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Trotz Überraschung
ausgeschieden
Eishockey. Die Krefeld Pinguine haben als amtierender Deutscher
Eishockey-Meister am hoch angesehenen Spengler-Cup in Davos
teilgenommen. Johannes Wouters war für den STADT-SPIEGEL live vor Ort.
Zweifellos: Für die DEL-Cracks der Krefeld Pinguine war es eine Ehre,
dass sie als Deutscher Meister 2003 in diesem Jahr vom HC Davos zu
diesem seit 1923 ausgetragenen Klasse-Turnier eingeladen wurden.
Gemeinsam mit einem Team Canada, Jokerit Helsinki und dem russischen
Meister Lokomotive Yaroslav maßen die Krefelder seit dem zweiten
Weihnachtstag ihre Kräfte – zunächst wenig erfolgreich, im dritten Spiel
sorgten die Mannen aus der Seidenstadt aber für eine große Überraschung.
Den Niederlagen zum Auftakt gegen das Team Canada (2:3) und Helsinki
(2:4) folgte ein sensationeller 5:2-Erfolg gegen die derzeit beste
europäische Vereinsmannschaft, die Russen aus Yaroslav. Gegen Gastgeber
Davos setzte es ohne Ustort (Bänderdehnung) und den grippegeschwächten
Goalie Robert Müller eine 2:8-Schlappe - das bedeutete das endgültige
Aus.
Die zuletzt schwachen Leistungen der Pinguine in der Liga, wo sie auf
dem zwölften Tabellenplatz herum dümpeln, drangen auch bis in die
Schweiz vor. Und so werden die Auftritte der Mannschaft in den Schweizer
Medien und auch beim neutralen Publikum sehr kritisch gesehen.
Anerkennung erhielt bislang in jedem Spiel Nationaltorwart Robert
Müller, der sich in Davos nach langer Zeit wieder in Meisterschaftsform
präsentierte. Insgesamt aber genossen es sowohl Spieler als auch die
Verantwortlichen sehr, in Davos dabei sein zu können. Das Turnier war
zwischen Weihnachten und Neujahr das Gesprächsthema Nummer eins. Nicht
nur in Davos, sondern der gesamten Schweiz.
Und die Pinguine hoffen, den Schwung aus diesem Turnier (trotz
Niederlagen hinterließ das Team einen frischen Eindruck) mit in die
DEL-Spiele nehmen zu können. |
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Team Canada gewinnt den Spengler
Cup
Zwei kanadische Spieler freuen sich über den Sieg beim Spengler Cup in
Davos.
Davos (dpa) - Das Team Kanada hat zum zehnten Mal den
Eishockey-Spengler-Cup gewonnen. Im Finale setzten sich die Kanadier am
Silvestertag gegen Gastgeber Davos vor 7580 Zuschauern mit 7:4 (3:2,
1:1, 3:1) durch.
Di Pietro (2), Domenichelli, Astley, Alston, Toms und Shantz trafen für
Team Kanada, Elik (2), Landry und Riesen für Davos. Die Krefeld Pinguine
belegten den vierten und letzten Tabellenplatz.
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Spengler Cup: Krefeld verliert
gegen Gastgeber Davos 2:8
Davos, 29. Dezember
Der HC Davos hat seinen Ruhetag beim 77. Spengler Cup gut genutzt und
mit einem überlegenen Erfolg gegen die Krefeld Pinguine seine Chance auf
die Finalteilnahme gewahrt.
Vor dem Spiel hagelte es Hiobsbotschaften für den Deutschen Meister: Die
Nationalspieler Robert Müller, Stefan Ustorf und Daniel Kunce standen
nicht zur Verfügung, Adrian Grygiel fiel aus, Chris Kelleher hatte gar
nicht erst ins Turnier eingreifen können. Für den im Verlauf des
Turniers überragenden Müller musste Ersatzgoalie Markus Janka aus dem
Krankenbett ins Tor wechseln, als Ersatzgoalie sprang ausgerechnet
Davos´ sehr selten eingesetzter zweiter Torhüter Jonas Müller ein.
Immerhin passte ihm Robert Müllers Trikot vom Namen her. Doch auch die
Gastgeber konnten nicht in Bestbesetzung antreten, Michel Riesen musste
wegen einer Darmgrippe passen, Jan von Arx fiel weiterhin aus.
