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Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt
2003/2004
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Guillet sorgte für Klarheit
Krefeld, 28. Februar
Krefeld Pinguine - Kassel Huskies 5:2 (1:1, 1:1. 3:0) Wohl dem, der
einen Robert Guillet in seinen Reihen hat! Genau fünf Tage nach seinem
32. Geburtstag sorgte der Franko-Kanadier im Schlussabschnitt mit einem
lupenreinen Hattrick für klare Verhältnissen, denn nach 40 mehr oder
weniger ausgeglichenen Spielminuten übernahmen die Gastgeber endlich das
Kommando und hatten auch noch das Glück, dass Robert Guillets zwar
strammer, aber trotzdem haltbarer Schlagschuss den schwachen Gästekeeper
Joaquin Gage überwand. 131 Sekunden später gelang dem Rechtsaußen der
durch den Ausfall von Eric Bertrand gesprengten French-Connection eine
wunderschöne Szene, in der er Nationalverteidiger Stefan Retzer wie
einen Anfänger düpierte und dann auch noch für den vierten Treffer
sorgte. Ein Schuss in den leeren Kasten sorgte für das Endergebnis.
Zuvor konnte die erneut dünne Kulisse nur staunen, wie es um die Moral
einer Truppe bestellt ist, die den Ausfall von fünf Cracks verkraften
muss, in der Tabelle jenseits von Gut und Böse ist und dann auch noch
stundenlang im Stau steckt, so dass das Spiel erst um 21.10 Uhr begann.
Wie auch schon drei Tage zuvor in Köln, hängten sich die Kassel Huskies
auch in der Rheinlandhalle mächtig in das Geschehen und mussten erst im
Schlussabschnitt des munteren Spielchens den Anstrengungen der
vorangegangenen fünf Drittel Tribut zollen. Von vornherein mussten die
Schützlinge von Mike McParland auf Mikael Wahlberg, Josh deWolf und Gert
Acker verzichten, während Mannschaftskapitän Tobias Abstreiter vor
Antritt der Fahrt ab deb Niederrhein passen musste und Alexander Serikow
nach der Aufwärmphase das Handtuch warf. Krefeld freute sich zunächst
lediglich auf die Nachricht aus Hannover. Nach der 2:3-Heimniederlage
der Niedersachsen war es amtlich, dass wenigstens die Play-downs
vermieden wurden und die Mannschaft rechtzeitig den Urlaub antreten
darf, unabhängig davon, ob er verdient oder unverdient sei. Was sich
Roger Nordström, der sich in diesen Tagen in der Seidenstadt aufhält,
angesichts der Leistung seiner ehemaligen Mannschaftskameraden wohl
gedacht haben mag? Wir fragten ihn lieber nicht, denn der Schwede galt
von jeher als höflicher Mensch. Er hätte bestimmt bei seiner Antwort
lügen müssen, und das wollten wir ihm ersparen.
Tore:
1:0 (8;19) Seliwanow (Kurtz),
1:1 (18;55) Loth (Robitaille, Crowley),
2:1 (23;06) Kunce (Yake, Herperger),
2:2 (33;33) Peterson (Brousseau, Loth),
3:2 (44;24) Guillet (Wright, Beaucage),
4:2 (46;35) Guillet,
5:2 (59;38) Guillet.
Zuschauer: 2.280.
Schiedsrichter: Dahle (Berlin) . - Strafminuten: Krefeld 18, Kassel 14.
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Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt
2003/2004
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Glück, Unvermögen und Robert Müller - 3:2 Sieg bei
Stewarts Debüt
Krefeld, 25. Januar
Krefeld Pinguine - Nürnberg Ice Tigers 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)
Fast gespenstisch hatte das für die Krefelder so ungemein wichtige Match
begonnen. Stadionsprecher Rolf Frangen ahnte das Unheil und ratterte so
schnell wie möglich die Namen der Gastgeber vor der schweigenden Kulisse
herunter. Nur bei den Namen von Alexander Seliwanow und vor allen Dingen
Robert Müller machte er nach den Vornamen die bekannte Kunstpause. Wie
mag es dem neuen Chefcoach Bill Stewart ob dieser Geisteratmosphäre zu
Mute gewesen sein? Und nach einem guten Start und dem daraus
resultierenden 1:0 schien auch wieder der alte Schlendrian ins Spiel der
Gastgeber eingekehrt zu sein. Anstelle Krefelder Ruhe kam
Unkonzentriertheit und Hektik angesichts Nürnberger Überlegenheit auf.
Ganze fünf Sekunden saß Terry Yake auf der Strafbank, da schlug Guy
Lehoux mit einem mächtigen Schlagschuss zu. Die Fans befürchteten
Schlimmeres, zumal Nürnberg mächtig Oberwasser bekam und Robert Müller
gegen Ende der ersten 20 Minuten gegen die gefährlichen Steve Larouche
und Marian Cisar rettete. Zwar wurde im Mittelabschnitt das Tempo ein
wenig zurück gefahren, doch nach wie vor hatten die Franken die größeren
Spielanteile. Dass sich beim Solo Pascal Appels (“Ich habe endlich
wieder getroffen!”) der lange Marek Posmyk wie ein Anfänger bewegte, gab
dem Match die Wende. Krefeld führte erneut und überwand mit Glück,
Unvermögen der Gäste und vor allen Dingen Robert Müller jede auch noch
so brenzlige Situation. Als Pinguin-Verteidiger Shayne Wright die
Scheibe mit letzter Kraft im Angriffsdrittel hielt und zum völlig
freistehenden Marc Beaucage passte, war die Entscheidung gefallen. Der
Anschlusstreffer fiel zu spät, um die überglücklichen Krefelder noch ins
Penaltyschießen zu zwingen. Noch ein Wort zum Unparteiischen: Der Mann
aus der Schweiz pfiff so gut wie alles richtig, und als seine
Linienrichter übersahen, dass in der hektischen Schlussminute die
Krefelder einen Mann zuviel auf dem Eis hatten, griff der Profi erneut
ein und sprach folgerichtig eine Strafe gegen die Schwarz-Gelben aus.
Reiber verlor nie seine Linie, was sich durchaus positiv auf den
Spielverlauf auswirkte. Die Spieler wussten schnell, mit wem sie es zu
tun hatten.
