Krefeld. Wenn alles klappt, dann werden die Krefeld Pinguine morgen
zum Saisonauftakt 2004/05 doch noch mit einem neuen Angriffsspieler
auflaufen. Vadim Slivchenko (34), der in der letzten Spielzeit bei
DEL-Absteiger Wölfe Freiburg zweitbester Scorer war, trifft heute in
Krefeld ein. Der Sportliche Leiter Franz Fritzmeier wird den
ukrainischen Außenstürmer (vor Freiburg in Schwenningen und
Frankfurt) in der Früh` am Flughafen (kommt aus Pittsburgh) abholen,
ihn zum Training und schließlich zum medizinischen Test bringen.
Danach sollen die Passformalitäten erledigt werden, um den schnellen
Rechtsaußen spielberechtigt zu bekommen. Die Fans dürfen sich auf
eine neue Angriffsreihe mit den Osteuropäern Alexander Selivanov und
Vadim Slivchenko sowie Center Chris Herperger freuen. Adrian Grygiel
wird in die dritte Sturmreihe rücken.
Zwei Fragezeichen stehen außerdem noch auf dem Spielerzettel des
Pinguine-Trainers. National-Torhüter Robert Müller hat seine
Knieverletzung auskuriert, aber erst beim heutigen Härtetest wird
sich herausstellen, ob er schon wieder zwischen die Pfosten rücken
kann. "Ich bin schmerzfrei", meinte Müller, schränkte aber ein:
"bisher nur außerhalb der Eisfläche." Klappt es nicht, dann wird
Müller auch am Sonntag in Düsseldorf (14.30 Uhr, Brehmstraße) noch
pausieren und erst am zweiten Spielwochenende einsteigen.
Zudem ist denkbar, dass Rob Guillet, der beim Hannover Gastspiel
nach einem Check von Lars Brüggemann eine Schulterverletzung erlitt,
doch schneller wieder gesundet als vermutet wurde. "Vielleicht kann
Rob doch schon am Freitag mitspielen, aber nur, wenn er wieder fit
ist", hat Simioni die Hoffnung, im Auftaktspiel mit seinem
kompletten Kader antreten zu können.
Dass die Pinguine mit den Heimspielen gegen Köln, Frankfurt und
Berlin sowie den Reisen nach Düsseldorf, Augsburg und Nürnberg ein
ganz schweres Auftaktprogramm haben, ist für den Sportlichen Leiter
Franz Fritzmeier eine große Herausforderung. "Dann wissen wir, wo
wir stehen", pocht er auf den Ehrgeiz der Mannschaft. Nach dem
erfolgreichen Vorbereitungsprogramm mit fünf Siegen, einem
Unentschieden und zwei Niederlagen, davon eine nach Penalty, sind
die Pinguine selbstsicher genug, um auch dem alten Rivalen aus der
Domstadt Paroli bieten zu können.
16.09.04
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
Es regiert das Prinzip Hoffnung
Geld oder Goals? Das ist hier die Frage. Die Vorfreude auf den
DEL-Start hält sich (noch) in Grenzen.
Krefeld. Sie ist eine Mischung zwischen Hoffen und Bangen, die
Vorfreude auf die neue Saison der Pinguine. Geschäftsführer Wolfgang
Schäfer erinnerte gar die konsternierten Fans an die Situation
"damals mit Miro Berek". Damals, das war, als die Gesellschafter mit
Müh` und Not den Spielbetrieb sicherten, das Spielen einer Krefelder
Mannschaft in der DEL schon die Leistung der Saison war.
Nun, zehn Jahre und eine Meisterschaft später, sind die Pinguine
nach Schäfers Darstellung "Das ist die schwierigste Saison seit
damals" wieder da angekommen, wo sie begonnen haben. Damals wie
heute geht es mehr um Geld als um "Goals".