Der HCD ließ sich davon aber nicht beirren und startete furios, bereits
in der zweiten Spielminute wurde der junge Markus Janka binnen 10
Sekunden zweimal eiskalt erwischt, Oleg Petrov und Andres Ambühl trafen
und damit war die Partie eigentlich schon entschieden. Davos drängte nun
auf das 3:0, Krefeld hatte im ersten Drittel eigentlich nur eine einzige
Torchance und die wurde überraschend genutzt. Alexander Selivanov
scheiterte nach einem Konter am Davoser Goalie Lars Weibel, doch Terry
Yake brachte den Nachschuss zum 2:1 unter. Die Antwort der Gastgeber
ließ nicht lange auf sich warten, eine wunderschöne Kombination über
Eric Landry und Andrej Bashkirov nutzte der erneut überragende Oleg
Petrov sehr cool zum 3:1.
Im zweiten Drittel schaffte Petrov per Penalty Shot sogar den Hattrick
zum 4:1. Brett Hauer sorgte in der 40. Minute mit dem ersten Power Play
Treffer seines Teams bei diesem Turnier zum 5:1 Zwischenstand.
Das letzte Drittel glich einer Trainingseinheit, am Ende siegte Davos
8:2. Krefeld wurde vom Davoser Publikum mit viel Beifall verabschiedet.
Zuschauer: 7580 (ausverkauft) Schiedsrichter: Brent Reiber, Gilles
Mauron, Tobias Wehrli
Gold for the best: Terry Yake, Krefeld und Eric Landry, Davos
Tore: 1:0 1:47 Oleg PETROV (Eric LANDRY) 2:0 1:57 Andres AMBÜHL 2:1
14:35 Terry YAKE (Alexander SELIVANOV/ Chris HERPERGER) 3:1 16:42 Oleg
PETROV (Eric LANDRY/Andrej BASHKIROV) 4:1 23:24 Oleg PETROV 5:1 39:26
Brett HAUER (Todd ELIK/ Reto von ARX) 6:1 41:07 Marc HEBERLEIN (Daniel
BOSS) 6:2 45:43 Alexander DÜCK 7:2 46:12 Eric LANDRY (Todd ELIK) 8:2
58:58 Eric LANDRY (Reto von ARX/Beat FORSTER)
Beste Spieler Davos: Oleg Petrov, Todd Eilk, Eric Landry
Beste Spieler Krefeld: Alexander Selivanov, Terry Yake, Alexander Dück
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Grandioser und deutlicher Sieg
gegen Yaroslavl
28 Dec 2003
Nach den hervorragenden Leistungen gegen Team Canada und Jokerit
Helsinki schien auch gegen den russischen Vertreter Lok Yaroslavl etwas
„drin zu sein“. Doch wer hätte damit gerechnet, daß die Krefeld Pinguine
die Partie so deutlich bestimmen würden? Zumal das Verletzungspech
wieder zugeschlagen hatte. Zwar kehrten Pascal Appel, Keeper Markus
Janka und Alexander Selivanov wieder ins Team zurück, doch mit Terry
Yake fiel ein weitere Spieler aus, und auch Verteidiger Daniel Kunce
mußte nach dem ersten Drittel mit einer Verletzung in der Kabine
bleiben.
Davon allerdings unbeeindruckt legten die Krefeld Pinguine los wie die
sprichwörtliche Feuerwehr. Etwas mehr als vier Minuten waren gespielt,
als Alexander Selivanov auf der rechten Seite nicht nur frei stand,
sondern auch unbedrängt blieb. Und so eine Chance ließ sich der
Krefelder Goalgetter nicht entgehen, zog wuchtig ab und sein Schlagschuß
landete zur 1:0-Führung im russischen Netz. Genau zweieinhalb Minuten
später zappelte die Scheibe wieder in Netz von Yaroslavl. Alexander Dück
hatte nach Vorlage durch Daniel Kunce das 2:0 für Krefeld markiert. Noch
im ersten Spieldrittel nutzte David Moravec seine Gelegenheit, um für
Yaroslavl auf 1:2 zu verkürzen. Im zweiten Drittel Riesenjubel auf
Krefelder Seite. Nach 30.40 Minuten „zauberten“ die Pinguine vor dem
russischen Tor. Rob Guillet paßte quer über das Spielfeld auf Marc
Beaucage, dieser leitete sofort vor das Tor weiter und Marcel Rodman
schloß die Traumkombination zur 3:1-Führung ab. Mit dieser Führung ging
es ins letzte Spieldrittel. Und in diesem waren gerade erst 98 Sekunden
gespielt, als die Spielanzeige auf 4:1 gestellt wurde. Steffen Ziesche
hatte Jonas Lanier bedient, und dieser schloß den Konter mit einem
eiskalten Schuß in lange, obere Eck zum 4:1 ab. Yaroslavl kam zwar in
der 43. Minute durch Anton But noch zum 2:4, doch Rob Guillet entschied
die Partie in der 47. Spielminute mit dem entscheidenen 5:2-Treffer. Mit
diesem Sieg halten sich die Krefeld Pinguine noch die Teilnahme am
Turnier-Finale offen.