Tore:
1:0 (4;58) Bertrand (Rodman),
1:1 (11;23) Lehoux (Stastny, Julien),
2:1 (33;05) Appel,
3:1 (54;23) Beaucage (Wright),
3:2 (59;36) Dahl . -
Zuschauer: 2.501
Strafminuten: Krefeld 12, Nürnberg 4
Schiedsrichter: Reiber (Schweiz)
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Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt
2003/2004
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Panther schlagen Prügel-Pinguine
Augsburg, 10. Januar
Nach den eher unbefriedigenden Ergebnissen in den letzten Partien stand
für die Augsburger Panther einiges auf dem Spiel. Eigentlich sollten die
Pinguine aus Krefeld ein dankbarer Gegner zur Stärkung des
angeschlagenen Selbstbewusstseins sein, denn die Liste der Ausfälle bei
den Gästen ist beträchtlich lang. Aus der personellen Not heraus hatte
man zuletzt noch den Verteidiger Michail Koshevnikov, vor zwei Jahren in
der Regionalliga für den AEV tätig, sowie Angreifer George Zajankala
verpflichtet, der seit fast einem Jahr ohne Vertrag war. Trotzdem
standen nur 15 Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen. Doch es wurde ein
hartes Stück Arbeit. Bei den Panthern fehlten weiterhin die Defender
Shawn Anderson und Eric Dandenault. Von der ersten Minute an ließen die
Gastgeber keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie diesmal als Sieger
vom Eis gehen wollten. Entsprechend war ein gewohnt starker Robert
Müller im Krefelder Kasten unter Dauerbeschuss, allerdings konnten die
Augsburger selbst aus vier Minuten Überzahl kein Kapital schlagen.
Allerdings erlebten die Zuschauer ein Spiel auf ein Tor, denn den
Pinguinen war im ersten Drittel eigentlich kaum eine nennenswerte
Torchance vergönnt. Eigentlich hätten die Hausherren längst deutlich
führen müssen, doch so gelang ihnen wenigstens noch das 1:0 durch Bob
Wren. Eine Co-Produktion der in Augsburg noch bestens bekannten Marc
Beaucage und Rob Guillet sorgte allerdings umgehend für den zweifelsohne
schmeichelhaften Ausgleich. Unmittelbar nach Wiederanpfiff dann ein
Schock für Augsburg: Nach einem Stockschlag von Beaucage verließ
Spielmacher Bob Wren sofort verletzt das Eis, der Krefelder Angreifer
folgte mit einer Spieldauerstrafe. Doch diese Überzahl, selbst als man
zwei Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis war, konnten die Panther
nicht zu einem Treffer nutzen. Im nächsten Powerplay nahm also Kapitän
Duanne Moeser die Sache selbst in die Hand und fälschte die Scheibe nach
einem Schuss von Marc Savard unhaltbar für Müller ab. Anscheinend hatten
es die Gäste an diesem Abend darauf abgesehen, die Augsburger zu
dezimieren, denn kurz vor der zweiten Pause fällte Rob Guillet per
Stockschlag Rick Girard, doch trotz dessen Verletzung kam er mit zwei
Minuten Strafe davon. Die richtige Antwort ließ diesmal nicht lange auf
sich warten, denn Xavier Delisle erhöhte auf 3:1. Während Wren im
Schlussabschnitt mit einer Prellung am Arm wieder spielen konnte, trug
Girard eine schwere Blessur davon. Eine Fingerkuppe wurde teilweise
abgetrennt und möglicherweise ist die Saison für den Panther-Stürmer
beendet. Langsam kam jetzt auch die Augsburger Torfabrik auf Touren und
erstmalig trug sich Verteidiger-Neuzugang Savard in die Torschützenliste
ein. Etwas mehr als zehn Minuten vor Schluss war die Partie damit
entschieden, die über weite Strecken unter der unfairen Spielweise der
Krefelder litt, die eines amtierenden Meisters kaum würdig war. Fast
wäre der junge Koshevnikov ebenfalls zu seinem ersten Treffer gekommen,
doch wegen Torraumabseits wurde dieser nicht anerkannt. Die Panther
taten nur noch das Nötigste und sicherten sich die wichtigen drei Punkte
im Kampf um die Playoffs. Einiges Unverständnis riefen nach der
Begegnung die Äußerungen von Krefelds Trainer Haralds Vasiljevs hervor.
Nachdem er sich über die seiner Ansicht nah unkorrekten Entscheidungen
des Schiedsrichter beschwert hatte, meinte er: „Über solche Verletzungen
braucht man nicht weinen, das ist einfach Eishockey. Wir haben derzeit
viel mehr verletzte Spieler.“ Sein Gegenüber Benoit Laporte ließ sich
auf keine Diskussionen ein: „Ich hoffe nur, dass die Schiedsrichter
weiterhin daran denken, dass die Saison noch nicht für alle Teams
gelaufen ist.“
Tore: (1:1 / 2:0 / 1:0)
1:0 (17:30) Wren ( Carter )
1:1 (18:38) Guillet ( Beaucage ; Wright )
2:1 (28:40) Moeser ( Savard ; Girard ) 5:4
3:1 (39:19) Delisle ( Kofler ; Rau )
4:1 (46.20) Savard ( Beardsmore ; Barta )
Zuschauer: 4516
Strafzeiten: Augsburger Panther 12 ; Krefeld Pinguine 25 + 10 Herperger
+ Spieldauer Beaucage
Schiedsrichter: Christian Oswald
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Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt
2003/2004
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Gorings letzter Auftritt in der
Rheinlandhalle?
Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt 2:4 (1:1,1:2,0:1) Es gehört schon
fast zur Tradition in der Rheinlandhalle, dass der Gast die erste
dicke Torchance verzeichnet, weil zumindest ein Crack der
Startaufstellung mit den Gedanken noch nicht bei der Sache ist.
