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Pressemittelungen
2004 |
Frankfurt nimmt "M-Wort" nicht in den Mund
veröffentlicht: 13.04.04 - 12:46
Nach dem 4:3-Siegtor durch Martin Reichel kannte der Frankfurter
Jubel keine Grenzen mehr. Foto: AP
Berlin (rpo). Die erste deutsche Meisterschaft ist für die Frankfurt
Lions in greifbarer Nähe. Nach dem 4:3-Erfolg nach Verlängerung im
dritten Playoff-Finalspiel bei den Eisbären Berlin scheint es
allerdings so, als sei ganz Frankfurt damit beschäftigt, auf die
Euphoriebremse zu treten.
Manager Lance Nethery verordnete seinen Profis sogar einen Maulkorb:
"Wir spielen hier nicht gegen Krankenschwestern aus der Uniklinik.
Wir nehmen das 'M-Wort' nicht in den Mund."
Dabei ist das "M-Wort", die Meisterschaft also, seit Ostermontag das
Thema schlechthin für die Überraschungsmannschaft der Saison. "Ganz
ehrlich, ich hatte nicht einmal daran geglaubt, dass wir ins Finale
einziehen", gestand Nethery. Vor Saisonbeginn gab es auch wenig
Anlass zur Hoffnung. Als sportlicher Absteiger hielt Frankfurt in
der vergangenen Spielzeit lediglich wegen des wirtschaftlichen
DEL-Ausstiegs der Schwenninger Wild Wings die Klasse.
Jetzt trennt die Mannschaft von Trainer Rich Chernomaz nur noch ein
Sieg vom größten Triumph der Vereinsgeschichte. Das 4:3-Siegtor von
Nationalspieler Martin Reichel in der zehnten Minute der
Verlängerung bescherte den Lions eine 2:1-Führung in der "best of
five"-Serie und den ersten Matchball am kommenden Freitag (19.30
Uhr/live bei Premiere) vor eigenem Publikum. "Jetzt haben wir es
selbst in der Hand und wollen die Serie am Freitag beenden. Darauf
werden wir alles fokussieren", sagte Reichel.
Chernomaz wie einst in Köln
In der Praxis wird das so aussehen, dass Chernomaz für Spiel vier
mit akribischer Arbeit einen "60-Minuten-Plan" aushecken wird. Ein
mögliches Spiel fünf am Sonntag in Berlin wollen die Lions unbedingt
vermeiden. Bereits vor zwei Jahren erlebte Chernomaz als Trainer der
Kölner Haie ein vergleichbare Dramaturgie. In der Finalserie gegen
die Adler Mannheim vergaben die Haie bei einer 2: 1-Führung in
eigener Halle den ersten Matchball und sicherten sich erst in Spiel
fünf in Mannheim den Titel. "Das ist Vergangenheit", sagt Chernomaz.
Berlins Trainer Pierre Page unterdessen trägt demonstrativen
Optimismus zur Schau. "Wir werden in Frankfurt gewinnen", kündigt
der Kanadier an. Tatsache ist, dass die Eisbären in einen
kollektiven Schockzustand versetzt worden sind, auch wenn alle
Beteiligten nach der ersten Heimniederlage in den Playoffs um
Gelassenheit bemüht waren. Allen voran Page: "Wir haben ein gutes
Spiel gemacht, hatten 42 Chancen in drei Dritteln. Das ist gut."
Aber es genügte nicht, um Frankfurts überragenden Schlussmann Ian
Gordon entscheidend zu überwinden. "Der war heute unglaublich",
sagte Eisbären-Kapitän Ricard Persson. Trotz der 2:0-Führung durch
Steve Walker (8.) und Kelly Fairchild (22.) blieben die Lions dank
Gordon im Spiel und erzielten durch Mike Harder (24.) und Jesse
Belanger (29.) den Ausgleich. Auch die erneute Führung der Gastgeber
durch Florian Keller (35.) egalisierte Frankfurt durch Michael
Bresagk (49.).
Die Gesichter der Berliner sprachen Bände. Wenn es bei dem ein oder
anderen zu einem Lächeln reichte, dann wirkte es gequält. Nicht nur
Page, auch die Spieler klammerten sich an Durchhalteparolen. "Am
Freitag geht es wieder bei Null los. Wir müssen aus unseren Fehlern
lernen", forderte Florian Keller. Der Lerneffekt dürfte allerdings
verpuffen, sollte Berlin auch am Freitag seine Chancen nicht nutzen.
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Pressemittelungen
2004 |
Eisbären entsetzt - Frankfurt Meisterschafts-Favorit
Berlin (dpa) - Als die Berliner Eisbären mit hängenden Köpfen in die
Kabine schlichen, feierten die Frankfurt Lions so überschwänglich,
als hätten sie ihre erste deutsche Eishockey- Meisterschaft schon in
der Tasche.