Wie kann das sein, nur 19 Monate nachdem in Krefeld der
"schwarz-gelbe Wahnsinn" grassierte, mehr als 20 000 Fans den
Meister auf dem Theaterplatz feierten? Die Antwort ist simpel: Die
Sünden der Vergangenheit haben die Pinguine eingeholt. Die unbedacht
ausgehandelten Prämien für die Meisterschaft schlugen 2003 ins
Kontor (300 000 Euro Minus, so Schäfer).
Ein erhoffter Ausgleich durch gesteigerte Marketing-Einnahmen blieb
aus. Dazu addierten sich die Kosten aus der vergangenen
Pleitensaison 2004 und für die Verpflichtungen von Stefan Ustorf
sowie Alexander Selivanov, von denen sich Letzterer als Glücksfall
erwies.
Der Sündenfall liegt weiter zurück: Als nämlich Aufsichtsratchef
Wolfgang Schulz im Sommer 2001 das Ziel Halbfinale ausgab und für
die Gesellschafter mehr sportliche Einflussnahme reklamierte: "Wir
lassen uns nicht länger aus der Verantwortung drängen."
Bis dahin hatten die Pinguine von der Schnäppchen-Nase und der
konzeptionellen Linie des Sportlichen Leiters Rüdiger Noack
profitiert. Der hatte Spieler "auf dem Weg nach oben" Beispiel
Christoph Brandner zum KEV gelotst, dabei für wenig Geld viel
Leistung ergattert, einen guten Namen für ambitionierte Spieler
erworben und dadurch auch dem Klub bei limitiertem Etat sportliche
Qualität beschert.
Ein wirtschaftlich stimmiges Konzept. Seitdem dieser Opfer von
Eifersüchteleien wurde, gab es ein hektisches Wechselspiel in Sachen
Konzeptionen und auf den sportlichen Schlüsselpositionen:
Mario Simioni ist Trainer Nummer fünf in zwei Jahren (Vorgänger:
Chris Valentine, Butch Goring, Haralds Vasiljevs, Bill Stewart).
Franz Fritzmeier ist Sportleiter Nummer drei seit Noack (Rick Amann,
Butch Goring), nachdem man diese Position zeitweilig sogar völlig
verwaisen ließ.
Geholt wurden aus der Verantwortung für Verpflichtungen machen die
Pinguine ein großes Geheimnis nun vermehrt Spieler auf der "anderen
Seite" der Leistungsund Alterskurve (Shannon, Severyn, Luongo, Yake).
Die verschlechterten kontinuierlich das Preis-Leistungsverhältnis.
So forderte beispielsweise Ex-Kapitän Gary Shuchuk die Kosten für
die internationale Schule seiner beiden Kinder von 10 000 Euro
jährlich. Nicht verwunderlich, dass Kritiker so über die Pinguine
urteilten: "Zusammengekaufte Einzelspieler, kein Team."
Trainer Simioni hat nun die Aufgabe, aus diesen Einzelspielern ein
schlagkräftiges Pinguin-Team zu formen. Seine Leistungen sollen 3500
Besucher in die Rheinlandhalle und ab Dezember 4500 (im
Durchschnitt) in den Königpalast locken.
Geschäftsführer Schäfer lässt keinen Zweifel daran, dass die
Zuschauereinnahmen beim 3,5 Millionen-Etat über Wohl und Wehe der
Pinguine entscheiden. Keine Frage: Es regiert das Prinzip Hoffnung.
15.09.04
Von Thomas Klein
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Pressemitteilungen
2004 |
Die "neuen" Pinguine
Es ist weit mehr als ein Make up. In dieser Saison ist einfach
vieles neu bei den Krefeld Pinguinen.
Krefeld. Neben etlichen frischen Gesichtern im Kader ist es der
Trainer zum Beispiel, Mario Simioni, oder der Manager namens Franz
Fritzmeier. Ein Duo, das ab sofort für die sportlichen Ziele gerade
stehen muss. Neu ist auch der Pressesprecher. Alexander Morel löste
Lutz Lenders ab. Weiteres Novum: Der KEV darf nur noch 13 Heimspiele
in der altehrwürdigen Rheinlandhalle austragen. Dann taucht er in
eine neue Welt ein, steht der Umzug in die Arena schräg gegenüber
dem alten Zuhause an.
