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Pressemitteilungen
2004 |
Drei Spiele in drei Tagen
Ab Freitag geht es für die Krefeld Pinguine in einen echten
Härtetest. Simioni: Wir sind eine gute Gruppe.
Krefeld. Der Sieg gegen den Erzrivalen Düsseldorf war Balsam für die
durch Führungs-Chaos gepeinigten Seelen der Pinguine. Doch Trainer
Mario Simioni trat sofort nach dem Abpfiff auf die Euphorie-Bremse.
Zu deutlich hatte sich in der Schlussphase des 2:0-Sieges der
Kräfteverschleiß bei den Pinguinen bemerkbar gemacht. Sportleiter
Franz Fritzmeier jedenfalls hat ein bis zwei Ergänzungen für diese
Woche angedeutet, was wohl in Richtung eines bei den Hamburg
Freezers ausgemusterten Schröder-Zwillings deuten dürfte.
Nötige Ergänzungen, denn ab Freitag geht es in einen echten
Härtestest. Drei Spiele in drei Tagen in Iserlohn und in Essen,
sowie dazwischen am Samstag in der Rheinlandhalle gegen die Hamburg
Freezers fordern schon einer "normal" starken DEL-Truppe alles ab.
Wenn sich aber die Last auf so wenige DEL taugliche Schultern wie
jetzt bei den Pinguinen verteilt, dann geht es an die Substanz. Aber
Klagen über die ohne die jetzige sportliche Führung und dem jetzigen
Kader wohl nicht angemessene Vorbereitung kommen Simioni nicht über
die Lippen: Er sieht es lieber positiv: "Wir sind mittlerweile zu
einer guten Gruppe mit sehr guter Arbeitseinstellung geworden."
Dass freilich auch die beste Arbeitseinstellung bei einer solchen
Belastung nur bestenfalls zwei Spiele überbrücken kann, verschweigt
er lieber.
Zudem einige Akteure noch sichtbar "Platz für Steigerungen" haben.
Neuzugang Steve Brule wirkt im Spiel eher blass, obwohl er vor dem
Tor kleine Glanzlichterchen zeigen konnte. Martin Hyun hat ebenfalls
noch eine ganze Menge Raum zu queren, um den Sprung in die DEL zu
schaffen, nicht ganz so viel Florian Schnitzer oder der Slowene Ivo
Jan. Überraschend positiv die Vorstellungen von Carsten Gosdeck und
auch Shayne Wright.
Dessen Kollege Justin Kurtz, bei der Vorstellung im Hansa-Centrum
noch von den Fans mit "Wir wollen dich kämpfen sehen" begrüßt, nahm
dies wörtlich: Er zeigte die erste richtige Boxeinlage der Saison,
darf aber schon am Freitag wieder "zuschlagen."
31.08.04
Von Thomas Klein
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Pressemitteilungen
2004 |
Pinguine setzten erste Duftmarke gegen die DEG
Das war ganz nach dem Geschmack der Pinguine-Fans. Der Erzfeind DEG
Metro Stars wurde in einem Testspiel mit 2:0 besiegt. Da gab es
sogar eine Ehrenrunde.
Krefeld. Die ersten "Duftmarken" im Duell der beiden rheinischen
DEL-Rivalen Krefeld Pinguine und DEG Metro Stars sind gesetzt. Und
sowohl was die Tore anbelangt als auch in der körperlichen
Auseinandersetzung lagen die Vorteile beim gestrigen Krefelder
Saisoneröffnungsspiel klar auf Seiten der Pinguine. Kein Wunder,
dass die 2 855 Zuschauer in der Rheinlandhalle nicht nur ihre helle
Freude am verdienten 2:0-Sieg ihrer Pinguine hatten, sie übten auch
schon für die am 17. September beginnenden Punktespiele Ehrenrunde
und Siegertänzchen nach dem Vorbereitungsspiel.
Wenn Pinguine-Trainer Mario Simioni trotz dieses Achtungserfolges
nicht in Freude ausbrach, dann darum, weil er nicht nur den Erfolg,
sondern auch die Mängel sah. "Wir müssen in jedem Spiel härter
arbeiten als der Gegner", wird er nicht müde, darauf hinzuweisen,
dass sein Team für den langen DEL-Kampf mit 52 Rundenspielen
personell nicht ausreichend besetzt ist. Doch in diesem Punkt stößt
er (bisher) an seine Grenzen, denn die Pinguine-Kasse ist völlig
leer. Die Gesellschafter nicht bereit, weiteres Geld für dringend
notwendige Spieler bereit zu stellen, bzw. nicht in der Lage,
Sponsoren zu gewinnen.
Gestern allerdings zeigten die Simioni-Schützlinge, dass sie ihrem
Trainer folgen wollen, so lange die Kräfte reichen. Der Spielauftakt
war im ersten Drittel furios, der Rest in den beiden weiteren
Abschnitten harte Arbeit und Einsatz. Allerdings entpuppte sich der
ohne seine vier deutschen Nationalspieler angetretene Nachbar als
spielund kampfschwach, ist sicherlich noch meilenweit von seiner
Bestform entfernt. Weiterer Vorteil der Krefelder: der junge,
ehrgeizige Christian Rohde präsentierte sich als Müller-Ersatz
gegenüber der Düsseldorfer Torwart-Legende Andrej Trefilov als der
bessere Goalie. Personell hatte Simioni auch während des
Spielverlaufs noch seine Sorgen. Abwehrspieler Rainer Köttsdorfer
fiel schon beim Warmlaufen mit einer Fußverletzung aus. Zudem trafen
die Spieldauer-Disziplinarstrafen für Justin Kurtz und Chris
Herperger nach Faustkämpfen mit den Düsseldorfern Andrew Schneider
und Alexander Sulzer den ohnehin kleinen Pinguine-Kader recht
heftig, so dass am Ende praktisch nur noch zwei die letzten Kräfte
mobilisierenden Reihen den knappen Sieg einfuhren. Aber das machten
sie bravourös.
Ließen die 2 855 Zuschauer gestern auch Pinguine-Kassierer Dieter
Nohr ob der Einnahme strahlen, so war die vor dem Hansa-Center am
Samstag abgespulte Saison-Eröffnung nicht der Renner. Knapp 600
Fans, unter denen die Jugend zum Glück die Stimmung während der
Präsentation hochhielt, ließen sich durch KFC-Pressesprecher Rolf
Frangen die Spieler vorstellen. Unterhaltsam: die musikalischen
Einlagen von Martin Hyun und Chris Herperger. Schade nur, dass die
Pinguine-Führung durch Abwesenheit glänzte.
30.08.04
Von Walther Lenders und Thomas Klein
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Pressemitteilungen
2004 |
Illusionen um das neue KEV-Team
Ab morgen präsentieren sich die Pinguine in Krefeld ihren Fans.
Krefeld. Im Hansa-Centrum stellen sich die Cracks ohne Kufen bei der
Saisoneröffnung um 18 Uhr vor, schon um 16 Uhr startet das bunte
Unterhaltungsprogramm mit Live-Musik. Nach der Präsentation der
Pinguine gibt es dann Feiern für Fans und Freunde mit der Band
"Update". Am Sonntag dann um 16 Uhr müssen die Cracks auf dem Eis
zeigen, was sie "drauf" haben ausgerechnet gegen den
"Lieblingsfeind" Düsseldorfer EG. Vor diesem Härtetest ist es schon
eine wunderschöne Steilvorlage, wenn am Samstag ein "Illusionist" so
seine offizielle Berufsbezeichnung die Mannschaft der Pinguine
vorstellt.