Doch nur wenige Minuten nach dem dramatischen 4:3-Sieg nach
Verlängerung mischte sich in den riesigen Jubel nüchterne
Entschlossenheit, den entscheidenden dritten Sieg einzufahren. «Es
ist noch nichts entschieden», sagte der überragende Frankfurter
Torhüter Ian Gordon im Wellblechpalast und nahm damit die spätere
Warnung seines Trainers Rich Chernomaz vorweg. Dass 7000 Lions-Fans
in der heimischen Eissporthalle angesichts der 2:1-Führung dennoch
den Titel erwarten, ist Chernomaz klar. Entsprechend stellte er
fest: «Der Druck liegt bei beiden Mannschaften.»
Doch nach dem ersten Auswärtssieg in Berlin seit 27 Monaten sind die
Lions jetzt Favorit, zumal sie daheim in den diesjährigen Playoffs
noch nicht verloren haben. Dagegen müssen die erstmals in den
Playoffs richtig geforderten Eisbären nun zwei Mal hintereinander
gewinnen, wenn sie die fest eingeplante erste gesamtdeutsche
Meisterschaft nicht verspielen wollen. «Frankfurt hat zwei Chancen,
wir wollen zwei Chancen», sagte Eisbären-Trainer Pierre Pagé.
Gordon hält die Hauptstädter nach wie vor für einen gefährlichen
Rivalen. «Sie sind so tief besetzt. Es ist noch ein langer Weg für
uns», erklärte der Keeper. Der 28 Jahre alte Kanadier, der im
Viertelfinale schon die Kölner Haie zur Verzweiflung gebracht hatte,
mochte das Lob für seine große Leistung nicht annehmen: «Nicht ich
allein habe das Spiel gewonnen, sondern das gesamte Team.» Dagegen
gab Berlins Nationaltorhüter Oliver Jonas eine insgesamt
unglückliche Figur ab.
Auch beim Siegtreffer in der 70. Minute fand der Puck auf
verschlungenen Pfaden den Weg ins Tor. Ein Schuss von Paul Stanton
prallte von Jonas an den Rücken seines Mannschaftskollegen Rob Leask,
Martin Reichel stocherte nach - und irgendwie flog die Scheibe über
die Linie. «Keine Ahnung, Hauptsache der Puck war drin», meinte
Reichel, den Bundestrainer Hans Zach auch dringend für die
Weltmeisterschaft in Tschechien benötigt.
Pagé mochte seinen Schlussmann, der sich im Tor stets mit dem
Kanadier Rich Parent abwechselt, nicht öffentlich kritisieren. «Sie
haben zwei glückliche Tore gemacht, so sind halt die Playoffs»,
sagte Pagé lakonisch. Mehr störte ihn, dass seine anfangs klar
überlegene Mannschaft einen 2:0-Vorsprung aus der Hand gab und die
nötige Geduld vermissen ließ.
Detlef Kornett, der Europa-Chef des amerikanischen Eisbären-
Gesellschafters Philip Anschutz, hatte dagegen etwas anderes
beobachtet: «Wir haben Schwierigkeiten mit einer körperlich
störenden Spielweise, wie Frankfurt sie anwendet.» Von mangelndem
Kampfgeist wollte Pagé nichts wissen: «Wie erklärt man sonst 42:19
Chancen?»
Autor:
Artikel vom 13.04.04 12:44
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Pressemittelungen
2004 |
Sonntags jetzt frühes Bully
Die Krefeld Pinguine und der KönigPalast haben sich darauf
verständigt, künftig die Heimspiele sonntags generell um 14.30 Uhr,
die Wochentagsspiele um 19.30 Uhr auszutragen.
Krefeld. Die Krefeld Pinguine und der KönigPalast haben sich darauf
verständigt, künftig die Heimspiele sonntags generell um 14.30 Uhr,
die Wochentagsspiele um 19.30 Uhr auszutragen. Damit ist die
Zielsetzung verbunden, verstärkt Familien anzusprechen. Das neue
Familienticket im Sitzplatzbereich kostet 17 euro; pro Erwachsener
plus 6 euro; für jedes begleitende Kind (maximal drei Kinder).
Familientickets sind nur an der Tageskasse erhältlich, der Vorrat
ist begrenzt.
