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Pressemitteilungen
2005 |
Der Weg der kleinen Schritte - 4:2 gegen Grizzlys
Die Krefeld Pinguine schoben sich durch einen 4:2-Sieg gegen
Wolfsburg wieder auf Platz acht. Sie warteten vor 3864 Zuschauern
geduldig auf ihre Chance.
Krefeld. Durchatmen bei den Krefeld Pinguinen. Mit einem 4:2 (2:1,
0:0, 2:1)-Erfolg über die Grizzly Adams Wolfsburg beendete das Team
von Trainer Bob Leslie nicht nur die deprimierende
Niederlagen-Serie, sondern rückt durch die drei Punkte auf den
achten Tabellenplatz vor. Die Krefelder verdrängten damit wieder die
Augsburger Panther vom Play-Off-Platz. Mit einem weiteren Erfolg am
kommenden Freitag gegen die Hannover Scorpions könnte der KEV seine
Play-Off-Anwartschaft festigen.
3 864 Zuschauer sahen eine mäßige Partie mit einigen Lichtblicken,
aber auch viel Schatten. Höhepunkte aus Krefelder Sicht waren die
ersten zehn Minuten mit einer verdienten 2:0-Führung durch Tore von
Justin Kurtz (7.) und Paul Dyck (8.) sowie die Phase zwischen der
47. und 51. Minute. Da gelang es den zwischenzeitlich arg in
Bedrängnis geratenen Krefeldern durch zwei weitere Treffer von
Adrian Grygiel (48.) und Scott King (51.) den Sieg endgültig
sicherzustellen.
Schwamm über die restlichen Spielminuten, kann man nur sagen. Denn
es gibt für das Team und die sportliche Führung nach wie vor eine
Menge Arbeit, will man den mühsam zurück geholten Play-Off-Platz
auch behalten und das erste Klassenziel, die Endrunde, auch
erreichen. Es gab hüben wie drüben viel Stückwerk, und im
Spielniveau genügten weder die Krefelder noch die Gäste aus der
VW-Stadt soliden DEL-Ansprüchen. Was den Pinguinen erneut fehlte
waren Homogenität und druckvolle Angriffe. Ins Trudeln geriet der
KEV vor allem eingangs des letzten Spielabschnitts, als den
Wolfsburgern der 2:2-Ausgleich (42.) gelang und Müller in einigen
brenzligen Situationen retten musste. Allerdings muss man auch
hervorheben, dass der Wolfsburger Torhüter Marek Mastic auf dem
Posten war. An den beiden Treffern der Krefelder zum 3:2 und 4:2 war
er völlig machtlos, denn Grygiels Kurzschuss in den oberen Winkel
war unhaltbar und beim 4:2 durch King hatten Xavier und Delisle den
Schläger dazwischen und fälschten unhaltbar für ihren Keeper ab.
Pinguine-Trainer Bob Leslie war mit den drei Punkten zufrieden. "Es
war der erste Schritt in Richtung Play-Offs, und ich hoffe, dass wir
am Freitag gegen Hannover und am Sonntag in Iserlohn weitere
Schritte in diese Richtung machen können. So ist es geplant. Von der
Wolfsburger Gefährlichkeit und Cleverness war ich nicht überrascht,
aber wir haben Geduld gehabt."
Wolfsburgs Trainer Stefan Mikes meinte: "Heute hat die glücklichere
Mannschaft gewonnen. Wir hatten das Pech, dass wir mit zwei Akteuren
weniger antreten mussten und während des Spiels noch zwei weitere
durch Verletzungen verloren. Leider sind wir nicht in
Überzahl-Situationen gekommen, bei denen sich meine Mannschaft
bisher immer stark gezeigt hat. Insgesamt war es kein starkes Spiel,
aber es gab einige ordentliche Phasen im Laufe der Partie."
STATISTIK
Pinguine - Grizzly Adams Wolfsburg 4:2 (2:1, 0:0, 2:1)
Pinguine: Müller - Preissing/Kurtz, Kunce/Dück, Lehoux/Dyck,
Köttstorfer/Hyun; Selivanov/Herperger/Slivchenko, Brule/King/Guillet,
Jan/Ziesche/Schnitzer, Schröder/Gosdeck/Grygiel
Tore:
1:0 (6:44) Kurtz (Slivchenko/Herperger),
2:0 (7:33) Dyck (Guillet/King),
2:1 (14:18) Delisle,
2:2 (41:33) Ciernik,
3:2 (47:13) Grygiel (Jan),
4:2 (50:26) King
Zuschauer: 3 864
Schiedsrichter: Peter Chvatal (Waldkraiburg)
Strafminuten: Krefeld Pinguine 2, Wolfsburg 8
05.01.05
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2005 |
10 000 Euro für Flutopfer
Spendensammlung für die Flutopfer in Südostasien.
Krefeld. Die Fans der Krefeld Pinguine können 10 000 Euro für die
Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien zur Verfügung stellen. In
einer kurzfristig über die Internetseite www.kev.de organisierten
Spendensammlung zum Heimspiel der Pinguine gegen Frankfurt kam diese
stolze Summe zustande. Die Spenden wurden dem Medikamentenhilfswerk
action medeor (im Bündnis Aktion Deutschland Hilft) in Tönisvorst
zur Verfügung gestellt.