Magisch sollen die KEV-Spieler in Szene gesetzt werden. Bleibt zu
hoffen, dass diese Illusionen nicht nur einen Tag halten und von der
DEG geraubt werden. Wie auch immer als Zauberkünstler versteht sich
Trainer Mario Simioni nicht. Und Illusionen sind auch nicht sein
Ding. "Wir sind halt nur eine Drei-Reihen-Mannschaft, die anderen
haben da mehr zu bieten und dadurch klare Vorteile. Aber wir müssen
das Beste daraus machen." So lautet denn das Ziel pragmatisch: "Wir
müssen immer die Mannschaft sein, die am besten gearbeitet hat."
Sprach`s und arbeitete weiter am Teambuilding sowie den Akteuren,
die in der letzten Spielzeit arg gescholten waren, neues
Selbstvertrauen zu vermitteln.
Spielern wie Justin Kurtz, der jetzt mit Daniel Kunce ein
Powerplay-Pärchen bildet, oder Shayne Wright. Der hatte gestern
bereits sein Erfolgserlebnis. Nachdem sich per Amtshilfe auch
Sportdezernent Gregor Micus einklinkte, erhielt der mit einer
Krefelderin verheiratete Verteidiger gestern den Deutschen Pass.
Nunmehr wäre eine weitere Ausländer-Lizenz beim KEV frei. Wäre, denn
was nutzt eine Lizenz ohne Geld.
27.08.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Die Pinguine und die "Pommes-Buden-Leitung"
Sie lassen nicht nur keine Fettnäpfchen aus, sie machen auch noch
große Frittüren daraus die Köpfe der Krefeld Pinguine. Jüngstes
Beispiel: die Saisoneröffnung. Nur der Vernunft des KEV-Fanprojekts
verdanken es die Pinguine, dass nicht parallel zur Veranstaltung im
Hansa-Centrum eine eigene Fete der Fans stattfindet.
Krefeld. Im offiziellen Internetforum der Pinguine lief diese schon
unter der Überschrift "Gegenveranstaltung". Nur, weil man den
Kontakt zu den Fans Tel. sprich den treuesten Kunden nicht gesucht
hatte. Zum Beispiel bei turnusmäßigen Fanprojekt-Treffen. Erst die
Intervention von Oberfan "Ömmes" einte Anhänger und Klub Anfang der
Woche. Der allerdings wusste da immer noch nicht von offizieller
Seite, was genau am morgigen Samstag geplant sein sollte. Schon eine
bemerkenswerte Art, genau die Stammkunden zu pflegen, die der
Partner Hansa-Centrum als "Mitbringsel" der Pinguine für die
Veranstaltung erwartet.
Oder Stichwort Gesellschafter. Die "Schweigemauer" um das Manöver
mit dem GmbH-Stammkapital, das nun statt ehemals 751 000 Mark nur
noch 40 000 Euro beträgt, nährte schon viele böse Interpretationen.
Dass aber nun die Namen "Frau Dr. Fabel" und "Luca Schulz" im
Handelsregister stehen, ihre Ehemänner beziehungsweise Väter aber
nicht das dürfte in Ermangelung offizieller Erklärungen bösen
Spekulationen um einen leisen Ausstieg der Gesellschafter Tür und
Tor öffnen. Sind die beiden Herren doch Generalbevollmächtigter und
AufsichtsratsChef. Die weiteren sechs Gesellschaften sind wie folgt
angegeben: dbWohnbau GmbH (Dieter Berten), Herr Borgmann, Herr Köser,
Heinz-Josef Fabri, Herr Hendricks und Herr Christoph Schuberth.
Beispiel Pressesprecher: Der alte, Lutz Lenders, wurde auf Beschluss
des Aufsichtsrates kurzfristig entlassen, der designierte neue
(Alexander Morel), war aber ebenso im Urlaub wie sein "Dienstherr",
Geschäftsführer Wolfgang Schäfer und wurde bis heute nicht
inthronisiert. Folge dieser Hau-Ruck-Aktion nach Gutsherrenart: Eine
Ewigkeit Funkstille.
Weiteres Indiz für die Planlosigkeit in der Führungsetage: Die
offizielle Internetdomain der Pinguine, www.kev.de , ist auf
damaligen Wunsch der Pinguine im Besitz des Pivatmanns Lutz Lenders.
Die unbedachte Folge: Man hat derzeit kein Instrument, um offizielle
Informationen via Internet zu publizieren. Wie sehr der Ruf der
Pinguin-Oberen ramponiert ist, das zeigt ein Blick ins
Internet-Fanforum des Klubs. Selbst bei den "Gusseisernen", den
Fans, die sprichwörtlich schon dann in die Halle kommen, wenn man
nur das Licht anmacht, kursiert das böse Wort von einer
"Pommes-Buden-Leitung".
27.08.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Wright (29) bald eingebürgert?
Die Einbürgerung von Pinguine-Verteidiger Shayne Wright schreitet
voran.
Krefeld. Mittlerweile haben die kanadischen Behörden alle
notwendigen Formulare geprüft und diese an ihre deutschen Kollegen
geschickt. In Deutschland müssen in den kommenden Tagen die Angaben
erneut überprüft werden. Unmittelbar nach Einsicht der vorliegenden
Schriftstücke dürfte Wright (geboren am 30.06.1975) seine
Einbürgerungsurkunde in den Händen halten, und somit nicht mehr
unter den Kontingentspieler-Status fallen. Die Pinguine hoffen, dass
dies rechtzeitig bis zum Saisonstart am 17. September der Fall sein
wird.
Die Heimspiele bestreiten die Pinguine wie bisher in ihren gelben
Heimtrikots. Beim ersten Testmatch gegen die DEG Metro Stars am
Sonntag (16 Uhr) läuft die Mannschaft jedoch in den dunklen
Auswärtstrikots auf, weil an den gelben Jerseys zurzeit kleinere
Veränderungen vorgenommen werden.
26.08.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Mercure Cup: Windstille im KEV-Sturm
Gegen die gastgebenden Ice Tigers gab es eine 0:3-Niederlage.
Trotzdem reichte es für Rang zwei beim Turnier.
Nürnberg. Die Krefeld Pinguine konnten auch im zweiten Anlauf nach
2003 nicht das Turnier um den Mercure-Cup in Nürnberg gewinnen. Das
Team von Trainer Mario Simioni ging zwar nach einem 3:2-Sieg über
Servette Genf und einem 2:2 gegen Slavia Prag mit guten Aussichten
ins "Endspiel" gegen die Nürnberg Ice Tigers, doch da hatten sie
gestern vor 2 510 Zuschauern wenig zu bestellen und verloren gegen
den Klassenrivalen sang- und klanglos mit 0:3 (0:0, 0:1, 0:2).
Nach der Devise wer keine Torchancen erarbeitet, kann auch nicht
gewinnen konnten sich die Ice Tigers gegen den harmlosen KEV den
Luxus erlauben, viele gute Möglichkeiten ungenutzt zu lassen, um
dann doch als klarer Sieger das Eis zu verlassen.
Es wäre allerdings falsch, mit den Pinguinen zu hart ins Gericht zu
gehen, denn zum einen stehen sie am Beginn der Vorbereitung für die
Saison 2004/05, aber Trainer Simioni arbeitet und taktiert auch
nicht für Tore und Siege, sondern arbeitet hart daran, das Team zu
einer Einheit zu formen. Und das wird in Anbetracht der dünnen
Spielerdecke und der (noch) fehlenden spielerischen Klasse noch hart
genug. Aber die Spiele gegen Genf und vor allem die ansehnliche
Partie gegen das tschechische Spitzenteam Slavia Prag lassen darauf
hoffen, dass noch Hoffnung besteht.