Derweil sind die Dauerkartenpreise im KönigPalast festgelegt:
Sitzplatz, Kategorie 1 - 410 euro; (Tagespreis: 35 euro; ),
Kategorie 2 - 320 euro; ( 27 euro; ), Kategorie 3 - 260 euro; (22
euro; ), Kategorie 4 - 200 euro; (17 euro; ), Stehplatz regulär 140
euro; (12 euro; ) Stehplatz ermäßigt 70 euro; (6 euro; ). Der Beginn
des Dauerkartenverkaufs im KönigPalast wird frühzeitig bekannt
gegeben
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Pressemittelungen
2004 |
Der KönigPalast bietet zudem 200 Business Seats an.
Krefeld. Neben der mit den Krefeld Pinguinen beschlossenen
Koordination der Vermarktung sämtlicher Werbeflächen im KönigPalast
hat das Management der neuen Krefelder Multifunktionsarena zwölf von
22 Logen vermietet, vier weitere sind fest optioniert. Business
Club-Partnerschaften für die 200 Business Seats, werden für ab 1 400
Euro je Business Seat angeboten.
Die Partnerschaft beinhaltet:
den/die persönlichen Business Seat(s) bei allen Heimspielen der
Krefeld Pinguine
das Firmenlogo auf den gepolsterten Sitzen
VIP-Parkplatz und reservierten Tisch im Business Club ab dem Erwerb
von mind. vier Seats
Zugang zum Business Club inkl. abwechslungsreichen Buffet
Logopräsenz bei der Partnerdarstellung auf dem Videowürfel, auf
einer Werbetafel im Business-Club sowie in der
KönigPalast-Publikation im Rahmen einer Darstellung des Business
Club
Weitere Infos:
www.koenigpalast.de
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2004 |
Guillet bleibt beim KEV
Robert Guillet, kanadischer Torjäger, wird auch die nächsten zwei
Jahre für die Krefeld Pinguine auf Torejagd gehen.
Krefeld. Der 32-jährige Stürmer, der 2003 aus Nürnberg nach Krefeld
kam, erzielte in der abgelaufenen Saison 24 Tore, womit er der beste
Torjäger des KEV war, und gab dazu 16 Vorlagen. Macht also 40
Scorerpunkte. Rob Guillet, der 44 Spiele in Krefeld absolvierte und
dann für die dortigen Play-offs in die Schweiz nach Lausanne
wechselte, fühlt sich nach eigenen Angaben in Krefeld wohl.
In der letzten Spielzeit bildete er zusammen mit Marc Beaucage und
Eric Bertrand die "French connection", die als erfolgreichste
Angriffsreihe der Pinguine rund ein Drittel der Tore erzielte. Sie
zerfällt aber. Beaucage wechselt zu den Frankfurt Lions, Bertrand
ist bisher noch ohne Vertrag.
Dienstag - 06.04.2004
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2004 |
Eintrittspreise werden nicht erhöht
Die Krefeld Pinguine und die Seidenweberhaus GmbH als
Betreibergesellschaft des KönigPalast Krefeld haben jetzt eine
gemeinsame Vermarktung definiert und beschlossen.
Krefeld. Vor allem im Zusammenhang mit dem Umzug der Krefeld
Pinguine in ihre neue Heimspielstätte ab dem kommenden Dezember
werden die Vermarktung sämtlicher Werbeflächen in der Arena sowie
etwaige Kooperationen ab sofort vom Management des KönigPalasts
koordiniert. Entschieden ist auch dies: Die Eintrittspreise für
Pinguin-Heimspiele im KönigPalast werden gegenüber denen in der
Rheinlandhalle nicht erhöht. Vielmehr sind in einigen
Ticketkategorien sogar Preissenkungen geplant!
Im KönigPalast wird es bei Eishockey-Veranstaltungen insgesamt vier
unterschiedliche Sitzplatz-Ticketkategorien geben. Dabei wird der
teuerste Sitzplatz mit 35 Euro um vier Euro unter der teuersten
Preiskategorie in der Rheinlandhalle liegen. Die weiteren Preise für
Sitzplatz-Tickets im KönigPalast: 27, 22 und 17 Euro.
Stehplätze in der Rheinlandhalle für 13 Euro, bzw. 11 Euro
erhältlich kosten im KönigPalast einheitlich 12 Euro. Der Preis für
Jugendkarten wird unverändert 6 Euro betragen. Dauerkarten für die
insgesamt 13 DEL-Heimspiele der Krefeld Pinguine im KönigPalast in
der Saison 2004/2005 werden im Vergleich zur Rheinlandhalle sogar
etwas günstiger angeboten.
Eine komplette Übersicht über die Ticketkategorien und -preise im
KönigPalast wird nach Abschluss des Anlegens der Bestuhlungspläne
veröffentlicht, der Start des Ticketverkaufs ist spätestens im Juni
vorgesehen.