Diesmal war es Paul Dyck, der ausgerechnet dem Ex-Pinguin Günter
Oswald die Führung ermöglichte. Doch der stets zu einem Spaß
aufgelegte gebürtige Niederbayer schaffte es nicht, Torwart Robert
Müller auszuzocken. So musste sich Oswald “noch” bis zur 14. Minute
gedulden, bis es ihm tatsächlich gelang, seinen ehemaligen
Mannschaftskameraden zu düpieren. Krefelds Spiel war in den ersten 40
Minuten viel zu emotionslos angelegt, so dass es letztendlich kein
Wunder war, dass die Oberbayern mit 3:1 in Front gingen und erst gegen
Ende des Mittelabschnitts den Anschlusstreffer kassieren mussten. Rolf
van Hauten, langjähriger DEG-Manager, der in dieser Saison sein Glück
beim SC Riessersee versuchte, bemängelte schon in der ersten
Drittelpause: “Die Krefelder haben keinen einzigen Verteidiger, der
mal das Feld von hinten aufrollt.” Erst in den letzten 20 Minuten, als
Pinguin-Cheftrainer Butch Goring auf drei Reihen umstellte, wollten
die Gastgeber endlich Wiedergutmachung betreiben. Vor allen Dingen
Alexander Selivanov kämpfte vorbildlich und riss seine Mitspieler
immer wieder mit. Doch den Rheinländern klebte vor der neuen
Minuskulisse das Schusspech an den Schlägern und jeder noch so gut
gemeinte Angriff blieb irgendwo vor dem Tor oder im Fanghandschuh
Jimmy Waites hängen. Das bittere Fazit aus Sicht der Seidenstädter:
Zehn Punkte beträgt nunmehr die Differenz zu einem Play-off-Platz. So
ist es kein Wunder, dass die Spatzen bereits von den Dächern pfeifen,
dass dies Butch Gorings letzter Auftritt in der Rheinlandhalle war.
Die sportlichen Tage des Meistertrainers dürften wohl gezählt sein.
Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Schulz kommt am Montag von einer
Geschäftsreise zurück, und dann werden wohl Nägel mit Köpfen gemacht.
Tore: 0:1 (13;42) Oswald (Sutton), 1:1 (18;18) Kurtz (Seliwanow,
Herperger), 1:2 (21;03) Mann (Tallaire), 1:3 (31;11) Goodall, 2:3
(38;17) Seliwanow (Ustorf), 2:4 (59;51) Oswald (Mondt). - Zuschauer:
2,302. - Strafminuten: Krefeld 8, Ingolstadt 12. - Schiedsrichter:
Awizus (Berlin).
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Kassel Huskies - Krefeld Pinguine
2003/2004
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Kassel Huskies - Krefeld 3:1
Zwei clever geführte Drittel reichten den Kassel Huskies in der Partie
gegen die Krefeld Pinguine zum verdienten Gewinn der drei für die
Kasseler ungeheuer wichtigen Punkte. 3.629 Zuschauer mussten in der
fairen Begegnung mitansehen, wie die konzentriert und clever
agierenden Huskies die zuvor gestartete Erfolgsserie der Seidenstädter
zu nichte machten. Die letzten beiden Partien sollten trotz der
unglücklichen Niederlage der Huskies im Hessenderby dem Team Auftrieb
gegeben haben, um gegen die aufstrebenden Pinguine zu bestehen.
Kassels Trainer Kammerer änderte dennoch seine Formationen: Jones
rückte wieder in die Verteidigung, Valenti dafür zurück in den Sturm
neben Drury und Brousseau, Peterson führte die vierte Reihe, die
ersten beiden Sturmreihen griffen in den ursprünglichen Aufstellungen
an und Daffner musste auf die Bank. Und diese Varianten machten sich
bemerkbar, insbesondere für Valenti, der zum auffälligsten Akteur des
ersten Drittels avancierte. Bereits nach 9 Sekunden prüfte er Krefelds
Nationalkeeper Müller und in der 4. Minute musste Müller gleich zwei
Mal gegen Valenti retten. Die folgende Möglichkeit hatte dann Trattnig,
der schön freigespielt, an Müller scheiterte (5.). Krefelds erste
zwingende Chance ließ Ex-Husky Appel im Duell mit Kassels Torsteher
Gage ungenutzt (6.) und im direkten Gegenzug führte ein Konter der
Huskies zum 0:1 durch eine sehenswerte Leistung von Valenti, seinem
erstem Saisontor (7.): Drury passte dem Torschützen die Scheibe in den
Lauf, der setzte sich gegen zwei Pinguine durch und umspielte
zusätzlich noch Torwart Müller. Und die Führung der Kasseler war nach
den zuvor genannten Großchancen hochverdient, auch, weil die Gastgeber
lediglich im Powerplay Druck ausübten, die dadurch entstandenen
Gelegenheiten Gage aber nicht vor allzu große Probleme stellten und
vor allem, weil die Huskies engagiert, mit dem nötigen Biss agierten.
An die Angriffsleistung aus den ersten Spielminuten konnten die
Nordhessen im zweiten Drittel nicht anknüpfen, da sie sich überwiegend
auf die Defensivarbeit konzentrierten, ohne mit gefährlichen Kontern
aufwarten zu können. Doch auch die Krefelder entfachten keinen
Sturmlauf, auch wenn sie sich in diesem Abschnitt einen optischen
Vorteil erspielten. Lediglich Guillet (23./30.) und Selivanov
(28./29.) verbuchten gute Chancen, von denen allerdings die zweite
durch Selivanov, der sich im Zweikampf durchsetzte und Gage mit einem
Flachschuss überwand, dann auch zum 1:1 Ausgleich führte. Im letzten
Drittel knüpften die Huskies dann wieder an die Leistung der ersten
zwanzig Minuten und die der letzten Abschnitte in den beiden
vorangegangenen Spielen an. Zwar musste Gage bei einem Konter der
Pinguine gegen Ustorf parieren (46.), aber schon kurze Zeit später
erzielte Serikow aus der Drehung heraus das 1:2 für die Kasseler
(47.). Von diesem Treffer angetrieben, stürmte Busch in der 50. Minute
nach einem Schnitzer in der gegnerischen Abwehr allein auf Müller zu,
der jedoch der Sieger blieb. Doch schon die folgende Chance durch
Peterson, der den ersten Versuch per Bauerntrick noch nicht
erfolgreich abschließen konnte, aber im Nachsetzen einschob, landete
zum 1:3 im Kasten der Krefelder und bedeutete die Entscheidung. Pech
sogar, dass Valenti in Überzahl nur die Latte traf (57.). Am Endstand
änderte auch die Herausnahme von Müller (58:56) sowie eine Auszeit
durch Pinguin-Trainer Mason nichts (59:02), obwohl zu diesem Zeitpunkt
Kassels Trattnig noch eine Strafe erhielt und die Hausherren dadurch
mit zwei Mann mehr auf dem Eis standen.