Gegen die gastgebenden Ice Tigers standen die Pinguine von Beginn an
auf verlorenem Posten. Sie beschränkten sich weitgehend auf die
Defensive, hatten im 19-jährigen Torhüter Patrik Koslov, der für den
im Nationateam eingesetzten Robert Müller von Duisburg ausgeliehen
war, einen guten Rückhalt. So dauerte es bis zur 25. Minute, ehe
Konstantiv Firsanov in Überzahl das erste Tor für Nürnberg erzielte.
Im letzten Abschnitt konnten die überlegenen Nürnberger noch Treffer
durch Tallaire (41:27) und Bombis zum letztlich verdienten 3:0-Sieg
beisteuern. Krefeld konnte sich mit dem zweiten Turnierplatz
trösten.
STATISTIK
Nürnberg Ice Tigers - Krefeld Pinguine 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Krefeld: Tor: Koslov Abwehr: Kunce/Kurz, Dyck/Köttsdorfer, Dück/Lehoux;
Angriff: Selivanov/Herperger/Grygiel; Gosdeck/Brule/Guillet; Ziesche/King/Jan;
Stehle/Huin/ Schnitzer.
Schiedsrichter: Vogel
Zuschauer: 2510
Strafzeiten: Nürnberg: 16 plus 10 Minuten für Sanos; Krefeld: 28
plus je 10 Minuten Herperger und Kunce.
23.08.04
Von Florian Jennemann
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Pressemitteilungen
2004 |
Auftaktsieg für Pinguine
Beim Mercure-Cup in Nürnberg gewann Krefeld gestern das Schweizer
Spitzenteam Servette Genf mit 3:2 (1:2, 0:0, 2:0)-Toren. Den
Siegtreffer erzielte Steve Brule.
Nürnberg. Erster richtiger Härtetest für das neue Pinguine-Team.
Beim Mercure-Cup der Nürnberg Ice Tigers traf das Team von Trainer
Mario Simioni gestern auf das schweizerische Spitzenteam. Mit 3:2
1:2, 0:0, 2:0) ging der Sieg knapp, aber verdient an die Krefeld
Pinguine, die im letzten Drittel mächtig aufdrehten. Trainer Mario
Simioni musste auf Torhüter Robert Müller verzichten, stellte Markus
Janka ins Tor und durfte zufrieden sein. In der Abwehr fehlte der
erkrankte Paul Dyck, aber mit sechs Verteidigern wurden drei
Abwehrpärchen gebildet.
Aus Duisburg hatte er mit Fritzmeier, Stähle, Schnitzler und John
vier junge Leute für den vierten Sturm ausgeliehen. Ansonsten ließ
er die Angriffsreihen wie in Duisburg spielen und stellte jeweils
neben zwei Ausländern einen deutschen Spieler. Die mitgereisten 40
Krefelder Fans unter den 500 Zuschauern waren im ersten Drittel noch
nicht zufrieden. Der KEV ging war durch Chris Herperger (6.) mit 1:0
in Führung, doch Bezina (13.) und der von Genf ausgeliehene
Ex-Krefelder Bertrand sorgten für eine Führung der Schweizer.
Nach mäßigem Mittelabschnitt drehte Krefeld dann im letzten Drittel
auf und kam durch Selivanov (45.) nach schöner Vorarbeit von Adrian
Grygiel zum 2:2-Ausgleich. Neuerwerbung Steve Brule hämmerte dann
den Puck in der 46. Minute bei Unterzahl auf Vorlage von Carsten
Gosdeck zum verdienten Siegtor in die Maschen. Alexander Selivanov
musste nach einer Keilerei dann noch vorzeitig unter die Dusche.
Schiedsrichter Aumüller pfiff sehr kleinlich, so dass es 61
Strafminuten für Genf und 47 für Krefeld gab.
Heute geht es gegen Slavia Prag (15 Uhr) weiter, morgen ist Nürnberg
der Abschlussgegner.
20.08.04
Von Peggy Werner
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Neue Pinguine sind noch nicht drin
Das Eishockey-Team der Krefeld Pinguine spielt ab morgen in Nürnberg
beim Mercure-Cup.
Krefeld. Mit dem Mercure-Cup in Nürnberg von morgen bis Sonntag
steht die erste Bewährungsprobe für die Krefeld Pinguine an. In
Gastgeber Nürnberg, Slavia Prag (Tschechien) und Servette Genf
(Schweiz) spielt das Team des neuen Pinguine-Trainers Mario Simioni
gegen hochkarätige Eishockey-Teams. Nach dem ersten
Vorbereitungsspiel am vergangenen Sonntag mit einem mäßigen 4:4 n
Duisburg hat Trainer Mario Simioni bereits erste Eindrücke, aber
will das Turnier in Nürnberg abwarten, ehe die Schwerpunkte für die
restliche Vorbereitungszeit bis zum Saisonstart am 17. September
gegen Köln festgelegt werden.
Handicap: Nationaltorhüter Robert Müller fehlt, der mit der
Nationalmannschaft in der Vorbereitung für den Weltcup (30. August
bis 14. September) ist. Das gibt allerdings Markus Janka und
Christian Rohde die Möglichkeit, sich im Kasten der Pinguine
auszuzeichnen. Keine Bewegung gibt es in Anbetracht des Geldmangels
an der "Spielerfront". Der Sportliche Leiter Franz Fritzmeier hat
etliche Namen für dringend erforderliche Verstärkungen im
Notizblock, aber ihm sind die Hände gebunden. Auch deshalb, weil
sich die komplette Pinguine-Führungsriege im Urlaub befindet.
Spielplan: Freitag, 16 Uhr: Servette Genf - Krefeld Pinguine,
Samstag, 15 Uhr: Slavia Prag - Krefeld Pinguine; Sonntag, 18.30 Uhr:
Nürnberg Ice Tigers - Krefeld Pinguine.
19.08.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Es brodelt weiter - Pressesprecher muss gehen
Das Hauen und Stechen hinter den Kulissen der Krefeld Pinguine geht
weiter. Jüngstes Opfer: Pressesprecher Lutz Lenders.
Krefeld. Der soll, so ein Bericht in der heutigen Ausgabe des
Fachblattes Eishockey-News, mit sofortiger Wirkung freigestellt
worden sein. Geschäftsführer Wolfgang Schäfer war für einen
Kommentar über die Beweggründe der KEV-Führungsspitze nicht zu
erreichen, da er sich im Urlaub befindet. Lenders selber - der
ebenfalls gerade einen zweiwöchigen Urlaub antrat - mochte die
Meldung mit Hinweis auf ein schwebendes Verfahren ebenfalls nicht
kommentieren.
Nachfolger soll dem Vernehmen nach mit Alexander Morel - ein Freund
der Familie des Aufsichtsrats-Vorsitzenden Wolfgang Schulz - werden.
Morel ist derzeit übrigens ebenfalls im Urlaub.
17.08.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Beim 4:4 in Duisburg ärgerte sich Trainer Simioni
über "Auszeit" einiger Spieler.
Duisburg. Pluspunkte verbuchte beim ersten Saisontest der Krefeld
Pinguine nur Pinguine-Trainer Mario Simioni. Der neue Coach suchte
nach der mäßigen Vorstellung des DEL-Ligisten Krefeld Pinguine beim
Zweitligisten Duisburg keine Beschönigungen oder Ausflüchte: "Einige
Spieler hatten sich heute eine Auszeit genommen und boten eine
undiskutable Leistung."
