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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Trotz Überraschung ausgeschieden
Eishockey. Die Krefeld Pinguine haben als amtierender Deutscher
Eishockey-Meister am hoch angesehenen Spengler-Cup in Davos
teilgenommen. Johannes Wouters war für den STADT-SPIEGEL live vor
Ort.
Zweifellos: Für die DEL-Cracks der Krefeld Pinguine war es eine
Ehre, dass sie als Deutscher Meister 2003 in diesem Jahr vom HC
Davos zu diesem seit 1923 ausgetragenen Klasse-Turnier eingeladen
wurden. Gemeinsam mit einem Team Canada, Jokerit Helsinki und dem
russischen Meister Lokomotive Yaroslav maßen die Krefelder seit dem
zweiten Weihnachtstag ihre Kräfte – zunächst wenig erfolgreich, im
dritten Spiel sorgten die Mannen aus der Seidenstadt aber für eine
große Überraschung.
Den Niederlagen zum Auftakt gegen das Team Canada (2:3) und Helsinki
(2:4) folgte ein sensationeller 5:2-Erfolg gegen die derzeit beste
europäische Vereinsmannschaft, die Russen aus Yaroslav. Gegen
Gastgeber Davos setzte es ohne Ustort (Bänderdehnung) und den
grippegeschwächten Goalie Robert Müller eine 2:8-Schlappe - das
bedeutete das endgültige Aus.
Die zuletzt schwachen Leistungen der Pinguine in der Liga, wo sie
auf dem zwölften Tabellenplatz herum dümpeln, drangen auch bis in
die Schweiz vor. Und so werden die Auftritte der Mannschaft in den
Schweizer Medien und auch beim neutralen Publikum sehr kritisch
gesehen. Anerkennung erhielt bislang in jedem Spiel Nationaltorwart
Robert Müller, der sich in Davos nach langer Zeit wieder in
Meisterschaftsform präsentierte. Insgesamt aber genossen es sowohl
Spieler als auch die Verantwortlichen sehr, in Davos dabei sein zu
können. Das Turnier war zwischen Weihnachten und Neujahr das
Gesprächsthema Nummer eins. Nicht nur in Davos, sondern der gesamten
Schweiz.
Und die Pinguine hoffen, den Schwung aus diesem Turnier (trotz
Niederlagen hinterließ das Team einen frischen Eindruck) mit in die
DEL-Spiele nehmen zu können.
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Knallharte Forderung von Haralds Vasiljevs
"Wir müssen sechs Punkte holen." Nach dem Davoser Turnier steigen
die Pinguine bereits am Freitag wieder ins DEL-Meisterschaftsrennen
ein.
Krefeld. Das Unternehmen "Spenglercup" liegt hinter den Krefeld
Pinguinen. Jetzt gilt es im letzten Drittel der DEL-Saison 2003/04
den Versuch zu starten, mit einer Aufholjagd doch noch die Play-offs
zu erreichen. Eigentlich ein nahezu aussichtsloser Versuch, denn der
Abstand des Meisters beträgt zum Tabellenachten Ingolstadt 19
Punkte, und das ist bei 20 ausstehenden Spielen kaum noch zu
schaffen. Trotzdem will Trainer Haralds Vasiljevs nichts unversucht
lassen: "Wir müssen an diesem Wochenende sechs Punkte holen."
Leichter gesagt als getan, denn zum einen fehlen ihm mit Daniel
Kunce (Schulter ausgekugelt), Stefan Ustorf (Fußverletzung), Eric
Bertrand (Kieferbruch) und Adrian Grygiel (Knie) vier wichtige
Spieler.
Zudem kann man am Freitag beim Tabellenletzten Wölfe Freiburg (20
Uhr) ebensowenig leicht die Punkte abholen wie am Sonntag gegen den
starken Tabellenzweiten Frankfurt Lions (18.30 Uhr Rheinlandhalle).
So besiegte Freiburg am vergangenen Sonntag Tabellenführer Berlin
sensationell mit 10:5-Toren, und Frankfurt zeigte sich bisher sehr
auswärtsstark.
"Ich denke, wir müssen in Freiburg rationell spielen. Mit drei
Reihen", möchte Vasiljevs wie seinem Vorgänger Butch Goring passiert
den Schwarzwäldern nicht ins offene Messer laufen (4:5-Schlappe im
September 2003).
Personell bleiben dem Coach wenig Alternativen. In der Abwehr wird
er die Pärchen mit Chris Luongo/Justin Kurtz, Chris Kelleher/Alexander
Dück und Shayne Wright/Paul Dyck bilden.
Die erste Sturmreihe steht mit Marc Beaucage/Rob Guillet/Marcel
Rodman, die zweite mit Chris Herperger/Alexander Selivanov/Terry
Yake und die dritte Angriffsreihe mit Jonas Lanier/Steffen Ziesche/Pascal
Appel. Einziger Überhangspieler ist Andreas Raubal. Im Tor wird
trotz einer fiebrigen Erkältung Robert Müller stehen, der beim
Spenglercup in Davos zum besten Torhüter gewählt wurde.
Für Vasiljevs und seine Mannen war das Turnier ein großartiges
Erlebnis. Bei der Siegerehrung am Silvestertag gab es für die
Rheinländer viel Beifall vom Schweizer Publikum für das engagierte
Auftreten. Obwohl die Pinguine nur den fünften und letzten
Tabellenplatz belegten, lieferte sie mit dem kleinsten Kader drei
sehenswerte Spiele und kamen lediglich gegen Gastgeber Davos mit 2:8
unter die Räder.
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
WZ-INterview mit Holger Rathke: König Palast
transparent machen
Holger Rathke, der neue Arena-Direktor, über seine künftigen Ziele
und Aufgaben.
Krefeld. "Bald können Sie was erleben. Sport, Shows, Events" die
sechsseitige Broschüre mit eindrucksvollen Bildern, schrillen
Motiven und mitreißenden Headlines liest sich verheißungsvoll und
weckt Erwartungen. Der König Palast schießt aus dem Boden. Eine
Multifunktions-Arena aus Glas und Stahl, neue Heimat des deutschen
Eishockey-Meisters Krefeld Pinguine. Am zweiten Dezember-Wochenende
2004 ist Einweihungstermin für ein weiteres Highlight am linken
Niederrhein. Einer derjenigen, der mit dafür verantwortlich ist,
dass der "Erlebnis-Palast" mit Leben erfüllt wird und das hält, was
er verspricht, ist Holger Rathke (40). Ab Anfang Februar wird der
Medienprofi, der zuletzt als Geschäftsführer bei den Kölner Haien
fungierte und etliche Jahre in Diensten von Fußball-Bundesligist
Borussia Mönchengladbach stand, seinen Job als neuer Hallendirektor
des König Palasts antreten. Die WZ sprach mit Rathke über seine
Aufgaben und Ziele.
Frage: Herr Rathke, wie lautet denn nun die genaue Bezeichnung
wirklich: Hallen-Direktor, Hallen-Manager, PR-Chef?
Holger Rathke: Ehrlich gesagt, eine fest Definition gibt es noch
nicht. Tatsache ist, dass ich in ein paar Tagen meinen Vertrag
unterzeichne und am Montag, 3. Februar, anfange. Mein Büro werde ich
fürs Erste im Seidenweberhaus beziehen.
Frage: Was ist die vorrangigste Aufgabe mit Beginn Ihrer Tätigkeit?
Rathke: Die Entstehung des König Palastes transparent zu machen und
eine positive Stimmung zu erzeugen. Ich höre übrigens das Wort Arena
lieber als Palast. Also die Arena bekannt zu machen. Bis hin zum
einfachen Zuschauer. Das ist die Vorstufe des Unternehmens und dann
gilt es, das Objekt weiter zu entwickeln. Auf allen Ebenen. Wir
müssen das Spektrum der Vermarktungsstrategien maximal nutzen. Denn
schließlich gehört Verkaufen mit zum Geschäft. Logen, Business-Seats,
Dauerkarten. Das ganze Paket werden wir auf eine professionelle
Basis stellen, in deren Mittelpunkt die Krefeld Pinguine stehen.
Frage: Eishockey bildet also auf jeden Fall den Schwerpunkt in der
neuen Arena?
Rathke: Mit Sicherheit. Deshalb ist mir auch eine enge und
konstruktive Zusammenarbeit mit den Pinguinen wichtig. Sie werden
der Hauptpartner sein. Aber es wird auch etliche andere
herausragende Veranstaltungen in der neuen Arena geben, die
innerhalb kürzester Zeit in einen Konzertsaal verwandelt werden
kann. Rockund Popveranstaltungen, eine große Fernseh-Show alles ist
möglich, und natürlich sind auch zahlreiche andere Sportereignisse
neben Eishockey ein großes Thema.
Frage: Wie wichtig ist ein starker und erfolgreicher KEV, der sich
ja nach der fast sensationellen Meisterschaft momentan in einer
Talsohle befindet?
Rathke: Natürlich ist es ganz wichtig, dass Trainer und Mannschaft
funktionieren, das Produkt in sich stimmt und positiv ausstrahlt.
Nur so ist auch eine optimale Vermarktung möglich. Deshalb hoffe ich
auch um so mehr, dass die Pinguine sich noch einmal aufrappeln,
Erfolg haben und die Play-off-Runde nicht aus den Augen verlieren.
Noch sind 60 Punkte zu vergeben.
Frage: Wie hoch schätzen Sie das derzeitige Leistungsvermögen der
Pinguine ein?
Rathke: Ich finde, dass die Leistungen beim Spengler-Cup sehr
ansprechend waren und die Mannschaft das deutsche Eishockey würdig
vertreten hat. Am Sonntag gegen Frankfurt komme ich in die
Rheinlandhalle, um mir vor Ort ein Bild zu machen.
Von Jochen Schmitz
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2003/2004 |
2:8 gegen Gastgeber HC Davos
Spengler Cup: Krefeld verspielt letzte Chance
Bereits in der zweiten Minute wurde Krefeld Goalie Markus Janka mit
einem Doppelschlag durch Oleg Petrow und Ambühl kalt erwischt. Foto:
AP
Davos (rpo). Beim 77. Spengler Cup im Schweizer Nobel-Skiort Davos
hat der deutsche Eishockey-Meister Krefeld Pinguine auch die letzte
Chance auf einen Finaleinzug verspielt. Gegen den Gastgeber HC Davos
setzte es eine bittere Niederlage.
Die Mannschaft von Trainer Haralds Vasiljevs unterlag zum
Vorrundenabschluss am Montagabend gegen Gastgeber HC Davos 2:8 (1:3,
0:2, 1:3) und kann damit maximal noch den vierten und vorletzten
Rang erreichen.
Vor 7850 Zuschauern wurden die Krefelder, die nach dem Ausfall von
Nationalspieler Stefan Ustorf (Bänderdehnung) unmittelbar vor dem
Spiel auch den grippekranken Torhüter Robert Müller durch Ersatzmann
Markus Janka ersetzen mussten, bereits in der zweiten Minute mit
einem Doppelschlag durch Oleg Petrow und Ambühl kalt erwischt. Erst
in der 15. Minute gelang den Schwarz-Gelben durch Terry Yake der
Anschlustreffer, den erneut Petrow (17.) allerdings noch vor der
Drittelpause konterte.
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2003/2004 |
Spengler Cup: Krefeld verliert gegen Davos
Auch im Anschluss setzten die Gastgeber ihr überlegenes Spiel fort
und landeten den verdienten zweiten Turniersieg, der sie vor dem
abschließenden Vorrundenduell gegen Titelverteidiger Team Canada am
Dienstag zum ersten Anwärter auf den zweiten Finalplatz macht. Die
kanadische Auswahl hatte sich im ersten Spiel des Tages durch einen
6:3 (0:0, 3:1, 3:2)-Erfolg über Lokomotiv Jaroslawl für das Finale
am Silvestertag (12.00 Uhr) qualifiziert.
Die Krefelder zeigten trotz der Niederlagen gegen Jokerit Helsinki,
Team Canada und Davos und nur einem Sieg gegen Lokomotiv Jaroslawl
eine ordentliche Leistung beim Spengler Cup und kehren mit
Selbstvertrauen im Kampf um die Playoff-Plätze in der Deutschen
Eishockey-Liga (DEL) aus der Schweiz zurück.
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2003/2004 |
Spengler Cup: Ungleiches Spiel um den Finaleinzug von
Davos
Aus der Traum! Die Pinguine hatten bei der 2:8-Schlappe am Montag
mit zu vielen Handikaps zu kämpfen.