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Kölner Haie - Krefeld Pinguine
2003/2004
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Mit einem 5:3 in Köln auf Platz 9
Die Krefeld Pinguine entschieden die Neuauflage des Vorjahres-Finals mit
5:3 (1:1/2:12:1) für sich und machten damit in der Tabelle zwei Plätze
gut. Stefan Ustorf gab als Neuzugang der Pinguine sein Debüt im
schwarz-gelben Trikot und verbuchte seinen ersten Scorerpunkt. Vor
15.286 Zuschauern in der Kölnarena erzielten die Krefeld Pinguine den
ersten Treffer der Partie. Die French-Connection hatte wieder
zugeschlagen. Marc Beaucage trug sich als Torschütze ein (6.), Eric
Bertrand und Rob Guillet waren die Vorlagengeber. Ein Powerplay nutzten
die Kölner gastgeber allerdings in der 16. Minute zum 1:1-Ausgleich
durch Hospelt.
VIm zweiten Durchgang legten die Pinguine aber vor. In der 30. Minute
markierte ebenfalls im Powerplay Chris Herperger das 2:1 nach Zuspielen
von Justin Kurtz und Alexander Selivanov. Gut drei Minuten später dann
das 3:1 der Schwarz-Gelben. Chris Kelleher brachte die Scheibe nach
Vorlage von Alexander Selivanov und Chris Kelleher im Kölner Netz unter.
Mit dem 2:3 (36.) durch Alex Hicks sorgten die Kölner Haie für den
zweiten Pausenstand. Im letzten Drittel machten die Krefeld Pinguine
dann aber alles klar. Der nach seiner Blinddarmoperation wieder ins Team
gerückte Pascal Appel erhöhte in der 46. Minute auf 4:2 für die
Krefelder, Terry Yake und Chris Kellher gaben die Vorlagen. Entschieden
war das Spiel dann, als Chris Herperger 50 Sekunden vor Ende der Partie
das 5:2 markierte. McIlwain betrieb mit dem 3:5 sechs Sekunden vor
Schluß zwar noch Ergebniskorrektur, doch der verdiente Sieg ging an die
Krefeld Pinguine. Ein Wermutstropfen war das Ausscheiden von Marc
Beaucage, der eine Bänderdehnung im Knie erlitt. Ein Einsatz von ihm im
Heimspiel am Sonntag gegen die Kassel Huskies ist noch fraglich.
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Krefeld Pinguine- Augsburger
Phanther
2003/2004
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Der Meister ist wieder da
Krefeld
Pinguine - Augsburger Panther 4:3 n. P. (2:1, 0:2, 1:0, 1:0) Nach vier
Siegen in Reihenfolge scheint die Durststrecke für die Pinguine wohl
vorbei zu sein. Zwar fehlen angesichts der Siege der direkten
Konkurrenten Düsseldorf und Mannheim sogar sieben Punkte zu einem der
heißbegehrten Play-off-Plätze, doch ist der Aufwärtstrend des
deutschen Meisters unverkennbar. Neuzugang Alexander Seliwanow feierte
ein glänzendes Heimdebüt. Der 32-jährige Moskowiter ackerte wie ein
Wilder, gefiel vor allen Dingen durch Zweikampfstärke und kämpfte auch
unermüdlich als Forechecker. Selbstverständlich ist noch nicht alles
Gold, was glänzt, aber die Art und Weise, wie die Punkte gewonnen
wurden, sollte Trainer, Mannschaft und Fans optimistisch in die
Zukunft blicken lassen. Augsburgs Manager Charly Fliegauf, selbst zwei
Jahre im schwarz-gelben Jersey, haderte indes mit der Punktausbeute.
“Ich wäre gern mit einem Dreier nach Hause gefahren, denn besonders im
zweiten Drittel gefiel mir mein Team sehr, sehr gut.” In der Tat
erspielten sich die Mannen um den exzellenten Center Bob Wren Chance
auf Chance, die der wieder souveräne Robert Müller reihenweise
zunichte machte. Noch einmal kam das Remis aus Krefelder Sicht in
Gefahr, als in der 52. Minute nacheinander Eric Dandenault nach feiner
Vorarbeit von Shawn Anderson und Xavier Delisle am Nationalkeeper
scheiterten. Gut bei Krefeld neben Seliwanow und Robert Müller vor
allen Dingen der aggressive Adrian Grygiel, während beim Gast Bob Wren
und Shawn Anderson die Besten waren.
Tore:
1:0 (2;41) Herperger (Bertrand, Yake),
1:1 (8;19) Lukes (Anderson, Arendt),
2:1 (15;05) Grygiel (Ziesche, Dyck),
2:2 (22;30) Wren (Moeser, Barta),
2:3 (38;24) Delisle (Fortier, Beardsmore),
3:3 (50;45) Guillet (Herperger, Seliwanow),
4:3 (60;00) Guillet (Penalty).
Zuschauer: 3.287.
Strafminuten: Krefeld 6, Augsburg 6.
Schiedsrichter: Deubert (Bad Kissingen).
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Eisbären Berlin
- Krefeld Pinguine
2003/2004
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Eisbären Berlin - Krefeld Pinguine 1:2
Die zweite Heimniederlage der laufenden
Saison musste Tabellenführer Eisbären Berlin gegen die Krefeld Pinguine
hinnehmen. Am 21. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga misslang den
Hauptstädtern die Revanche für das Playoff-Aus des Vorjahres. Terry Yake
und Alex Barta sorgten schon im ersten Drittel für die beiden einzigen
Treffer der Partie.
Im Penaltyschießen trafen gleich vier Krefelder, während Walker und
Corriveau scheiterten.
Eisbären Berlin - Krefeld Pinguine 1 - 2 (1:1 0:0 0:0) n.P.
Tore:
1:0 Barta 12:00 (Keller)
1:1 Yake 14:05 (Dück)
1:2 Beaucage (Penalty)
Schiedsrichter: Willi Schimm
Strafminuten: Berlin 4 min. - Krefeld 6 min.