Dienstag - 06.04.2004
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2004 |
Selivanov bleibt, Lehoux kommt
Der Lieblingsstürmer der Pinguine-Fans geht auch in der neuen Saison
auf Torejagd. Führungscrew holt drei neue Spieler.
Krefeld. Das Warten hat ein Ende, die KEV-Fans können aufatmen. Ihr
Lieblingsstürmer Alexander Selivanov geht auch weiterhin in Krefeld
auf Torejagd. Und dies gleich bis 2006. Und sollte er dann noch
erfolgreich sein, können die Pinguine noch ein weiteres Jahr bis
2007 mit dem russischen Topspieler verlängern. Der
Publikumsliebling, der in der abgelaufenen Saison 30 Spiele für
Krefeld absolvierte und dabei auf 25 Scorerpunkte (14 Tore und elf
Vorlagen) kam, bekannte: "Ich fühle mich in Krefeld wohl und bleibe
gerne hier."
Da die Krefelder noch drei weitere Spieler auf einen Schlag melden
können, füllt sich der Pinguine-Hort so langsam, und es formt sich
das Team für die nächste Spielzeit. Guy Lehoux (Foto/32 Jahre),
unterschrieb gestern einen Zwei-Jahresvertrag. Er kommt von den
Nürnberg Ice Tigers, kam dort in 41 Saisonspielen auf drei Treffer
und 18 Vorlagen. Vom österreichischen Erstligaklub Graz 99er
wechselt der 28-jährige Slowene Ivo Jan. Er war nicht nur mit 34
Toren und 16 Vorlagen der beste Grazer Torjäger, er trug sich auch
als zweitbester Schütze in der ersten Liga ein. Ivo Jan war in der
Spielzeit 1999/2000 bei den Revier Löwen Oberhausen in der DEL.
Der Vierte im Bunde ist der 23-jährige Stürmer Florian Schnitzer vom
Zweitligisten Straubing Tigers. Schnitzer kam bei 45 Spielen zu fünf
Treffern und elf Vorlagen und heuert in Krefeld als
Förderlizenz-Spieler an. Jan und Schnitzer erhalten einen
Jahresvertrag mit einer weiteren einjährigen Option für die
Pinguine. Gesucht werden jetzt noch ein starker Mittelstürmer und
ein Abwehrspieler. Hinzu kommen noch Förderlizenzspieler. Weiterhin
offen ist aber auch die Trainerfrage für die Saison 2004/05 sowie
die Besetzung des Postens "Sportlicher Leiter".
Damit haben die Pinguine zurzeit 15 Spieler unter Vertrag. Es sind:
Tor: Robert Müller, Markus Janka; Abwehr: Alexander Dück, Paul Dyck,
Justin Kurtz, Shayne Wright, Daniel Kunce, Rainer Köttstorfer, Guy
Lehoux; Angriff: Alexander Selivanov, Chris Herperger, Scott King,
Adrian Grygiel, Ivo Jan, Florian Schnitzer. Noch nicht
unterschrieben haben: Rob Guillet, Eric Bertrand und Steffen Ziesche.
Freitag - 02.04.2004
Von Walther Lenders
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Pressemittelungen
2004 |
Scott King ist ein Pinguin
Der Ex-Tölzer und Ex-Iserlohner unterschrieb in Krefeld für ein Jahr
plus Option.
Krefeld. Die Krefelder Pinguine haben mit Scott King ihre erste
Neuverpflichtung für die nächste Saison getätigt. Der achtbeste
Scorer der letztem Saison (18 Treffer, 31 Vorlagen) erhält einen ein
Jahresvertrag mit einer Jahres-Option. Der kanadische Center spielte
zuletzt zwei Jahre für die Iserlohn Roosters und davor für den EC
Bad Tölz.
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Pressemittelungen
2004 |
Saisonkarte für 13 Spiele
Der König Palast wächst, Eröffnung ist Anfang Dezember. Doch bis
dahin spielen die Krefeld Pinguine in der Rheinlandhalle.
Krefeld. Für die erste Hälfte der DEL-Saison 2004/2005 bieten sie
für die Heimspiele eine Saisonkarte an. Sie umfasst die Hälfte der
26 Heimspiele. Saisonstart ist am 17. September. Die Preise sind
gegenüber der letzten Saison unverändert. Über die Modalitäten für
die zweite Saisonhälfte Preise und Kartenarten mit den Heimspielen
im König Palast kann die Seidenweber GmbH als Betreiber der
Sportstätte frühestens Ende April Auskunft geben.