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Gegen Helsinki fehlte das Glück
28 Dec 2003
Das zweite Spiel der Krefeld Pinguine beim schweizerischen Spengler-Cup
stand unter keinem guten Zeichen. Schon in der ersten Partie mußte der
Deutsche Meister auf einige Spieler verzichten, am Samstag wurde es aber
richtig eng. Mit Alexander Selivanov, Adrian Grygiel, Chris Kelleher,
Eric Bertrand, Pascal Appel und Markus Janka fehlten insgesamt sechs
Akteure der Schwarz-Gelben. Da mußte der „Rest“ des Teams Schwerstarbeit
verrichten und Doppelschichten fahren. Und das eindrucksvoll.
Die Pinguine erarbeiteten sich von Anfang an hochklassige Chancen,
konnten den Puck aber nicht im Kasten unterbringen. Anders dagegen
Jokerit Helsinki. In der fünften Spielminute markierte Arto Koivisto die
1:0-Führung der Finnen. Das Spiel blieb weiter offen und in der 15.
Minute kamen die Pinguine endlich zum Ausgleich. Daniel Kunce hatte von
der blauen Linie abgezogen und sein wuchtiger Schuß ging dem
Jokerit-Schlußmann durch die Schoner. Im zweiten Durchgang war es wieder
die Finnen, die vorlegten. Ryan Gardner hatte zum 2:1 (32.) getroffen.
Aber auch diesmal gaben die Krefeld Pinguine die richtige Antwort.
Andreas Raubal hatte sich auf der rechten Seite durchgetankt und gab die
Scheibe mit einem cleveren Rückhandpaß zu Shayne Wright, der aufgrund
der Verletzungsmisere als Stürmer eingesetzt wurde. Und für diese
„Gastrolle“ bedankte er sich mit dem schön herausgespielten
2:2-Ausgleich (37.). Im Schlußabschnitt fehlte den Schwarz-Gelben nicht
nur das nötige Glück, es kam noch viel Pech dazu. Die hervorragend
pfeifenden Schiedsrichter hatten nach einem Foul Rob Guillet einen
Penalty zugesprochen. Der Torschütze aus dem Spiel gegen Kanada hatte
schon alles richtig gemacht und den Keeper der Finnen „ausgetanzt“, da
versprang ihm im letzten Moment noch die Scheibe und die Chance zur
Führung war vertan. Stattdessen hatte Jokerit Helsinki das notwendige
Glück. Ein schwacher Querpaß von Jukka Hentunen vor dem Tor der Pinguine
prallte in der 54. Minute an die Kufe eines Krefelder Verteidigers und
von da aus unhaltbar für Robert Müller ins Tor zum 3:2 für Helsinki. Die
anschließende Aufholjagd des Deutschen Meisters wurde nicht belohnt. Als
Robert Müller in den letzten Sekunden zugunsten eines weiteren
Feldspielers aus dem Kasten ging, gelang Jokerit Helsinki noch durch
Hentunen das 4:2 ins leere Gehäuse. Dennoch, wieder ein prima Auftritt
der Krefeld Pinguine, leider oder das notwendige Glück.