Geblieben sind freilich die Strippenzieher des
Eishockey-Unternehmens an der Westparkstraße, die Köpfe hinter den
Kulissen, die die Politik bestimmen und für das Wohlergehen des
Vereins schlechthin verantwortlich sind. Geblieben ist sicher auch
die grundsätzliche Begeisterung für hoch klassiges Eishockey am
Niederrhein und die Hoffnung der vielen Pinguine-Fans auf eine
spannende Saison.
Doch auch in diesem Punkt sind Bedenken angebracht, bedarf es
dringend eines Rucks nach vorn. Denn die Pinguine hatten als
amtierender Meister die zweitschlechteste Zuschauerquote in der DEL
2003/2004. Da ist von allen Seiten Aufbauarbeit vonnöten, eine klare
Linie, Glaubwürdigkeit durch mehr Transparenz und ein
vertrauensvolles, konstruktives Miteinander.
15.09.04
Von Jochen Schmitz
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine nahmen Pokalhürde in Freiburg
Die Krefeld Pinguine sind für den Saisonstart am Freitag (19.30 Uhr
gegen die Kölner Haie) gerüstet. Gestern gab es einen 4:1-Pokalsieg
beim Zweitligisten Freiburg.
Freiburg. Mit einiger Mühe und mit Hilfe einer ausgezeichneten
Leistung von Torhüter Christian Rhode zogen die Krefeld Pinguine
durch einen 4:1 (0:0, 3:1, 1:0)-Sieg beim Zweitligisten Wölfe
Freiburg in die zweite Pokalrunde ein. Am Ende setzte sich die
reifere Spielweise der Krefelder durch, allerdings fiel der Sieg um
ein bis zwei Treffer zu hoch aus. Krefeld musste ohne den verletzten
Rob Guillet in den Schwarzwald reisen. Der Torjäger muss zehn Tage
nach seiner Schulterverletzung aus dem Spiel gegen Hannover vom
Freitag pausieren.
Die Kernspin-Tomografie ergab eine Überdehnung der Trapezmuskeln in
der rechten Schulter. Seine Position übernahm Florian Schnitzer in
der ersten Sturmformation. Im ersten Drittel konnte der Zweitligist,
der mit sechs Juniorenspielern antrat, gut mithalten, weil auch die
Krefeld Pinguine nicht die Initiative ergreifen wollten und wenig
aufs Tempo drückten. Erst als die Wölfe in der 26. Minute durch
Robert Paule mit 1:0 in Führung gingen, erwachten die Pinguine. Von
der 30. Minute an übernahmen die Pinguine dann das Kommando und
wurden schon in der 32. belohnt, als Adryan Grygiel einen
abgewehrten Herperger-Schuss zum Ausgleich nutzte.
Der K.o. für die Hausherren kam dann in der 39. Minute mit einem
Doppelschlag der Krefelder. Zuerst war es Ivo Jan, der in Überzahl
nach einem Zuspiel von Justin Kurtz das 2:1 markierte, und 26
Sekunden später erhöhte Scott King nach Vorarbeit von Steve Brule
und Florian Schnitzer auf 3:1. Im Schlussabschnitt hatten die
Hausherren die besseren Szenen und jetzt war es wieder Christian
Rhode, der die Pinguine vor durchaus möglichen Gegentreffern
bewahrte. Dann aber genügte das 4:1 durch Chris Herperger aus
Zuspiel von Alexander Selivanov in der 50. Minute, um den Einzug in
die nächste Pokalrunde unter Dach und Fach zu bringen.