Beim 4:4 (1:3, 1:1, 2:0) vor 1578 Zuschauer im Duisburger
Wedaustadion gebührte ansonsten nur den mitgereisten rund 500 Fans
aus Krefelder Sicht ein Kompliment, denn der gelb-schwarze Anhang
ließ sich auch durch das zeitweise Gegurke der Pinguine nicht um die
gute Laune bringen. Sportleiter Franz Fritzmeier assistierte Simioni:
"Wir dürfen nicht zufrieden sein, weder mit der Leistung noch mit
dem Ergebnis. Wir stehen zwar erst am Anfang der Vorbereitung, aber
Einsatz und Leistungsbereitschaft sollten schon da sein." Das war
auf die nach einem ordentlichen ersten Drittel nachlassende
Kondition und Konzentraition gemünzt, die das Gastgeberteam von
Trainer Didi Hegen (übrigens mit nur zwei Tagen Trainings mehr als
der KEV ) immer besser ins Spiel kommen ließ. Und am Ende durften
sich die Duisburger Füchse dann auch über eine verdienten
Punkteteilung freuen.
Auch wenn es noch viel zu früh für eine Beurteilung der Neuzugänge
ist, so zeigte lediglich der Ex-Iserlohner Scott King zeitweise gute
Ansätze. Die weiteren neuen Angreifer Steve Brule, Ivo Jan und
Carsten Gosdeck blieben ohne "Aha-Effekt" blieben. Den kassierten
eigentlich nur Torhüter Robert Müller, der die Pinguine vor einer
Niederlage bewahrte und in den ersten zehn Minuten Alexander
Selivanov mit schönen Aktionen und Tricks. Aber auch der russische
Publikumsliebling passte sich später dem müden und farblosen
Geplänkel.
Ob Mario Simioni mit dem aus dem Versuch, drei vermeintlich starke
Angriffsprächen zu bilden und jeweils einen deutschen Stürmer hinzu
zu stellen, richtig liegt, müssen die erste Testspiele gegen
DEL-Klubs am kommenden Wochenende beim Mercury-Cup in Nürnberg
zeigen. Diesmal waren eben alle Angreifer zu schwach, setzten nicht
einmal Akzente beifünf gegen drei Duisburger Feldspieler.
Offensichtlich allerdings schon jetzt: das dramatische
Leistungsgefälle in der Mannschaft, die mangelnde Tiefe des Kaders
und die nicht besetzten Schlüsselpositionen (beispielsweise
spielstarker Verteidiger). Hier scheint dringend Nachbesserung
angesagt.
STATISTIK
EVD "Die Füchse" - Krefeld Pinguine 4:4 (1:3, 1.1, 2:0)
Tore:
0:1 (8:08) Grygiel (Kunce/Herperger),
0:2 (14:35) Selivanov
0:3 (16:42) King (Ziesche/Jan),
1:3 (19:52) Sebastian (Sundblad/Puhakka),
2:3 (27:00) Johannsson (Sundblad/Schütz);
2:4 (33:32) Wright (Lehoux/King),
3:4 (49:55) Waginger (Schütz/Seifert),
4:4 (56:07) Johansson (Kienaß/Puhakka).
Zuschauer: 1578
Schiedsrichter: Axel Rademaker (Krefeld)
Strafzeiten: Duisburg 25 plus Disziplinarstrafe für Busch nach
Verletzungsfoul an Köttsdorfer, Krefeld 24.
16.08.04
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Erster Test für neue Pinguine
Samstag um 17.30 Uhr steigt das schon fast
traditionelle erste Vorbereitungsspiel in Duisburg. Trainer Simioni
setzt auf drei Duos mit Ergänzungen.
Krefeld. Schon seit vier Jahren eröffnen die Pinguine die
Eishockey-Saison mit einem Gastspiel beim Zweitligisten Duisburger
Füchse an der Wedau. Aber wohl selten dürfte man in KEV-Kreisen mit
so gemischten Gefühlen an die Wedau gereist sein, denn zu unsicher
ist man sich über das Leistungsvermögen der Pinguine. Die stehen
schon ab dem ersten Bully unter dem Druck, die vergangene
Pleitensaison vergessen machen und Fans zurück gewinnen zu müssen.
Keine leichte Aufgabe für Neu-Trainer Mario Simioni und seinen
Sportleiter Franz Fritzmeier. Letzterer allerdings kennt die Truppe
von Füchse-Trainer Didi Hegen aus dem Effeff, hat er den
Aufstiegsaspiranten doch bis Juni noch selbst gemanagt. Für Simioni
dürfte indes wohl weniger der Gegner als sein eigenes Team spannend
sein. Lässt er so spielen wie im Training, dann setzt er auf drei
Duos im Sturm mit je einem Deutschen als Ergänzung.
Das NHL-Duo Alexander Selivanov/Chris Herperger mit Adrian Grygiel,
das "Franzosen"-Duo Steve Brule/Rob Guillet mit Carsten Gosdeck und
das "Wusel"-Duo Ivo Jan/Scott King mit Steffen Ziesche. Auch in der
Abwehr gibt es "Doppel": Doppel-K für das Paar Daniel Kunce/ Justin
Kurtz und Doppel-D für Paul Dyck/Alexander Dück. Paar drei heißt
Shayne Wright/Guy Lehoux.
Auf dem Prüfstand stehen vor allem aber die deutschen Akteure, deren
Leistungsvermögen zumindest nach der Papierform eher am unteren
DEL-Niveau angesiedelt wird. Daher auch Simionis Schachzug, mit den
drei Duos zumindest drei schlagkräftige Reihen zu formen.
14.08.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
KEV wird neu eingekleidet
Gelb und schwarz auf dem Eis, anthrazitfarbene Hose
und dunkelblaues Sakko bei offiziellen Anlässen, lässige Jeans und
karofarbenes Hemd für die Freizeit - die Krefeld Pinguine,
Eishockey-Meister der Saison 2002/2003, präsentieren sich in der
neuen Saison wie aus dem Ei gepellt.
Krefeld. Möglich macht das neue Dress der KEV-Spieler der Adler
Modemarkt im Hansacenter. Nach der ersten Anprobe stellte
Pinguine-Manager Franz Fritzmeier zufrieden fest: "Wir freuen uns
riesig. Die Sachen von Adler sind nicht nur modisch, sondern auch
pflegeleicht. Das ist sehr wichtig, wenn man so viel unterwegs ist
wie wir." Der erste öffentliche Auftritt der neu eingekleideten
Pinguine wird am 28. August zur Saisoneröffnung im Hansa-Center
sein. Auf einer Bühne vor dem Modemarkt stellt das gesamte Team dann
den neuen Pinguine-Look vor, stehen die Spieler und Trainer für
Autogramme und Interviews zur Verfügung.
Ob dann auch Birgit Schrowange kurz vorbei schaut und Modetipps
gibt? Der attraktive TV-Star ist die Anchor-Frau von Adler und Mitte
September auf jeden Fall ein Farbtupfer auf der größten
Straßenmodenschau der Welt in Krefeld.
12.08.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Schweiß tropft aufs Eis: Der KEV trainiert
In der "Kühlkammer" der Rheinlandhalle begannen die Krefeld Pinguine
gestern bei erfrischendem Besuch mit den Vorbereitungen auf die neue
Saison.
Krefeld. Einige Wasserpfützen auf dem Eis der Rheinlandhalle lassen
derzeit erahnen, dass bei ungewöhnlich hohen Temperaturen der
Schweiß auch in der "Kühlkammer" der Krefeld Pinguine reichlich
fließt. "Es ist schon ganz schön warm im Dress", meinte Torhüter
Robert Müller nach der ersten offiziellen Trainingseinheit am
gestrigen Montag, wozu sich immerhin rund 150 Zaungäste eingefunden
hatten. Zuvor hatte man schon unter Ausschluss der Öffentlichkeit
ersten Eiskontakt gehabt.