Zuschauer: 4695 (ausverkauft)
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Iserlohn - Krefeld Pinguine
2003/2004
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Iserlohn - Krefeld 0:2
Vor der Minuskulisse von nur 1696 Zuschauern verloren die Iserlohn
Roosters am Dienstagabend gegen die Krefeld Pinguine mit 0:2. In der
äusserst schwachen Partie reichten den Pinguinen zwei
Überzahlsituationen, um das Spiel zu entscheiden. Die Powerplaytreffer
von Beaucage (8.) und Guillet (15.) brachten das sehr verunsicherte Team
der Sauerländer schon im ersten Drittel auf die Verliererstraße. Das
Bemühen war zwar über sechzig Minuten bei den Roosters zu erkennen, aber
zu zerfahren und kopflos agierte das völlig verunsicherte Mason-Team.
Der amtierende deutsche Meister Krefeld zeigte im Gegensatz zu den
Roosters lediglich das gefälligere Aufbauspiel. Viel zu selten münzten
die Seidenstädter ihre technischen Möglichkeiten in gelungene Spielzüge
um. Iserlohn gelang selbst in Überzahl wenig. Ein leichtes Aufbäumen der
Roosters und der Versuch das von Robert Müller sicher gehütete Krefelder
Tor unter "Beschuss" zu nehmen verpuffte schon nach den ersten Minuten
im letzten Drittel. Ansonsten boten die Sauerländer eine ganz schwache
Vorstellung. Der KEV tat über weite Strecken des Spiels auch nur das
nötigste und fuhr damit gegen einen leichten Gegner drei wichtige Zähler
ein.
Das eigentlich als besonders treu geltende Iserlohner Publikum
quittierte die unterirdische Leistung der Roosters mit Pfiffen und
Schmährufen. Den Unmut zog sich dabei besonders Stürmer Matt Henderson
zu. Er reagierte mit einer abfälligen Geste und brachte das Publikum
damit ganz besonders auf. Krefelds Trainer Butch Goring sprach nach dem
Match von einem guten Spiel. Sein Team habe sich das Glück, welches zu
Beginn der Saison gefehlt habe, zurück erkämpft. Iserlohns Coach Doug
Mason blieb der Pressekonferenz unentschuldigt fern. Dafür gab
Sportkoordinator Karsten Mende ein kurzes Statement ab. Er hoffe, dass
am Sonntag gegen Berlin die angeschlagenen Black und Adams, sowie
Neuzugang Melanson einsatzbereit sind. Die Leistung seines Teams
bezeichnete er als katastrophal.
Tore:
0:1 (7:44) Beaucage (Luongo, Kelleher) 5-4
0:2 (14:29) Guillet (Yake) 5-3
Schiedsrichter: Axel Sander
Strafminuten: Iserlohn Roosters 12 - Krefeld Pinguine 14
Zuschauer: 1696
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Krefeld Pinguine - Freiburge
2003/2004
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Krefeld - Freiburg 5:3
Die Krefeld Pinguine scheinen diese Saison doch
noch wach zu werden. Gegen das Schlusslicht Freiburg gewannen die
Krefelder Pinguine durch einen hart umkämpften Sieg mit 5:3. Das
Streckenweise sehr harte und emotionsgeladene Spiel auf beiden Seiten
war nur schwer von dem Schiedsrichtergespann unter Kontrolle zu halten.
Krefeld ging im ersten Drittel mit einer soverainen 3:0 Führung an den
Start. Die Krefelder bauten Ihren Vorsprung nochmals aus auf 4:0
Durch Unachtsamkeiten im 2 Drittel gewannen die Freiburger an
Selbstvertrauen und kamen auf 4:1 heran. Den Freiburgern gelang es
jedoch in dem Drittel noch mal den Abstand zu verkürzen auf 4:2. Im
Schlussdrittel musste das Schiedsrichtergespann doch mehrmals
eingreifen, sonst wäre die eine oder andere Situation ausgeartet.
Krefeld setzte aber noch einen oben drauf 5:2 und die Freiburger
verkürzten nochmals 3 Minuten vor Schluss auf 5:3 Endstand. Durch diesen
Sieg springt Krefeld in der Tabelle vom vorletzten auf den 11 Platz mit
3 Punkten Vorsprung auf die Verfolger.
1:0 (3;34) Grygiel (Lanier,
Dyck)
2:0 (13;31) Beaucage (Herperger, Yake)
3:0 (14;25) Herperger (Guillet)
4:0 (22;46) Bertrand (Wright)
4:1 (31;32) Boon (Mares, Bousquet)
4:2 (36;31) Stas (Mares, Spylo)
5:2 (41;09) Herperger (Wright, Yake)
5:3 (58;37) Zelenka (Faith)
Zuschauer: 2.868
Strafminuten: Krefeld 14 -Freiburg 26 + 10 Bousquet
Schiedsrichter: Dahle (Berlin)
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Frankfurt - Krefeld Pinguine
2003/2004
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Frankfurt - Krefeld 3:2
Die Frankfurt Lions haben nach einer 24-stündigen
Abstinenz die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL)
zurückerobert. Die „Löwen“ taten sich allerdings beim 3:2 (0:1, 2: 1,
1:0)-Erfolg im Duell gegen den formschwachen Meister Krefeld Pinguine
vor 6.100 Zuschauern äußerst schwer, ehe Martin Reichel in der 55.
Minute den Siegtreffer erzielte.
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Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG
2003/2004
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Im Schlußspurt Ausgleich und Punkt
gerettet
19 Oktober 2003
Im rheinischen Derby zwischen den Krefeld Pinguinen und den DEG Metro
Stars ging es heiß her. Es dauerte sehr lange bis das erste Tor fiel.
Zum Pech der Pinguine für die Metro Stars. In der 36. Minute war es Pat Mikesch, der in Überzahl das 1:0 der Düsseldorfer schoss.
Kurz vor Ende des zweiten Drittels sogar das 2:0 für die DEG, diesmal
schoss Trond Magnussen in Powerplay das Tor. In der 43. Minute schien
das Spiel schon gelaufen zu sein, als Daniel Kreutzer einen Konter zur
3:0-Führung verwandelte. Trotz dieses Rückstandes gaben die Pinguine
jedoch nicht auf und kämpften sich zurück. Erst mit dem 1:3 durch Marc
Beaucage. Der Ex-Düsseldorfer schloß eine feine Kombination von Rob
Guillet und Eric Bertrand zum 1:3-Anschluß ab. Im Schlußspurt wurden die
Krefeld Pinguine dann immer stärker. Chris Luongo markierte in der 58.