Davos. Es war Montag beim traditionellen Spenglercup in der
ausverkauften Eishalle von Davos ein ungleicher Kampf um den
Finaleinzug und damit den Gegner für Team Canada: Auf der einen
Seite der gastgebende HC in Bestbesetzung und mit lautstarker
Unterstützung der über 7000 engagierten Zuschauer. Demgegenüber das
dezimierte und gebeutelte Team des Deutschen Meisters Krefeld
Pinguine, das gleich gegen fünf Handicaps ankämpfen musste. So war
der Ausgang mit dem 8:2 (3:1, 2:0, 3:1) für die Gastgeber praktisch
vorbestimmt.
Handicap eins: Die schon dezimiert angereisten Pinguine mussten
nicht nur die im Turnier verletzten Daniel Kunce und Stefan Ustorf
antreten, sie "verloren" auch den bis dahin überragenden Torhüter
des Turniers, Robert Müller, durch eine Magen-Darm-Infektion.
Handicap zwei: Es war für die Pinguine das vierte Spiel innerhalb
von vier Tagen, während Gastgeber Davos ausgeruht in die Partie
gehen konnte.
Handicap drei: Die Gastgeber hatten sich die Creme de la Creme an
Gastspielern gesichert, wobei der überragende Oleg Tetrov vom HC
Geneve-Servette auch zum bisher erfolgreichsten Torschützen
avancierte. Handicap vier: Das enthusiastische Publikum, in Blau und
Gelb gekleidet, stand bei dieser für den HC Davos wichtigen Partie
wie eine Wand hinter den Spielern.
Handicap fünf: Die Krefelder traten zum Turnier mit dem kleinsten
Kader aller fünf Mannschaften an und hatten pro Spiel mindestens
vier Ausfälle zu verzeichnen. Unter diesen Umständen konnte das
Unternehmen Endspiel, das bei einem Sieg über die Schweizer in
Reichweite gewesen wäre, einfach nicht gelingen. Trotzdem, Hut ab,
denn die Pinguine schüttelten sogar den 0:2-Rückstand innerhalb von
zehn Sekunden weg (2.). Der noch immer angeschlagene Ersatzkeeper
Markus Janka sah freilich dabei nicht gut aus.
Dienstag können die Pinguine ausspannen und bei einer Bergtour
frische Luft schnuppern. Nach vier Spielen in vier Tagen kehrt
wieder etwas Ruhe ein. Pünktlich zum Jahreswechsel ist die
Mannschaft von Haralds Vasiljevs wieder in der Seidenstadt und kann
sich auf die beiden ersten DEL-Begegnungen im Neuen Jahr
vorbereiten.
STATISTIK
HC Davos - Krefeld Pinguine 8:2 (3:1, 2:0, 3:1)
Pinguine: Janka - Kurtz/Luongo, Dyck/Wright, Raubal/Lambrecht,
Kelleher/Dück - Guillet/Beaucage/Rodman, Yake/Herperger/Selivanov,
Appel/Lanier/Ziesche, Vitolins/Lüber/Camichel
Tore: 1:0 (1:47) Petrov, 2:0 (1:57) Ambühl, 2:1 (14:35) Yake (Selivanov),
3:1 (16:42) Petrov, 4:1 (22:15) Petrov (Penalty), 5:1 (39:26) Hauer,
6:1 (41:06) Heberlein, 6:2 (55:43) Dück, 7:2 (46:12) Landry, 8:2
(58:56) Landry
Schiedsrichter: Brent Reiber (Schweiz)
Zuschauer: 7 580 (ausverkauft)
Von Walther Lenders
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2003/2004 |
Krefeld Pinguine verspielen Finalchance - 2:8 gegen
Davos
Davos (dpa) - Der deutsche Eishockeymeister Krefeld Pinguine hat
seine letzte Finalchance beim Spengler-Cup verspielt. Die Deutschen
kassierten gegen Gastgeber HC Davos mit 2:8 (1:3, 0:2, 1:3) die
dritte Niederlage.
Mit nur einem Sieg in vier Spielen konnten die stark
ersatzgeschwächten Krefelder nicht in den Kampf um die Spitzenplätze
eingreifen. Die Treffer gegen Davos erzielten Alexander Seliwanow
(1:2/14. Minute) und Alexander Dück (2:6/46.).
Als erster Finalist des Traditionsturniers stand das Team Canada (6
Punkte) nach dem 6:3-Sieg über den russischen Meister Lokomotiv
Jaroslawl bereits fest.
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2003/2004 |
Krefeld entzaubert russischen Meister beim
Spengler-Cup
Davos (dpa) - Der deutsche Eishockeymeister Krefeld Pinguine hat bei
seiner ersten Teilnahme am Spengler-Cup überraschend den russischen
Titelträger Lokomotiv Jaroslawl mit 5:2 (2:1, 1:0, 2:1) bezwungen
und damit im dritten Spiel den ersten Sieg geschafft.
Zuvor hatten die Pinguine bei der 77. Auflage des bedeutendsten
Vereinsturniers der Welt in Davos mit 2:4 gegen Jokerit Helsinki und
mit 2:3 gegen das Team Canada verloren.
In der Auseinandersetzung mit dem Top-Team aus der russischen
Superliga erwischten die Krefelder einen perfekten Start und gingen
früh durch Alexander Seliwanow (5.) und Alexander Dück (7.) in
Führung. Die technisch starken Russen verkürzten zwar noch im ersten
Drittel durch David Moravec (19.) auf 1:2, doch im zweiten Durchgang
stellte Marcel Rodman (31.) mit dem 3:1 den alten Abstand für den
Champion der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wieder her. Im
Schlussabschnitt erhöhten die Schwarz-Gelben noch einmal das Tempo
und sorgten durch Jonas Lanier (42.) und Robert Guillet (47.) bei
einem Gegentreffer von Anton But (43.) für den 5:2-Endstand.
Die Pinguine treten am 28. Dezember in ihrem letzten Gruppenspiel
gegen den Schweizer Vertreter HC Davos an. Das Finale findet 31.
Dezember statt.
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2003/2004 |
Spengler Cup: Paukenschlag der Pinguine
Im dritten Spiel beim Spengler-Cup landeten die Krefelder mit dem
5:2-Erfolg gegen Lokomotiv Yaroslavl den ersten Sieg.
Davos. Das hätte dem arg gebeutelten Team der Krefeld Pinguine kaum
einer zugetraut. Mit einem 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)-Sieg gegen den
russischen Meister Lokomotiv Yaroslavl erfreute das Team von Trainer
Haralds Vasiljevs Sonntag nicht nur die 150 mitgereisten
Pinguine-Fans der Deutsche Meister überraschte auch die in Davos
anwesende europäische Eishockey-Prominenz. Zudem war es ein
verdienter Sieg gegen die derzeit als beste Vereinsmannschaft
Europas bezeichneten Russen, weil die Pinguine konsequent ihre
Chancen nutzten und mit einem überragenden Robert Müller den Turm in
der Brandung hatten und mit dem Sieg vorübergehend auf Platz zwei
der Tabelle kletterten.
Montag spielen die Krefelder ihr letztes und viertes Spiel innerhalb
von vier Tagen gegen Gastgeber HC Davos (20.45 Uhr). Das "Häuflein
der Aufrechten" schickte Trainer Vasiljevs nach den beiden
Auftakt-Niederlagen gegen Team Canada (2:3) am Freitag und dem 2:4
gegen Jokerit Helsinki aufs Eis. Kapitän Steffen Ziesche konnte zwar
sein zweites Turnierspiel bestreiten, und auch Alexander Selivanov,
Pascal Appel und Marcel Rodman kehrten ins Team zurück. Doch dafür
fehlten Adrian Grygiel, Chris Kelleher und Terry Yake. Nach dem
ersten Spieldrittel fiel auch Daniel Kunce aus, der sich den Arm
ausgekugelt hatte.
Doch die Pinguine warfen allen Ballast ab, spielten, wie Torhüter
Robert Müller zur ersten Pause versicherte, ohne Druck und frei von
der Leber weg. Befreit vom Schusspech, das den Krefeldern in den
beiden ersten Spielen zugesetzt hatte, und ohne Angst vor den großen
Namen im russischen Team, legten die Pinguine munter los.
Alexander Selivanov traf bei Überzahl zur Führung (5.), der junge
Alexander Dück legte nach Vorlage von Daniel Kunce mit dem 2:0 (7.)
nach. Bei Überzahl kam Yaroslavl zum Anschlusstreffer, aber die
Pinguine blieben weiterhin gut im Spiel. Den wohl schönsten Spielzug
der Krefelder über Robert Guillet und Marc Beaucage schloss der
gestern gut aufspielende Marcel Rodman mit dem 3:1 (31.) ab.
Da staunten die Besucher auf den vollbesetzten Tribünen nicht
schlecht, als Jonas Lanier rotzfrech den russischen Keeper mit dem
4:1 überraschte. Das 2:4, der Puck wurde unerreichbar für Müller
abgefälscht, nahmen die Krefelder gelassen hin. Mit dem 5:2 machte
Guillet auf Vorlage von Rodman den Sieg perfekt.
STATISTIK
Krefeld Pinguine - Lokomotiv Yaroslavl 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)
Pinguine: Müller - Kurtz/Luongo, Dück/Kunce, Wright/Dyck, Raubal/Lambrecht
- Guillet/Beaucage/Ziesche,Ustorf/Herperger/Selivanov, Appel/Lanier/Rodman,
Vitolins/Lüber/Camichel
Tore: 1:0 (4:27) Selivanov, 2:0 (6:57) Dück (Kunce), 2:1 (18:00)
Moravec (Hlavacka), 3:1 (30:40) Rodman (Guillet/Beaucage), 4:1
(41:38) Lanier (Ziesche), 4:2 (42:15) But, 5:2 (46:26) Guillet
(Rodman)
Schiedsrichter: Brent Reiber (Schweiz)
Zuschauer: 7 580 (ausverkauft)
Strafminuten: Krefeld 20, Jaroslavl 10
Jokerit Helsinki - Krefeld Pinguine 4:2 (1:1, 1:1, 2:0)
Pinguine: Müller - Kurtz/Luongo, Dück/Kunce, Lambrecht/Dyck -
Guillet/Beaucage/Yake, Ustorf/Herperger/Ziesche, Raubal/Lanier/Wright,
Vitolins/Lüber/Camichel
Tore: 0:1 (4:41) Koivisto, 1:1 (14:16) Kunce (Ustorf), 1:2 (31:01)
Gardner, 2:2 (36:24) Wright (Raubal/Lanier), 2:3 (53:27) Hentunen,
2:4 (59:42) Peltonen
Schiedsrichter: Kurmann (Schweiz)
Zuschauer: 7 580 (ausverkauft)
Strafminuten: Krefeld 8, Helsinki 10
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Pinguine tanken in der Schweiz neuen Mut für die DEL
Krefelder können in Davos ihre derzeit missliche Situation in der
Deutschen Eishockey Liga aus den Köpfen verbannen.
Davos. Mut wird oft belohnt. Das galt auch gestern beim Spengler Cup
für die mutigen Krefelder Pinguine, die den russischen Meister
Lokomotiv Jaroslavl mit 5:2 besiegen konnten. Held des Tages dabei
einmal mehr Torhüter Robert Müller. Heute gegen den HC Davos geht es
wohl nur noch um die Ehre. In Davos nehmen die Pinguine derzeit eine
erholsame Auszeit von der Punkterunde. Und siehe da, das Team von
Trainer Haralds Vasiljevs schlug sich im erlesenen Eishockey-Kreis
prächtig. Die beiden ersten Spiele brachten zwar mit dem 2:3 gegen
das Team Kanada und dem 2:4 gegen das finnische Spitzenteam Jokerit
Helsinki trotz guter Leistungen keine Punkte-Ausbeute, aber viele
Sympathien. Krefeld, schon dezimiert angereist, wurde zudem brutal
vom Verletzungspech heimgesucht, hatte bis zu sechs Stammspieler im
Lazarett, verlor praktisch bei allen Spielen einen oder zwei Akteure
unglücklich durch Verletztungen.
"Es ist eben keine gute Saison für uns", nahm Meistergoalie Robert
Müller das Pech gelassen, konzentriete sich auf die Spiele, denn
auch er war durch den krankheitsbedingten Ausfall von Ersatzkeeper
Markus Janka zu Dauerleistungen verurteilt. Und da forderte Müller
immer wieder den Beifall der Zuschauer in der ausverkauften Davoser
Eishalle mit prächtigen Reaktionen und gutem Stellungsspiel heraus.
Gestern wurde er dafür auch als bester Spieler in der Partie gegen
die Russen ausgezeichnet.
Noch ein Spieler hatte ganz viel Spaß an der Eisarbeit an
traditioneller Stelle: Stefan Ustorf. "Endlich einmal Eishockey ohne
ständiges Haken und Halten", lobte er das Turnier, und war auch
selbst gut drauf. Und schon vor dem Ausscheiden bemerkte der vor
kurzem von Krefeld nachverpflichtetete Nationalmannschafts-Kapitän:
"Das macht Spaß und bringt hoffentlich Spielfreude und Motivation
für das Restprogramm in der DEL."