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2004 |
Eisbären vor Final-Einzug
Berlin (dpa) - Die Eisbären Berlin stürmen weiter im Eiltempo durch
die Playoffs um die deutsche Eishockey-Meisterschaft, das Halbfinale
zwischen den Hamburg Freezers und den Frankfurt Lions geht dagegen
in die Verlängerung.
Die Eisbären können nach dem 4:1 beim ERC Ingolstadt schon in
eigener Halle den dritten und entscheidenden Sieg zum Einzug in die
Finalserie einfahren. Den ersten Vergleich hatte das beste
Vorrundenteam 6:3 gewonnen, zuvor hatte der Vizemeister von 1998 die
DEG Metro Stars glatt mit vier Siegen ausgeschaltet. Die Frankfurt
Lions schafften nach dem 1:3 in Hamburg dagegen mit einem
4:1-Heimerfolg den 1:1-Ausgleich. Somit gibt es nach der dritten
Begegnung in Hamburg ein viertes Spiel in Frankfurt.
Zwei Tage nach dem 6:3-Heimerfolg erwischten die spielerisch
überlegenen Eisbären auch in Ingolstadt einen Blitzstart. Mark
Beaufait schob in der achten Minute den Puck aus Nahdistanz ein und
durchkreuzte mit seinem fünften Playoff-Tor erneut die geplante
Defensivtaktik der Gastgeber. In eigener Halle hatten die Berliner
nach nur zweieinhalb Minuten 2:0 geführt und mussten auch nach dem
zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich nur kurz bangen. Denis Pederson
sorgte in Ingolstadt kurz vor der ersten Drittelpause sogar für das
vermeintliche 0:2, der erstmals amtierende Video-Torrichter erkannte
den per Schlittschuh erzielten Treffer jedoch nicht an.
Auch der Ausgleich durch Glenn Goodall (25.) nach einem Fehler von
Pederson brachte den Favoriten nicht aus dem Konzept. Darryl Shannon
mit einer Direktabnahme (27.) und David Roberts (29.) sorgten durch
einen Doppelschlag sofort wieder für klare Verhältnisse gegen den
ERC und seinen entzauberten Torhüter Jimmy Waite. Vor 4681 Fans
vergaben die Gastgeber dagegen danach ihre wenigen guten Chancen und
schienen mit zunehmender Spieldauer zu resignieren.
«Es hat den Anschein, dass der Tank bei Ingolstadt ein bisserl leer
ist», urteilte vor dem letzten Drittel Bundestrainer Hans Zach, der
mit den Kölnern Haien im Viertelfinale an Frankfurt gescheitert war.
Überraschungsteam Ingolstadt hatte die Nürnberg Ice Tigers in sechs
knappen Begegnungen ausgeschaltet. Doch gegen die Eisbären war nach
dem 1:4 durch Pederson (44.) nichts mehr zu holen. «Sie haben
unglaublich viel Selbstvertrauen und großes Talent», sagte Zach
lobend, wollte die Berliner aber nicht als Titelanwärter küren.
Frankfurt ging wie schon beim 1:3 in Hamburg durch Dwayne Norris
(6.) in Führung. Der bei einer 5:3-Überzahl erzielte Treffer war
bereits das fünfte Playoff-Tor von Norris. In Überzahl kassierten
die Hessen jedoch den Ausgleich durch Dave Tomlinson (29.), nachdem
Topscorer Pat Lebeau ein Fehlpass unterlaufen war. Doch Jason Young
(34.) und David Sulkovsky (38.) münzten die leichte Überlegenheit
der Gastgeber vor 7000 Zuschauern schnell wieder in eine verdiente
Führung um. Im Schlussabschnitt setzte erneut der momentan in
Galaform spielende Norris (56.) den Schlusspunkt.
Artikel vom 28.03.04 16:53
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Pressemittelungen
2004 |
Eisbären kämpfen gegen ihr
Halbfinal-Trauma
Berlin, 25.
März
Auch wenn sie es nicht gerne hören: Die
Eisbären Berlin kämpfen im Halbfinale gegen den ERC Ingolstadt
nicht nur gegen das Überraschungsteam der DEL, sondern auch gegen
ihre eigene Vergangenheit. Denn die Berliner haben ein
Halbfinal-Trauma. "Wir sind mental stärker, wir haben aus den
Erfahrungen des letzten Jahres gelernt", behauptet
Eisbären-Trainer Pierre Page vor dem ersten Halbfinale am Freitag
(19.30 Uhr) gegen die Oberbayern. Im Vorjahr war der Topfavorit in
der Vorschlussrunde am krassen Außenseiter und späteren Meister
Krefeld Pinguine gescheitert und hatte zum dritten Mal in vier
Anläufen den Sprung in die Endspielserie verpasst.