Minute das 2:3. Nach einer Auszeit setzten die Pinguine in den
Schlußsekunden alles auf eine Karte. Mit Erfolg, denn erneut Marc
Beaucage erzielte 63 Sekunden vor der Schlußsirene den 3:3-Ausgleich. Im
anschließenden Penaltyschießen hatten die Krefeld Pinguine dann
das Glück nicht auf Ihrer Seite. Der entscheidende Penalty für
Düsseldorf durch Daniel Kreutzer rutsche Keeper Robert Müller unter den
Schonern durch. Mit drei Punkten am Wochenende rangieren die Krefeld
Pinguine derzeit auf Platz zwölf der Tabelle.
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Krefeld Pinguine - Kölner Haie
2003/2004
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Keine Chance für den Champion
Krefeld, 10. Oktober
Krefeld Pinguine - Kölner Haie 2:6 (1:2, 0:2, 1:2) Wortlos stapfte
Pinguine-Chefcoach Butch Goring an den zwei Journalisten, mit denen er
sich noch am Vortag verabredet hatte, vorbei. Das graue Gesicht der
ehemaligen Spielerlegende wirkte noch eingefallener als sonst. “Wir hatten
gedacht, dass wir den Tiefpunkt vor ein paar Tagen erreichten. Jetzt
wissen wir, dass es ein noch niedrigeres Niveau gibt”, raunzte er ins
Mikrofon bei der Pressekonferenz. “Wir hatten von Anfang an das nötige
Glück gehabt, was uns so oft fehlte. Dadurch haben wir genug
Selbstvertrauen getankt”, frohlockte sein Gegenüber Hans Zach. In der Tat:
Die Kölner Haie waren von Anfang an überlegen, wirkten konzentrierter,
torgefährlicher als der konfuse Deutsche Meister. Auch Nationalkeeper
Robert Müller hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Beim 0:1, das Eddie
Lewandowski beinahe von der Torauslinie erzielte, zitterte die Fanghand.
Und beinahe wäre Tino Boos einige Minuten später (die genaue Zeit war
nicht nachzuvollziehen, weil die Uhr ausfiel und das erste Drittel
offensichtlich gerade ´mal gute 16 Minuten nach Informationen von Premiere
dauerte) das gleiche Kunststück gelungen. Die Gastgeber hatten auch im
Mittelabschnitt keine Chance gegen die Domstädter, die insgesamt
wesentlich abgezockter gegen einen sich nicht einmal vor eigenem Publikum
aufbäumenden Gegner wirkten. “Außer Müller könnt ihr alle geh´n!”
skandierten dann auch die gelb-schwarzen Fans. Leid tun konnte einem
Jungstar Pascal Appel, der vor den Augen des Bundestrainers glänzen wollte
und sich in einer Truppe wiederfand, die es an fast allem mangeln ließ.
Fazit: Die Pinguine sind aus den Play-off-Rängen heraus, die Kölner haben
sich in diese hineingespielt. Bleibt aus Krefelder Sicht zu hoffen, dass
Steffen Ziesche & Co. bald wieder unter den ersten Acht landen.
Tore: 0:1 (2;28) Lewandowski (Furchner, Elick), 1:1 (14;04) Yake, 1:2
(19;41) Pasco (Palmer), 1:3 (33;53) Hicks (Lüdemann, Roy), 1:4 (35;52)
Hicks, 2:4 (47;02) Bertrand (Guillet), 2:5 (47;38) Morczinietz (Pasco,
Palmer), 2:6 (49;29) Elick (Desner). - Zuschauer: 3.710. - Strafminuten:
Krefeld 14, Köln. - Schiedsrichter: Schurr (Bad Wörishofen).
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Augdburger Panther - Krefeld
Pinguine
2003/2004
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Panthern reicht ein Drittel gegen Pinguine
Augsburg, 5. Oktober
Die bislang makellose Heimbilanz der Panther wurde auch gegen den
amtierenden Meister aus Krefeld nicht getrübt. Das war besonders wichtig,
da man am Freitag in Frankfurt leer ausgegangen war. Um weiterhin im
oberen Tabellendrittel mitzumischen, war ein Heimsieg einfach Pflicht.
Und daran wollten die Hausherren von Beginn an keine Zweifel aufkommen
lassen. Ein strammer Schuss von John Miner prallte vom Plexiglas vor das
Gehäuse von Robert Müller, wo sie von Björn Barta in Empfang genommen und
zur Führung eingenetzt wurde. Nur 48 Sekunden später musste der Krefelder
Goalie erneut hinter sich greifen, denn Kapitän Duanne Moeser baute die
Panther-Führung aus. Erst in Überzahl konnten sich die Gäste nennenswerte
Chancen erspielen, waren dann aber effektiv. Der frühere Augsburger Marc
Beaucage erzielte dabei den Anschlusstreffer. Wenig beeindruckt zeigten
sich die Gastgeber und stellten durch Ronny Arendt nur zehn Sekunden
später den alten Abstand umgehend wieder her. Um es vorweg zu nehmen: Nach
gerade einmal sechseinhalb Minuten hatten damit beide Mannschaften ihr
Pulver verschossen. Die Panther erarbeiteten sich zwar eine ganze Reihe
hochkarätiger Chancen, konnten aber keine davon zu einem weiteren Treffer
nutzen. Die Krefelder Abwehr wirkte dabei über weite Strecken alles andere
als souverän. Nach der ersten Pause verflachte die Begegnung zusehends und
der Meister zeichnete sich in erster Linie durch das Sammeln von
Strafminuten aus, woraus die Panther aber erneut kein Kapital zu schlagen
vermochten. Immerhin war die Partie nun ausgeglichener, was sich aber vor
allem in einer hohen Fehlerquote auf beiden Seiten ausdrückte. KEV-Coach
Butch Goring verordnete übrigens seinem Verteidiger Shayne Wright ab dem
Mittelabschnitt eine Pause, da dieser im ersten Drittel allein drei Mal
auf der Strafbank saß. Und so plätscherte das Spiel auch im
Schlussabschnitt mehr oder minder dahin, größere Chancen resultierten in
der Regel aus Fehlern der gegnerischen Abwehr. Dadurch konnten sich
wenigstens die beiden Torsteher ab und an durch sehenswerte Aktionen
auszeichnen. Man konnte den Pinguinen das Bemühen nicht absprechen, doch
irgendwie fehlte ihren Angriffen die letzte Durchschlagskraft. Die
Hausherren dagegen schienen mit dem Ergebnis zufrieden und gingen nicht
mehr letztes Risiko. Insofern waren beide Trainer danach auch nicht
wirklich zufrieden mit ihren Teams. Butch Goring beklagte, dass sich die
Pinguine einfach sehr schwer täten, einen Rückstand aufzuholen. Benoit
Laporte dagegen hätte sich eine bessere Chancenverwertung gewünscht, vor
allem in Überzahl.