Trainer Mario Simioni zeigte sich mit dem Spiel seiner Schützlinge
überhaupt nicht zufrieden. "Es war das schwächste Spiel der
Vorbereitung. Wir müssen uns bei Christian Rhode bedanken, dass wir
nicht in Schwierigkeiten gekommen sind." Freiburg legte nach dem
Spiel Protest ein, weil Martin Schymainski mit der Nummer 14
auflief, auf dem Spielbogen aber unter der Nummer 85 geführt war. Zu
einer Neuansetzung wegen des Formfehlers dürfte es allerdings nicht
kommen.
Am Freitag gegen Köln dürfte allerdings wieder Robert Müller im Tor
der Pinguine stehen. Der Nationalkeeper hat seine Verletzung
auskuriert, nimmt in dieser Woche wieder am Training teil und dürfte
am Freitag gegen den Erzrivalen aus der Domstadt wieder erste Wahl
sein.
Die Dauerkarten für den ersten Saisonteil in der Rheinlandhalle (13
Spiele) werden heute und morgen jeweils von 18 bis 20 Uhr an den
Kassen der Rheinlandhalle angeboten.
13.09.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Zwei Tests noch: Zeit des Spekulierens ist vorbei
Am Freitag Abend spielen die Scorpions in der Rheinlandhalle, und am
Sonntag geht es für den KEV nach Freiburg.
Krefeld. Das Wochenende bringt für den DEL-Ligisten Krefeld Pinguine
die letzten Härtetests vor dem Saisonstart am 17. September (gegen
die Kölner Haie). Am Freitag trifft das Team von Trainer Mario
Simioni auf den Liga-Konkurrenten Hannover Scorpions (19.30 Uhr,
Rheinlandhalle), während am Sonntag (18 Uhr) beim Zweitligisten
Freiburg ein Pflichtspiel der ersten Pokalrunde ansteht. Für das
Gespann mit Trainer Simioni und den sportlichen Leiter Franz
Fritzmeier ist die Zeit des Spekulierens vorbei.
"Der jetzige Pinguine-Kader ist auch der Kader, mit dem wir in die
Saison einsteigen", stellte Fritzmeier am Donnerstag klar. Und
Trainer Simioni nickte dazu.
Dass es (noch) kein Wunschkader ist, daraus machten die
Verantwortlichen auch keinen Hehl, aber finanziell sind derzeit die
Hände fest gebunden, und spontane Einkäufe, wie teilweise in der
Vergangenheit, will man nicht tätigen. "Wir entscheiden aus
sportfachlicher Sicht, wer bei uns spielt", ließ Fritzmeier keinen
Zweifel daran, dass er sich keine Spieler von außen aufs Auge
drücken lassen will selbst wenn die Kandidaten über den Aufsichtsrat
aus der nordamerikanischen Liga angeboten werden. So bleibt es
dabei: Am 17. September können 22 Akteure auf dem Spielbogen stehen,
sofern alle gesund und fit sind.
Leider wird wohl auch nichts aus dem Deal, NHL-Spieler Christian
Ehrhoff aufgrund des drohenden Spielerstreiks in Nordamerika zu
verpflichten. "Man hat mir keine großen Hoffnungen gemacht", meldete
Franz Fritzmeier nach Kontakten zu den San Jose Sharks, wo Ehrhoff
unter Vertrag ist. Der Abwehrspieler muss wohl in der AHL bei
Farmteam in Cleveland antreten.
Für das Wochenende gibt es noch einige Fragezeichen. Torhüter Robert
Müller unterzog sich gestern einer Kernspintomographie
(Bänderdehnung), will aber auf jeden Fall bis zum Saisonstart dabei
sein. Bei den Backup-Goalies hapert es. Heute wird ein
Nachwuchs-Keeper auf der Bank sitzen, denn es steht nur Christian
Rohde zur Verfügung.
"Drei von fünf möglichen Torhütern sind krank oder verletzt", meinte
Fritzmeier zur Situation und bat um Nachsicht, dass er die Torhüter
für das Pokalspiel am Sonntag noch nicht benennen kann.