Als krasser Turnier-Außenseiter hatte man den Pinguinen gegen den
russischen Meister Jaroslavs, der Gastgeber Davos mit 5:2 besiegt
hatte, keine Chance gegeben. Doch gerade ohne Chance wuchs das
dezimierte Pinguine-Team bisher über sich hinaus. Da schmeckte am
späten Abend im Fünf-Sterne-Lokal Bellvedere das von einem
begeisterten Pinguine-Fan spendierte Fünf-Gänge-Menü noch einmal so
gut.
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Spengler Cup: Herperger, Kunce und Müller waren die
Besten
Die Pinguine-Spieler bedankten sich nach dem Schlusspfiff beim
5:2-Erfolg gegen Lokomotiv Yaroslavl bei Torhüter Robert Müller.
Davos. Der Meister-Goalie hatte mit teilweise sensationellen
Reflexen die Elitestürmer schier zur Verzweiflung gebracht.
Verdienter Lohn seiner Leistung war die Ernennung zum besten Akteur
der Pinguine. Zuvor waren von den Krefeldern bereits Chris Herperger
gegen Team Canada und Daniel Kunce gegen Jokerit Helsinki als beste
Akteure ihres Teams ausgezeichnet worden. Kunces Verletzung ist
offensichtlich nicht so schwer, wie anfangs befürchtet. Er wird
heute gegen Davos pausieren, kann aber am Wochenende wieder spielen.
Stefan Ustorf lieferte gute Leistungen ab. "Hier macht es Spaß, da
wird nicht so viel gehakt und gehalten wie in der DEL", lobte er die
Spielweise. Sonntagabend durfte diePinguine im noblen
Fünf-Sterne-Hotel Bellvedere ein feudales Abendessen genießen. Es
wurde von einem Edelfan und Sponsor, der nicht genannt werden
wollte, spendiert. Wenn Felix Magath, Ex-Managers des FC Bayer
Uerdingen und Bundesligatrainer des VfB Stuttgart, Montag noch eine
Karte ergattert, will er abends den Pinguinen gegen den HC Davos die
Daumen drücken. Magath verbringt seine Flitterwochen im noblen
Wintersportort in Graubünden.
Nach der "Spätvorstellung" am Montag gegen Gastgeber Davos (20.45
Uhr) haben die Pinguine Dienstag spielfrei. Ob sie bei einem Sieg
gegen Davos als Voraussetzung noch eine Chance auf das Endspiel
haben, hängt von den anderen Ergebnissen ab.
Die Teilnahme an der Siegerehrung Silvester nach dem Endspiel (12
Uhr) ist für alle Teams eine Pflichtveranstaltung. Der Rückflug nach
Düsseldorf ist Silvester von Zürich gegen 21 Uhr aus. So können die
Spieler noch mit den Familien ins neue Jahr zu feiern.
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Spengler Cup: Krefelds Eifer nicht belohnt
veröffentlicht: 27.12.03 -17:51 Uhr
Bisher hatten die Pinguine aus Krefeld beim Spengler Cup nichts zu
bestellen. Foto: AP
Davos (rpo). Auch im Samstags-Spiel des Spengler-Cups in Davos haben
die Krefelder Pinguine nicht in die Erfolgsspur zurückgefunden.
Trotz gefälligen Spiels setzte es gegen den finnischen Club Jokerit
Helsinki die zweite Niederlage im zweiten Spiel.
Die Schwarz-Gelben kassierten im zweiten Spiel eine 2:4 (1:1, 1:1,
0:2)-Niederlage gegen den finnischen Klub Jokerit Helsinki und haben
damit kaum mehr Chancen auf den Final-Einzug der beiden
Erstplatzierten am Silverstertag. Bereits zum Auftakt waren die
Pinguine dem Titelverteidiger Team Canada mit 2:3 unterlegen.
Vor 7580 Zuschauern in der erneut ausverkauften Eissporthalle
wussten die Krefelder trotz der Ausfälle von fünf verletzten
Spielern aber durchaus zu gefallen. Aus einer dicht gestaffelten
Defensive sorgten die Westdeutschen stets für Gefahr und steckten
zweimal einen Rückstand weg.
Treffer von Koivisto (5.) und Gardner (32.) konnten Daniel Kunce
(15.) und Shayne Wright (37.) jeweils egalisieren. Nachdem Robert
Guillet mit einem verschossenen Penalty im Schlussdrittel die große
Chance zur erstmaligen Krefelder Führung vergab, war es Hentunen,
der für die Finnen in der 55. Minute den Treffer zum 3:2 erzielte.
Unmittelbar vor der Schlusssirene markierte Peltonen das vierte Tor
für Helsinki.
Ihren dritten Auftritt haben die Krefelder am Sonntag in der Partie
gegen Lokomotiv Yaroslavl aus Russland (15.30/live bei Premiere).
Zum Abschluss der Gruppenspiele wartet am Montag Gastgeber HC Davos.
STATISTIK
Eishockey, 77. Spengler Cup in Davos/Schweiz
2. Spieltag:
Krefeld Pinguine - Jokerit Helsinki 2:4 (1:1, 1:1, 0:2)
Lokomotiv Yaroslavl - HC Davos 5:2 (0:0, 2:1, 3:1)
Die Tabelle:
1. Lokomotiv Yaroslavl 1 1 0 5:2 2
2. Team Canada 1 1 0 3:2 2
3. HC Davos 2 1 1 6:6 2
4. Jokerit Helsinki 2 1 1 5:6 2
5. Krefeld Pinguine 2 0 2 4:7 0
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Krefeld startet mit zwei Niederlagen in den
Spengler-Cup
Davos (dpa) - Der deutsche Eishockeymeister Krefeld Pinguine ist bei
seiner ersten Teilnahme mit zwei Niederlagen in den Spengler-Cup
gestartet.
Die Pinguine verloren in Davos trotz starker Leistung mit 2:4 (1:1,
1:1, 0:2) gegen Jokerit Helsinki auch ihr zweites Spiel. Tags zuvor
unterlagen sie dem Team Canada mit 2:3 (1:0, 1:2, 0:1). Gegen die
Kanadier reichte den Krefeldern auch eine zweimalige Führung durch
Chris Herperger (1:0, 9.) und Robert Guillet (2:1, 35.) nicht zum
Sieg.
Der deutsche Meister agierte wieder stark, obwohl er auf sechs
Stammspieler verzichten musste und nur drei Abwehrreihen aufbot. Der
stark aufspielende Verteidiger Daniel Kunce (1:1, 14.) und Shayne
Wright (2:2, 37.) glichen zwei Mal die Führung des finnischen
Meisters aus, der bei der Auswahl seiner Gast-Spieler ein
glückliches Händchen bewies: drei von ihnen trafen gegen die
kampfstarken Pinguine. Krefelds Stürmer Robert Guillet vergab
hingegen vier Minuten vor Schluss einen Penalty.
Artikel vom 27.12.03 18:25
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2003/2004 |
Pech für die Pinguine - 2:3 gegen Team Canada
Zum Auftakt des Spengler-Cups mussten sich die Krefelder
Freitagabend nur knapp geschlagen geben. Die Tore von Herperger und
Guillet reichten nicht.
Davos. Als Freitag um 20.45 Uhr das Spiel des Deutschen Meister
Krefeld Pinguine gegen Titelverteidiger Team Canada als zweites
Spiel beim Spengler-Cup angepfiffen wurde, da gab es im
vollbesetzten Stadion auch eine lautstarke Fanecke mit schwarz und
gelben Insignien. Rund 100 Pinguine-Anhänger hatte sich in den
Schweizer Nobel-Wintersportort aufgemacht. Der Fanklub "Flying
Penguins" hatte sogar über 50 Fans per Bus ins schweizerische
Graubünden gekarrt, andere reisten per Flieger, Bahn oder PKW an.
Pinguine-Trainer Haralds Vasiljevs musste bei der 2:3-(1:0, 1:2,
0:1)-Niederlage gegen das Team Canada auf den zu Hause gebliebenen
Eric Bertrand (Kieferbruch), sowie Kapitän Steffen Ziesche, Chris
Kelleher (beide Adduktorenverletzung) Pascal Appel (fiebrige
Erkältung) und Marcel Rodman und Markus Janka (beide
Magen-Darm-Probleme) verzichten. Mit einem guten ersten Drittel
warteten die Krefeld Pinguine in der ausverkauften Eishalle auf und
gingen bei Überzahl durch einen Treffer von Chris Herperger (9.),
den Daniel Kunce vorbereitet hatte, verdient in Führung. Diese
hätten die Pinguine ausbauen können, doch Robert Guillet scheiterte
mit einem Alleingang am kanadischen Keeper Jamie Hodson (10.),
ebenso wie Chris Herperger (15.). Machtlos wäre allerdings
Pinguine-Keeper Robert Müller (13.) gewesen, als ein Schuss von Jeff
Shantz gegen den Pfosten krachte.
Auch im Mittelabschnitt fielen alle drei Tore in Überzahl. Die
Kanadier waren spielerisch überlegen und in ihren Aktionen
zwingender und schneller. Die Krefelder allerdings hatte die
besseren Torchancen doch die Kanadier trafen durch ihren besten
Spieler Jean-Guy Trudel zum 1:1 (27.). Nachdem Selivanov, Beaucage
und Guillet an Torhüter Jamie Hodsen gescheitert waren, brachte
Guillet nach schönem Zuspiel von Yake die Krefelder erneut in
Führung (35.). Doch Kanada nutzte sein Powerplay durch Pollock zum
2:2-Ausgleich (40.).
Im Schlussdrittel setzten die Kanadier dann den entscheidenden
Treffer durch Sarault (43.) zum 3:2-Erfolg. Trainer Vasiljev meinte:
"Ich bin zufrieden. Die Einstellung der Mannschaft stimmt." Im
Auftaktspiel gewann Gastgeber HC Davos gegen Yokerit Helsinki 4:1
(0:0, 1:1, 3:0).
STATISTIK
Team Canada - Krefeld Pinguine 3:2 (0:1, 2:1, 1:0)
Pinguine: Müller - Kurtz/Wright, Dück/Kunce, Luongo/Dyck, Lambrecht/Lüber
- Guillet/Beaucage/Yake, Ustorf/Herperger/Selivanov, Grygiel/Lanier/Raubal,
Vitolins/Camichel/Schocher
Tore: 0:1 (8:54) Herperger (Kunce), 1:1 (26:14) Trudel (Roest/Domenichelli),
1:2 (34:34) Guillet (Yake), 2:2 (39:28) Pollock (Toms), 3:2 (42:07)
Sarault (Belanger)
Zuschauer: 7 580 - ausverkauft -
Schiedsrichter: Brent Reiber (Schweiz)
Strafminuten: Team Canada 8, Krefeld 10
SPENGLER CUP-SPLITTER
Die Mannschaft der Pinguine wird begleitet von den
Aufsichtsratsmitgliedern Wolfgang Schulz und Helmut Borgmann sowie
Generalbevollmächtigtem Wilfrid Fabel.
Fünf Gastspieler sind bei den Pinguinen im Einsatz: Pascal Lamprecht
(HC Lausanne), Philipp Lüber (SC Rapperswill), Harijs Vitolins (HC
Thurgau), Corsin Camichel (HC Ambri Piotta) und Mario Schocher (EC
Olten).
Das Antrittsgeld bei freier Übernachtung und Kost fürs Team beträgt
10 000 Schweizer Franken. Der Turniersieger erhält neben dem Pokal
auch 100 000 Schweizer Franken.
In Davos wohnt die Mannschaft im offiziellen Turnierhotel Arabella
Sheraton.
Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Canada - Krefeld (3:2)
Team Canada schlägt Krefeld 3:2
Gelungener Auftakt für den Spengler Cup-Titelverteidiger: Team
Canada bezwang den Deutschen Meister aus Krefeld mit 3:2. Die
"Pinguine" erwischten zunächst den besseren Start und lagen nach dem
ersten Drittel durch ein Powerplay-Tor von Chris Herperger mit 1:0
in Führung. Die kanadische Auswahl kam jedoch mit fortdauernder
Spielzeit besser in die Partie und erzielte ebenfalls in überzahl
nach einer schönen Kombination über Stacey Roest und Hnat
Domenichelli den Ausgleich, Torschütze war Jean-Guy Trudel. Auch die
nächsten beiden Treffer fielen bei numerischer überlegenheit:
Zunächst erzielte Robert Guillet die erneute Führung für Krefeld,
dann sorgte Canadas Jamie Pollock mit gewaltigem Schlagschuss für
den 2:2 - Zwischenstand nach dem zweiten Drittel. Die Entscheidung
folgte gleich zu Beginn des Schlussabschnitts, als Yves Sarault mit
dem ersten Treffer bei "Fünf gegen Fünf" auch den Siegtreffer
markierte. Krefeld erspielte sich in der Folgezeit zahlreiche
Torchancen und nahm in der Schlussminute Torhüter Robert Müller
zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch Team Canada
rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.
Bester Spieler Krefeld: Chris Herperger
Bester Spieler Team Canada: Jamie Pollock
Tore:
0:1 (08:54) Herperger (Kunce),
1:1 (26:14) Trudel (Roest/Domenichelli),
1:2 (34:34) Guillet (Yake),
2:2 (39:28) Pollock (Toms),
3:2 (42:07) Sarault (Belanger)
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Schöne Bescherung: 13 Punkte zurück
Nach der 2:4-Heimpleite Dienstagabend gegen die Hamburg Freezers
wächst bei den Pinguinen die Gewissheit, die Play-off-Runde
abzuschreiben.
Krefeld. Das war es wohl. Der Eishockey-Meister 2003 ist geschlagen
und verlässt das Jahr des größten Triumphs mit gesenktem Haupt und
der zunehmenden Gewissheit, im kommenden Jahr nicht im Konzert der
Großen mitspielen zu dürfen. Mit der 2:4 (1:0, 0:0,
1:4)-Heimniederlage gestern Abend gegen die Hamburg Freezers, gaben
die Pinguine die wohl letzte Chance aus der Hand, ihren Titel
verteidigen zu dürfen. Nach dieser Niederlage ist der Abstand zu den
Play-off-Plätzen auf 13 Punkte angewachsen. Nur noch
unverbesserliche Optimisten glauben, 2004 in die Play-off-Ränge
rutschen zu können. Denn bis zum Jahreswechsel wird sich der Abstand
noch vergrößern, da die Pinguine ab dem 2. Weihnachtstag am
Spengler-Cup teilnehmen, während die DEL weiter läuft.
Dabei war diese Pleite gegen die Hamburger unnötig, denn bis zur der
42. Minute führten die Krefelder 2:0 durch Tore von Paul Dyck (16.)
und Terry Yake (41.). Dann aber brachen alle Dämme. Durch
individuelle Fehler und nachlassende Kraft der Pinguine kamen die
Gäste immer besser ins Spiel. Peacock verkürzte zum 1:2 (43.), beim
Ausgleichstor durch Robert House deutete sich die Niederlage an.
Nachdem Marc Greig die Freezers mit 3:2 (52.) in Führung gebracht
hatte, bäumten sich die Krefelder noch einmal auf. Als Trainer
Haralds Vasiljevs, der ohne die Verletzten Steffen Ziesche und
Pascal Appel auskommen musste, Robert Müller für einen sechsten
Feldspieler vom Feld nahm (59.), war es ausgerechnet der ehemalige
Pinguine-Meisterspieler Brad Purdie, der ins leere Tor zum
4:2-Endstand traf.
Pinguine-Trainer Haralds Vasiljevs war enttäuscht: "Bis zum 2:0
haben die Kräfte gereicht. Dann haben sich Fehler eingeschlichen,
die bei Hamburger Überzahl zum Ausgleich geführt haben. Entscheidend
war das zweite Tor, das wir uns selber zuzuschreiben haben. Wir
haben damit eine gute Chance vergeben."
Hamburgs Trainer Dave King sagte: "Krefeld hat mit viel Energie
gespielt. Die Überzahl im letzten Drittel war die Entscheidung für
unseren Sieg. Ich bin glücklich hier gewonnen zu haben."
STATISTIK
Krefeld Pinguine - Hamburg Freezers 2:4 (1:0, 0:0, 1:4)
Pinguine: Müller - Kurtz/Kelleher, Dyck/Luongo, Dück/Kunce, Wright -
Guillet/Beaucage/Yake, Ustorf/Herperger/Selivanov, Rodman/Lanier/Grygiel,
Raubal
Tore: 1:0 (15:04) Dyck (Grygiel/Lanier), 2:0 (40:37) Yake (Guillet),
2:1 (42:14) Peacock (Abstreiter), 2:2 (46:10) House (Plachta), 2:3
(51:27) Greig, 2:4 (58:58) Purdie (Schneider)
Zuschauer: 3 039
Schiedsrichter: Schimm (Waldkraiburg)
Strafminuten: Krefeld 14, Hamburg 16
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Trennung von Butch Goring ist in Arbeit
Die Krefeld Pinguine arbeiten emsig an einer endgültigen Trennung
von Butch Goring. Der ehemalige Meistertrainer, am Sonntag an der
Brehmstraße bei der DEG noch auf der Tribüne, hat Weihnachtsurlaub
eingereicht.
Krefeld. Seit Diesntag (23.12.) ist der auf seine Aufgaben als
Sportdirektor reduzierte und hoch dotierte Angestellte in New York.
Seine Rückkehr ist für die erste Januar-Woche vorgesehen. Dann
sollen die bereits geführten Gespräche zur Auflösung des Vertrags
fortgesetzt werden. Versüßt wird Goring der Abgang aus der
Seidenstadt mit einer dicken Abfindung. Die ist vertraglich fixiert,
soll bei 160 000 Euro liegen, bei einer Trennung im ersten Jahr der
Vertragslaufzeit. Ganz so viel dürfte er nicht einstreichen,
womöglich ist der Weihnachtsurlaub bereits mit einem Nachlass
gewehrt. Immerhin drängt es Goring zu seiner Freundin Paula nach New
York.
Dienstag meldete Premiere, die das Spiel live übertrugen, die
Trennung der Pinguine von Goring als perfekt. Das allerdings
verneinte Geschäftsführer Wolfgang Schäfer vor laufenden Kameras,
wie auch Aufsichtsrat-Vorsitzender Wolfgang Schulz auf Nachfrage der
WZ.
Derweil arbeitet der ehemalige sportliche Leiter Rüdiger Noack
wieder für die Pinguine. Er sichtet den Markt, um Talente zu
erspähen, vielleicht wie einst Purdie und Brandner. Karel Lang hat
als "Nachfolger" des zum Pinguine-Coach beförderten Haralds
Vasiljevs dessen Aufgaben beim KEV `81 übernommen.
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Alibi-Eishockey - Vasiljevs tobte
Nach der 3:6-Pleite in Düsseldorf stehen die Pinguine am Dienstag
gegen die Hamburg Freezers unter Druck gewinnen zu müssen, um die
Chance auf die Play-off zu wahren.
Krefeld. "Es ist das wichtigste Spiel überhaupt, wenn wir noch in
die Play-off kommen wollen", sagte Trainer Haralds Vasiljevs vor dem
Heimspiel gegen die Hamburg Freezers (Dienstag 23.12., 19.30 Uhr).
Nach der 3:6-Pleite in Düsseldorf geht es wieder gegen einen
direkten Rivalen. Da muss gewonnen werden im letzten DEL-Spiel des
Jahres. Vasiljevs war auch Montag noch angefressen, und hegte Groll
gegen etliche Spieler, die bei der DEG unter Form gespielt hatten
und nur Alibi-Eishockey zeigten. "Wenn ich keine 100-prozentige
Einstellung und Leistung sehe, dann wird das Team dies auf der
Schweiz-Reise spüren", deutete er an, sich eine solche schwache
Vorstellung wie in Düsseldorf nicht mehr gefallen zu lassen.
Gegen Hamburg will Vasiljevs mit vier kompletten Blöcke spielen.
Dazu muss es neben Andreas Raubal, der in Düsseldorf wegen einer
Zahnbehandlung fehlte, auch Förderspieler Thomas Fritzmeier
(Duisburg) aufbieten. "Hamburg spielt mit vier kompletten Reihen,
das müssen wir auch", sieht er im Spieltempo eine Möglichkeit, den
personell stärkeren Gegner zu packen. "Ich will Tempo und Dynamik
sehen."
Sorgen macht sich Vasiljevs um Kapitän Steffen Ziesche, der mit
Leistenbeschwerden gestern das Training abbrechen musste. Noch nicht
wieder ganz fit ist Alexander Selivanov, dessen Arm nach einem
Stockschlag von Robert Hock am Freitag noch schmerzt, und zudem
Probleme mit der Schulter hat. Aber der Russe will auflaufen.
Vorteile haben die Hamburger bei den "Special Teams". Sowohl bei
Überals auch bei Unterzahl ist das Spiel der Freezers erheblich
effizienter. Und die "Kühlschränke" haben mit nur 70 Gegentreffern
die wenigsten Tore aller DEL-Ligisten kassiert. Das Spiel beginnt um
19.30 Uhr, weil Premiere es live zeigt.
Definitiv ausfallen wird Eric Bertrand nach seinem Kieferbruch. Der
robuste Stürmer ist froh, wenn er über Weihnachten wieder feste
Nahrung zu sich nehmen kann, nachdem sein Kiefer gerichtet worden
ist.
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Spengler Cup: Vier Spiele in vier Tagen
Fünf Gastspieler sind auf der Schweiz-Reise bei den Pinguinen im
Kader. Zwei stehen fest: Pascal Lambrecht und der Lette Harrys
Vitolins
Krefeld. Vier Spiele in vier Tagen bestreiten die Pinguine beim
"Spengler-Cup" in Davos, ehe Silvester die Finalspiele anstehen. Die
Krefelder sind als Deutscher Meister dabei, zudem spielen Team
Canada, Jokerit Helsinki (Finnland), Yaroslav (Russland) und der HC
Davos. Die Mannschaft fliegt am ersten Weihnachtstag nach Zürich,
von dort geht es nach Davos. Trainer Vasiljevs nimmt den kompletten
Kader mit.
Hinzu sollen fünf Gastspieler kommen, zwei - Pascal Lambrecht und
der Lette Harrys Vitolins - stehen fest. Premiere wird alle vier
Spiele der Krefelder live übertragen.
Pinguine - Team Canada (26.12., 20.45 Uhr), Pinguine - Jokerit
Helsinki (27. 12., 15.30 Uhr), Pinguine - Yaroslav (28.12., 15.30
Uhr), HC Davos - Pinguine (29.12., 20.45 Uhr).
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Tannenbäume für einen guten Zweck
4000 Euro kamen auf der Benefizfeier zu Gunsten krebskranker Kinder
Krefeld mit den Krefeld Pinguine zusammen. Gefeiert wurde auf dem
Nilges-Hof.
Krefeld. Der Zufahrtsweg zum Bauernhof der Eheleute Josef und Ulrike
Nilges in Fischeln war am Samstag, vier Tage vor dem Weihnachtsfest,
ein riesiges Portal zur großen Bescherung für krebskranke Krefelder
Kinder. Zum neunten Mal stellten die "Nilges", natürlich auch die
Zwillingssöhne Andreas und Thomas, Haus und Hof sowie die große
Bewegungshalle für Pferde in den Dienst der guten Sache. Bei
Kassensturz durfte Hans-Werner Reinartz, Vorsitzender des
Fördervereins zu Gunsten krebskranker Kinder Krefeld, einen Betrag
von 4000 Euro in Empfang nehmen.
In den Jahren des Bestehens dieser außergewöhnlichen Weihnachtsfeier
hinter dem Freibad des SV Neptun und abseits der Kimplerstraße
gingen 29 000 Euro an die segensreiche Einrichtung in der
Kinderklinik. Ulrike Nilges: "Nachdem meine Schwester Gertrud an
Lungenkrebs gestorben ist, haben wir diese Feier der besonderen Art
ins Leben gerufen, die einfach nicht mehr wegzudenken ist."
Mit den gespendeten Geldern hat der 200 Mitglieder zählende
Förderverein die Einrichtung mit Laptops und Internetanschluss auf
modernsten Kommunikationsstand gebracht, stellt etwa eine
Ferienwohnung zur Erholung der ganzen Familie in den
Behandlungspausen zur Verfügung, kümmert sich um die freundliche
Gestaltung der Krankenzimmer in der Station und leistet, wenn
möglich, Unterstützung bei der Ausrüstung mit medizinischen Geräten.
Seit Bestehen der Feier ist der KEV mit von der Partie. Kein Wunder,
sind doch Josef und Ulrike Nilges eingefleischte Fans der
Kufenflitzer. Natürlich war die gesamte Mannschaft mit neuem Trainer
Vassiljew auch diesmal vor Ort. Die Cracks begleiteten den hoch zu
Ross einreitenden Nikolaus auf die Bühne und stellten dann ihr
Talent beim Verkauf von Weihnachtsbäumen unter Beweis.
Anschließend waren sie für die in den gelb-schwarzen Vereinsfarben
gekleideten Fans "zum Anfassen" da und gaben mit fröhlichen Mienen
reichlich Autogramme nach dem langersehnten 6:0-Sieg über die so
flügelgestutzten Adler aus Mannheim. Die vielen Krefelder "Hände zum
Himmel" sind offenbar erhört worden.
In den Dienst der guten Sache stellten sich ferner die Band The Bea
Fore (Essen), die zuletzt mit Beatles-Sound der 60-er Jahre im "Cavern-Club"
in Liverpool auftrat, die talentierte Krefelder
Mädchen-Gesangsgruppe The Young Generation unter der Leitung von
Volkmar Tegethoff, die Freiwilligen Feuerwehren aus Fischeln und
Uerdingen, der Fanshop der IG Pinguine und die Jiu-Jitsu-Schule von
Rudi Pross. Hits bei den Kindern: Schminken und Malen mit dem
Bügeleisen.
Von Wilfried Tokarski
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Kraftlose Pinguine gehen bei der DEG unter
Nichts gab Sonntag an der Düsseldorfer Brehmstraße zu holen: Der
Deutsche Meister unterlag dort den DEG Metro Stars mit 3:6 (0:3,
1:2, 2:1).
Düsseldorf. War der 6:0-Sieg gegen Adler Mannheim nur ein Strohfeuer
bei den Krefeld Pinguinen? Sonntag, als rund 1500 mitgereiste Fans
in SchwarzGelb hofften, dass die Pinguine an der Düsseldorfer
Brehmstraße nachlegen würden, gab es eine enttäuschende, aber
verdiente 3:6 (0:3, 1:2, 2:1)-Schlappe bei den DEG Metro Stars. Mit
einer völlig indiskutablen Leistung zog sich das Team von Trainer
Haralds Vasiljevs den Zorn seiner Fans zu, und wurde später zum
Gespött des Düsseldorfer Anhangs.
Hatten die Pinguine am Freitag nach drei Minuten mit 3:0 schon eine
frühe Entscheidung gegen Mannheim erzwungen, so brauchten die
Düsseldorfer gestern 18 Minuten, um mit 3:0 die Weichen auf Sieg zu
stellen. Als Clayton Young in der 23. Minute auf 4:0 erhöhte, war
das Debakel beim Deutschen Meister perfekt. Zumal sich auch Torhüter
Robert Müller von seinen Vorderleuten anstecken ließ und Fehler
machte. So brachte das letzte Drittel, in dem die Pinguine dann
endlich ordentliches Eishockey spielten, nur noch Ergebnis-Kosmetik.
Dabei stiegen die Erwartungen der Krefelder, auch auswärts wieder zu
punkten, vor der Partie, als der Russe Alexander Selivanov erklärte:
"Ich kann spielen." Am späten Freitagabend war von einem
Unterarmbruch die Rede gewesen, später von einer starken Prellung.
Am Samstag kam die Hoffnung auf, dass der neue Star-Stürmer der
Pinguine doch mitmischen könnte. Und Sonntag stand er auf dem Eis.
Aber auch Selivanov blieb wirkungslos. Trainer Vasiljevs haderte:
"Vielleicht wäre es besser gewesen, er hätte nicht gespielt und sich
geschont." Doch auf eine Schwachstelle mehr oder weniger kam es
nicht an: Alle Akteure blieben unter ihren Möglichkeiten.
Torjäger Marc Beaucage, als Ex-Düsseldorfer gnadenlos ausgepfiffen,
setzte sich nur durch unnötige Fouls in Szene, Robert Guillet am
Freitag dreifacher Torschütze -, stocherte ebenso unbeholfen über
das Eis wie Stefan Ustorf. Und die Mannen in der Abwehr waren wieder
das, was der neue Trainer Vasiljevs schon bemängelt hat: viel zu
langsam. Da fällt es auch nicht weiter ins Gewicht, dass
Schiedsrichter Gerhard Lichtnecker mit peinlich kleinlichen
Entscheidungen und Strafzeiten irgendwie dem Niveau der Krefelder
Mannschaft entsprach.
Dienstag haben die Pinguine im letzten DEL-Spiel des Jahres gegen
die Hamburg Freezers (19.30 Uhr) die wohl letzte Chance, noch einmal
Play-Off-Hoffnungen zu wecken.
STATISTIK
DEG Metro Stars - Krefeld Pinguine 6:3 (3:0, 2:1, 1:2)
Pinguine: Müller - Kurtz/Kelleher, Dyck/Luongo, Kunce/Dück - Guillet/Beaucage/Yake,
Ustorf/Herperger/Selivanov, Appel/Ziesche/Grygiel, Wright/Lanier/Rodman
Tore: 1:0 (0:48) Vikingstad (Thuresson/Molin), 2:0 (5:34) Thuresson
(Vikingstad/Unterluggauer), 3:0 (17:26) Jung (Jörg/Kreutzer), 4:0
(22:46) Young (Mikesch/Kreutzer), 4:1 (25:49) Selivanov, 5:1 (30:21)
Brännström (Hart/Brittig), 6:1 (43:06) Pellegrims (Thuresson/Tory),
6:2 (54:45) Grygiel (Guillet/Kelleher), 6:3 (56:37) Kurtz (Guillet/Kelleher)
Zuschauer: 7 286
Schiedsrichter: Lichtnecker (Lengries)
Strafminuten: DEG 16, Krefeld 18 plus 10 Minuten Beaucage
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Stimmen zum Spiel: DEG freut sich über frühe
Fest-Gaben
Hier kommen die Trainer Komma (DEG ) Und Vasiljevs) sowie
KEV-Sportdirektor Butch Goring zu Wort.
Düsseldorf. Krefelds Trainer Haralds Vasiljevs war stocksauer.
"Freitag haben wir Geschenke von Mannheim bekommen, heute haben wir
diese gleich an die DEG weitergegeben. Ich habe kein Verständnis
dafür, dass meine Mannschaft nicht zumindest die Chance genutzt hat,
nach 30 Minuten aufzuholen, als die DEG Schwächen zeigte. Uns fehlt
insgesamt eine echte Checking-Line, aber heute hat uns noch viel
mehr gefehlt. Ich hoffe nur, dass es am Dienstag wieder besser
aussieht."
Sportdirektor Butch Goring, der die Partie auf der Pressetribüne
verfolgte, meinte: "Es waren einige dumme Tore dabei. Leider hat
sich die Mannschaft zu spät gewehrt."
Michael Komma, Trainer der DEG Metro Stars, war natürlich zufrieden:
"Wir hatten Ausfälle und mussten verletzte Spieler einbauen. Ich bin
happy über diesen wichtigen Sieg, bei dem wir anfangs jedoch auch
etwas Glück hatten."
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Toll: 6:0 Blitzsieg dank Robert Guillet
Mit drei Toren war der Pinguine-Stürmer beim Kantersieg gegen
Mannheim am Freitagabend der Matchwinner.
Krefeld. Das Krefelder Eishockey lebt wieder. Eindrucksvoll meldeten
sich die Pinguine mit einem 6:0 (3:0, 2:0,1:0)-Triumph gegen Adler
Mannheim in der DEL zurück. Das Team von Trainer Haralds Vasiljevs
nutzte die beinahe letzte Chance, wieder Play-off-Hoffnung zu
schöpfen. Ein furioser Auftakt riss die 2 821 Zuschauer von den
Sitzen. Nach 2:47 Minuten stand es 3:0 für die Pinguine nach Toren
von Guillet (2) und Selivanov. Ein überragendes Torjägerduo mit dem
dreifachen Torschützen Robert Guillet und Marc Beaucage, der sich
nach seiner Verletzungspause eindrucksvoll zurückmeldete, waren die
Garanten für den überzeugenden und deutlichen Sieg.
Bereits nach 30 Sekunden klingelte es im Kasten von Nationaltorhüter
Marc Seliger, der sich im zweiten Abschnitt nach fünf Gegentoren
entnervt auswechseln ließ. 33 Sekunden später legte der Russe
Alexander Selivanov mit dem 2:0 nach und dabei freute sich besonders
der Ex-Mannheimer Stefan Ustorf, der die glänzende Vorlage lieferte.
Die Mannheimer kamen nur zu einer einzigen Chance in der 17. Minute,
als Ren&é Corbet den Pfosten traf.
Im Mittelabschnitt fuhr das Team der Pinguine, das gestern mit vier
Blöcken durchspielte, verständlicherweise ein nicht mehr ganz so
hohes Tempo, blieb aber weiter überlegen. Und dies zeichnete sich
mit zwei weiteren Toren aus. In der 29. Minute war es erneut Guillet,
der mit seinem dritten Treffer zum 4:0 erfolgreich war. Und nur 49
Sekunden später erhöhte sein Sturmkollege Marc Beaucage bei einer
5:3-Überzahl auf 5:0.
Im Schlussabschnitt ließ Krefeld gegen die zuletzt erfolgreichen
Mannheimer nicht nach. In der 50. Minute konnte Alexander Selivanov
mit seinem zweiten Treffer sogar auf 6:0 erhöhen. Dieses Tor musste
der Russe allerdings teuer bezahlen, denn er wurde nach einem üblen
Stockschlag eines Mannheimer Gegenspielers mit Verdacht auf
Unterarmbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Sollte sich die Diagnose
bestätigen, würde dies sicherlich etwas vom Glanz des Kantersieges
nehmen. Am Ende durfte dann auch Robert Müller den dritten Shot-out
der Saison feiern.
Jetzt darf man gespannt sein, ob die Krefelder Sonntag um 14.30 Uhr
im Rhein-Derby bei den DEG Metro Stars nachlegen können.
STATISTIK
Krefeld Pinguine - Adler Mannheim 6:0 (3:0, 2:0, 1:0)
Pinguine: Müller - Kurtz/Kelleher, Dyck/Wright, Kunce/Dück, Luongo/Raubal
- Guillet/Beaucage/Yake, Ustorf/Herperger/Selivanov, Appel/Ziesche/Grygiel,
Lanier/Rodman
Tore: 1:0 (00:32) Guillet (Beaucage/Yake), 2:0 (1:03) Selivanov (Ustorf),
3:0 (2:47) Guillet (Yake/Beaucage), 4:0 (28:03) Guillet (Kurtz/Herperger),
5:0 (28:54) Beaucage (Kelleher/Yake), 6:0 (49:36) Selivanov (Ustorf)
Zuschauer: 2 821
Schiedsrichter: Schurr (Bad Wörishofen)
Strafminuten: Krefeld 16, Mannheim 18 plus 10 Disziplinarstrafe für
Goc
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Traumreise, die über die Schmerzgrenze geht
Den Pinguinen steht eine schweres Programm ins Haus: Freitag gegen
Mannheim, Sonntag bei der DEG und Dienstag gegen Hamburg Freezers.
Krefeld. Können die Pinguine über sich hinauswachsen? Das ist
notwendig, um die Hoffnung auf die Play-off-Teilnahme 2004 mit in
die Weihnachtstage zu nehmen. Der erste Teil der dreiteiligen
"Traumreise" ist Freitag um 20 Uhr in der Rheinlandhalle gegen die
Adler aus Mannheim. Sonntag geht es zum Rhein-Rivalen DEG Metro
Stars (14.30 Uhr Brehmstraße) und Dienstag (20 Uhr) kommen die
Hamburg Freezers zur letzten DEL-Aufgabe des Jahres in die
Rheinlandhalle. Ab dem 26. Dezember spielen die Pinguine den
Spengler-Cup in Davos (26.-31. Dezember).
Mindestens sechs Punkte brauchen die Pinguine aus den drei
DEL-Spielen, um die Minimalchance einer Play-off-Beteiligung zu
wahren. "Wir spielen gegen einen Gegner, der personell stärker
besetzt ist und zu den besten Mannschaften der Liga zählen", hat
Trainer Haralds Vasiljevs heute mächtig Respekt vor den Mannheimern,
die von den letzten neun Spielen acht gewannen. Aber nur Respekt,
keine Angst. "Mannheim spielt mal ganz groß, mal aber auch unter
Form", sagte Vasiljevs.
Von seiner Mannschaft fordert er: "Wir müssen über die Schmerzgrenze
gehen, dürfen uns aber auch nicht von der Härte der Mannheimer
provozieren lassen." Vasiljevs hat in der Kürze der Zeit einige
Defizite ausgemacht: "Unsere Abwehr ist ein bisschen zu langsam, wir
haben nur wenige Verteidiger, die ein variables Spiel beherrschen."
Vasiljevs ist mit der personellen Situation nicht glücklich,
gleichwohl will er mit vier Blöcken spielen. Für den für mindestens
drei bis vier Wochen verletzten Eric Bertrand (Kieferbruch) rückt
Terry Yake in die erste Sturmreihe mit dem wieder genesenen Marc
Beaucage und Rob Guillet.
Viel versprechen sich die Pinguine von der zweiten Sturmreihe, in
der mit Chris Herperger und Stefan Ustorf zwar zwei Mittelstürmer
stehen, aber mit dem Russen Alexander Selivanov bilden sie eine
Formation, die der Schrecken für jede Abwehr sein müsste. Die
"Arbeitsreihe" steht mit Steffen Ziesche, Pascal Appel und Adrian
Grygiel. Wer zu Jonas Lanier und Marcel Rodman als dritter Stürmer
rücken soll, will sich Vasiljevs noch überlegen.
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Pinguine für guten Zweck im Einsatz
Die Krefeld Pinguine sind am Samstag zu Gast beim Weihnachtsfest der
Familie Nilges.
Krefeld. Der traditionelle Weihnachtsbaumverkauf für einen guten
Zweck findet ab 11 Uhr auf dem Bauernhof an der Kimplerstraße 255 in
Fischeln statt. Der Erlös der Veranstaltung ist bestimmt für den
Förderverein zu Gunsten krebskranker Kinder Krefeld, der seit Jahren
von den Krefeld Pinguinen unterstützt wird.
Die Spieler der Pinguine werden nicht nur Weihnachtsbäume für diesen
guten Zweck verkaufen und eine Autogrammstunde geben, sondern auch
selbst das reichhaltige Angebot nutzen und sich mit ihren Familien
auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen.
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Spengler-Cup als Experimentierfeld
Kein guter Einstieg für Haralds Vasiljevs: Pinguine-Niederlage in
Hannover, der Ausfall von Eric Bertrand, und jetzt kommen drei
hammerharte Spiele.
Krefeld. Der Einstieg bei den Krefeld Pinguinen war für den
51-jährigen lettischen Trainer Haralds Vasiljevs als Nachfolger von
Meistercoach Butch Goring alles andere als erfreulich. Beim
Tabellenvorletzten der DEL, Hannover Scorpions, kassierten die
Krefelder eine 2:3-Niederlage. Dadurch vergrößerte sich der Abstand
zu den begehrten Play-off-Plätzen auf elf Punkte.
Frage: Herr Vasiljevs, ist das überhaupt noch aufzuholen? Haralds
Vasiljevs: Natürlich wird durch jede Niederlage die Chance geringer.
Aber wir haben noch 23 Spiele. Ich bleibe dabei: Wenn wir zwei
Drittel der restlichen Spiele gewinnen, dann erreichen wir auch die
Play-offs.
Frage: Wie kam es zu der Schlappe in Hannover? Vasiljevs: Die
Niederlage war absolut unnötig. Meine Mannschaft hat im
Mitteldrittel sehr gut gespielt und ist mit 2:1 in Führung gegangen.
Das hat uns etwas leichtsinnig gemacht, und wir sind durch die
kämpferisch starken Scorpions bestraft und besiegt worden.
Frage: Fehlte die Einstellung? Vasiljevs: Nein, die war schon
vorhanden. Aber wir agierten im letzten Drittel etwas zu offensiv.
Frage: Gab es auch positive Erkenntnisse für Sie? Vasiljevs:
Durchaus. Der junge Alexander Dück hat sehr gut gespielt. Herperger,
Ziesche, Appel und einige andere waren sehr einsatzfreudig.
Frage: Aber Eric Bertrand blieb auf der Strecke? Vasiljevs: Leider
war das ein unglücklicher Ausfall. Bertrand wird nach dem Bruch des
Unterkiefers (Schultercheck) mindestens drei bis vier Wochen fehlen.
Das tut weh. Ich hoffe aber, dass am Freitag gegen Mannheim Marc
Beaucage wieder spielen kann.
Frage: Gegen Mannheim, nach Düsseldorf und nächsten Dienstag gegen
Hamburg. Ein hartes Programm vor Weihnachten. Was ist drin für den
KEV? Vasiljevs: Wir können es uns nicht aussuchen. Allerdings sind
das drei Konkurrenten im Kampf um die Play-off-Plätze. Da müssen wir
schon punkten, wenn wir unsere Chance behalten wollen.
Frage: Danach geht es zum Spengler-Cup nach Davos in die Schweiz.
Eine ehrenvolle Aufgabe, aber nicht gerade glücklich zu diesem
Zeitpunkt? Vasiljevs: Wieso? Es gibt Spiele gegen Spitzenteams, bei
denen wir auch experimentieren können. Außerdem habe ich Zeit, viele
Einzelgespräche zu führen. Und wir werden in Davos trainieren. Ich
denke, wenn wir die nächsten drei Spiele gut überstehen, dann ist
der Spengler-Cup für uns die richtige Vorbereitung für die
Aufholjagd.
Frage: Werden Sie auch auf Gastspieler zurückgreifen? Vasiljevs: Ich
denke, wir werden zwei, drei Talente einsetzen und testen. Aber das
ist nicht meine Hauptsorge.
Frage: Zurück zur DEL. Wie ist die Zusammenarbeit mit Gary Clark als
Co-Trainer? Vasiljevs: Ich bin sicherlich ein anderer Trainer als
Goring. Aber keine Sorge, wir werden schon zusammenfinden.
Schließlich haben wir alle das gleiche Ziel, die Pinguine wieder
nach oben zu führen.
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
KREFELD PINGUINE
Rassiger Zweikampf Sonntagabend im Icehouse Mellendorf zwischen dem
Krefelder Chris Kelleher (links) und einem Hannoveraner. In der
Mitte KEV-Torschütze Chris Herperger.
Pinguine verlieren in Hannover - Auch Haralds Vasiljevs ohne Fortune
Das war kein guter Einstand für den neuen Pinguine-Trainer: Der KEV
verlor in Hannover 2:3.
Hannover. Neue "Besen" sollen im Sport bekanntlich gut kehren. Nicht
so bei den Krefeld Pinguinen denn erstmals stand Haralds Vasiljevs
an der Bande der Krefeld Pinguine, doch er musste eine bittere 2:3
(0:1, 2:0, 0:2)-Schlappe beim Tabellenvorletzten Hannover Scorpions
hinnehmen. Nur im Mittelabschnitt setzten die Pinguine zeitweise die
Anweisungen ihres Coachs um, doch das reichte nicht für einen Sieg
im Mellendorfer Icehouse, wo die Scorpions vor allem im
Schlussabschnitt giftiger und druckvoller waren.
Vor einem Jahr hatte Butch Goring bei seinem damaligen Amtsantritt
er löste Chris Valentine ab mehr Glück, gewann sein erstes Spiel bei
den Berliner Eisbären. Damals war es die Wende und endete später mit
dem Meistertitel. Jetzt, ein Jahr später, werden die Wolken immer
düsterer, zeigt das Team auch nach der Trainer-Auffrischung nicht,
dass es bereit ist, um Siege und bessere Platzierungen zu fighten.
Personell hatte der neue Coach alles aufgeboten, was er hatte. Nur
der verletzte Marc Beaucage fehlte und so spielten die Pinguine
gestern mit vier Blöcken. Aber aus ihrer personellen Überlegenheit
schlugen sie kein Kapital, waren zeitweise zu pomadig und brav.
Entsprechend enttäuscht war Haralds Vasiljevs auch nach dem Spiel.
"Das ist nicht das, was ich erwartet habe. Einige haben wohl
offensichtlich noch nicht verstanden, wie sie Eishockey spielen
sollen. Es war eine bittere Lehrstunde und ich werde alles daran
setzen, dass die Spieler aus diesen Fehlern lernen."
Herbe Worte eines enttäuschten Trainers, der mit ansehen musste, wie
seine Mannschaft einen im ordentlichen Mitteldrittel erkämpften
2:1-Vorsprung durch Justin Kurtz (29.) und Chris Herperger (40.)
wieder leichtfertig verspielte. Hannover war im Schlussabschnitt
bissiger, torgefährlicher und auch in den Zweikämpfen aggressiver.
Und das wurde letztlich auch mit den beiden Toren von Franzen (46.)
und Nedved (57.) zum Sieg belohnt. Das letzte Aufbäumen der Pinguine
blieb hingegen ohne Früchte. Während die drei ersten Tore jeweils in
Überzahl fielen, sicherten sich die Scorpions den letztlich
verdienten Sieg durch zwei Treffer beim Fünf gegen Fünf. Krefeld kam
zwar 23 Sekunden vor Spielende noch zum Ausgleich durch Selivanov,
doch Schiedsrichter Heiko Dahle erkannte zu Recht auf hohen Stock.
Eine Entscheidung, die er auch schon bei einem Tor von Alexander
Dück (29.) getroffen hatte.
Bitter für die Pinguine zudem, dass ausgerechnet mit Patrik Augusta
ein ehemaliger Meister-Pinguin zum auffälligsten Spieler mit drei
Torvorlagen wurde. Ex-Coach Butch Goring hatte vor der Saison eine
Weiterverpflichtung des Tschechen abgelehnt. >Nach der Niederlage
hat sich der Abstand zu den Play-off-Rängen auf neun Punkte
vergrößert. Die Aufholjagd wird jetzt immer schwieriger.
SPIEL-STATISTIK
Hannover Scorpions - Krefeld Pinguine 3:2(1:0, 0:2, 2:0)
Pinguine: Müller - Kurtz/Kelleher, Wright/Dyck, Luongo/Raubal, Dück/Kunce
- Guillet/Herperter/Bertrand, Selivanov/Ustorf/Grygiel, Ziesche/Yake/Appel,
/Lanier/Rodman
Tore: 1:0 (4:32) Jakobsen (Nedved/Augusta), 1:1 (28:27) Kurtz
(Bertrand/Herperger), 1:2 (39:39) Herperger (Kurtz/Guillet), 2:2
(45:13) Franzén (Nedved/Augusta), 3:2 (56:27) Nedved (Augusta)
Zuschauer: 2 439
Schiedsrichter: Heiko Dahle(Berlin)
Strafminuten: Hannover 12, Krefeld 10
Krefeld Pinguine
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Vasiljevs ist neuer Chef
Trainerwechsel bei den Pinguinen: Der 51-jährige Lette löst Butch
Goring an der Bande ab.
Krefeld. Mit dem 51-jährige Letten Haralds Vasiljevs steht Sonntag
in Hannover ein neuer Cheftrainer an der Bande der Krefeld Pinguine.
Das Rätselraten wann, wie und wo Butch Goring die Verantwortung für
das Krefelder Eishockey entzogen werden soll, ist damit vorbei.
Assistenztrainer Gary Clark wird Vasiljevs bei dem Bemühen, wieder
besseres und erfolgreiches Eishockey zu zeigen, weiterhin als
Co-Trainer helfen. Butch Goring behält seine Funktion als
Sportdirektor, wird innerhalb der Geschäftsstelle unter Federführung
von Geschäftsführer Wolfgang Schäfer ein neues Aufgabengebiet
übernehmen, das noch genau zu definieren ist.
Haralds Vasiljevs, der Freitag bereits die Trainingsarbeit übernahm,
verspricht den Krefelder Eishockeyfans mehr offensives Eishockey:
"Wer Tore und damit Siege verteidigen will, der muss die Tore erst
einmal schießen." Und ergänzt: "Unser Spiel muss offensiv
ausgerichtet sein. Wenn wir es schaffen, zwei Drittel der noch
ausstehenden Punkte 24 Spiele stehen noch an (Anmerkung der
Redaktion) zu holen, dann erreichen wir noch die Play-offs. Das ist
das Mindestziel", möchte Haralds Vasiljevs nicht noch einmal, wie
1999 bei der Ablösung von Doug Mason für die restlichen neun Spiele,
am Ende mit leeren Händen dastehen. "Das Team ist stark genug, um
die Play-offs noch zu schaffen. Ich spüre auch, dass die Jungs
bereit sind, mitzuziehen." Das Handicap, mit mehr als einem halben
Dutzend Top-Stürmern nur 66 Tore und damit die wenigsten der Liga
erzielt zu haben, will der Lette möglichst schnell ausmerzen.
Ob das schon Sonntag bei den Hannover Scorpions mit den ersten drei
Zählern für die Aufholjagd so sein wird, darauf wollte sich
Vasiljevs nicht festlegen, aber er versprach: "Die Jungs müssen um
jeden Puck und jeden Zentimeter Eis kämpfen. Das erwarte ich von
allen, die aufs Eis gehen. Und ich denke, dass alle auch spielen
werden." Nicht mit dabeiist allerdings Torjäger Marc Beaucage,
dessen Knieverletzung noch nicht auskuriert ist.
Nach einem artigen Lob an seinen Vorgänger Butch Goring: "Hat mit
der Meisterschaft Tolles geleistet", ließ er die Änderungen
anklingen. So wird in der Abwehr Justin Kurtz neben seinen
kanadischen Kollegen Chris Kelleher rücken, spielt Daniel Kunce mit
dem jungen Alexander Dück und Shayne Wright mit Paul Dyck. Chris
Luongo übernimmt den freien Part.
Im Angriff gibt es mit Stefan Ustorf, Alexander Selivanov und Adrian
Grygiel eine neue erste Reihe, rückt Chris Herperger zwischen Rob
Guillet und Eric Betrand, bilden Steffen Ziesche, Pascal Apppel und
Terry Yake die dritte, und Jonas Lanier, Marcel Rodman und Andreas
Raubal die vierte Reihe. "Mehr offensives Verhalten, mehr Tordrang",
das sind Forderungen des neuen Coachs für die vier Spiele bis
Weihnachten, in denen vor allem die Begegnungen gegen die
Play-off-Konkurrenten Mannheim und Düsseldorf wichtig sind.
Haralds Vasiljevs - Zur Person -
Der 51-jährige Lette Haralds Vasiljevs lebt Eishockey: Mit neun
Jahren schnürte er die ersten Eishockeystiefel, spielte zehn Jahre
für seine Heimatstadt Riga in der höchsten russischen Liga. Seinen
Trainerschein machte er beim berühmten Viktor Tichanov, seine
deutsche A-Lizenz kam 2000. Assistenztrainer war Vasiljevs bei Mike
Zettel (vor 1995) und Doug Mason (1999 bis 2001), den er für die
letzten neun Saisonspiele 2001 ablöste. Vier Jahre trainierte er
Dortmund, kam dann zur Jugendabteilung des KEV 81. Vasilijevs ist
verheiratet, hat zwei Söhne: Herberts spielt in der russischen Liga,
Robert ist Sportwissenschaftler und Tennistrainer.
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Pinguine setzen Butch Goring auf die Strafbank
Der Meistermacher ist jetzt Sportdirektor. Nun soll Haralds
Vasiljevs als Trainer den Sturz des Krefelder Eishockeys bremsen.
Krefeld. Der Berg kreißte und gebar ein Mäuschen. Mit einer
Notlösung wollen die Verantwortlichen den Sturzflug der Krefeld
Pinguine stoppen. "Nachwuchs-Trainer Haralds Vasiljevs ist
Head-Coach für den Rest der Saison", verkündete Freitag (12.12.)
Geschäftsführer Wolfgang Schäfer die erwartete Ablösung von
Meistermacher Butch Goring. Ein eher blasser "Vereins-Soldat" tritt
an die Stelle des strahlenden Stanley-Cup-Stars. Mal wieder. Denn
der ehemalige lettische Nationaltrainer (der 51-Jährige coachte bei
der WM 2000 und 2001) war schon einmal "Notnagel".
Vor drei Spielzeiten sollte er für den gefeuerten Doug Mason neun
Spiele vor Saisonende noch acht Punkte Rückstand auf die
Play-off-Ränge aufholen und scheiterte. "Damals lief es nicht ganz
so gut. Jetzt haben wir mehr Rückstand, aber auch mehr Spiele", so
Vasiljevs. Bei seinem ersten DEL-Auftritt als Chef hatten ihn die
damals und heute Verantwortlichen als "harten Hund" angekündigt, im
Nachhinein aber als "Übergangslösung" tituliert. So ganz hat er dies
wohl nicht ablegen können.
Denn: "Andere Trainer waren wirtschaftlich nicht machbar", so
Geschäftsführer Wolfgang Schäfer. Der versuchte auch gleich in einem
anderen Segment gegen zu steuern. Es dürfe keine
Nationalitäts-Ressentiments zwischen den kanadischen Spielern und
dem Ost-Trainer geben. Vielleicht bleibt deshalb auch "Co" Gary
Clark und weil Vasiljews kein Englisch spricht. Der nur Englisch
sprechende Meistermacher Goring soll nun als "Sportdirektor"
Aufgaben erhalten, die nichts mit der aktuellen Mannschaft zu tun
haben. Unverholen indes mit dem Ziel, dem gescheiterten
Meistermacher keinen Vor-Ruhestand in seinem fünfjährigen
Rentenvertrag zu gönnen.
Sonntag in Hannover steht das Trainer-Duo Vasiljevs/Clark an der
KEV-Bande.
Von Thomas Klein
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Goring nicht mehr Trainer in Krefeld
Lette Vasiljevs übernimmt Meister-Team
Mit dem neuen Trainer soll es beim Meister wieder aufwärts gehen.
Foto: Archiv
Krefeld (rpo). Es war nur noch eine Frage der Zeit: Der deutsche
Eishockey-Meister Krefeld Pinguine hat Erfolgstrainer Butch Goring
von seinen Aufgaben entbunden. Goring bleibt allerdings
Sportdirektor. Als neuer Headcoach fungiert bis zum Saisonende der
frühere lettische Nationaltrainer Haralds Vasiljevs.
Der deutsche Eishockey-Meister Krefeld Pinguine hat wie erwartet die
Konsequenzen aus dem schlechten Saisonverlauf gezogen und Butch
Goring am Donnerstagabend von seinen Aufgaben als Cheftrainer
entbunden. Der Kanadier, der am 21. November 2002 als Nachfolger von
Chris Valentine den Posten an der Bande übernommen hatte und die
Rheinländer in der vergangenen Saison zum zweiten Meistertitel der
Klubgeschichte geführt hatte, bleibt vorläufig allerdings noch als
Sportdirektor bei den Pinguinen tätig.
Als neuer Headcoach fungiert bis zum Saisonende der frühere
lettische Nationaltrainer Haralds Vasiljevs aus der Jugendabteilung
des Krefelder EV. Der 51-Jährige war bereits in der Saison 2000/2001
nach der Entlassung des damaligen Cheftrainers Doug Mason als
Interimscoach für die restlichen sieben Spiele bis zum Saisonende
eingesprungen. Co-Trainer bleibt Gary Clark. Vasiljevs leitete
bereits am Freitag das erste Training der Pinguine. Erstmals wird
der Lette am Sonntag im Auswärtsspiel bei den Hannover Scorpions an
der Bande stehen.
Quelle RP-Online.de
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Gorings Tage als Trainer der Pinguine sind gezählt
Vereinsbosse der "Mannschaft des Jahres" suchen nach der neuerlichen
Heimpleite nach einer internen Lösung.
Krefeld. Mit dem Ingolstädter Günter Oswald versetzte ein ehemaliger
"Meisterschüler" seinem "Meistertrainer" Butch Goring bei der
2:4-Niederlage den voraussichtlich entscheidenden Stoß. "Ossi"
setzte am Dienstag in der Rheinlandhalle mit zwei Treffern alle
Signale bei den Pinguine-Verantwortlichen auf Trainer-Rausschmiss.
Auch wenn sich die KEV-Bosse Mittwoch noch zierten und zurückhielten
die Tage (Stunden) des kanadischen Meistertrainers an der
Pinguine-Bande scheinen endgültig gezählt zu sein.
"Es muss etwas geschehen, ansonsten verpassen wir nicht nur die
Play-offs, sondern verspielen auch den letzten Rest Kredit bei
unseren Zuschauern", ließ Geschäftsführer Wolfgang Schäfer gestern
gegenüber unserer Zeitung keinen Zweifel daran, dass die Zeit zum
Handeln (über-)reif ist. Pinguine Boss Wilfrid Fabel, der schon
lange vermutet: "Goring ist in Gedanken zu oft bei seiner Freundin
Paula in New York", wollte Mittwoch noch keine endgültige
Entscheidung verkünden: "Aufsichtsrats-Vorsitzender Wolfgang Schulz
kommt erst kommenden Montag von einer Dienstreise aus Brasilien
zurück. Danach werden wir beraten und handeln."
Also ein Rausschmiss auf Raten oder, wie man vermuten könnte, eine
krampfhafte Suche nach einer möglichst preiswerten "Lösung" des
teuren "Falls" Goring. Der hatte im Überschwang der Meisterschaft in
seiner Doppelfunktion als Sportdirektor und Trainer einen
"Rentenvertrag" über zwei Jahre plus dreimaliger Option (bei
jeweiligem Erreichen der Play-offs) bis 2008 bei den freudetrunkenen
Pinguinen-Machern und Mäzenen durchgesetzt. Und als I-Tüpfelchen
noch eine fest geschriebene Abfindung.
"Ich gehe davon aus, dass Goring am Sonntag noch an der Bande
steht", sagte Fabel, "es sei denn, Schulz kehrt vorzeitig aus
Südamerika zurück. Dann setzen wir uns direkt zusammen und suchen
nach einer Lösung." Dass die Zuschauer von WDR 3 das Meisterteam der
Krefeld Pinguine vom 21. April zur "Mannschaft des Jahres 2003"
wählten, kann die Gesichter rund um die Rheinlandhalle in Anbetracht
der trostlosen sportlichen Lage auch nicht mehr erhellen. Trotzdem
alle Achtung: Die Pinguine ließen bei der Abstimmung sogar die
deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft hinter sich, die in den
USA Weltmeister wurde.
Ob sich die Robert Müller, Paul Dyck, Daniel Kunce, Adrian Grygiel,
Steffen Ziesche, Andreas Raubal, Jonas Lanier und auch Trainer Butch
Goring über die Sympathie der Sportfans in Westdeutschland so
richtig freuen können, hängt sicher auch vom Ergebnis im Icehaus
Mellendorf ab, wo sie am Sonntag, ab 18.30 Uhr, auf den
Tabellenvorletzten Hannover treffen.
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Pinguine weiter in der Bredouille
Der Deutsche Eishockey-Meister enttäuschte
sein Publikum beim 2:4 gegen Ingolstadt zum wiederholten Mal.
Krefeld. Eigentlich sind Pinguine in ihrem Element, wenn die
Temperaturen sinken. Das trifft allerdings nicht auf die Eishockey
spielenden Krefeld Pinguine zu. Diese sorgten am Dienstag Abend
lediglich dafür, dass den treuen 2302 Zuschauer die Zornesröte ins
Gesicht stieg. Zumindest was die beiden ersten Spielabschnitte
betraf, ließen die Schützlinge von Trainer Butch Goring zu keiner
Phase erkennen, dass sie den Kampf um das Erreichen der Play-offs
leidenschaftlich aufnehmen und mit Verbissenheit führen wollen.
Oft viel zu pomadig und in der Abwehr unkonzentriert, ließen sie den
etwas schnelleren Gästen viel Platz auf dem Eis der Rheinlandhalle.
Bezeichnend das 1:0 für Ingolstadt: Krefeld spielte in Überzahl, als
sich der Ex-Meister-Pinguin Günther Oswald die Scheibe schnappte,
alleine auf Torhüter Robert Müller zulief und den Krefelder Goalie
mit einem geschickten Schuss schlecht aussehen ließ. Der Ausgleich
kurz vor der Drittelsirene, bei Überzahl der Krefelder, durch Justin
Kurtz wirkte da noch wie eine Erleichterung.
Im Mittelabschnitt schienen die Pinguine von allen guten Geistern
verlassen zu sein, denn sie kassierten zwei überflüssige Tore durch
Nachlässigkeiten in der Abwehr. Zuerst war es der oft hektische und
überharte Gäste-Spielmacher Cameron Mann, der Müller mit einem
Distanzschuss zum 2:1 (22.) bezwang. Dann konnte Glen Goodall aus
einem Gewühl heraus die Scheibe erneut im Krefelder Gehäuse
unterbringen.
Ein Glück für die Pinguine, dass zumindest Alexander Selivanov die
Übersicht behielt und nach guter Vorarbeit von Daniel Kunce und
Stefan Ustorf in der 39. Minute auf 3:2 verkürzte.
Im Schlussabschnitt besannen sich die Krefelder zunächst auf ihren
Kampfgeist und Einsatz. Und plötzlich ging die Post in Richtung
Ingolstädter Tor ab. Doch in dem stand mit Jimmy Waite ein
fangsicherer Keeper zwischen den Pfosten, der bei Schüssen von
Herperger, Guillet und Silvanov auf dem Posten war. In dieser Phase
fehlte den Pinguinen Torjäger Marc Beaucage, der entgegen vorheriger
Ankündigungen passte, weil er sich nach seiner Knieverletzung noch
nicht fit fühlte. Dochder kurzzeitige Elan des KEV war schnell
wieder verpufft.
Als die Krefelder am Ende mit 6:4-Spielern Strafe für Ingolstadt und
Müller ging raus aus dem Tor den allerletzten Versuch starteten, zum
Ausgleich zu kommen, war es ausgerechnet Günther Oswald, der mit
einem Weitschuss ins leere Krefelder Tor zum 4:2 alles klar machte.
Aus! Eine bittere, aber verdiente Niederlage. Wird sie Konsequenzen
haben? Meister-Trainer Butch Goring wirkte nach der Partie ein wenig
hilflos, rang nach Worten. "Ingolstadt hat verdient gewonnen",
erkannte er den Erfolg der Süddeutschen neidlos an.
Keine Frage, die Pinguine sind, was die Play-off-Runde betrifft, in
der jetzigen Verfassung mehr als nur ein Wackelkandidat. Tristesse
statt Euphorie das ist die Stimmungslage und das Bild beim Meister
in diesen Tagen.
Statistik
Krefeld Pinguine - Ingolstadt 2:4 (1:1, 1:2, 0:1)
Pinguine: Müller Kurtz/Wright, Kunce/Dyck, Luongo/Kelleher Guillet/Ustorf/Bertrand,
Selivanov/Herperger/Yake, Ziesche/Raubal/Appel, Grygiel/Lanier/Rodman
Tore: 0:1 (13:42) Oswald, 1:1 (18:18) Kurtz (Selivanov/Herperger),
1:2 (21:03) Mann, 1:3 (31:11) Goodall, 2:3 (38:17) Selivanov (Ustorf/Kunce),
2:4 (59:51) Oswald.
Zuschauer: 2 302
Schiedsrichter: Awizus (Berlin)
Strafminuten: Krefeld 8, Ingolstadt 12
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Kehrt mit Beaucage der Erfolg zurück?
Pinguine müssen Dienstagabend gegen Ingolstadt punkten. Vielleicht
kommt zudem die schlappe Offensive (nur 64 Treffer) endlich einmal
auf Touren.
Krefeld. Es ist schon eine Partie von besonderer Bedeutung, wenn es
Dienstag um 20 Uhr in der Rheinlandhalle zum Aufeinandertreffen der
Krefeld Pinguine mit dem ERC Ingolstadt kommt. Nur ein Sieg über den
derzeitigen Tabellen-Neunten der DEL hält die Hoffnung des deutschen
Meisters auf eine Play-off-Teilnahme im Jahre 2004 aufrecht, denn
der Abstand zu Platz acht beträgt nach der Pleite in Mann-heim
sieben Punkte. Und die Pinguine haben in Vorarbeit auf die Teilnahme
am Spengler-Cup zum Jahresende in Davos/Schweiz zwei Spiele mehr
absolviert.
Der Gegner aus Süddeutschland kommt heute mit der Empfehlung eines
beachtlichen 3:2-Sieges am Sonntag bei den Nürnberg Ice Tigers, und
zeigte sich in den letzten Wochen stabil und spielfreudig. Ausreden
gibt es für die Goring-Truppe gleichwohl nicht, denn mit der
Rückkehr von Marc Beaucage, der seine Knieprobleme überstanden hat,
in die "French connection" ist der Mannschaftskader wieder komplett.
Und es sieht ganz so aus, als würde der Trainer auch wieder die
NHL-Reihe mit Stefan Ustorf und den beiden Außenstürmern Chris
Herperger und Terry Yake agieren lassen. Das ist auch wichtig, denn
experimentiert wurde in den letzten Spielen genug. Ohne Erfolg.
Zudem muss sich auch endlich auszahlen, dass mit Alexander Selivanov
und Stefan Ustorf zwei Topstürmer im November nachverpflichtet
wurden. Bisher zeigte das sicher exzellente Duo nur ansatzweise, was
in ihm steckt. Dass der Schuh vornehmlich im Angriff drückt, beweist
die Tatsache, dass die Pinguine bisher mit 64 Treffern den
schlechtesten Angriff der Liga stellen. Aber um die Wende in
Richtung Play-off zu schaffen, muss durch die ganze Mannschaft ein
Ruck gehen. Das ist nicht nur Sache von Selivanov und Ustorf.
Während die Gäste in Aussicht stellen, dass bei einem Erfolg der
Vertrag mit Trainer Ron Kennedy vorzeitig verlängert wird, kämpft
Butch Goring bei den Pinguinen weiterhin um seine Akzeptanz in
dieser Saison. Der Glanz der Meisterschaft 2003 ist verflogen, von
der Verteidigung des "Potts" spricht keiner mehr. Dafür wackelt der
Trainerstuhl des Kanadiers wieder heftiger, wird das Murren auch in
der Chefetage immer lauter. Also helfen wieder einmal nur Erfolge.
Von Walther Lenders
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Pinguine spielten zu passiv
Die Luft wird dünner für das
Krefelder Eishockey. Nach der 1:2-Niederlage in Mannheim steht das
Goring-Team am Dienstag gegen Ingolstadt weiter unter Druck.
Mannheim. Das Friedrichspark-Stadion in Mannheim ist keine gute
Adresse für die Krefeld Pinguine. Das zeigte sich auch gestern, als
die Adler vor 4600 Zuschauern letztlich verdient mit 2:1 (0:0, 1:1,
1:0) als Sieger vom Eis gingen. Die Rechnung von Pinguine-Trainer
Butch Goring, es mit viel Defensive und gelegentlichen Kontern zu
versuchen, ging nicht auf. Das Torschuss-Verhältnis von 50:13 zu
Gunsten der Gastgeber sagt im Übrigen auf, in welche Richtung das
Spiel meist lief. Da ist es nicht verwunderlich, dass Robert Müller
der beste Akteur auf dem Eis war und eine deutlichere Niederlage
verhinderte.
Die Tabellen-Situation für die die Pinguine ist eng: Obwohl sie zwei
Spiele mehr absolvierten, liegen sie schon wieder sieben Punkte
hinter dem Tabellenachten Hamburg. Da wird ein Sieg morgen um 20 Uhr
gegen den gestrigen Nürnberg-Bezwinger Ingolstadt schon zur Pflicht,
will man nicht vorzeitig die Play-off-Hoffnungen begraben.
Ohne Torjäger Marc Beaucage versuchte es Goring am Sonntag wieder
mit Terry Yake zwischen Rob Guillet und Eric Bertrand. Doch außer
einem Überzahltreffer durch Rob Guillet (11. Tor) sprang nicht
heraus. Mit Pfiffen wurde der Ex-Mannheimer Kapitän Stefan Ustorf,
der gestern blass blieb, empfangen. Da erfuhr Robert Müller als
früherer Mannheimer mehr Sympathiebeweise.
Das erste Drittel brachte Langeweile-Eishockey von beiden Seiten.
Erst als Mannheim in der 38. Minute bei Überzahl das 1:0 durch
Sascha Goc erzielte, und Rob Guillet zwei Minuten später mit dem
Ausgleichstreffer, ebenfalls in Überzahl, nachlegte, kam etwas
Stimmung auf. Ansonsten stand meist Robert Müller im Brennpunkt und
ließ die Gastgebern verzweifeln.
Etwas ungehalten wurde Butch Goring, als Justin Kurtz in der 50.
Minute wegen eines Remplers auf die Strafbank musste, und die Adler
diese Gelegenheit zur 2:1-Führung nutzten. Podollon schoss scharf,
Müller wehrte ab, und Corbet verwandele per Nachschuss. Danach blieb
allerdings die Reaktion der Krefelder aus, und Mannheim konnte mehr
oder minder gelassen den knappen Vorsprung nach Hause bringen. Von
den Krefelder Angriffsspielern setzte sich am Sonntag keiner gut in
Szene, die gut gestaffelte Abwehr der Adler war jederzeit Herr der
Lage.
Erst in der letzten Minute versuchten es die Pinguine mit einem
sechsten Feldspieler für Müller, aber Marc Seliger im Kasten der
Mannheimer wurde nicht mehr ernsthaft geprüft.
Am Dienstag kommen die Ingolstädter Panther, die ebenso wie die
Pinguine derzeit nach den Play-off-Plätzen schielen, aber mit fünf
Punkten mehr und zwei weniger absolvierten Spielen bessere
Bedingungen haben. Butch Goring haderte mit Schiri Oswald: "Die
Spiele sollte nicht der Schiedsrichter entscheiden."
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Trommeln schwiegen zu knappem Sieg
Gedenkminute für Lothar Kremershof und tiefe Betroffenheit. Pinguine
mit schwer erkämpftem Penalty-Sieg gegen tapfere Iserlohner Roosters.
Böser Butch Goring.
Krefeld. "Lother Kremershof hat immer mit ganzem Herzen für das
Krefelder Eishockey gelebt. Wir werden ihn nie vergesen." Als
KEV-Stadionsprecher Rolf Frangen mit diesen Worten das Eis in der
Rheinlandhalle freigab, standen allen eingefleischten Krefelder
Eishockey-Fans die Tränen in den Augen. Zu Ehren des in der letzten
Woche verstorbenen Eishockey-Idols ließen die Einpeitscher auf der
Nordtribüne im ersten Drittel ihre Trommeln schweigen eine tolle
Geste. Pinguine-Boss Wilfrid Fabel: "Ich kannte Lothar Kremershof
ewig. Er war ein großer Eishockey-Fan. Ich bin sehr traurig."
Lothar Kremershof war am Freitag unter großer Anteilnahme zu Grabe
getragen worden.
Das Spiel des Deutschen Eishockey-Meisters trug ebenfalls nicht dazu
bei, die Stimmung der 3 284 Zuschauer 48 Stunden vor dem zweiten
Advent aufzuhellen. Denn bereits nach zehn Sekunden stockte den
KEV-Fans der Atem, als der Iserlohner Verteidiger Erich Goldmann
frei vor Pinguine Keeper Robert Müller auftauchte. Doch der
Nationaltorwart blieb Sieger in diesem Duell. Überhaupt war es
Müller, der die Pinguine in den desolaten und enttäuschenden ersten
beiden Dritteln im Spiel hielt.
Im Angriff brachten die Pinguine nichts, aber auch gar nichts
Konstruktives zu Stande. Es gab einfach keine Glanzpunkte. Wären auf
Seiten der Krefelder nur halb so viele Torschüsse wie Iceings zu
verzeichnen gewesen dann hätte man einen unterhaltsamen Abend
erlebt. So tauchte in 40 Minuten lediglich Eric Bertrand zweimal
(12./38.) aussichtsreich vor dem Iserlohner Tor auf.
"Schießen, Schießen" skandierte die Nordtribüne, nachdem sie
zunächst noch einigermaßen geduldig die schlappe Vorstellung der
Schwarz-Gelben ertragen hatte und der KEV versuchte im letzten
Drittel diesen trefflichen Rat dann auch zu beherzigen. Zunächst
prüfte Daniel Kunce (42.) Schlussmann Dimitrij Kotschnew. In der 50.
Spielminute hatte Neuzugang Alexander Selivanov die Führung auf dem
Schläger, scheiterte jedoch zweimal hintereinander freistehend vor
Kotschnew.
Als eine Minute später Erich Goldmann auf der Strafbank saß, war es
endlich so weit: Luongo versenkte einen platzierten Nachschuss im
Iserlohner Gehäuse. Doch die Freude über die Führung währte nur
kurz. Roosters Verteidiger Dean Melanson egalisierte mit einem
Schlagschuss die KEV-Führung (54.). So musste das Penalty-Schießen
die Entscheidung bringen. Da der überragende Müller keinen Treffer
zuließ, sicherte das Tor von Alexander Selivanov dem KEV den
schmeichelhaften Zusatzpunkt.
Während der Ex-Krefelder Coach Doug Mason sich über den tollen
Empfang ("Danke, ein tolles Gefühl") sichtlich freute, wirkte Butch
Goring (KEV) etwas angefressen ob der Unmutsäußerungen der
KEV-Anhänger: "Das ist wohl der europäische Weg, die eigene
Mannschaft anzufeuern. Fakt ist, wir spielen genau so wie Iserlohn
um unser Leben."
Statistik
Krefeld Pinguine - Iserlohn Roosters 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0) n.P.
Pinguine: Müller Kurtz/Wright, Kunce/Dyck, Luongo/Kelleher Guillet/Yake/Bertrand,
Lelilvanov/Herperger/Rodmann, Ziesche, Ustorf/Grygiel, Appel/Lanier/Raubal
Tore: 1:0 (51:14) Luongo (Guillet), 1:1 (53:04) Melanson, 2:1
Selivanov nach Penalty
Zuschauer: 3 284
Schiedsrichter: Lichtnecker (Rosenheim)
Strafminuten: Krefeld 10, Iserlohn 12
Aus der Rheinlandhalle berichtet Marco Obermann
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Pressemitteilungen
2003/2004 |
Scharte gegen Kassel auswetzen
Vor dem schweren Gang nach Mannheim ist Freitagabend für die
Pinguine ein Sieg gegen Iserlohn ein Muss.
Krefeld. Schaffen es die Krefeld Pinguine, sich für ihren zuletzt
eher schwachen Heimauftritt gegen die Kassel Huskies (1:3) vor
eigenem Publikum zu rehabilitieren? Gesellschafter, Geschäftsführung
und Fans jedenfalls fordern das Freitagabend gegen die Iserlohn
Roosters (20 Uhr, Rheinlandhalle). Man muss kein Prophet sein, um zu
erkennen: Ein Sieg über die "Hähnchen" vom Seilersee ist Pflicht.
Cheftrainer Butch Goring bekräftigte gestern: "Unser Schiff fährt in
die richtige Richtung."
Dennoch ist Vorsicht geboten, denn die von |