Der Tabellensiebte Ingolstadt, der im Viertelfinale Mitfavorit
Nürnberg Ice Tigers ausschaltete, will das Krefelder Kunststück
wiederholen. Stürmer Günter Oswald, vor einem Jahr noch mit den
Pinguinen Meister, warnt die Berliner: "Wir haben eine sehr starke
Defensive und einen überragenden Torwart. Wir werden wieder harten
Beton anrühren." Die Mauertaktik der Bayern fürchtet auch Page,
der in Berlin modernes Offensiv-Eishockey predigt. "Sie spielen
sehr, sehr defensiv´, sagt der Kanadier: "Viel wird vom
Schiedsrichter abhängen, denn Ingolstadt agiert viel mit Halten
und Haken." Wie im Vorjahr aus dem Rhythmus bringen lassen wollen
sich die Eisbären diesmal auf keinen Fall. Das einfache Rezept:
"Wir befassen uns überhaupt nicht mit dem Gegner. Wir schauen nur
auf uns", sagt Stürmer David Roberts: "Das ist der Unterschied zum
letzten Jahr." Gegen die Berliner Torfabrik setzt der Außenseiter,
wie die Eisbären in Bestbesetzung, wieder auf seinen Goalie Jimmy
Waite, der gegen Nürnberg überragende Leistungen bot. "Waite-klasse"
ist in Ingolstadt seit der Viertelfinalserie zum Schlagwort
geworden. "Er ist das Herzstück der Mannschaft", lobt Oswald: "Ein
guter Torwart ist in den Playoffs unglaublich wichtig."
Wie in Ingolstadt, wo die 4681 Karten für das Heimspiel am Sonntag
innerhalb von 90 Minuten verkauft waren, herrscht auch in Hamburg
Eishockey-Euphorie. Zum Halbfinal-Auftakt am Freitag gegen die
Frankfurt Lions erwarten die Freezers zum 17. Mal in dieser Saison
eine mit 12.759 Zuschauern ausverkaufte ColorLine Arena - und eine
weitere Brutto-Einnahme von knapp einer halben Million Euro. Durch
den Halbfinaleinzug ist das ursprünglich erwartete Saisonminus von
700.000 Euro schon fast ausgeglichen, der Sprung ins Finale könnte
den Hamburgern sogar ein kleines Plus bescheren. Die Runde der
letzten Vier soll für die Hanseaten ohnehin nur Durchgangsstation
sein. "Wir wollen den Titel", sagt der Ex-Frankfurter Robert
Francz. Und Geschäftsführer Boris Capla ergänzt: "Die Playoffs
sind wie eine Bergbesteigung. Wir haben erst das erste Basislager
erreicht." Der Vorrundendritte setzt vor allem auf die geballte
Playoff-Erfahrung in den eigenen Reihen. Gleich elf Spieler waren
schon deutscher Meister. Einzig Wayne Hynes fehlt wegen eines
Innenbandrisses.
"Die Freezers haben die ausgebuffteste Truppe der DEL, noch
erfahrener als die Eisbären", meint auch Frankfurts Manager Lance
Nethery und warnt seine "Löwen" vor allem vor Verteidiger Peacock,
der schon fünf Tore auf dem Konto hat: "Er hat in den Playoffs
immer seine beste Zeit." Sein Team sieht der frühere Mannheimer
Meistermacher in der Außenseiterrolle: "In Hamburg erwartet jeder
den Endspieleinzug, wir hoffen nur darauf." Ersetzen müssen die
Hessen Nationalspieler Martin Reichel, der mit einer schweren
Schulterprellung ausfällt und möglicherweise auch auf die
Teilnahme an der WM in Tschechien verzichten muss. Auch
Verteidiger Daniel Peters fehlt mit Jochbein- und Nasenbeinbruch.
(TL)
Quelle Hockeyweb.de
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Pressemittelungen
2004 |
Eisbären als erstes Team im Playoff-Halbfinale
Berlin (dpa) - Mit der makellosen Bilanz von vier Siegen zogen die
Eisbären Berlin als erstes DEL-Team ins Playoff-Halbfinale um die
deutsche Eishockey-Meisterschaft. Der achtfache Meister aus
Düsseldorf blieb auf der Strecke.
Das beste Team der Vorrunde aus der Hauptstadt kam vor 5789
Zuschauern bei den DEG Metro Stars zu einem 3:2-Erfolg, der nach den
drei vorangegangenen Siegen den Einzug in die nächste Runde
bedeutete. Damit stießen die Berliner zum fünften Mal in ihrer
Vereinsgeschichte ins Halbfinale vor.
Die Frankfurt Lions bauten ihre Viertelfinal-Bilanz gegen die Kölner
Haie nach dem 3:0 vom Dienstag auf 3:1 aus, genauso wie die Hamburg
Freezers gegen gegen Mannheim. Die Adler kassierten vor 5500
Zuschauern gegen Hamburg eine 1:4-Niederlage. In einer sehr fairen
Partie brauchte der ERC Ingolstadt das Penalty-Schießen für einen
4:3-Erfolg über die Nürnberg ICE Tigers. Damit steht es in der
Zwischenbilanz zwischen beiden Teams 2:2. Hannover steuert nach dem
dritten Sieg gegen Freiburg auf den Klassenerhalt zu.
Mit ihrem Sieg an der Brehmstraße feierten die Berliner Eisbären ein
Jubiläum. Ihr Sieg war der 25. Erfolg im 43. Playoff-Spiel. Gleich
zu Beginn machten sie klar, dass sie nicht etwa noch ein weiteres
Spiel riskieren wollten, auch wenn das noch Einnahmen in der eigenen
Halle garantiert hätte. Die selbstbewussten Berliner gingen nach 8
Minuten durch Sven Felski in Führung.
Zwar durfte Tommy Jacobsen ausgleichen, als die Berliner Keith
Aldrigde und Yvon Corriveau auf der Strafbank saßen, aber Aldrigde
stellte den alten Abstand umgehend wieder her und Steve Walker
brachte die Eisbären endgültig auf die Erfolgsspur. Marcus Thuresson
brachte die DEG zwar noch einmal heran und die Berliner «wackelten»
leicht, ließen sich den Sieg aber nicht mehr nehmen. Auch die
Herausnahme des Torhüters zwei Minuten vor Schluss nützte der DEG
nichts mehr.
Den einzigen Sieg ohne Gegegentor feierte Frankfurt vor 6700
Zuschauern und steuert damit deutlich auf Halbfinal-Kurs. Der
Vizemeister aus Köln ist jetzt seit 210 Minuten ohne Torerfolg und
hat wahrscheinlich nur noch geringe Chancen, das Blatt zu wenden.
David Sulkovsky, der DEL-Topscorer Patrick Lebeau und Peter Ratchuk
machten die Treffer für die Lions. Köln fehlte weiterhin der beste
Stürmer David McLlwain, der andere Haie-Torjäger Alex Hicks ist nach
seinem Fußbruch noch lange nicht in Form.
Auch die Hamburg Freezers stehen mit jetzt 3:1-Erfolgen auf dem
Sprung ins Halbfinale. Vor 5500 Zuschauern gingen die Gastgeber
durch Andrew Roach zwar in Führung, aber Shane Peacock, Jacek
Plachta, Steve Washburn und Paul Manning machten alles klar. Die
Spielentscheidung fiel innerhalb von 49 Sekunden als Hamburg aus dem
Unentschieden einen 3:1-Vorsprung gemacht hatte und das 2:1 sogar in
Unterzahl erzielte.
In der Abstiegsrunde sieht alles nach dem Klassenerhalt für die
Hannover Scorpions aus. Ihre Bilanz gegen Freiburg lautet jetzt 3:1.
Am Dienstag waren die Scorpions in Freiburg vor 4372 Zuschauern mit
4:0 erfolgreich. Der Sieger muss in der Abstiegsrunde ohne
Verteidiger Peter Jacobsson auskommen. Die Ligenleitung sperrte ihn
wegen eins Fouls am Freiburger Jiri Zelenka für acht Spiele. Zelenka
hatte bei einem Stockschlag in der ersten Partie am 12. März einen
dreifachen Kieferbruch erlitten und erstattete inzwischen wegen
vorsätzlicher Körperverletzung Strafanzeige gegen Jakobsson.
Das Spiel stand unter Ligenaufsicht, verlief aber weitgehend fair.
Hannover kassierte 16 Minuten, Freiburg 12 plus zehn Minuten
Disziplinarstrafe für Ravil Chaidarow.
Artikel vom 16.03.04 22:55
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Pressemittelungen
2004 |
Sperre für Jacobsson
Der Disziplinarausschuss der Deutschen
Eishockey Liga (DEL) hat heute den Spieler Peter Jakobsson von den
Hannover Scorpions für acht Spiele gesperrt. Darüber hinaus wurde
Jakobsson eine Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro auferlegt.
Jakobsson hatte im Play-Down-Spiel gegen die Wölfe Freiburg am 12.