Dafür rückt der robuste Guy Lehoux wieder in die Abwehr, der seine
Verletzung überstanden hat. Alle anderen Feldspieler sind gesund, so
dass der Trainer mit vier Angriffsreihen auflaufen kann. Dazu gab es
(erst) gestern die Unterschrift von Stefan Schröder (bisher Hamburg)
unter einen auf zwei Monate befristeten Vertrag.
Umstellungen in den Reihen soll es heute nicht mehr geben, aber
Mario Simioni behält sich für Sonntag eventuell neue Erkenntnisse
vor. Dann will er im Pokal beim DEL-Absteiger Freiburg, wo die
Pinguine noch nie gewonnen haben, sein Team auf Herz und Nieren
geprüft wissen. "Natürlich ist der Pokal wichtig, aber es ist kein
Beinbruch wenn man im Schwazrwald verliert."
10.09.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Testspiele des KEV lassen hoffen
Auch das Duell gegen die Hamburger "Kühlschränke" war siegreich Doch
den 3:0-Sieg sahen bei den sommerlichen Temperaturen nur 902
Zuschauer.
Krefeld. Wenn die letzten Testspiele der Krefeld Pinguine als
Maßstab gelten, kann das sportliche Führungsgespann mit Trainer
Mario Simioni und dem Sportlichen Leiter Franz Fritzmeier zufrieden
sein. 2:0 gegen die DEG Metro Stars, ein Punkt bei der
2:3-Penalty-Niederlage am Freitag in Iserlohn und ein 3:0 (1:0, 0:0,
2:0)-Sieg über die Hamburg Freezers am Samstag können sich sehen
lassen.
Jetzt steht also der letzte Test gegen den Liga-Konkurrenten am
Freitag gegen die Hannover Scorpions (19.30 Uhr) an, ehe am Sonntag
mit dem ersten Pokalspiel beim Zweitligisten Freiburg der "Ernst der
Saison" beginnt. Nur 902 Zuschauer wollten bei hochsommerlichen
Temperaturen das Duell mit dem Hamburger "Kühlschränken" sehen. Es
wurde dann auch in der Tat meist nur Sommer-Eishockey gespielt, denn
nach knapp zwei Stunden konnten die Gäste von der Alster, die am
Samstag bei der DEG mit 2:5 verloren hatten, ihre Heimreise
antreten. Sie hatten mit dezimiertem Kader einen verdienten
3:0-Erfolg der Krefelder zugelassen, weil sie nahezu körperlos
spielten. Was auch Ex-Meisterpinguin Brad Purdie, der von den Fans
bejubelt wurde, bestätigte.
Für Pinguine-Trainer Mario Simioni gab es durch die Verpflichtung
des 22-jährigen Ex-Hamburgers Stefan Schröder und dem Einsatz der
beiden Duisburger Youngster Martin Schymainski und Vitaij Stähle
zumindest die Möglichkeit, mit vier Blöcken anzutreten. Mit Rob
Guillet, Scott King und Steve Brule bot Simioni eine komplette
Ausländer-Reihe als erste Formation auf, die gut harmonierte.
Allerdings muss Steve Brule noch das Tempo steigern. Auch die zweite
Formation mit Alexander Selivanov, Chris Herperger und Adrian
Grygiel dürfte für die Punkterunde gewappnet sein, während die
dritte Reihe mit Steffen Ziesche, Ivo Jan und Stefan Schröder trotz
eines überraschenden Tores von Ziesche noch hinterher hinkt.
Schröders erster Auftritt war blass, beim Slowenen Ivo Jan muss man
abwarten. Das 1:0 (18.) durch Steve Brule bei Überzahlspiel hatte
Bestand bis zur 47. Minute, als Steffen Ziesche einen Schuss von Ivo
Jan unhaltbar einlenkte. In der letzten Spielminute durfte dann auch
noch Adrian Grygiel jubeln. Nationalkeeper Robert Müller verletzte
sich beim Worldcup-Einsatz und muss einige Tage pausieren. Für den
Punktestart hofft der Meister-Goalie aber wieder fit zu sein.