Neu-Trainer Mario Simioni kann und will keine Rücksicht auf hoch
sommerliche Temperaturen nehmen, und lässt seine Schützlinge zweimal
am Tag (jeweils 10 und 17 Uhr) antreten. Kondition und
Grundschnelligkeit stehen erst einmal im Vordergrund. Während die
eine Hälfte des Kaders auf dem Eis arbeitet, müssen die anderen auf
die Laufstrecke oder die Trimmräder.
Assistiert wird Simioni dabei vom sportlichen Leiter Franz
Fritzmeier, der meist mit aufs Eis geht. Gastspieler ist derzeit
Christian Ehrhoff, der sich bei seinem früheren Verein schon eine
Grundkondition aneignen will, auch wenn der Startschuss bei seinem
NHL-Klub San Jose Sharks erst am 15. September erfolgt.
Dann soll sich auch erst entscheiden, ob die NHL in der kommenden
Saison spielt oder gestreikt wird. "Ich würde bei einem Streik schon
gerne für die Krefeld Pinguine spielen, aber ob ich das darf oder in
der AHL im Farmteam der Sharks spielen muss, entscheidet allein mein
jetziger Klub."
Bis zum kommenden Samstag will Mario Simioni dann einen ersten
Überblick über seinen Kader und die zu erwartenden Spielblöcke
haben, denn dann steht schon das erste der insgesamt neun
Vorbereitungsspiele auf dem Plan. Und das führt traditionsgemäß zum
Zweitligisten Duisburger EV (Samstag 17.30 Uhr) in die Eishalle am
Wedaupark.
Einen Härtetest gibt es dann vom 20. bis 22. August beim Mercury-Cup
in Nürnberg mit den international starken Teams aus Genf, Prag und
Nürnberg.
Bis zum ersten Spiel in der Rheinlandhalle müssen sich die Fans noch
in Geduld üben (Sonntag, 29. August um 16 Uhr gegen Ligakonkurrent
Metro Stars Düsseldorf). Bis dahin wird noch viel Schweiß auf das
Eis der Rheinlandhalle tropfen.
10.08.04
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
Alt-Stars treffen sich auf dem Eis
Anfang November treten in der Rheinlandhalle acht Traditions-Teams
mit Eishockey-Legenden aus vergangenen Jahrzehnten gegeneinander an.
Krefeld. "Gänsehaut pur" erwartet alle Krefelder Eishockey Fans am
ersten November-Wochenende in der Krefelder Rheinlandhalle. Das
KEV-Traditionsteam "Big Old Boys", mit ehemaligen Spielern wie Karel
Lang und Uwe Fabig, veranstaltet ein Ehemaligentreffen bekannter
Eishockeystars. Zu Ehren der Krefelder Eishockey-Legende mit der Nr.
7 ist das erste "Lothar-Kremershof-Gedächtnis-Turnier" geplant. Bei
diesem treten acht Traditionsteams gegen die "BOBs" an, unter
anderem aus Düsseldorf, Köln, Riessersee, Kaufbeuren und Füssen.
Diese spielen voll gepackt mit "Altinternationalen" in Turnierform
gegen das in der letzten Saison gegründete Team aus Krefeld um den
Sieg.
Die Idee dazu entstand bereits vor einigen Monaten in den Köpfen der
Initiatoren Uwe Fabig, Uwe Schaub und Teamleiter Dieter Leenders.
Seither glühen die Telefondrähte in die ganze Bundesrepublik sowie
nach Kanada.
Die Mannschaftsaufstellungen werden bei den meisten Fans
Erinnerungen an brillante Zeiten des Krefelder Eishockeys
hervorrufen. Höhepunkt des Wochenendes ist ein "Promi-Spiel" am 6.
November, bei dem ein Krefelder Team ehemaliger Eishockey-Legenden
auf ein "All-Star-Team" der beteiligten Turniermannschaften trifft.
Aus den 70-er Jahren haben Vic Stanfield und Dick Decloe ihre
Teilnahme bereits zugesagt, aus den 80-er Jahren Jim Hoffmann, Steve
McNeil und Kenny Brown. Die 90-er werden unter anderem durch Johnny
Walker, Francois Sills und Karel Lang repräsentiert. "Natürlich
werden noch weitere bekannte Namen folgen", so Ex-Kapitän Uwe Fabig,
selbst Mitglied des legendären Aufstiegsteams von 1991.
Bei den "All-Stars" werden Namen wie Peppi Heiß, Uli Hiemer, Chris
Valentine und Rick Amann auch den Krefelder Fans nicht ganz
unbekannt sein. Grund genug für alle Eishockeyfans, in Erinnerung an
Lothar Kremershof diesem einzigartigen Spektakel beizuwohnen.
Für weitere Fragen steht Heinz-Peter Brux von der Firma Brux Event
Service telefonisch unter Telefon 573017 zur Verfügung.
07.08.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Schnitzer beim medizinischen Check bestohlen
Die medizinische Untersuchung am Mittwoch wird Pinguine-Neuzugang
Florian Schnitzer lange in Erinnerung bleiben.
Krefeld. Nach dem ärztlichen Check musste der Stürmer feststellen,
dass in die Umkleide eingebrochen und seine sämtlichen Wertsachen
gestohlen wurden. Darunter der Autoschlüssel und, wie sich wenig
später dem Parkplatz herausstellte, auch sein Wagen, in dem sich ein
Teil der Ausrüstung befand. Der schwarze Golf Variant mit
Kennzeichen KR-EV 358 ist durch die Beschriftung klar als Fahrzeug
der Krefeld Pinguine auszumachen.
Wer das Fahrzeug seit Donnerstag Abend gesehen hat oder sieht,
möchte sich schnellstmöglich mit der nächsten Polizeidienststelle in
Verbindung setzen.
Die Pinguine werden ihre Heimspiele weiterhin in gelben Trikots
bestreiten. Die Deutsche Eishockey Liga hatte auf einer
Gesellschafterversammlung entschieden, dass Heimmannschaften in der
kommenden Saison mit dunklen Trikots spielen sollen. Auf
Sponsorenwunsch haben die Krefeld Pinguine einen Antrag auf
Ausnahmegenehmigung gestellt, dem die DEL-Klubs stattgaben.
Damit werden die Schwarz-Gelben in der Saison 2004/2005 bei
Heimspielen in gelben Trikots und bei Auswärtsspielen in dunklen
Trikots oder hellen Trikots spielen. Die dunklen Trikots werden bei
den Klubs getragen, die ebenfalls eine Sondergenehmigung beantragt
hatten.
07.08.04
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2004 |
Steve Brule - der Erbe von Francois Sills
Der Franko-Kanadier aus Montreal bekommt die
Rückennummer 21, die einst Publikumsliebling Francois Sills trug.
Krefeld. Wenn der 29-jährige kanadische Vollblutstürmer Steve Brule
in der kommenden Saison bei den Krefeld Pinguinen auf Torejagd geht,
dann werden Erinnerungen an einer der erfolgreichsten Stürmer
vergangener Jahre wach. Mit der Nummer 21 war viele Spielzeiten
Francois Sills aufgelaufen, jetzt trägt der aus Montreal stammende
Franco-Kanadier die Nummer.
Obwohl erst einige Tage in Krefeld, hat Brule sich gut eingelebt,
und freut sich auf die beginnende Eisarbeit. 29 Treffer hatte der
Center, dem Mannschaftsarzt Dr. Martin Wazinski nach der
sportärztlichen Untersuchung gute Werte bescheinigte, in der letzten
Saison für den AHL-Klub Hershey Bears erzielte und ebenso viele
Vorlagen gegeben.
05.08.04
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Pressemitteilungen
2004 |
Vaterfreuden und Schmetterlinge im Bauch
Gestern war das erste Treffen der Pinguine-Mannschaft bei
Kleinlosen. Neuzugang Lehoux musste viele Hände nach Geburt von
Tochter Janie schütteln.