Quelle Hockeyweb.de
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Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin
2003/2004
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Knappe 4:5-Niederlage gegen Berlin
03.09.2003
Mit einem denkbar knappen 4:5 nach 60 Spielminuten mußten die Krefeld
Pinguine die drei Zähler an die Eisbären aus Berlin abgeben. Was bei den
Profis in einer hauchdünnen Entscheidung endete, fiel bei den Fans auf den
Tribünen unentschieden aus. Die Berliner reisten mit rund 400 Fans an und
stellten damit eines der größten „Auswärtskontingente“. Herzlich empfangen
wurden sie von den Krefelder Anhängern, die ihrerseits „Eisbären“-Rufe
anstimmten. Zudem wurde den Berliner Fans eine ganz besondere Ehre zu
teil. Vom Krefelder Fanprojekt (Zusammenschluß der Fanclubs) erhielten die
Hohenschönhausener den Fair-Play-Pokal für die fairsten Fans der letzten
Saison. Sicherlich nicht zuletzt durch das positive Verhalten im
Halbfinale und deren Unterstützung für die Pinguine im Finale gegen Köln.
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Wölfe Freiburg - Krefeld Pinguine
2003/2004
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Niederlage beim Tabellenletzten Freiburg
28.09.2003
Auch die Serie der Krefeld Pinguine (13) ist gerissen. Der Meister
unterlag mit 4:5 (1:1, 3:3, 0:1) bei Schlusslicht Wölfe Freiburg. Der
Aufsteiger feierte den zweiten Saisonsieg nach dem 3:1 in Hamburg am
dritten Spieltag und gab die „Rote Laterne“ an den ERC Ingolstadt ab. Die
Krefelder haben dieses Spiel, wie Butch Goring schon sagte auf der
Strafbank verloren. 4 der Gegentore sind im Powerplay der Freiburger
gefallen. Die Defensive des deutschen Meisters war heute so konfus das die
Freiburger keine großen Schwierigkeiten hatten diese zu umspielen. Hat
Krefeld die Wölfe Freiburg unterschätzt, oder haben Sie nur Ihre Kräfte
für die Spiele gegen Augsburg und Berlin geschont? Dieses Spiel wird sich
mit Sicherheit auf die zu erwartenden Zuschauerzahlen in der
Rheinlandhalle bemerkbar machen.
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Krefeld Pinguine - Frankfurt Lions
2003/2004
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3:2-Sieg im Penalty
26 Sep 2003
Mit einem 3:2-Sieg (1:1/1:1/0:0/1:0) nach Penaltyschießen sicherten sich
die Krefeld Pinguine die Zähler 12 und 13 und klettern damit in der
Tabelle auf den vierten Rang. Die Anfangsphase versprach, vor allem aus
Krefelder Sicht, eine hochklassige Partie. Ab der Mitte des ersten
Drittels verflachte das Spiel aber zusehends. Gut, daß die Schwarz-Gelben
bis dahin bereits mit 1:0 führten.
In der fünften Spielminute machte sich Chris Kelleher auf und davon, wurde
zwar von einem Frankfurter noch bedrängt, konnte den Puck aber
mustergültig mit der Rückhand unter die Latte setzen. In der Folgezeit
hatten die Pinguine noch weitere Einschußmöglichkeiten, besonders in
Überzahl, konnten die Scheibe aber nicht zum 2:0 unterbringen. Die
Frankfurter Gäste dagegen wurden stärker und kamen auch zum Ausgleich.
Etwas Glück hatte Christian Kohmann, als sein Schuß gerade noch zwischen
Pfosten und den Beinschoner von Robert Müller paßte. Im zweiten Durchgang
rächten sich dann die ausgelassenen Chancen, denn die Lions konnten durch
Paul Stanton mit 2:1 in Führung gehen. Der Krefelder Ausgleich fiel dann
in der 35. Minute, als die Gastgeber erneut mit zwei Spielern mehr auf dem
Eis standen. Robert Guillet bediente Pascal Appel, und dieser markierte
den Krefelder Ausgleich. Das letzte Spieldrittel blieb torlos, so daß
beide Teams ins Penaltyschießen mußten. Matchwinner waren dann schließlich
Pascal Appel und Robert Müller. Appel schoß die Pinguine in die
Penaltyführung und Robert Müller machte mit seiner Parade alles klar. Die
Krefeld Pinguine belegen mit 13 Punkten Rang vier, Tabellenerster sind die
Eisbären Berlin, Zweiter Augsburg und Dritter Hamburg mit jeweils 14
Zählern. Fünfter sind die Nürnberg Ice Tigers mit ebenfalls 13 Punkten.