STATISTIK
Krefeld Pinguine - Hamburg Freezers 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)
Pingine Tor: Koslow;
Abwehr: Wright/Köttstorfer, Kurtz/Kunce, Dyck/Dück, Schymainski/Stähle;
Angriff: Guillet/King/Brule, Selivanov/Herperger/Grygiel, Ziesche/Jan/Schröder,
Schnitzer/Gosdeck/Hyun.
Tore:
1:0 (18:00) Brule (Wright),
2:0 (46:07) Ziesche (Jan),
3:0 (59:00) Grygiel (Kurtz)
Schiedsrichter: Peter Chvatal (Waldkraiburg),
Zuschauer: 902
Strafzeiten: Krefeld 8 Min., Hamburg 6 Min.
06.09.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Härtetest und Personalgerangel
Drei Spiele in drei Tagen bestreiten die Pinguine heute Auftakt in
Iserlohn. Lehoux fällt mit Bänderdehnung aus. Trainer Simioni hat
Bertrand im Auge.
Krefeld. Ein Härtetest im Dreierpack steht den Krefeld Pinguinen am
Wochenende bevor. Heute (19.30 Uhr) bei den Liga-Konkurrenten
Iserlohn Roosters und morgen (18 Uhr) in der Rheinlandhalle gegen
die Hamburg Freezers sowie am Sonntag beim Oberligisten Essen
Moskitos (18.30 Uhr) mussen das Team von Trainer Mario Simioni
zeigen, ob es zwei Wochen vor dem Meisterschaftsstart gegen die
Kölner Haie am Freitag, den 17. September und eine Woche vor dem
Pokalspiel am 12. September in Freiburg bereits ausreichend
Grundkondition und Spielvermögen besitzt.
Der Sportliche Leiter Franz Fritzmeier mutmaßt: "Es wird sehr schwer
für uns, das Team bis zum Ligastart auf seinen Level zu bringen."
Gleichwohl sieht er allerdings deutliche Fortschritte und erhofft
sich durch die extreme Belastung mit den drei Begegnungen am
Wochenende weitere Aufschlüsse.
"Wir sind zwar auf dem richtigen Weg, aber was wir nicht gebrauchen
können, sind weitere Ausfälle", meinte Fritzmeier, denn
Abwehrspieler Guy Lehoux fehlt am Wochenende mit einer Bänderdehnung
im Knie.
Weil Trainer Mario Simioni aber mit vier Angriffsreihen und sechs
Verteidigern spielen möchte, haben sich die Pinguine für die drei
Spiele zwei jungen Spielern aus Duisburg ausgeliehen. Vitali Stähle
und Martin Schymainski sollen im Angriff aushelfen. Mit dabei nach
ihren Verletzungen sind zudem wieder Torhüter Christian Rohde und
Abwehrspieler Rainer Köttstorfer.
Ergebnisse sind für den Trainer zweitrangig, aber Simioni will bei
allen Akteuren genau hinsehen, wie sie die Belastung der drei Spiele
aufnehmen und wegstecken. "Ich könnte mit den Ausländern zwei starke
Angriffsreihen bilden, aber das ist zu wenig. Also werde ich auch
weiterhin einen deutschen Stürmer neben die ausländischen Spieler
stellen", sagte der Coach und will aber auch innerhalb der Reihen
wechseln.
Auch wenn es seitens der Führung der Pinguine immer noch kein Geld
für weitere Verpflichtungen gibt, hält Fritzmeier im In- und Ausland
Ausschau nach Verstärkungen. Der Ex-Hamburger Stefan Schröder ist
ein Kandidat, eine weitere denkbare Verstärkung wäre ein Duisburger
Spieler Daniel Pietta oder Martin Schymainski, beides Ex-Krefelder.
Und auf eine der drei Ausländer-Kontingentstellen kann der
Ex-Pinguin Eric Bertrand hoffen, der beim Mercure-Cup in Nürnberg im
Trikot von Servette Genf einen guten Eindruck auf Simioni gemacht
hat, und preiswerter geworden sein soll. Kostspieligere
Verpflichtungen wären für die offensichtlich weiterhin klammen Kasse
der Pinguine unrealistisch.