Krefeld. Dem neuen Pinguine-Abwehrspieler Guy Lehoux galt beim
ersten Kennenlernen die Aufmerksamkeit. Der Neuzugang konnte einen
Neuzugang vermelden. Als Vater einer gesunden Tochter Janie (3 000
Gramm., 50 cm), die am Samstag im Uerdinger Krankenhaus zur Welt
gekommen war, hatte er viele Hände zu schütteln. "Mutter Nathalie
und Tochter sind wohlauf", konnte er im Garten von Haus Kleinlosen
vermelden.
Viele der neuen Pinguine sahen sich gestern zur
Nachmittags-Kennenlernparty zum erstenmal bei Spare-Rips und
gebackenen Kartoffeln. Nicht verwunderlich, denn die Kanadier waren
erst am Vormittag angereist, Nur Paul Dyck fehlten noch, weil sein
Flieger außerplamäßige Verspätung hatte. Dafür waren aber alle Neuen
dabei, als Sportlicher Leiter Franz Fritzmeier den ersten Wochenplan
verteilte. Demnach ist heute Einrichtung der Mannschaftskabine,
stehen Mitte der Woche die medizinischen Tests auf dem Plan und soll
es zum Wochenende aufs Eis der Rheinlandhalle gehen.
Gesund und optimistisch sind sie alle, die gestandenen Cracks und
die jungen Nachwuchsleute, die gerne in das DEL-Team der Pinguine
reinwachsen möchten. Natürlich wird da auch das Erreichen der
Play-off als wichtigstes Saisonziel genannt. Realität klingt durch,
wenn National-Torhüter Robert Müller äußert: "Ich denke wir haben
eine gute Chance, die Play-off zu erreichen."
Der Meistergoalie von 2003, auf dem auch in der kommenden Saison
große Hoffnungen ruhen, wird im übrigen nur ein Testspiel der
Pinguine mitmachen: "Am 20. August muss ich zur Nationalmannschaft."
Nicht mehr im Ländertrikot wird Daniel Kunce auftreten: "Die
Weltmeisterschaft in Prag war mein Schlusspunkt als Nationalspieler.
Ich werde mich ganz auf die Pinguine-Saison konzentrieren."
Trainer Mario Simioni bekannte sich zu den "Schmetterlingen im
Bauch". Das Kribbeln sei natürlich, und auch die Spielerbäuche
dürften nicht frei von "Bewohnern" sein. Er sei froh, dass es jetzt
nun endlich losginge. Er endlich die Spieler in Aktion sehen kann,
die er bis dato nur vom Video und aus Gesprächen kannte. "Ich möchte
die Vorbereitungszeit nicht nur zum Training, sondern immer wieder
auch zu Teambuilding-Maßnahmen nutzen. Schließlich sind sieben
Wochen bis zum ersten Punktspiel lang. Da muss man die Jungs auch
,hungrig` halten." Da habe er schon einige "hübsche" Ideen, sagt der
Kanadier. Und ein solches Auftakttreffen passe ihm schon sehr gut
ins Konzept.
Montag - 02.08.2004
Von Thomas Klein und Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
Erstes Treffen
Pinguine kommen morgen zum ersten mal vor dem Saisonstart zusammen.
Krefeld. Bei den Krefelder Pinguinen läuft der Countdown für die
Vorbereitung auf die Saison 2004/2005. Zum ersten Mal wird sich die
Mannschaft morgen treffen. Danach aber wird`s schon hektisch. Für
Montag steht das Ausrüsten der Spieler an.
Für Dienstag und Mittwoch sind medizinische Untersuchungen bei Dr.
Martin Wazinski sowie Kraftund Muskeltests im Physiotherapiezentrum
"fysion" geplant. Bis zum Wochenende stehen noch mehrere
Krafttrainingseinheiten und der offizielle Fototermin auf dem
Programm.
Am Montag, 9. August, bitten Trainer Mario Simioni und der
sportlicher Leiter, Franz Fritzmeier, das Team der Krefeld Pinguine
zum offiziellen Trainingsauftakt aufs Eis.
Während Verteidiger Guy Lehoux und Ehefrau Nathalie Dubois noch auf
die Geburt ihres Kindes warten, erledigt die sportliche Leitung mit
dem Festzurren der Trainingspläne ihre letzten "Hausaufgaben".
Samstag - 31.07.2004
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Pressemitteilungen
2004 |
Heimtrikots doch in Gelb?
Die Pinguine sind aus der Sommerpause aufgetaucht und stellten den
Fans ihre neuen Trikots im Autohaus Borgmann vor.
Krefeld. Knapp 200 KEV-Anhänger ließen sich die neuen Trikots
zeigen, plauderten mit Spielern. Bereitwillig antwortete auch
Sportleiter Franz Fritzmeier. Trainer Mario Simioni wird demnach
heute eintreffen; die Mannschaft trifft sich erstmals am Montag, 1.
August, wenn auch der neue Stürmerstar Steve Brule angereist ist;
und am 9. August geht es aufs Eis. Etwas nervös stellte sich der
neue Abwehrspieler Guy Lehoux vor. "Meine Frau ist ausgezählt. Wir
erwarten stündlich die Geburt unserer ersten Tochter."
Aber er vergaß nicht, artig seine neue Umgebung zu loben: "Eine
prima lebenswerte Stadt mit sehr viel Grün und Flair", gab es für
Krefeld ein Kompliment. Und stellt auch klar: "Wir kommen auf jeden
Fall in die Play-offs." "Da wollte Publikums-Liebling Alexander
Selivanov noch einen drauf setzen: "Und spielen um den
Meistertitel." Lautstark begrüßt wurde auch NHL-Spieler Christian
Ehrhoff
Ob die Krefeld Pinguine ihre Heimspiele in den neuen und vor allem
auf der Pinguine-Homepage heiß diskutierten Trikots, in gelb oder
schwarz bestreiten, steht noch nicht fest. Hauptsponsor RWE möchte
Gelb als Heimfarbe haben und deshalb wurde die DEL um eine
Ausnahmegenehmigung gebeten. Franz Fritzmeier gab sich
zuversichtlich: "Ich denke, den erhofften starken
Offensiv-Verteidiger können wir auch noch vor dem Trainingsstart
präsentieren. Dann haben wir ein Play-off-Team zusammen."
Montag - 26.07.2004
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Pressemitteilungen
2004 |
Ehrhoff im WZ-Interview: "Mit 35 Millionen ein
kleiner NHL-Klub"
Christian Ehrhoff und die "anderen Dimensionen" in Nordamerika. Bei
befürchtetem Streik voraussichtlich ein Engagement in der AHL.
Krefeld. Als Meisterpinguin der Krefeld Pinguine und Krefelder
Eigengewächs war Christian Ehrhoff bei seinem Besuch anlässlich der
Trikot-Präsentation von Auto Borgmann ein gefragter
Autogrammschreiber. Der 22-jährige Abwehrspieler der San Jose Sharks
absolvierte in seiner ersten NHL-Saison 41 Spiele, erzielte einen
Treffer und gab elf Torvorlagen.
WZ: Herr Ehrhoff, wenn es zum Streik (Lockout) in der NHL kommt, wo
spielt Christian Ehrhoff dann?
Christian Ehrhoff: "Voraussichtlich bleibe ich in der AHL, denn da
bleibt die Nähe zur NHL Sollte ich dort nicht spielen können, weil
es die Regeln so sagen, dann komme ich nach Deutschland und Krefeld
ist als Heimatverein meine erste Adresse. Aber die letzte
Entscheidung darüber wird frühestens Mitte September fallen.
WZ: Wie sind die Eindrücke nach dem ersten Jahr drüben?