Mit der Spende der Krefelder und Frankfurter Fans kann mindestens
ein emergency-health-kit finanziert werden, mit dem rund 10 000
Menschen für drei Monate versorgt werden können. Die Mannschaft der
Pinguine steuerte 500 Euro bei.
04.01.05
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2005 |
Wendepunkt oder rasante Talfahrt?
Nach fünf Niederlagen in Folge stehen für die Krefeld Pinguine die
Spiele der Wahrheit an. Heute kommt der kecke Aufsteiger Wolfsburg
in den KönigPalast.
Krefeld. "Zum Siegen verdammt." Das ist auf einen kurzen Nenner
gebracht die Situation bei den Krefeld Pinguine. Wie geht die Story
weiter? Nach dem heutigen Spiel gegen Wolfsburg (19.30 Uhr) und der
Begegnung am Freitag gegen die Hannover Scorpions sind alle ein
bisschen schlauer. Eines steht fest: Wenn der KEV die beiden Spiele
nicht gewinnen sollte, dann kann das Krefelder Eishockey die
Play-off-Hoffnung für diese Saison schon fast begraben. Das Drehbuch
mag geschrieben sein, ob der Regisseur (Trainer Bob Leslie) seine (Schau)Spieler
auch zu Höchstleistungen im KönigPalast bringen wird, müssen die
nächsten 120 Spielminuten zeigen.
Dass sich die Akteure auf dem Eis der Unterstützung von den Rängen
sicher sein können, hängt davon ab, ob der Funke schnell überspringt
und das Team von Bob Leslie Begeisterung und Leidenschaft an den Tag
legt. Sollten sie allerdings den letzten Biss vermissen und
möglicherweise verlieren, dann dürfte auch die sportliche Führung,
und hier vor allem Trainer Bob Leslie, unruhigen Zeiten entgegen
sehen. Der Druck wächst.
Als die Pinguine zur Eröffnung des König Palastes die Berliner
Eisbären mit 2:1 besiegt hatten, war im Kampf um die Play-off-Plätze
lediglich Augsburg ein Rivale für den damaligen Tabellensiebten
Krefeld im Kampf um die Play-off-Plätze. Jetzt ist die Zahl der
direkten Konkurrenten auf drei (Augsburg, Wolfsburg, Düsseldorf)
angewachsen. Daher sind solche Vergleiche wie heute gegen Wolfsburg
allesamt sechs-Punkte-Spiele. Und da jetzt nicht nur das Wohl und
Wehe der Pinguine, sondern auch das des KönigPalastes mit auf dem
Spiel steht, sollte für das große Ziel auch der "letzte
Blutstropfen" abgezapft werden.
Ex-Kapitän Steffen Ziesche meinte gestern: "Die nächsten beiden
Heimspiele müssen nicht schön sein, sondern erfolgreich." Damit
fordert auch er mehr Engagement und Biss, was einigen Akteuren in
den letzten Spielen gefehlt hat. Ziesche ist sich mit Trainer Leslie
allerdings auch einig und sicher, dass die Mannschaft begriffen hat,
worum es jetzt geht, und entsprechend ranklotzen will.
Die Fans, die sich bei den ersten drei Spielen neugierig zeigten und
für einen Zuschauerzahl von 6500 im Schnitt sorgten, waren zumindest
im Vorverkauf zurückhaltend. Nur 2139 Karten sind bisher abgesetzt.
Abwehrspieler Shayne Wright, der sich in Augsburg nach einer
Rangelei mit Rob Busch er hatte mit dem Helm auf diesen
eingedroschen eine Matchstrafe abholte, wird weiter fehlen. Wright
erhielt eine Sperre von fünf Spielen plus 1500 Euro Geldstrafe.
Ansonsten hat Leslie alle an Bord. Ivo Jan wird wieder aufrücken und
mit Ziesche und Schnitzer den dritten Sturm bilden.
04.01.05
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2005 |
Leslie frustriert, Fritzmeier flüchtet
Pinguine-Trainer: Offensiv einfach zu wenig.
Köln. Der Frust war KEV Trainer Bob Leslie ins Gesicht geschrieben,
Sportleiter Franz Fritzmeier flüchtete gar. Zu tief saß der Stachel.
"Man kann solche Spiele verlieren, aber unser Hauptproblem liegt
darin, dass wir zu wenig Tore schießen. Es war eine typische Partie
gegen Köln. Wenn man eine Chance bekommt, dann muss man sie auch
unbedingt nutzten", meinte Leslie. Erst im zweiten Anlauf mochte
Leslie die "Maske der Professionalität" etwas fallen lassen. "Ein
bis zwei Tore sind einfach zu wenig, das müssen wir unbedingt
ändern, wir müssen einen Weg aus dem Tal finden und brauchen nun
morgen gegen Wolfsburg unbedingt einen Sieg." Wobei er nur mühselig
das Mäntelchen über die erschreckend schwache Leistung seiner
Mannschaft decken konnte.
"Offensiv einfach zu wenig", sagte Leslie, musste jedoch im gleichen
Atemzug einräumen, dass es vor allen Dingen die individuellen Fehler
in der Abwehr waren, die die Kölner Gegentore zur Folge hatten. Mit
der Erklärung, dass die Partie zu diesem Zeitpunkt schon gelaufen
gewesen sein, begründete Leslie seine Entscheidung, in den letzten
Minuten bei eigener Überzahl nicht Torhüter Müller für einen
sechsten Feldspieler aus dem Kasten zu nehmen. Was allerdings auch
auf eine deutliche Resignation im gesamten Team schließen lässt.
03.01.05
Krefeld Pinguine
1:3 bei den Haien: Kein Biss, kein Aufbäumen
1:3-Niederlage in der Kölner Arena: Nach der fünften Pleite in Folge
herrscht ziemliche Ratlosigkeit und Resignation bei den Pinguinen.
Köln. Jetzt wird es eng. Nach der fünften Niederlage in Folge mit
1:3 (0:1, 1:0, 0:2) gestern Abend bei den Kölner Haien, stehen die
Krefeld Pinguine mächtig unter Druck. Soll die Play off-Teilnahme
weiterhin das Ziel für die Krefelder bleiben, dann muss das Team von
Trainer Bob Leslie in den nächsten drei Spielen mächtig punkten und
Gas geben. Nur wie? Gestern war in der Köln Arena von einem
Aufbäumen wenig zu spüren: Die Pinguine spielten viel zu verhalten
und überließen den Kölner weitgehend die Initiative.
Die kamen dann auch folgerichtig zu einem leicht herausgespielten
Sieg, weil Krefeld in keiner Phase zu erkennen gab, dass man wieder
nach oben rücken will. Vor 13290 Zuschauern, darunter rund 1500
Krefeldern, gab es ein rheinisches Duell, dem diesmal die gesunde
Härte, der verbissene Kampf und das Niveau fehlte.
Selbst in der Schlussphase, als Köln bereits mit 3:1 führte, hatte
man weder vom Geschehen auf dem Eis noch bei den Reaktionen von der
Bank aus den Eindruck, dass man das Blatt noch einmal wenden wollte.
Vielleicht war es auch die pure Resignation der Krefelder, die von
Schiedsrichter Roland Aumüller aus Ottobrunn freilich teilweise
haarsträubende Zeitstrafen kassieren mussten. Diese riefen selbst
bei den Kölnern Kopfschütten hervor.
Aber es wäre selbst bei den zwei Überzahltoren der Kölner (hier
brummte jeweils ein Krefelder auf der Strafbank) nicht richtig,
würde man die Schuld dem Schiedsrichter zuschieben, der allerdings
aus seiner Sympathie für die Haie keinen Hehl machte und insgesamt
sechsmal einen Krefelder wegen hohen Stocks auf die Strafbank
schickte.
Das Spiel und damit auch das neue Eishockeyjahr fing schon mit einer
mittlerweile typischen Krefelder Nachlässigkeit an. Es waren gerade
einmal 102 Sekunden gespielt, da konnte Jean-Yves Roy auf Vorlage
von Dave McLlwain ungehindert zum 1:0 einschießen, weil Tom
Preissing hinter dem Tor schlampig gearbeitet hatte und Justin kurz
zu allem Unglück auch noch Torhüter Robert Müller die Sicht
versperrte.
Danach hatten die Krefelder ihre besten Szenen, weil sie zweimal
eine 3:5-Unterzahl auf dem Eis gut und geschickt überstanden. Im
Mittelabschnitt fiel der überraschende 1:1 Ausgleich, als Rob
Guillet eine Vorlage einschieben konnte, nachdem Kölns Torhüter
Chris Roggles zu kurz abgewehrt hatte. In der Folge plätscherte die
Partie über weite Strecken und ohne Höhepunkte dahin, ehe die Kölner
im letzten Abschnitt noch einmal Gas gaben und sich über zwei
Überzahltore von Stephane Julien und Mirko Lüdemann freuen durften.
STATISTIK
Kölner Haie - Krefeld Pinguine 3:1 (1:0, 0:1, 2:0)
Krefeld Pinguine: Müller - Preissing/Kurtz, Kunce/Dück, Lehoux/Dyck,
Köttstorfer, Guillet/King/Brule, Slivchenko/Herperger/Selivanov,
Grygiel/Ziesche/Jan; Schröder/Gosdeck/Schnitzer, Jan/Hyun
Tore:
1:0 (00:42) Roy,
1:1 (22:24) Guillet (Preissing/King),
2:1 (44:37) Julien,
3:1 (49:18) Lüdemann
Zuschauer: 13 290
Schiedsrichter: Roland Aumüller (Ottobrunn)
Strafzeiten: Kölner Haie 12, Pinguine 18 + 10 Disziplinarstrafe für
Ziesche
03.01.05
Von Walther Lenders
Krefeld Pinguine
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2005 |