Mit dem 28-jährigen Alexander Morel wurde gestern, wie die WZ
bereits vor Wochen angekündigt hatte, ein neuer Pressesprecher
offiziell vorgestellt.
03.09.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Kokol fragt, wer Gespräche geführt hat
Klaus Kokol, Mitglied des Aufsichtsrates der Seidenweberhaus GmbH,
hat den Vorsitzenden des Gremiums, Wolfgang Feld, aufgefordert,
mitzuteilen, wer "sondierende" Gespräche zwischen der
Seidenweberhaus GmbH (SWH) und der KEV Pinguine GmbH über eine
mögliche Lizenzübergabe geführt hat.
Krefeld. Anlass ist die Berichterstattung der vergangenen Tage.
Wilfried Fabel, Generalbevollmächtigter der Pinguine hatte
angesichts der finanziellen Probleme erklärt, da der
Gesellschaftervertrag von 1995 Ende dieser Saison ablaufe, sei es
gut möglich, dass dann vielleicht die Seidenweberhaus GmbH als
Betreiber des König-Palastes die DEL-Lizenz übernehme. "Vielleicht
verschenken wir die Lizenz", sagte Fabel.
Daraus lasse sich, so Kokol schließen, dass es Gespräche zwischen
Seidenweberhaus GmbH und KEV Pinguine GmbH über eine mögliche
Lizenzübergabe gegeben hat. Es sei nur schwer vorstellbar, dass Herr
Fabel ohne entsprechenden Hintergrund die Seidenweberhaus GmbH
öffentlich ins Gespräch bringt. Sollte es diese Gespräche nicht
gegeben haben, interessiert Kokol, wie Feld auf die
Presseberichterstattung reagieren will.
"Es scheint mir an der Zeit, die Beziehung zwischen SWH und Pinguine
GmbH klar zu definieren", folgert Kokol.
02.09.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Für Aufsichtsrat ist das Maß voll
Der Aufsichtsrat der Krefeld Pinguine reagierte auf die
redaktionellen Veröffentlichung und Fan-Leserbriefe in der WZ mit
einem eigenen Leserbrief.
Zu: Krefeld Pinguine, Artikel und Leserbriefe vom 27.8., 30.8., und
31.8.
Es ist nicht mehr erträglich, was die Westdeutsche Zeitung über die
Gesellschafter der Pinguine GmbH an Vermutungen, Unterstellungen,
Halbwissen und Unwahrheiten verbreiten. Hier kann man nicht mehr vom
sauberen recherchierten Journalismus sprechen, sondern man muss dies
einfach mit Schreiberei/Wichtigtuerei bezeichnen, denn mehr ist es
nicht.
Was soll man davon halten, wenn in einem Zeitungsartikel
Familienangehörige von Gesellschaftern genannt werden, die aus
welchen Gründen auch immer im Handelsregister stehen, was hat das
mit Pinguine-Führung zu tun?
Was soll man davon halten, wenn Firmen namentlich genannt werden,
deren Inhaber bzw. Geschäftsführer oder Prokuristen alles für den
Erhalt der KEV-Pinguine tun und lieber im Interesse der Sache
ungenannt oder im Hintergrund bleiben wollen?
Was soll man davon halten, wenn in einem Artikel bewusst D-Mark mit
Euro verglichen wird, um spektakulär einen Unterschied darzustellen?
Was soll man von diesem ganzen negativen Gerede halten, das für die
Gesellschafter beleidigend und für manchen nahezu
geschäftsschädigend ist und vor allen Dingen nur negativen Einfluss
hat auf alle am Erhalt der KEV-Pinguine-Interessierten
(Verantwortliche wie auch Fans)?
KEV Pinguine GmbH
Aufsichtsrat: Berten, Borgmann, Schulz
02.09.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |