Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt
2003/2004


Guillet sorgte für Klarheit
Krefeld, 28. Februar

Krefeld Pinguine - Kassel Huskies 5:2 (1:1, 1:1. 3:0) Wohl dem, der einen Robert Guillet in seinen Reihen hat! Genau fünf Tage nach seinem 32. Geburtstag sorgte der Franko-Kanadier im Schlussabschnitt mit einem lupenreinen Hattrick für klare Verhältnissen, denn nach 40 mehr oder weniger ausgeglichenen Spielminuten übernahmen die Gastgeber endlich das Kommando und hatten auch noch das Glück, dass Robert Guillets zwar strammer, aber trotzdem haltbarer Schlagschuss den schwachen Gästekeeper Joaquin Gage überwand. 131 Sekunden später gelang dem Rechtsaußen der durch den Ausfall von Eric Bertrand gesprengten French-Connection eine wunderschöne Szene, in der er Nationalverteidiger Stefan Retzer wie einen Anfänger düpierte und dann auch noch für den vierten Treffer sorgte. Ein Schuss in den leeren Kasten sorgte für das Endergebnis. Zuvor konnte die erneut dünne Kulisse nur staunen, wie es um die Moral einer Truppe bestellt ist, die den Ausfall von fünf Cracks verkraften muss, in der Tabelle jenseits von Gut und Böse ist und dann auch noch stundenlang im Stau steckt, so dass das Spiel erst um 21.10 Uhr begann. Wie auch schon drei Tage zuvor in Köln, hängten sich die Kassel Huskies auch in der Rheinlandhalle mächtig in das Geschehen und mussten erst im Schlussabschnitt des munteren Spielchens den Anstrengungen der vorangegangenen fünf Drittel Tribut zollen. Von vornherein mussten die Schützlinge von Mike McParland auf Mikael Wahlberg, Josh deWolf und Gert Acker verzichten, während Mannschaftskapitän Tobias Abstreiter vor Antritt der Fahrt ab deb Niederrhein passen musste und Alexander Serikow nach der Aufwärmphase das Handtuch warf. Krefeld freute sich zunächst lediglich auf die Nachricht aus Hannover. Nach der 2:3-Heimniederlage der Niedersachsen war es amtlich, dass wenigstens die Play-downs vermieden wurden und die Mannschaft rechtzeitig den Urlaub antreten darf, unabhängig davon, ob er verdient oder unverdient sei. Was sich Roger Nordström, der sich in diesen Tagen in der Seidenstadt aufhält, angesichts der Leistung seiner ehemaligen Mannschaftskameraden wohl gedacht haben mag? Wir fragten ihn lieber nicht, denn der Schwede galt von jeher als höflicher Mensch. Er hätte bestimmt bei seiner Antwort lügen müssen, und das wollten wir ihm ersparen.
Tore:
1:0 (8;19) Seliwanow (Kurtz),
1:1 (18;55) Loth (Robitaille, Crowley),
2:1 (23;06) Kunce (Yake, Herperger),
2:2 (33;33) Peterson (Brousseau, Loth),
3:2 (44;24) Guillet (Wright, Beaucage),
4:2 (46;35) Guillet,
5:2 (59;38) Guillet.
Zuschauer: 2.280.
Schiedsrichter: Dahle (Berlin) . - Strafminuten: Krefeld 18, Kassel 14.

 

Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt
2003/2004


Glück, Unvermögen und Robert Müller - 3:2 Sieg bei Stewarts Debüt
Krefeld, 25. Januar

Krefeld Pinguine - Nürnberg Ice Tigers 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)

Fast gespenstisch hatte das für die Krefelder so ungemein wichtige Match begonnen. Stadionsprecher Rolf Frangen ahnte das Unheil und ratterte so schnell wie möglich die Namen der Gastgeber vor der schweigenden Kulisse herunter. Nur bei den Namen von Alexander Seliwanow und vor allen Dingen Robert Müller machte er nach den Vornamen die bekannte Kunstpause. Wie mag es dem neuen Chefcoach Bill Stewart ob dieser Geisteratmosphäre zu Mute gewesen sein? Und nach einem guten Start und dem daraus resultierenden 1:0 schien auch wieder der alte Schlendrian ins Spiel der Gastgeber eingekehrt zu sein. Anstelle Krefelder Ruhe kam Unkonzentriertheit und Hektik angesichts Nürnberger Überlegenheit auf. Ganze fünf Sekunden saß Terry Yake auf der Strafbank, da schlug Guy Lehoux mit einem mächtigen Schlagschuss zu. Die Fans befürchteten Schlimmeres, zumal Nürnberg mächtig Oberwasser bekam und Robert Müller gegen Ende der ersten 20 Minuten gegen die gefährlichen Steve Larouche und Marian Cisar rettete. Zwar wurde im Mittelabschnitt das Tempo ein wenig zurück gefahren, doch nach wie vor hatten die Franken die größeren Spielanteile. Dass sich beim Solo Pascal Appels (“Ich habe endlich wieder getroffen!”) der lange Marek Posmyk wie ein Anfänger bewegte, gab dem Match die Wende. Krefeld führte erneut und überwand mit Glück, Unvermögen der Gäste und vor allen Dingen Robert Müller jede auch noch so brenzlige Situation. Als Pinguin-Verteidiger Shayne Wright die Scheibe mit letzter Kraft im Angriffsdrittel hielt und zum völlig freistehenden Marc Beaucage passte, war die Entscheidung gefallen. Der Anschlusstreffer fiel zu spät, um die überglücklichen Krefelder noch ins Penaltyschießen zu zwingen. Noch ein Wort zum Unparteiischen: Der Mann aus der Schweiz pfiff so gut wie alles richtig, und als seine Linienrichter übersahen, dass in der hektischen Schlussminute die Krefelder einen Mann zuviel auf dem Eis hatten, griff der Profi erneut ein und sprach folgerichtig eine Strafe gegen die Schwarz-Gelben aus. Reiber verlor nie seine Linie, was sich durchaus positiv auf den Spielverlauf auswirkte. Die Spieler wussten schnell, mit wem sie es zu tun hatten.

Tore:
1:0 (4;58) Bertrand (Rodman),
1:1 (11;23) Lehoux (Stastny, Julien),
2:1 (33;05) Appel,
3:1 (54;23) Beaucage (Wright),
3:2 (59;36) Dahl . -
Zuschauer: 2.501
Strafminuten: Krefeld 12, Nürnberg 4
Schiedsrichter: Reiber (Schweiz)

 

Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt
2003/2004


Panther schlagen Prügel-Pinguine
Augsburg, 10. Januar

Nach den eher unbefriedigenden Ergebnissen in den letzten Partien stand für die Augsburger Panther einiges auf dem Spiel. Eigentlich sollten die Pinguine aus Krefeld ein dankbarer Gegner zur Stärkung des angeschlagenen Selbstbewusstseins sein, denn die Liste der Ausfälle bei den Gästen ist beträchtlich lang. Aus der personellen Not heraus hatte man zuletzt noch den Verteidiger Michail Koshevnikov, vor zwei Jahren in der Regionalliga für den AEV tätig, sowie Angreifer George Zajankala verpflichtet, der seit fast einem Jahr ohne Vertrag war. Trotzdem standen nur 15 Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen. Doch es wurde ein hartes Stück Arbeit. Bei den Panthern fehlten weiterhin die Defender Shawn Anderson und Eric Dandenault. Von der ersten Minute an ließen die Gastgeber keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie diesmal als Sieger vom Eis gehen wollten. Entsprechend war ein gewohnt starker Robert Müller im Krefelder Kasten unter Dauerbeschuss, allerdings konnten die Augsburger selbst aus vier Minuten Überzahl kein Kapital schlagen. Allerdings erlebten die Zuschauer ein Spiel auf ein Tor, denn den Pinguinen war im ersten Drittel eigentlich kaum eine nennenswerte Torchance vergönnt. Eigentlich hätten die Hausherren längst deutlich führen müssen, doch so gelang ihnen wenigstens noch das 1:0 durch Bob Wren. Eine Co-Produktion der in Augsburg noch bestens bekannten Marc Beaucage und Rob Guillet sorgte allerdings umgehend für den zweifelsohne schmeichelhaften Ausgleich. Unmittelbar nach Wiederanpfiff dann ein Schock für Augsburg: Nach einem Stockschlag von Beaucage verließ Spielmacher Bob Wren sofort verletzt das Eis, der Krefelder Angreifer folgte mit einer Spieldauerstrafe. Doch diese Überzahl, selbst als man zwei Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis war, konnten die Panther nicht zu einem Treffer nutzen. Im nächsten Powerplay nahm also Kapitän Duanne Moeser die Sache selbst in die Hand und fälschte die Scheibe nach einem Schuss von Marc Savard unhaltbar für Müller ab. Anscheinend hatten es die Gäste an diesem Abend darauf abgesehen, die Augsburger zu dezimieren, denn kurz vor der zweiten Pause fällte Rob Guillet per Stockschlag Rick Girard, doch trotz dessen Verletzung kam er mit zwei Minuten Strafe davon. Die richtige Antwort ließ diesmal nicht lange auf sich warten, denn Xavier Delisle erhöhte auf 3:1. Während Wren im Schlussabschnitt mit einer Prellung am Arm wieder spielen konnte, trug Girard eine schwere Blessur davon. Eine Fingerkuppe wurde teilweise abgetrennt und möglicherweise ist die Saison für den Panther-Stürmer beendet. Langsam kam jetzt auch die Augsburger Torfabrik auf Touren und erstmalig trug sich Verteidiger-Neuzugang Savard in die Torschützenliste ein. Etwas mehr als zehn Minuten vor Schluss war die Partie damit entschieden, die über weite Strecken unter der unfairen Spielweise der Krefelder litt, die eines amtierenden Meisters kaum würdig war. Fast wäre der junge Koshevnikov ebenfalls zu seinem ersten Treffer gekommen, doch wegen Torraumabseits wurde dieser nicht anerkannt. Die Panther taten nur noch das Nötigste und sicherten sich die wichtigen drei Punkte im Kampf um die Playoffs. Einiges Unverständnis riefen nach der Begegnung die Äußerungen von Krefelds Trainer Haralds Vasiljevs hervor. Nachdem er sich über die seiner Ansicht nah unkorrekten Entscheidungen des Schiedsrichter beschwert hatte, meinte er: „Über solche Verletzungen braucht man nicht weinen, das ist einfach Eishockey. Wir haben derzeit viel mehr verletzte Spieler.“ Sein Gegenüber Benoit Laporte ließ sich auf keine Diskussionen ein: „Ich hoffe nur, dass die Schiedsrichter weiterhin daran denken, dass die Saison noch nicht für alle Teams gelaufen ist.“

Tore: (1:1 / 2:0 / 1:0)
1:0 (17:30) Wren ( Carter )
1:1 (18:38) Guillet ( Beaucage ; Wright )
2:1 (28:40) Moeser ( Savard ; Girard ) 5:4
3:1 (39:19) Delisle ( Kofler ; Rau )
4:1 (46.20) Savard ( Beardsmore ; Barta )

Zuschauer: 4516
Strafzeiten: Augsburger Panther 12 ; Krefeld Pinguine 25 + 10 Herperger + Spieldauer Beaucage
Schiedsrichter: Christian Oswald
 

Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt
2003/2004

 
Gorings letzter Auftritt in der Rheinlandhalle?

Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt 2:4 (1:1,1:2,0:1) Es gehört schon fast zur Tradition in der Rheinlandhalle, dass der Gast die erste dicke Torchance verzeichnet, weil zumindest ein Crack der Startaufstellung mit den Gedanken noch nicht bei der Sache ist. Diesmal war es Paul Dyck, der ausgerechnet dem Ex-Pinguin Günter Oswald die Führung ermöglichte. Doch der stets zu einem Spaß aufgelegte gebürtige Niederbayer schaffte es nicht, Torwart Robert Müller auszuzocken. So musste sich Oswald “noch” bis zur 14. Minute gedulden, bis es ihm tatsächlich gelang, seinen ehemaligen Mannschaftskameraden zu düpieren. Krefelds Spiel war in den ersten 40 Minuten viel zu emotionslos angelegt, so dass es letztendlich kein Wunder war, dass die Oberbayern mit 3:1 in Front gingen und erst gegen Ende des Mittelabschnitts den Anschlusstreffer kassieren mussten. Rolf van Hauten, langjähriger DEG-Manager, der in dieser Saison sein Glück beim SC Riessersee versuchte, bemängelte schon in der ersten Drittelpause: “Die Krefelder haben keinen einzigen Verteidiger, der mal das Feld von hinten aufrollt.” Erst in den letzten 20 Minuten, als Pinguin-Cheftrainer Butch Goring auf drei Reihen umstellte, wollten die Gastgeber endlich Wiedergutmachung betreiben. Vor allen Dingen Alexander Selivanov kämpfte vorbildlich und riss seine Mitspieler immer wieder mit. Doch den Rheinländern klebte vor der neuen Minuskulisse das Schusspech an den Schlägern und jeder noch so gut gemeinte Angriff blieb irgendwo vor dem Tor oder im Fanghandschuh Jimmy Waites hängen. Das bittere Fazit aus Sicht der Seidenstädter: Zehn Punkte beträgt nunmehr die Differenz zu einem Play-off-Platz. So ist es kein Wunder, dass die Spatzen bereits von den Dächern pfeifen, dass dies Butch Gorings letzter Auftritt in der Rheinlandhalle war. Die sportlichen Tage des Meistertrainers dürften wohl gezählt sein. Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Schulz kommt am Montag von einer Geschäftsreise zurück, und dann werden wohl Nägel mit Köpfen gemacht. Tore: 0:1 (13;42) Oswald (Sutton), 1:1 (18;18) Kurtz (Seliwanow, Herperger), 1:2 (21;03) Mann (Tallaire), 1:3 (31;11) Goodall, 2:3 (38;17) Seliwanow (Ustorf), 2:4 (59;51) Oswald (Mondt). - Zuschauer: 2,302. - Strafminuten: Krefeld 8, Ingolstadt 12. - Schiedsrichter: Awizus (Berlin).


 

Kassel Huskies -  Krefeld Pinguine
2003/2004


Kassel Huskies - Krefeld  3:1

Zwei clever geführte Drittel reichten den Kassel Huskies in der Partie gegen die Krefeld Pinguine zum verdienten Gewinn der drei für die Kasseler ungeheuer wichtigen Punkte. 3.629 Zuschauer mussten in der fairen Begegnung mitansehen, wie die konzentriert und clever agierenden Huskies die zuvor gestartete Erfolgsserie der Seidenstädter zu nichte machten. Die letzten beiden Partien sollten trotz der unglücklichen Niederlage der Huskies im Hessenderby dem Team Auftrieb gegeben haben, um gegen die aufstrebenden Pinguine zu bestehen. Kassels Trainer Kammerer änderte dennoch seine Formationen: Jones rückte wieder in die Verteidigung, Valenti dafür zurück in den Sturm neben Drury und Brousseau, Peterson führte die vierte Reihe, die ersten beiden Sturmreihen griffen in den ursprünglichen Aufstellungen an und Daffner musste auf die Bank. Und diese Varianten machten sich bemerkbar, insbesondere für Valenti, der zum auffälligsten Akteur des ersten Drittels avancierte. Bereits nach 9 Sekunden prüfte er Krefelds Nationalkeeper Müller und in der 4. Minute musste Müller gleich zwei Mal gegen Valenti retten. Die folgende Möglichkeit hatte dann Trattnig, der schön freigespielt, an Müller scheiterte (5.). Krefelds erste zwingende Chance ließ Ex-Husky Appel im Duell mit Kassels Torsteher Gage ungenutzt (6.) und im direkten Gegenzug führte ein Konter der Huskies zum 0:1 durch eine sehenswerte Leistung von Valenti, seinem erstem Saisontor (7.): Drury passte dem Torschützen die Scheibe in den Lauf, der setzte sich gegen zwei Pinguine durch und umspielte zusätzlich noch Torwart Müller. Und die Führung der Kasseler war nach den zuvor genannten Großchancen hochverdient, auch, weil die Gastgeber lediglich im Powerplay Druck ausübten, die dadurch entstandenen Gelegenheiten Gage aber nicht vor allzu große Probleme stellten und vor allem, weil die Huskies engagiert, mit dem nötigen Biss agierten. An die Angriffsleistung aus den ersten Spielminuten konnten die Nordhessen im zweiten Drittel nicht anknüpfen, da sie sich überwiegend auf die Defensivarbeit konzentrierten, ohne mit gefährlichen Kontern aufwarten zu können. Doch auch die Krefelder entfachten keinen Sturmlauf, auch wenn sie sich in diesem Abschnitt einen optischen Vorteil erspielten. Lediglich Guillet (23./30.) und Selivanov (28./29.) verbuchten gute Chancen, von denen allerdings die zweite durch Selivanov, der sich im Zweikampf durchsetzte und Gage mit einem Flachschuss überwand, dann auch zum 1:1 Ausgleich führte. Im letzten Drittel knüpften die Huskies dann wieder an die Leistung der ersten zwanzig Minuten und die der letzten Abschnitte in den beiden vorangegangenen Spielen an. Zwar musste Gage bei einem Konter der Pinguine gegen Ustorf parieren (46.), aber schon kurze Zeit später erzielte Serikow aus der Drehung heraus das 1:2 für die Kasseler (47.). Von diesem Treffer angetrieben, stürmte Busch in der 50. Minute nach einem Schnitzer in der gegnerischen Abwehr allein auf Müller zu, der jedoch der Sieger blieb. Doch schon die folgende Chance durch Peterson, der den ersten Versuch per Bauerntrick noch nicht erfolgreich abschließen konnte, aber im Nachsetzen einschob, landete zum 1:3 im Kasten der Krefelder und bedeutete die Entscheidung. Pech sogar, dass Valenti in Überzahl nur die Latte traf (57.). Am Endstand änderte auch die Herausnahme von Müller (58:56) sowie eine Auszeit durch Pinguin-Trainer Mason nichts (59:02), obwohl zu diesem Zeitpunkt Kassels Trattnig noch eine Strafe erhielt und die Hausherren dadurch mit zwei Mann mehr auf dem Eis standen.

 

Kölner Haie -  Krefeld Pinguine
2003/2004


Mit einem 5:3 in Köln auf Platz 9

Die Krefeld Pinguine entschieden die Neuauflage des Vorjahres-Finals mit 5:3 (1:1/2:12:1) für sich und machten damit in der Tabelle zwei Plätze gut. Stefan Ustorf gab als Neuzugang der Pinguine sein Debüt im schwarz-gelben Trikot und verbuchte seinen ersten Scorerpunkt. Vor 15.286 Zuschauern in der Kölnarena erzielten die Krefeld Pinguine den ersten Treffer der Partie. Die French-Connection hatte wieder zugeschlagen. Marc Beaucage trug sich als Torschütze ein (6.), Eric Bertrand und Rob Guillet waren die Vorlagengeber. Ein Powerplay nutzten die Kölner gastgeber allerdings in der 16. Minute zum 1:1-Ausgleich durch Hospelt.

VIm zweiten Durchgang legten die Pinguine aber vor. In der 30. Minute markierte ebenfalls im Powerplay Chris Herperger das 2:1 nach Zuspielen von Justin Kurtz und Alexander Selivanov. Gut drei Minuten später dann das 3:1 der Schwarz-Gelben. Chris Kelleher brachte die Scheibe nach Vorlage von Alexander Selivanov und Chris Kelleher im Kölner Netz unter. Mit dem 2:3 (36.) durch Alex Hicks sorgten die Kölner Haie für den zweiten Pausenstand. Im letzten Drittel machten die Krefeld Pinguine dann aber alles klar. Der nach seiner Blinddarmoperation wieder ins Team gerückte Pascal Appel erhöhte in der 46. Minute auf 4:2 für die Krefelder, Terry Yake und Chris Kellher gaben die Vorlagen. Entschieden war das Spiel dann, als Chris Herperger 50 Sekunden vor Ende der Partie das 5:2 markierte. McIlwain betrieb mit dem 3:5 sechs Sekunden vor Schluß zwar noch Ergebniskorrektur, doch der verdiente Sieg ging an die Krefeld Pinguine. Ein Wermutstropfen war das Ausscheiden von Marc Beaucage, der eine Bänderdehnung im Knie erlitt. Ein Einsatz von ihm im Heimspiel am Sonntag gegen die Kassel Huskies ist noch fraglich.

 

 Krefeld Pinguine- Augsburger Phanther
2003/2004


Der Meister ist wieder da
 
Krefeld Pinguine - Augsburger Panther 4:3 n. P. (2:1, 0:2, 1:0, 1:0) Nach vier Siegen in Reihenfolge scheint die Durststrecke für die Pinguine wohl vorbei zu sein. Zwar fehlen angesichts der Siege der direkten Konkurrenten Düsseldorf und Mannheim sogar sieben Punkte zu einem der heißbegehrten Play-off-Plätze, doch ist der Aufwärtstrend des deutschen Meisters unverkennbar. Neuzugang Alexander Seliwanow feierte ein glänzendes Heimdebüt. Der 32-jährige Moskowiter ackerte wie ein Wilder, gefiel vor allen Dingen durch Zweikampfstärke und kämpfte auch unermüdlich als Forechecker. Selbstverständlich ist noch nicht alles Gold, was glänzt, aber die Art und Weise, wie die Punkte gewonnen wurden, sollte Trainer, Mannschaft und Fans optimistisch in die Zukunft blicken lassen. Augsburgs Manager Charly Fliegauf, selbst zwei Jahre im schwarz-gelben Jersey, haderte indes mit der Punktausbeute. “Ich wäre gern mit einem Dreier nach Hause gefahren, denn besonders im zweiten Drittel gefiel mir mein Team sehr, sehr gut.” In der Tat erspielten sich die Mannen um den exzellenten Center Bob Wren Chance auf Chance, die der wieder souveräne Robert Müller reihenweise zunichte machte. Noch einmal kam das Remis aus Krefelder Sicht in Gefahr, als in der 52. Minute nacheinander Eric Dandenault nach feiner Vorarbeit von Shawn Anderson und Xavier Delisle am Nationalkeeper scheiterten. Gut bei Krefeld neben Seliwanow und Robert Müller vor allen Dingen der aggressive Adrian Grygiel, während beim Gast Bob Wren und Shawn Anderson die Besten waren.

Tore: 1:0 (2;41) Herperger (Bertrand, Yake),
1:1 (8;19) Lukes (Anderson, Arendt),
2:1 (15;05) Grygiel (Ziesche, Dyck),
2:2 (22;30) Wren (Moeser, Barta),
2:3 (38;24) Delisle (Fortier, Beardsmore),
3:3 (50;45) Guillet (Herperger, Seliwanow),
4:3 (60;00) Guillet (Penalty).
Zuschauer: 3.287.
Strafminuten: Krefeld 6, Augsburg 6.
Schiedsrichter: Deubert (Bad Kissingen).
 

Eisbären Berlin - Krefeld Pinguine
2003/2004


Eisbären Berlin - Krefeld Pinguine 1:2

Die zweite Heimniederlage der laufenden Saison musste Tabellenführer Eisbären Berlin gegen die Krefeld Pinguine hinnehmen. Am 21. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga misslang den Hauptstädtern die Revanche für das Playoff-Aus des Vorjahres. Terry Yake und Alex Barta sorgten schon im ersten Drittel für die beiden einzigen Treffer der Partie.
Im Penaltyschießen trafen gleich vier Krefelder, während Walker und Corriveau scheiterten.

Eisbären Berlin - Krefeld Pinguine 1 - 2 (1:1 0:0 0:0) n.P.

Tore:

1:0 Barta 12:00 (Keller)
1:1 Yake 14:05 (Dück)
1:2 Beaucage (Penalty)

Schiedsrichter: Willi Schimm
Strafminuten: Berlin 4 min. - Krefeld 6 min.
Zuschauer: 4695 (ausverkauft)
 

 Iserlohn - Krefeld Pinguine
2003/2004


Iserlohn - Krefeld 0:2


Vor der Minuskulisse von nur 1696 Zuschauern verloren die Iserlohn Roosters am Dienstagabend gegen die Krefeld Pinguine mit 0:2. In der äusserst schwachen Partie reichten den Pinguinen zwei Überzahlsituationen, um das Spiel zu entscheiden. Die Powerplaytreffer von Beaucage (8.) und Guillet (15.) brachten das sehr verunsicherte Team der Sauerländer schon im ersten Drittel auf die Verliererstraße. Das Bemühen war zwar über sechzig Minuten bei den Roosters zu erkennen, aber zu zerfahren und kopflos agierte das völlig verunsicherte Mason-Team. Der amtierende deutsche Meister Krefeld zeigte im Gegensatz zu den Roosters lediglich das gefälligere Aufbauspiel. Viel zu selten münzten die Seidenstädter ihre technischen Möglichkeiten in gelungene Spielzüge um. Iserlohn gelang selbst in Überzahl wenig. Ein leichtes Aufbäumen der Roosters und der Versuch das von Robert Müller sicher gehütete Krefelder Tor unter "Beschuss" zu nehmen verpuffte schon nach den ersten Minuten im letzten Drittel. Ansonsten boten die Sauerländer eine ganz schwache Vorstellung. Der KEV tat über weite Strecken des Spiels auch nur das nötigste und fuhr damit gegen einen leichten Gegner drei wichtige Zähler ein.

Das eigentlich als besonders treu geltende Iserlohner Publikum quittierte die unterirdische Leistung der Roosters mit Pfiffen und Schmährufen. Den Unmut zog sich dabei besonders Stürmer Matt Henderson zu. Er reagierte mit einer abfälligen Geste und brachte das Publikum damit ganz besonders auf. Krefelds Trainer Butch Goring sprach nach dem Match von einem guten Spiel. Sein Team habe sich das Glück, welches zu Beginn der Saison gefehlt habe, zurück erkämpft. Iserlohns Coach Doug Mason blieb der Pressekonferenz unentschuldigt fern. Dafür gab Sportkoordinator Karsten Mende ein kurzes Statement ab. Er hoffe, dass am Sonntag gegen Berlin die angeschlagenen Black und Adams, sowie Neuzugang Melanson einsatzbereit sind. Die Leistung seines Teams bezeichnete er als katastrophal.

Tore:
0:1 (7:44) Beaucage (Luongo, Kelleher) 5-4
0:2 (14:29) Guillet (Yake) 5-3

Schiedsrichter: Axel Sander
Strafminuten: Iserlohn Roosters 12 - Krefeld Pinguine 14
Zuschauer: 1696
 

 Krefeld Pinguine - Freiburge
2003/2004


Krefeld - Freiburg 5:3

Die Krefeld Pinguine scheinen diese Saison doch noch wach zu werden. Gegen das Schlusslicht Freiburg gewannen die Krefelder Pinguine durch einen hart umkämpften Sieg mit 5:3. Das Streckenweise sehr harte und emotionsgeladene Spiel auf beiden Seiten war nur schwer von dem Schiedsrichtergespann unter Kontrolle zu halten. Krefeld ging im ersten Drittel mit einer soverainen 3:0 Führung an den Start. Die Krefelder bauten Ihren  Vorsprung nochmals aus auf 4:0 Durch Unachtsamkeiten im 2 Drittel gewannen die Freiburger an Selbstvertrauen und kamen auf 4:1 heran. Den Freiburgern gelang es jedoch in dem Drittel noch mal den Abstand zu verkürzen auf 4:2. Im Schlussdrittel musste das Schiedsrichtergespann doch mehrmals eingreifen, sonst wäre die eine oder andere Situation ausgeartet. Krefeld setzte aber noch einen oben drauf  5:2 und die Freiburger verkürzten nochmals 3 Minuten vor Schluss auf 5:3 Endstand. Durch diesen Sieg springt Krefeld in der Tabelle vom vorletzten auf den 11 Platz mit 3 Punkten Vorsprung auf die Verfolger.

1:0 (3;34)  Grygiel (Lanier, Dyck)
2:0 (13;31) Beaucage (Herperger, Yake)
3:0 (14;25) Herperger (Guillet)
4:0 (22;46) Bertrand (Wright)
4:1 (31;32) Boon (Mares, Bousquet)
4:2 (36;31) Stas (Mares, Spylo)
5:2 (41;09) Herperger (Wright, Yake)
5:3 (58;37) Zelenka (Faith)

Zuschauer: 2.868
Strafminuten: Krefeld 14 -Freiburg 26 + 10 Bousquet
Schiedsrichter: Dahle (Berlin)

 

Frankfurt - Krefeld Pinguine
2003/2004


Frankfurt - Krefeld 3:2

Die Frankfurt Lions haben nach einer 24-stündigen Abstinenz die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zurückerobert. Die „Löwen“ taten sich allerdings beim 3:2 (0:1, 2: 1, 1:0)-Erfolg im Duell gegen den formschwachen Meister Krefeld Pinguine vor 6.100 Zuschauern äußerst schwer, ehe Martin Reichel in der 55. Minute den Siegtreffer erzielte.

 

 Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG
2003/2004


Im Schlußspurt Ausgleich und Punkt gerettet

19 Oktober 2003

Im rheinischen Derby zwischen den Krefeld Pinguinen und den DEG Metro Stars ging es heiß her. Es dauerte sehr lange bis das erste Tor fiel. Zum Pech der Pinguine für die Metro Stars. In der 36. Minute war es Pat Mikesch, der in Überzahl das 1:0 der Düsseldorfer schoss.
Kurz vor Ende des zweiten Drittels sogar das 2:0 für die DEG, diesmal schoss Trond Magnussen in Powerplay das Tor. In der 43. Minute schien das Spiel schon gelaufen zu sein, als Daniel Kreutzer einen Konter zur 3:0-Führung verwandelte. Trotz dieses Rückstandes gaben die Pinguine jedoch nicht auf und kämpften sich zurück. Erst mit dem 1:3 durch Marc Beaucage. Der Ex-Düsseldorfer schloß eine feine Kombination von Rob Guillet und Eric Bertrand zum 1:3-Anschluß ab. Im Schlußspurt wurden die Krefeld Pinguine dann immer stärker. Chris Luongo markierte in der 58. Minute das 2:3. Nach einer Auszeit setzten die Pinguine in den Schlußsekunden alles auf eine Karte. Mit Erfolg, denn erneut Marc Beaucage erzielte 63 Sekunden vor der Schlußsirene den 3:3-Ausgleich. Im anschließenden Penaltyschießen hatten die Krefeld Pinguine dann  das Glück nicht auf Ihrer Seite. Der entscheidende Penalty für Düsseldorf durch Daniel Kreutzer rutsche Keeper Robert Müller unter den Schonern durch. Mit drei Punkten am Wochenende rangieren die Krefeld Pinguine derzeit auf Platz zwölf der Tabelle.
 

 Krefeld Pinguine - Kölner Haie
2003/2004


Keine Chance für den Champion

Krefeld, 10. Oktober

Krefeld Pinguine - Kölner Haie 2:6 (1:2, 0:2, 1:2) Wortlos stapfte Pinguine-Chefcoach Butch Goring an den zwei Journalisten, mit denen er sich noch am Vortag verabredet hatte, vorbei. Das graue Gesicht der ehemaligen Spielerlegende wirkte noch eingefallener als sonst. “Wir hatten gedacht, dass wir den Tiefpunkt vor ein paar Tagen erreichten. Jetzt wissen wir, dass es ein noch niedrigeres Niveau gibt”, raunzte er ins Mikrofon bei der Pressekonferenz. “Wir hatten von Anfang an das nötige Glück gehabt, was uns so oft fehlte. Dadurch haben wir genug Selbstvertrauen getankt”, frohlockte sein Gegenüber Hans Zach. In der Tat: Die Kölner Haie waren von Anfang an überlegen, wirkten konzentrierter, torgefährlicher als der konfuse Deutsche Meister. Auch Nationalkeeper Robert Müller hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Beim 0:1, das Eddie Lewandowski beinahe von der Torauslinie erzielte, zitterte die Fanghand. Und beinahe wäre Tino Boos einige Minuten später (die genaue Zeit war nicht nachzuvollziehen, weil die Uhr ausfiel und das erste Drittel offensichtlich gerade ´mal gute 16 Minuten nach Informationen von Premiere dauerte) das gleiche Kunststück gelungen. Die Gastgeber hatten auch im Mittelabschnitt keine Chance gegen die Domstädter, die insgesamt wesentlich abgezockter gegen einen sich nicht einmal vor eigenem Publikum aufbäumenden Gegner wirkten. “Außer Müller könnt ihr alle geh´n!” skandierten dann auch die gelb-schwarzen Fans. Leid tun konnte einem Jungstar Pascal Appel, der vor den Augen des Bundestrainers glänzen wollte und sich in einer Truppe wiederfand, die es an fast allem mangeln ließ. Fazit: Die Pinguine sind aus den Play-off-Rängen heraus, die Kölner haben sich in diese hineingespielt. Bleibt aus Krefelder Sicht zu hoffen, dass Steffen Ziesche & Co. bald wieder unter den ersten Acht landen.

Tore: 0:1 (2;28) Lewandowski (Furchner, Elick), 1:1 (14;04) Yake, 1:2 (19;41) Pasco (Palmer), 1:3 (33;53) Hicks (Lüdemann, Roy), 1:4 (35;52) Hicks, 2:4 (47;02) Bertrand (Guillet), 2:5 (47;38) Morczinietz (Pasco, Palmer), 2:6 (49;29) Elick (Desner). - Zuschauer: 3.710. - Strafminuten: Krefeld 14, Köln. - Schiedsrichter: Schurr (Bad Wörishofen).

 

 Augdburger Panther - Krefeld Pinguine
2003/2004


Panthern reicht ein Drittel gegen Pinguine

Augsburg, 5. Oktober

Die bislang makellose Heimbilanz der Panther wurde auch gegen den amtierenden Meister aus Krefeld nicht getrübt. Das war besonders wichtig, da man am Freitag in Frankfurt leer ausgegangen war. Um weiterhin im oberen Tabellendrittel mitzumischen, war ein Heimsieg einfach Pflicht.
Und daran wollten die Hausherren von Beginn an keine Zweifel aufkommen lassen. Ein strammer Schuss von John Miner prallte vom Plexiglas vor das Gehäuse von Robert Müller, wo sie von Björn Barta in Empfang genommen und zur Führung eingenetzt wurde. Nur 48 Sekunden später musste der Krefelder Goalie erneut hinter sich greifen, denn Kapitän Duanne Moeser baute die Panther-Führung aus. Erst in Überzahl konnten sich die Gäste nennenswerte Chancen erspielen, waren dann aber effektiv. Der frühere Augsburger Marc Beaucage erzielte dabei den Anschlusstreffer. Wenig beeindruckt zeigten sich die Gastgeber und stellten durch Ronny Arendt nur zehn Sekunden später den alten Abstand umgehend wieder her. Um es vorweg zu nehmen: Nach gerade einmal sechseinhalb Minuten hatten damit beide Mannschaften ihr Pulver verschossen. Die Panther erarbeiteten sich zwar eine ganze Reihe hochkarätiger Chancen, konnten aber keine davon zu einem weiteren Treffer nutzen. Die Krefelder Abwehr wirkte dabei über weite Strecken alles andere als souverän. Nach der ersten Pause verflachte die Begegnung zusehends und der Meister zeichnete sich in erster Linie durch das Sammeln von Strafminuten aus, woraus die Panther aber erneut kein Kapital zu schlagen vermochten. Immerhin war die Partie nun ausgeglichener, was sich aber vor allem in einer hohen Fehlerquote auf beiden Seiten ausdrückte. KEV-Coach Butch Goring verordnete übrigens seinem Verteidiger Shayne Wright ab dem Mittelabschnitt eine Pause, da dieser im ersten Drittel allein drei Mal auf der Strafbank saß. Und so plätscherte das Spiel auch im Schlussabschnitt mehr oder minder dahin, größere Chancen resultierten in der Regel aus Fehlern der gegnerischen Abwehr. Dadurch konnten sich wenigstens die beiden Torsteher ab und an durch sehenswerte Aktionen auszeichnen. Man konnte den Pinguinen das Bemühen nicht absprechen, doch irgendwie fehlte ihren Angriffen die letzte Durchschlagskraft. Die Hausherren dagegen schienen mit dem Ergebnis zufrieden und gingen nicht mehr letztes Risiko. Insofern waren beide Trainer danach auch nicht wirklich zufrieden mit ihren Teams. Butch Goring beklagte, dass sich die Pinguine einfach sehr schwer täten, einen Rückstand aufzuholen. Benoit Laporte dagegen hätte sich eine bessere Chancenverwertung gewünscht, vor allem in Überzahl.
Quelle Hockeyweb.de
 

 Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin
2003/2004


Knappe 4:5-Niederlage gegen Berlin

03.09.2003

Mit einem denkbar knappen 4:5 nach 60 Spielminuten mußten die Krefeld Pinguine die drei Zähler an die Eisbären aus Berlin abgeben. Was bei den Profis in einer hauchdünnen Entscheidung endete, fiel bei den Fans auf den Tribünen unentschieden aus. Die Berliner reisten mit rund 400 Fans an und stellten damit eines der größten „Auswärtskontingente“. Herzlich empfangen wurden sie von den Krefelder Anhängern, die ihrerseits „Eisbären“-Rufe anstimmten. Zudem wurde den Berliner Fans eine ganz besondere Ehre zu teil. Vom Krefelder Fanprojekt (Zusammenschluß der Fanclubs) erhielten die Hohenschönhausener den Fair-Play-Pokal für die fairsten Fans der letzten Saison. Sicherlich nicht zuletzt durch das positive Verhalten im Halbfinale und deren Unterstützung für die Pinguine im Finale gegen Köln.


 

Wölfe Freiburg - Krefeld Pinguine
2003/2004


Niederlage beim Tabellenletzten Freiburg

28.09.2003

Auch die Serie der Krefeld Pinguine (13) ist gerissen. Der Meister unterlag mit 4:5 (1:1, 3:3, 0:1) bei Schlusslicht Wölfe Freiburg. Der Aufsteiger feierte den zweiten Saisonsieg nach dem 3:1 in Hamburg am dritten Spieltag und gab die „Rote Laterne“ an den ERC Ingolstadt ab. Die Krefelder haben dieses Spiel, wie Butch Goring schon sagte auf der Strafbank verloren. 4 der Gegentore sind im Powerplay der Freiburger gefallen. Die Defensive des deutschen Meisters war heute so konfus das die Freiburger keine großen Schwierigkeiten hatten diese zu umspielen. Hat Krefeld die Wölfe Freiburg unterschätzt, oder haben Sie nur Ihre Kräfte für die Spiele gegen Augsburg und Berlin geschont? Dieses Spiel wird sich mit Sicherheit auf die zu erwartenden Zuschauerzahlen in der Rheinlandhalle bemerkbar machen.



 

Krefeld Pinguine - Frankfurt Lions
2003/2004


3:2-Sieg im Penalty

26 Sep 2003

Mit einem 3:2-Sieg (1:1/1:1/0:0/1:0) nach Penaltyschießen sicherten sich die Krefeld Pinguine die Zähler 12 und 13 und klettern damit in der Tabelle auf den vierten Rang. Die Anfangsphase versprach, vor allem aus Krefelder Sicht, eine hochklassige Partie. Ab der Mitte des ersten Drittels verflachte das Spiel aber zusehends. Gut, daß die Schwarz-Gelben bis dahin bereits mit 1:0 führten.
In der fünften Spielminute machte sich Chris Kelleher auf und davon, wurde zwar von einem Frankfurter noch bedrängt, konnte den Puck aber mustergültig mit der Rückhand unter die Latte setzen. In der Folgezeit hatten die Pinguine noch weitere Einschußmöglichkeiten, besonders in Überzahl, konnten die Scheibe aber nicht zum 2:0 unterbringen. Die Frankfurter Gäste dagegen wurden stärker und kamen auch zum Ausgleich. Etwas Glück hatte Christian Kohmann, als sein Schuß gerade noch zwischen Pfosten und den Beinschoner von Robert Müller paßte. Im zweiten Durchgang rächten sich dann die ausgelassenen Chancen, denn die Lions konnten durch Paul Stanton mit 2:1 in Führung gehen. Der Krefelder Ausgleich fiel dann in der 35. Minute, als die Gastgeber erneut mit zwei Spielern mehr auf dem Eis standen. Robert Guillet bediente Pascal Appel, und dieser markierte den Krefelder Ausgleich. Das letzte Spieldrittel blieb torlos, so daß beide Teams ins Penaltyschießen mußten. Matchwinner waren dann schließlich Pascal Appel und Robert Müller. Appel schoß die Pinguine in die Penaltyführung und Robert Müller machte mit seiner Parade alles klar. Die Krefeld Pinguine belegen mit 13 Punkten Rang vier, Tabellenerster sind die Eisbären Berlin, Zweiter Augsburg und Dritter Hamburg mit jeweils 14 Zählern. Fünfter sind die Nürnberg Ice Tigers mit ebenfalls 13 Punkten.


 

Krefeld Pinguine - HamburgFreezers
2003/2004


Revanche für das Punktespiel

Die Krefeld Pinguine gewinnen im Pokalspiel gegen die Hamburg Freezers mit 5:2 ( 2:2 2:0 1:0 ) und ziehen damit ins 1/4 Finale. Hervorzuheben sind 2 Spieler, einmal Daniel Pietta der seinen Einstand beim KEV durch seine doch beachtliche Leistung hervorgehoben hat, und Markus Janka der nach seiner Verletzung zum ersten Einsatz beim KEV gekommen ist. Janka zeigte im ersten Drittel doch noch so die eine oder andere Schwäche die sich aber doch sehr schnell auflöste und den Hamburger Sturm zur Verzweifelung brachte. Auch einen Dank an die gute Defensive. In einigen sehr guten Spielzügen stellten sich auch heute unsere Sturmreihen ins rechte Licht, die somit zeigen konnten, das wir noch einiges erhoffen können. T
ore:
1:0 Ziesche (1.) (Kunce, Rodmann)
2:0 Guillet (11.) (Beaucage, Bertrand)
2:1 House (12.) (Schneider, Purdie)
2:2 Lambert (15.) (Abstreiter, Plachta)
3:2 Wright (28.) (Ziesche, Kurtz)
4:2 Brandl (37.) (Rodmann, Luongo)
5:2 Ziesche (60.) (Brandl, Yake)

 

Krefeld - Ingolstadt
2003/2004


Heimspiel und Zitterpartie

Krefeld gewinnt die 2ten - 50 %  mit einer Zitterpartie gegen Ingolstadt, Die Chancenauswertung lässt zu wünschen übrig, und das Überzahlspiel muß glaube ich noch mal trainiert werden. Ansonsten hat Butch die Jungs doch so motiviert das wir die geforderten 100 % erreicht haben.

 

Hannover - Krefeld
2003/2004

2:0 in Hannover

Die Krefeld Pinguine haben ihr drittes Auswärtsspiel dieser Saison mit 2:0 Toren (1:0/0:0/1:0) bei den Hannover Scorpions gewonnen. Damit hat die Mannschaft von Butch Goring bereits mit drei Punkten die Hälfte der Trainer-Vorgabe des Wochenendes erfüllt. Seinen ersten Saisoneinsatz konnte zudem Thomas Brandl verbuchen, der nach seiner Knieverletzung wieder in den Kader rückte.
 

Krefeld - Hamburg Freezers
2003/2004

Heimniederlage gegen Hamburg

In ihrem zweiten Heimspiel der Saison 2003/2004 mussten sich die Krefeld Pinguine den Hamburg Freezers mit 0:5 Toren geschlagen geben. In den ersten 5 Minuten des Spiels konnten die Krefeld Pinguine noch mithalten, doch mehr und mehr übernahmen die Hamburg Freezers das Spiel. Vor 4.289 Zuschauern stellten die Gäste aus Hamburg das kompaktere Team. Die Freezers kamen  in der 13. Spielminute auch zum 1:0-Führungstreffer durch Robert House. Im zweiten Abschnitt weiterhin Überlegenheit der Gäste. Peter Abstreiter markierte in der 33. Minute das 2:0. Kurz nach Wiederanpfiff im letzten Drittel ein erneuter Treffer für Hamburg, diesmal trug sich Darren van Impe als Torschütze in die Scorerliste ein. Vorentscheidend dann das 4:0 der Gäste, in der 43. Minute traf Andy Schneider. Den Schlußpunkt der Partie setzte erneut Darren van Impe in der 56. Spielminute mit dem 5:0 der Hamburg Freezers.

 

Kassel Huskies - Krefeld
2003/2004

Kassel Huskies - Krefeld Pinguine


Das zweite Vorbereitungsspiel der Krefeld Pinguine bei den Kassel Huskies ging mit 4:6-Toren (3:3/1:3/0:0) verloren.
Das Spiel bei den Kassel Huskies begann munter. Sechs Treffer im ersten Drittel. Den Anfang machte Pinguin Pascal Appel in der sechsten Minute mit dem 1:0 der Krefelder. Eric Betrand ließ in der siebten Minute das 2:0 folgen, ehe Busch für Kassel zum 1:2 verkürzte (9.). Brousseau glich für die Huskies zum 2:2 (10.) aus. Wahlberg erhöhte für die Gastgeber auf 3:2 (13.) und erneut Pascal Appel traf in der 15. Minute zum 3:3. Im zweiten Durchgang machten die Kassel Huskies den Anfang. Serikow markierte das 4:3 (22.), Chris Luongo glich für die Pinguine zum 4:4 aus, Trattnig brachte Kassel mit dem 5:4 wieder in Front und MacLeod erzielte in der 33. Minute den letzten Treffer des Tages. Mit 12 Strafminuten auf Krefelder Seite und acht Minuten für Kassel blieb die Partie absolut fair.
Sorgen allerdings bei den Krefeld Pinguinen nach der Verletzung von Keeper. Markus Janka  fiel unglücklich auf seine Schulter und muß sich am Montag erst einmal einer Kernspintomographie unterziehen.


 

EV Duisburg - Krefeld
2003/2004

EV Duisburg - Krefeld Pinguine

4:0 im ersten Testspiel

Die Krefeld Pinguine haben ihr erstes Testspiel dieser Saison mit 4:0 (1:0/1:0/2:0) gewonnen. Beim EV Duisburg reichten die Treffer von Marc Beaucage (2x), Shayne Wright und Terry Yake, um den Auftakt in die Vorbereitungsserie erfolgreich zu gestalten. Die Krefeld Pinguine konnten vor 1.246 Zuschauern (darunter rund 600 Krefelder) schon früh in Führung gehen. Nach Zuspielen von Shayne Wright und Justin Kurtz nutzte Marc Beaucage das erste Überzahlspiel zur 1:0-Führung. Trainer Butch Goring sah derweil von der Tribüne aus zu und überließ das Coaching Co-Trainer Gary Clark. Zusehen konnte ebenfalls Paul Dyck, der sich nicht umziehen mußte, da genügend Verteidiger zur Verfügung standen und Eiszeit bekommen sollten.
Im zweiten Spieldrittel erhöhten die Krefelder Gäste auf 2:0, Shayne Wright trug sich als Torschütze ein, Marc Beaucage gab die Vorlage. Dies auch der Spielstand nach 40 Minuten. Im letzten Abschnitt durfte Marc Beaucage dann sein Können im Penaltyschießen demonstrieren, Schiedsrichter Frank Awizus hatte vorher ein penaltywürdiges Foul gesehen. Souverän verwandelte der Krefelder Neuzugang zum 3:0 (54.) gegen seinen Mannschaftkameraden Markus Janka, der das Duisburger Tor hütete. In der 56. Spielminute setzte Terry Yake mit dem 4:0 den Schlußpunkt, die Vorlage gab Marcel Rodman. Kurz vor Ende der Partie stellte Schiedsrichter Awizus Verteidiger Justin Kurtz mit einer Spieldauerdis