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Spengler
Cup: Tabelle
Die Tabelle:
1. Lokomotiv Yaroslavl 1 1 0 5:2 2
2. Team Canada 1 1 0 3:2 2
3. HC Davos 2 1 1 6:6 2
4. Jokerit Helsinki 2 1 1 5:6 2
5. Krefeld Pinguine 2 0 2 4:7 0
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Pinguine mit guter Hoffnung beim
Spengler Cup
Davos, 28. Dezember
Für den derzeit schlecht in der DEL-Tabelle platzierten Deutschen
Meister aus Krefeld könnte der traditionsreiche Spengler-Cup im
schweizerischen Davos durchaus neuen Auftrieb für den Rest der
Eishockey-Saison geben. Zunächst war man davon ausgegangen, dass die
zusätzliche Belastung von vier Spielen in vier Tagen zur Unzeit käme,
schließlich gilt es, in der DEL Boden gut zu machen. Für Stürmer Stefan
Ustorf hat sich die Situation ein wenig gewandelt, das Auftaktspiel der
Pinguine gegen Titelverteidiger Team Kanada war trotz der knappen 2:3
Niederlage nach seiner Meinung eines der besten Spiele, das die
Krefelder seit seinem Wechsel an den Niederrhein abgeliefert haben. In
der Tat überzeugte der KEV bei seinem Auftaktspiel mit temporeichem
Offensiv-Eishockey jene Kritiker, die dem DEL-Meister vier deutliche
Niederlagen beim Spengler Cup vorausgesagt hatten. Stürmer Rob Guillet,
erfolgreicher Torschütze gegen die Kanadier, freute sich besonders
darüber, dass man ohne Druck und das in der DEL übliche Halten und
Klammern einfach mal Eishockey spielen konnte. Der KEV versucht, den
Spengler Cup als Chance zu nutzen, um die Köpfe vom ständigen Kampf um
die Playoff-Plätze in der DEL frei zu bekommen. Co-Trainer Gary Clarke
betonte, dass die Pinguine nur Außenseiter im Turnier seien, doch genau
darin könnte die Chance der Mannschaft bestehen. Nicht zuletzt will man
Werbung für den Verein und das Deutsche Eishockey machen, wie Stefan
Ustorf betont. Doch auf der anderen Seite liegen Spieler wie Pascal
Appel, Marcel Rodman und Markus Janka krank im Hotel, weitere Cracks
gehen angeschlagen in die Partien und Torhüter Robert Müller wird wohl
alle vier Spiele in Folge bestreiten müssen. Vielleicht wäre eine Pause
doch besser gewesen, wie Stürmer Jonas Lanier vermutet. Ob der Spengler
Cup Chance oder Fluch für den KEV ist, wird man wohl erst in ein paar
Wochen beurteilen können, wenn die Pinguine Anschluss an die
Playoff-Plätze der DEL gewonnen oder schon bald aussichtslos den achten
Platz aus den Augen verloren haben. (Alexander Brandt)
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Spengler Cup: Lokomotiv Jaroslavl -
HC Davos: 5:2 (0:0, 2:1, 3:1)
Davos, 28. Dezember
Spätestens nach dem Turniereintritt vom russischen Meister Lokomotiv
Jaroslavl weiß nun jeder Eishockeyfan, der in der Davoser Eishalle das
Spiel gegen den Gastgeber sehen durfte, warum diese Mannschaft zu den
Turnierfavoriten gehört: Schnelle Gegenstöße, "Tic Tac Toe"-Spielzüge
mit Onetimer-Abschlüssen und eine überragende Technik wurden dem
Publikum im erneut ausverkauften Eisstadion Davos präsentiert. Und es
waren nicht nur die ehemaligen NHL-Stars Nemchinov, Kovalenko und
Yushkevich und Goalie Podomatsky, welche brillierten.
Dabei brauchten die Russen jedoch in ihrer ersten Partie des Turniers
gegen den Vortagessieger Davos ein Drittel Anlaufzeit. Nach 30 Minuten
lag der HCD nämlich nicht unverdient 1:0 in Front (schöner Treffer von
Petrov nach Traumpass von Elik in der 26. Minute) und nahm den offenen
Schlagabtausch dankend an. Es war das bisher technisch und läuferisch
beste Spiel des Turniers. Und der russische Meister konnte nach 35
Minuten erstmals eine seiner zahlreichen Chancen nutzen. Das 1:1 war der
Startschuss zu einer torreichen Phase für die Russen, bei welcher sie
innerhalb von nur sechs Minuten vier Tore erzielten und jede sich
bietende Torchance eiskalt nutzten. Das Bijou war das 2:1 durch ein Tic
Tac Toe-Zuspiel der Nemchinov-Linie auf Antipov, welcher mit einem
fulminanten Onetimer abschloss.
In der Folge konnte Davos nur noch den Schaden begrenzen, da die Russen
nach drei schnellen Toren zu Beginn des letzten Drittels das Spiel
"abtöteten". Trotz der Niederlage zeigte Davos eine starke Vorstellung.
Aber die Klasse der Russen vor dem gegnerischen Tor war ausschlaggebend.
(spenglercup.ch)
Goals: 25:18/ 0:1 Petrov (Elik), 34:26/ 1:1 Hlavacka, 39:51/ Antipov (Nemchinov,
But), 42:54/ 3:1 Butsayev (Vlasenkov), 43:40/ 4:1 Kovalenko (Glazatchev),
44:08/ 5:1 But (Antipov), 51:32/ 5:2 Petrov (Landry, Bashkirov)
Beste Spieler:
Jaroslavl: Antipov, But, Nemchinov, Podomatsky
Davos: Elik, Petrov, Landry
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Spengler
Cup: Pinguine unterliegen auch gegen Jokerit
Davos, 27. Dezember
Bereits am zweiten Spieltag des Spengler Cups trafen zwei Mannschaften
aufeinander, die ihre jeweiligen Auftaktspiele verloren hatten und
unbedingt punkten mussten, wenn sie nicht vorzeitig jede Finalchance
verlieren wollten. Krefeld und Helsinki gingen entsprechend motiviert zu
Werke, zahlreiche Rangeleien waren die Folge. Die erste Torchance hatte
Krefelds Nationalspieler Stefan Ustorf, der frei vor Jokerits Goalie
Markus Helanen vergab. Auf der anderen Seite nutzte Arto Koivisto eine
ähnliche Chance zum 0:1 (5. Minute). Krefeld bestätigte den guten
Eindruck vom Auftaktspiel und kam in der 15. zum Ausgleich durch Daniel
Kunce. Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein ähnlicher Spielverlauf.
Jokerit ging durch Ryan Gardner in Führung (32.), Krefeld glich widerum
aus (Wright, 37.). Beide Teams verpassten weitere Tore bei doppelter
Überzahl.
Im Schlussdrittel bot sich Krefelds Stürmer Robert Guillet zunächst die
Chance, sein Team erstmals in Führung zu bringen, doch er vergab einen
Penalty Shot (46.). Helsinki forcierte nun das Tempo, doch Krefelds sehr
gut haltender Torhüter Robert Müller hielt sein Team im Spiel. In der
54. Minute war jedoch auch er machtlos, als er einen Rückhandschlenzer
von Hentunen zum 2:3 passieren lassen musste. In der letzten Spielminute
machte erneut Hentunen mit einem Empty-Net-Goal zum 2:4 alles klar. (spenglercup.ch)
Tore:
5. 0:1 Koivisto
15. 1:1 Kunce
32. 1:2 Gardner
37. 2:2 Wright
54. 2:3 Hentunen
60. 2:4 Hentunen
Beste Spieler Krefeld: Müller, Ustorf, Wright
Beste Spieler Helsinki: Peltonen, Hentunen
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Spengler-Cup: Knappe Niederlage für
Krefeld
Davos, 26. Dezember
Gelungener Auftakt für den Spengler
Cup-Titelverteidiger: "Team Canada" bezwang den Deutschen Meister
aus Krefeld mit 3:2. Die "Pinguine" erwischten zunächst den besseren
Start und lagen nach dem ersten Drittel durch ein Powerplay-Tor von
Chris Herperger mit 1:0 in Führung. Die kanadische Auswahl kam
jedoch mit fortdauernder Spielzeit besser in die Partie und erzielte
ebenfalls in überzahl nach einer schönen Kombination über Stacey
Roest und Hnat Domenichelli den Ausgleich, Torschütze war Jean-Guy
Trudel. Auch die nächsten beiden Treffer fielen bei numerischer
überlegenheit: Zunächst erzielte Robert Guillet die erneute Führung
für Krefeld, dann sorgte Kanadas Jamie Pollock mit gewaltigem
Schlagschuss für den 2:2 - Zwischenstand nach dem zweiten Drittel.
Die Entscheidung folgte gleich zu Beginn des Schlussabschnitts, als
Yves Sarault mit dem ersten Treffer bei "Fünf gegen Fünf" auch den
Siegtreffer markierte. Krefeld erspielte sich in der Folgezeit
zahlreiche Torchancen und nahm in der Schlussminute Torhüter Robert
Müller zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch "Team
Canada" rettete den knappen Vorsprung über die Zeit. (spenglercup.ch)
Bester Spieler Krefeld: Chris Herperger
Bester Spieler Team Canada: Jamie Pollock
Tore:
0:1 (08:54) Herperger (Kunce), 1:1 (26:14) Trudel (Roest/Domenichelli),
1:2 (34:34) Guillet (Yake), 2:2 (39:28) Pollock (Toms), 3:2 (42:07)
Sarault (Belanger)
Tore:
0:1 26:34 Gianola (von Arx)
1:1 33:31 Kankaanperä (Jantunen, Motropolit)
1:2 42:44 Hauer (Bashkirov, Petrov)
1:3 48:44 Landry (Winkler, Petrov)
1:4 56:38 Ambühl (Paterlini, von Arx)
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Spengler-Cup: HC Davos eröffnet das
Turnier mit Sieg
Davos, 26. Dezember
Ein Angriffsfurioso im letzten Drittel brachte
den HC Davos gegen zuvor gleichwertige Finnen auf die Siegerstraße.
Entscheidend war in diesem unterhaltsamen Sartspiel des Spengler Cup
die Anfangsphase des letzten Drittels, als Davos mit einem
Doppelschlag innnerhalb von sechs Minuten (zwei schön herausgespielte
Tore von Brett Hauer und Eric Landry) von 1:1 auf 3:1 davonzog. Als
zudem noch in der 53. Minute in einem Überzahlspiel Jokerits
Verstärkungsspieler von Fribourg Gottéron, Jukka Hentunen die goldene
Chance auf das 3:2 vergab und drei Minuten danach der vierte Treffer
für Davos (Ambühl) fiel, waren die letzten Chancen des Finnischen
Meisters auf einen Starerfolg in Davos verflogen.
In den ersten beiden Dritteln waren die Torchancen gleichmässig
verteilt. Nach der HCD-Führung durch Gianola (Davos gab in den ersten
Spielminuten den Ton an), steigerte Jokerit das Tempo und der
Continental Cup-Sieger 2003 erzielte in einem Powerplay den verdienten
Ausgleich.
Es war eine typische Startbegegnung: Nicht zu hart geführt, aber mit
hohem Tempo und vielen Torchancen gewürzt. Beide Mannschaften zeigten
Eishockey auf ansprechendem Niveau. Läuferisch überzeugten die Finnen,
Davos war etwas "giftiger" und besser in der Chancenauswertung. (spenglercup.ch)
Tore:
0:1 26:34 Gianola (von Arx)
1:1 33:31 Kankaanperä (Jantunen, Motropolit)
1:2 42:44 Hauer (Bashkirov, Petrov)
1:3 48:44 Landry (Winkler, Petrov)
1:4 56:38 Ambühl (Paterlini, von Arx)
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Spengler-Cup: Noch mehr Verstärkungen
für Krefeld?
Davos, 24. Dezember
Erhalten die Krefeld Pinguine noch mehr
Verstärkung für den Spengler Cup in Davos? Gestern wurde das
Quintett mit Harijs Vitolinsh (Thurgau) und den bereits gemeldeten
Corsin Camichel (Ambri), Philipp Lüber (Rapperswil), Mario Schocher
(Olten) und Pascal Lamprecht (Lausanne) als voll gemeldet. Gemäß dem
"Oltner Tagblatt" werden scheinbar aber noch weitere Spieler
verpflichtet, nämlich die letzte Woche genannten Kandidaten Albert
Malgin (Olten), Pascal Stoller (Servette) und der letztjährige
Teilnehmer mit Köln Andy Keller (Langenthal). Spätestens übermorgen
im Spiel gegen das Team Canada wird man mehr wissen.
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Spengler-Cup: "Team Canada" mit sechs
AHL-Legionären
Davos, 24. Dezember
Nebst den bereits in der Vorwoche bekannt
gewordenen namhaften Spielern, welche das Turnier in Davos bereichern
werden, kamen für "Team Canada" und Krefeld weitere
Verstärkungsspieler hinzu. Außerdem haben Oleg Petrov (Servette), Eric
Landry (Lausanne) und Ex-HCD-Keeper Jonas Hiller (Lausanne) ihre
Teilnahme als Verstärkungsspieler beim HC Davos zugesagt.
„AHL-Beton“ für Team Canada
Team Canada wird auch an der 77. Austragung des Spengler Cup in Davos
mit den vielen NLA- und NLB-Leistungsträgern ein heißer
Turnierfavorit. Aus der AHL hat man zusätzlich nach Verstärkungen
gesucht und ist fündig geworden: Sechs Defensiv-Cracks werden die
„Ahornblätter“ unterstützen. Der Beton wird bei Team Canada demnach in
der AHL gemischt und in Davos eingesetzt. Wade Flaherty und Jamie
Hodson sind die beiden Torhüter. Beide sind Ersatz-Keeper in ihren
AHL-Mannschaften, wobei der 35-jährige Veteran Flaherty mehr
NHL-Erfahrung aufweist als der zwölf Jahre jüngere Hodson von den St.
John’s Maple Leafs. 1992 gewann Flaherty einen Award als IHL-Goalie
mit den wenigsten Gegentoren pro Spiel. Ein Titel, der auch schon von
Goalies wie Arturs Irbe oder Tommy Salo gewonnen wurde. Wird Flaherty
die große Tradition in Davos der Superleistungen von Topkeepern aus
Kanada weiterführen? Hodson versucht am Spengler Cup seine Form des
Vorjahres zurückzugewinnen, nachdem er zwischenzeitlich von der AHL in
die ECHL (East Coast Hockey League) nach Greensboro zurückversetzt
wurde.
Die vier AHL-Verteidiger gelten als solide „Backs“ und sind sicher
eine wertvolle Unterstützung für das "Team Canada". Der wohl beste
unter ihnen ist Mark Popovic. Popovic (21) wurde vor einer Woche von
den Anaheim Mighty Ducks für drei Tage ins NHL-Team befördert, jedoch
ohne sein NHL-Debüt feiern zu können. Es wird ihm eine gute Zukunft in
der NHL prophezeit. Weiter dabei sind Brendan Bell (20), ein
Drittrundendraft von Toronto. Er spielt seine erste Saison als Profi
in der AHL für St. John's und hat als Verteidiger mehr Punkte
gesammelt als der zukünftige SCB-Stürmer Luca Cereda. Matt Kinch (23)
steht in seiner dritten AHL-Saison mit Hartford. Und dann noch Jamie
Pollock (24). Er ist der erfahrenste der AHL-Verteidiger am Spengler
Cup. Er spielt seine fünfte Saison als AHL-Profi für das Spitzenteam
Worcester IceCats.
Krefeld mit Verstärkungen aus der Schweiz
Die Krefeld Pinguine haben ihre Ergänzungs- und Verstärkungsspieler
für das Spengler Cup Turnier gefunden: Pascal Lamprecht (Lausanne),
Philipp Lüber (Rapperswil), Mario Schocher (Olten), Corsin Camichel (Ambri)
und Harijs Vitolinsch (Thurgau). Allerdings könnte noch der oder
andere Spieler dazustoßen.
Die aktuellen Teamroster sämtlicher Mannschaften sind auf der Spengler
Cup Website www.spenglercup.ch unter der Rubrik „Teams“ ersichtlich.
Diese können bis zur offiziellen Meldefrist (25.12.2003, 12.00 Uhr)
noch aktualisiert werden.
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Spengler-Cup
Die Direktion des Spengler-Cups Davos hat heute auf einer
Medienkonferenz die Teilnehmer und den Spielplan des diesjährigen
Spengler-Cups veröffentlicht. Neben dem HC Davos und den Krefeld
Pinguinen nehmen Team Canada, Jokerit Helsinki (Finnland) und Lokomotiv
Yaroslavl (Rußland) an diesem Traditionsturnier teil.
Der Spielplan der Krefeld Pinguine:
Freitag, 26.12.2003, 20.45 Uhr, Team Canada - KEV
Samstag, 27.12.2003, 15.30 Uhr, KEV - Jokerit Helsinki
Sonntag, 28.12.2003, 15.30 Uhr, KEV - Lokomotiv Yaroslavl
Montag, 29.12.2003, 20.45 Uhr, HC Davos - KEV
Die Krefeld Pinguine sind froh als Deutscher Meister an diesem Turnier
teilnehmen zu dürfen und bedanken sich recht herzlich für die Einladung.
Aufgrund der Turnierteilnahme ändert sich der DEL-Spielplan, die neuen
Spieltermine werden noch bekannt gegeben.
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