Christian Ehrhoff: "Überwältigend. Es ist sehr intensiver,
hochklassiger Eishockeysport, der einen neun Monate komplett in den
Bann zieht."
WZ: Wieviel Jahre NHL folgen noch?
Ehrhoff: "Ich habe noch bis 2006 Vertrag bei den San Josexab Sharks.
Aber ich hoffe, dass ich viele Jahre in Nordamerika spielen kann.
Ich traue es mir nach dem erfreulichen Auftakt auch zu."
WZ: Was ist drüben anders als in der DEL?
Ehrhoff: "Die Intensität ist wesentlich höher. Vier Spiele in einer
Woche sind keine Seltenheit. Man ist manchmal acht Tage an einem
Stück auf Reisen, durch quert den Kontinent. San Jose hat sogar
einen eigenen Jet, wo der ganze Tross mit Management und Presse
mitreist."
WZ: Andere Dimensionen?"
Ehrhoff: "Wir sind ein verhältnismäßig kleiner NHL-Klub, mit nur 35
Millionen Dollar Spieleretat. Das Stadion fasst 18 000 Zuschauer;
der Schnitt lag bei 16 500. Der Klub hat rund 100 Angestellte. Auch
rund um die Mannschaft gibt es eine große Crew."
WZ: Und wie sieht es mit der Popularität aus?
Ehrhoff: In San José kann ich zum Glück noch spazieren gehen, ohne
angesprochen zu werden. In den USA ist das Eishockey-Interesse nicht
ganz so groß wie in Kanada, wo jeder Spieler in der Öffentlichkeit
steht."
WZ: Wie ist die Akzeptanz in der Mannschaft?
Ehrhoff: "Ich denke, die ist gut. Marco Sturm hat mir am Anfang sehr
geholfen. Mit meinem Abwehrpartner (Wilson) verstehe ich mich prima
und teile auch das Zimmer. Sollte die nächste Spielzeit dann endlich
stattfinden, dann werde ich um einen Stammplatz kämpfen."
WZ: Wird man auch privat vom Klub umhegt?
Ehrhoff (lächelnd): "Klub ist Klub und privat ist privat. Jeder
Spieler muss sich um Wohnung, Auto und Sonstiges alleine kümmern.
Das ist ganz anders als inder DEL. Ich wohne mit meiner Freundin
immer noch im Hotel. Dafür verdient man in der NHL auch mehr.
Allerdings lässt sich die AHL in etwa mit der DEL vergleichen, was
die Gehälter angeht."
WZ: Christian Ehrhoff auf dem Weg zum Millionär?
Ehrhoff (schmunzelnd): "Die Stars verdienen Millionen. Das ist
bekannt. Aber dahinter wird gerechnet. Natürlich möchte ich mich
weiter entwickeln und auch mal ein Star-Verteidiger werden und bis
zu 30 Minuten pro Spiel auf dem Eis stehen. Aber das sind noch
Zukunftsträume und ferne Ziele."
WZ: "Zurück zum Ausgangspunkt. Die Krefeld Pinguine hatten nach der
Meisterschaft eine schwache Saison 2003/04. Haben Sie Eindrücke
darüber, wie stark das neue Team ist?
Ehrhoff: "Das ist noch zu früh. Es gibt gute neue Spieler. Mal
sehen, wie die Vorbereitung läuft unter dem neuen Trainer. Erst dann
lässt sich sagen, wie die neuen Pinguine spielen werden."
Montag - 26.07.2004
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
Steve Brule: Zuverlässiger Torschütze
Die Pinguine haben eine der beiden letzten Schlüsselpositionen
vergeben. Samstag (11 Uhr) wird im Autohaus Borgmann das neue
Spielertrikot präsentiert.
Krefeld. Mit dem 29-jährigen Kanadier Steve Brule sicherte man sich
für ein Jahr die Dienste eines überaus zuverlässigen Tor- und
Punktesammlers in der AHL. Seit sieben Jahren verbuchte der 1,83
Meter große, bullige Rechtsaußen beziehungsweise Mittelstürmer
mindestens 20 Tore und 58 Punkte in der nordamerikanischen zweiten
Liga. Seine Bestmarke sind 42 Treffer und satte 90 Punkte in einer
Spielzeit.
Er hält noch heute den Vereinsrekord von Albany mit 155 Toren und
369 Punkten in insgesamt 395 Begegnungen. Vor einem Jahr trat er zu
den beiden einzigen NHL-Partien seiner Karriere im Trikot der
Colorado Avalanche an. Damit kann Trainer Mario Simioni nun auf vier
Angriffsformationen beim Training bauen. Gesucht wird jetzt noch ein
spielstarker, rechtsschießender Abwehrspieler, der dann die elfte
und letzte Ausländerlizenz erhalten soll.
Der vorläufige Kader der Pinguine (Spieler mit Ausländerlizenzen
kursiv):
Tor: Robert Müller, Markus Janka, Christian Rohde.
Abwehr: Paul Dyck, Daniel Kunce, Justin Kurtz, Shayne Wright
(Deutscher Pass beantragt), Rainer Köttsdorfer, Guy Lehoux,
Alexander Dück.
Angriff: Steve Brule, Adrian Grygiel, Robert Guillet, Chris
Herperger, Alexander Selivanov, Steffen Ziesche, Ivo Jan, Scott
King, Florian Schnitzer, Carsten Gosdeck, Martin Huyn.
Die Krefelder Pinguine, das Autohaus Borgmann und Metzen Athletic
München laden zur Präsentation der neuen Spielertrikots ein. Am
Samstag geht es um 11 Uhr los, und zwar im Autohaus Borgmann,
Blumentalstraße 151-155. Mit dabei: Adrian Grygiel, deutscher
Meister 2003, Guy Lehoux, Neuzugang von den Nürnberger Ice Tigers,
sowie Alexander Selivanov. Stargast des Events: NHL-Spieler
Christian Ehrhoff von den San Jose Sharks. Im Rahmen der
Veranstaltung werden 150 Trikots der anwesenden Spieler (inklusive
großem Plüsch-Pinguin) angeboten. Preis: 80 Euro.
Freitag - 23.07.2004
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Pressemitteilungen
2004 |
Simioni mit Sonderlizenz
Montag kommt der neue Pinguine-Trainer.
Gesellschafter sprachen Geschäftsführer Wolfgang Schäfer das
Vertrauen aus. Trainingsstart ist am 9. August.
Krefeld. Am Montag trifft der neue Pinguine-Trainer Mario Simioni in
Krefeld ein und nimmt seinen Dienst auf. Sportlicher Leiter Franz
Fritzmeier möchte ihm dann gerne einen neuen kanadischen Stürmer
präsentieren, Doch nach der Absage des heißen Kandidaten Josh
Holden, einem NHL-erfahrenen Center, der einen neuen Vertrag in der
NHL erhofft, muss einer der ausgesuchten Kandidaten erst einmal ja
sagen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir bis zum Wochenende fündig
werden", hofft Fritzmeier auf Vollzugsmeldung.
Mario Simioni wird in der kommenden Saison allerdings ohne den
erforderlichen Trainerschein an der Pinguine-Bande stehen, erhält
aber von der DEL eine Ausnahmegenehmigung für eine Spielzeit. Man
darf gespannt sein, ob der noch DEL-unerfahrene Coach, der aus
Dänemark kam, die Forderung von Pinguine-Boss Wilfrid Fabel: "Er
muss schnell Deutsch lernen" einlöst.