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Krefeld Pinguine - HamburgFreezers
2003/2004
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Revanche für das Punktespiel
Die Krefeld Pinguine gewinnen im
Pokalspiel gegen die Hamburg Freezers mit 5:2 ( 2:2 2:0 1:0 ) und ziehen
damit ins 1/4 Finale. Hervorzuheben sind 2 Spieler, einmal Daniel Pietta
der seinen Einstand beim KEV durch seine doch beachtliche Leistung
hervorgehoben hat, und Markus Janka der nach seiner Verletzung zum ersten
Einsatz beim KEV gekommen ist. Janka zeigte im ersten Drittel doch noch so
die eine oder andere Schwäche die sich aber doch sehr schnell auflöste und
den Hamburger Sturm zur Verzweifelung brachte. Auch einen Dank an die gute
Defensive. In einigen sehr guten Spielzügen stellten sich auch heute
unsere Sturmreihen ins rechte Licht, die somit zeigen konnten, das wir
noch einiges erhoffen können. T
ore:
1:0 Ziesche (1.) (Kunce, Rodmann)
2:0 Guillet (11.) (Beaucage, Bertrand)
2:1 House (12.) (Schneider, Purdie)
2:2 Lambert (15.) (Abstreiter, Plachta)
3:2 Wright (28.) (Ziesche, Kurtz)
4:2 Brandl (37.) (Rodmann, Luongo)
5:2 Ziesche (60.) (Brandl, Yake)
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Krefeld - Ingolstadt
2003/2004
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Heimspiel und Zitterpartie
Krefeld gewinnt die 2ten - 50 % mit
einer Zitterpartie gegen Ingolstadt, Die Chancenauswertung lässt zu
wünschen übrig, und das Überzahlspiel muß glaube ich noch mal trainiert
werden. Ansonsten hat Butch die Jungs doch so motiviert das wir die
geforderten 100 % erreicht haben.
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Hannover - Krefeld
2003/2004
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2:0 in Hannover
Die Krefeld Pinguine haben ihr drittes Auswärtsspiel dieser Saison mit 2:0
Toren (1:0/0:0/1:0) bei den Hannover Scorpions gewonnen. Damit hat die
Mannschaft von Butch Goring bereits mit drei Punkten die Hälfte der
Trainer-Vorgabe des Wochenendes erfüllt. Seinen ersten Saisoneinsatz
konnte zudem Thomas Brandl verbuchen, der nach seiner Knieverletzung
wieder in den Kader rückte.
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Krefeld - Hamburg Freezers
2003/2004
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Heimniederlage gegen Hamburg
In ihrem zweiten Heimspiel der Saison 2003/2004 mussten sich die Krefeld
Pinguine den Hamburg Freezers mit 0:5 Toren geschlagen geben. In den
ersten 5 Minuten des Spiels konnten die Krefeld Pinguine noch mithalten,
doch mehr und mehr übernahmen die Hamburg Freezers das Spiel. Vor 4.289
Zuschauern stellten die Gäste aus Hamburg das kompaktere Team. Die
Freezers kamen in der 13. Spielminute auch zum 1:0-Führungstreffer
durch Robert House. Im zweiten Abschnitt weiterhin Überlegenheit der
Gäste. Peter Abstreiter markierte in der 33. Minute das 2:0. Kurz nach
Wiederanpfiff im letzten Drittel ein erneuter Treffer für Hamburg, diesmal
trug sich Darren van Impe als Torschütze in die Scorerliste ein.
Vorentscheidend dann das 4:0 der Gäste, in der 43. Minute traf Andy
Schneider. Den Schlußpunkt der Partie setzte erneut Darren van Impe in der
56. Spielminute mit dem 5:0 der Hamburg Freezers.
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Kassel Huskies - Krefeld
2003/2004 |
Kassel Huskies - Krefeld Pinguine
Das zweite Vorbereitungsspiel der Krefeld Pinguine bei den Kassel Huskies
ging mit 4:6-Toren (3:3/1:3/0:0) verloren.
Das Spiel bei den Kassel Huskies begann munter. Sechs Treffer im ersten
Drittel. Den Anfang machte Pinguin Pascal Appel in der sechsten Minute mit
dem 1:0 der Krefelder. Eric Betrand ließ in der siebten Minute das 2:0
folgen, ehe Busch für Kassel zum 1:2 verkürzte (9.). Brousseau glich für
die Huskies zum 2:2 (10.) aus. Wahlberg erhöhte für die Gastgeber auf 3:2
(13.) und erneut Pascal Appel traf in der 15. Minute zum 3:3. Im zweiten
Durchgang machten die Kassel Huskies den Anfang. Serikow markierte das 4:3
(22.), Chris Luongo glich für die Pinguine zum 4:4 aus, Trattnig brachte
Kassel mit dem 5:4 wieder in Front und MacLeod erzielte in der 33. Minute
den letzten Treffer des Tages. Mit 12 Strafminuten auf Krefelder Seite und
acht Minuten für Kassel blieb die Partie absolut fair.
Sorgen allerdings bei den Krefeld Pinguinen nach der Verletzung von
Keeper. Markus Janka fiel unglücklich auf seine Schulter und muß sich am
Montag erst einmal einer Kernspintomographie unterziehen.
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EV Duisburg - Krefeld
2003/2004
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EV Duisburg - Krefeld Pinguine
4:0 im ersten Testspiel
Die Krefeld Pinguine haben ihr erstes Testspiel dieser Saison mit 4:0
(1:0/1:0/2:0) gewonnen. Beim EV Duisburg reichten die Treffer von Marc Beaucage (2x), Shayne Wright und Terry Yake, um den Auftakt in die
Vorbereitungsserie erfolgreich zu gestalten. Die Krefeld Pinguine konnten
vor 1.246 Zuschauern (darunter rund 600 Krefelder) schon früh in Führung
gehen. Nach Zuspielen von Shayne Wright und Justin Kurtz nutzte Marc
Beaucage das erste Überzahlspiel zur 1:0-Führung. Trainer Butch Goring sah
derweil von der Tribüne aus zu und überließ das Coaching Co-Trainer Gary
Clark. Zusehen konnte ebenfalls Paul Dyck, der sich nicht umziehen mußte,
da genügend Verteidiger zur Verfügung standen und Eiszeit bekommen
sollten.
Im zweiten Spieldrittel erhöhten die Krefelder Gäste auf 2:0, Shayne
Wright trug sich als Torschütze ein, Marc Beaucage gab die Vorlage. Dies
auch der Spielstand nach 40 Minuten. Im letzten Abschnitt durfte Marc
Beaucage dann sein Können im Penaltyschießen demonstrieren, Schiedsrichter
Frank Awizus hatte vorher ein penaltywürdiges Foul gesehen. Souverän
verwandelte der Krefelder Neuzugang zum 3:0 (54.) gegen seinen
Mannschaftkameraden Markus Janka, der das Duisburger Tor hütete. In der
56. Spielminute setzte Terry Yake mit dem 4:0 den Schlußpunkt, die Vorlage
gab Marcel Rodman. Kurz vor Ende der Partie stellte Schiedsrichter Awizus
Verteidiger Justin Kurtz mit einer Spieldauerdis |