Zwei Torhüter, sieben Abwehrspieler und zehn Stürmer sind unter
Vertrag. Von der Masse und der Klasse noch zu wenig für Krefelder
DEL-Ansprüche und so sollen noch zwei hochkarätige Ausländer die
Lücken auffüllen. Eine dritte Ausländerstelle würde frei, wenn es
endlich mit der Einbürgerung von Abwehrspieler Shayne Wright klappen
würde. Doch es steht noch die Zustimmung aus Kanada aus.
Die Formalitäten in Deutschland sind erfüllt. Das Kontingent der
deutschen Spieler hat sich durch die Verpflichtungen von Carsten
Gosdeck (Bad Nauheim) und Martin Hyun (Belgien) auf neun Deutsche im
17er-Kader erhöht.
Pinguine Geschäftsführer Wolfgang Schäfer konnte in den letzten
Tagen wieder ungestört und konzentriert arbeiten, nachdem sein
Kontrahent Holger Rathke als Hallen-Manager der Seidenweberhaus GmbH
zuerst gekündigt hatte und dann fristlos entlassen wurde. Rathke
hatte Schäfer schaft attakiert.
"Ich habe die Rückendeckung und das Vertrauen der KEV Pinguine
Eishockey GmbH und das ist für meine Arbeit in der Sache wichtig.
Ich befürworte die neue Halle ohne Abstriche, halte sie für die
Zukunft des Krefelder Eishockeys für unverzichtbar" will Schäfer
nicht nachkarten.
"Die kommende Saison werden wir mit einem leicht redzierten Etat
(3,3 statt 3,8 Mio Euro) angehen. Die Hauptsponsoren, einschließlich
RWE, werden voraussichtlich bleiben, leichte Abstriche sind wichtig.
Unser Faustpfand für die kommende Saison werden die
Zuschauereinnahmen sein. Das sportliche Ziel bleibt das Erreichen
der Play-offs, setzt Schäfer die Eckdaten.
Mittwoch - 21.07.2004
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2004 |
Hyun wieder ein Pinguin
Der Stürmer wechselt aus Belgien in seine Heimatstadt und bekommt
einen Ein-Jahres-Vertrag.
Krefeld. Mit Martin Hyun haben die Krefeld Pinguine einen weiteren
Stürmer verpflichtet. Hyun erhält einen Jahresvertrag mit
klubseitiger Option für ein weiteres Jahr. Im Vertrag wurde eine
dreimonatige Probezeit festgeschrieben. Der 25-jährige
Deutsch-Koreaner wechselt vom belgischen Klub Chiefs Leuven zurück
in seine Heimatstadt.
Bereits 1995/96 und 1996/97 spielte er für die Pinguine. Danach ging
er zur Ausbildung in die USA, wo er für Benilde St. Margaret`s,
Northwood Pep und St. Michael`s College spielte. Nach sechs Jahren
absolvierte er in St. Michaels sein Vordiplom und ging nach Belgien
und machte in Brüssel seinen Magister in internationalen
Beziehungen.
Samstag - 17.07.2004
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Pressemitteilungen
2004 |
Neue Chance für Gosdeck
Die Krefeld Pinguine haben Carsten Gosdeck verpflichtet.
Krefeld. Der 25-jährige Deutsche, der vom EC Bad Nauheim wechselt
(17 Tore/13Vorlagen), erhält einen Jahresvertrag mit klubseitiger
Option für ein weiteres Jahr. Gosdeck spielte in der DEL bereits für
die Revier Löwen (97-02) und die Iserlohn Roosters (02/03).
Gosdeck wird heute in Krefeld eintreffen, am Wochenende zieht er mit
seiner Verlobten Cathrin und Sohn Lucas (6) um.
Donnerstag - 15.07.2004
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Pressemitteilungen
2004 |
Fritzmeier der Tüftler aus Tölz
Der neue Sportliche Leiter der Krefeld Pinguine hofft bei der Suche
nach den beiden letzten freien Plätzen im Team auf ein glückliches
Händchen.
Krefeld. Am liebsten würde er Kästchen ausmalen. Doch dies kann sich
Franz Fritzmeier, seit Monatsanfang als Sportlicher Leiter bei den
Krefeld Pinguinen, derzeit schenken das haben zuvor schon andere
getan. "Im Normalfall hänge ich ein großes weißes Blatt ins Büro,
darauf stehen in Kästchen die jeweiligen Anforderungsprofile sowie
die Preisschilder für die einzelnen Positionen in der Mannschaft."
Konkrete Namen und Kandidaten, so Fritzmeier, müssten erst eine
ganze Reihe von Schritten später ergänzt werden.
Funktionen und Positionen statt Stars und Statistiken. Ein
sinnmachender systematischer Ansatz, der allerdings bei den
Pinguinen derzeit kaum mehr zum Tragen kommen kann. Denn der
KEV-Kader bietet kaum noch Gestaltungsmöglichkeiten. Fritzmeier: "Um
so wichtiger ist es, die letzten zwei Ausländer-Lizenzen optimal zu
nutzen." Doch wie? Beispiel Abwehr. Gesucht wird ein spielstarker,
schussgewaltiger, schneller, Europa erfahrener Rechtsschütze, der
zudem zwar günstig sein, aber auch schon erfolgreich sein muss.
Alles klar? Doch alle sechs bisher verpflichteten Verteidiger
schießen links, "das ist gerade im Überzahlspiel ein großer
Nachteil". Doch dem gebürtigen Tölzer scheint dieses Tüfteln Spaß zu
machen. Thema Tölz.
Fritzmeier betont gern, dass er außer der Heimatstadt nicht viel
gemeinsam mit Ex-Bundestrainer Hans Zach habe. Als Diplomtrainer
indes teilt er mit dem Kölner Coach die höchste Lizenz und hat damit
die formale Qualifikation als Bundestrainer. So ist es auch nicht
wirklich verwunderlich, dass er gern mit aufs Eis beim Training von
Mario Simioni gehen wird. "Ich bin halt ein Trainer." Was er unter
anderem als Coach der Mannheimer Jungadler unter Beweis stellte,
oder als "Macher" eines Jugendteams, das sich als European Pioneers
ein Jahr durch nordamerikanische Jugendcamps kämpfte.
Damals dabei: Dennis Seidenberg, der sich heute in Nordamerika
etabliert hat. Nachvollziehbar, dass er ein besonderes Auge auf den
Nachwuchs richtet. Von einer Fördergruppe, die bereits jetzt unter
Haralds Vasiljews im Sommertraining steht, bis zur Suche nach
Kooperationspartnern, bei denen die Jugendlichen den Sprung ins
Senioren-Eishockey wagen können. Ein Reizthema in Krefeld, über das
sich Berater Rüdiger Noack und Gesellschafter Hugo Hendricks
öffentlich in die Haare gerieten.
Worte wie "verscherbeln" des Nachwuchses an unterklassige Vereine,
die per bitterbösem Brief kursieren, zeugen von dem Zwist.
Fritzmeier sieht das Ganze pragmatisch. "In Mannheim waren wir am
erfolgreichsten, als die Jungadler in der Oberliga spielten. Dann
versuchte man den Sprung von der DNL, und jetzt sucht man wieder die
Kooperation mit einem unterklassigen Klub wie Heilbronn."
Aus der Jugend in die Erwachsenenwelt sei kein körperliches
"Wachstum" sondern "eines im Kopf". "Wenn eine Jugendmannschaft
verliert, arbeiten die Trainer den Lernaspekt heraus, in der Liga
ist man nach einem Fehler der Depp. Damit muss man umgehen lernen."
Folglich will er den ambitionierten KEV-Nachwuchs partiell mit der
DEL-Mannschaft trainieren lassen, ausreichend
"Platzierungsmöglichkeiten" bei Klubs schaffen, um den Lerneffekt im
Seniorenbereich im Wettkampf überprüfen zu können.
Donnerstag - 08.07.2004
Von Thomas Klein
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