März seinem Gegenspieler Jiri Zelenke mit einem Stockschlag ins
Gesicht schwere Verletzungen zugefügt. Des Weiteren wurde gegen den
Ingolstädter Spieler Jakub Ficenec vom Disziplinarausschuss keine
weitere Strafe ausgesprochen. Ficenec hatte im zweiten Play-off
Spiel gegen die Nürnberg Ice Tigers am 12. März eine Matchstrafe
wegen Checks gegen den Kopf mit Verletzungsfolge erhalten. Nach
Ansicht der Videoaufzeichnungen hatte sich dieser Tatbestand nicht
bestätigt. Die automatische Strafe von einem Spiel hat Ficenec
bereits am Sonntag verbüßt und ist am morgigen Dienstag wieder
spielberechtigt. Darüber hinaus wurden die vom jeweiligen Gegner
beantragten Verfahren gegen Guy Lehoux (Nürnberg Ice Tigers) und
Jason Podollan (Adler Mannheim) eingestellt. (Quelle: DEL)
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Pressemittelungen
2004 |
Brutales Playoff: Freiburg beklagt fünf Verletzte
Freiburg (dpa) - Die Freiburger Wölfe müssen im weiteren
Abstiegs-Playoff gegen die Hannover Scorpions auf fünf Spieler
verzichten.
Jiri Zelenka (dreifacher Kieferbruch), Daniel Willaschek
(Schultereckgelenksprengung), Petr Korinek (Lungenriss), Petr Mares
(Schlüsselbeinfraktur) und Henrik Hölscher (Verdacht auf Milzriss)
wurden in den bisherigen drei Partien gegen Hannover verletzt. «Das
hat mit Eishockey nichts mehr zu tun», sagte Wölfe-Chef Wolfgang
Kunkler nach dem dritten Spiel der Playoff-Serie.
Hannover hatte dieses Spiel mit 2:1 in der Verlängerung gewonnen und
führt nun mit 2:1. Vier Siege sind zum Klassenerhalt nötig. «So
etwas Brutales habe ich noch nicht erlebt. Wenn es nicht so wichtig
wäre, würde ich meine Mannschaft zurückziehen, um die Spieler zu
schützen», sagte Kunkler. Hannover verpflichtete extra für die
Playoffs den amerikanischen Motivationstrainer Chris Hamilton.
DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke hatte sich mit dem
Disziplinarausschuss der Deutschen Eishockey-Liga zu einem Gespräch
über Maßnahmen gegen Scorpions-Verteidiger Peter Jakobsson
verabredet. Mit einem Stockschlag hatte der Schwede Freiburgs
Stürmer Jiri Zelenka gleich dreifach den Kiefer gebrochen, woraufhin
sich dieser einer mehrstündigen Operation unterziehen musste.
Zelenka hat inzwischen Strafanzeige wegen vorsätzlicher
Körperverletzung gegen Jakobsson erstattet. Das vierte Spiel der
Serie in Freiburg wurde unter Liga-Aufsicht gestellt.
Artikel vom 15.03.04 17:20
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Pressemittelungen
2004 |
DEG und Haie vor frühem Playoff-Aus
Berlin (dpa) - In den rheinischen Eishockey-Hochburgen wird
gezittert: Den achtmaligen deutschen Meistern aus Düsseldorf und
Köln droht in den Playoffs 2004 schon im Viertelfinale das Aus.
Den DEG Metro Stars helfen gegen die Eisbären Berlin nach drei
Niederlagen nur noch Siege, die Haie wollen bei den Frankfurt Lions
unbedingt einen 1:3-Rückstand vermeiden. Titelverteidiger Krefeld
Pinguine hatte die Playoffs verpasst.
Ein Jahr nach der Final-Enttäuschung gegen Krefeld gab sich Kölns
Trainer Hans Zach trotz der 0:3-Heimpleite und mittlerweile 150
Minuten ohne Torerfolg gegen die Lions gelassen wie immer. «Wir
stecken noch lange nicht auf. Ich gehe nach wie vor von einer langen
Serie aus, in der Frankfurt nun die etwas besseren Karten besitzt»,
sagte Zach trotz der höchsten Heimniederlage in dieser Saison.
Auch im vorigen Jahr hatten sich die Haie im Viertelfinale erst nach
sieben Spielen gegen die Kassel Huskies durchgesetzt, dabei
allerdings gleich das erste Heimspiel verloren. Zudem hat Frankfurt
seine kleine Krise offenbar überwunden und ist mit überragenden
Einzelkönnern wie DEL-Topscorer Pat Lebeau besetzt. Derzeit
präsentiert sich jedoch vor allem die Defensive um Torhüter Ian
Gordon in Topform.
«Sie schlagen uns mit unseren eigenen Waffen. So wie wir viele
Gegner frustriert haben, machen sie es jetzt mit uns», stellte Zach
fest. Köln fehlt weiterhin der beste Stürmer David McLlwain, der
andere Torjäger Alex Hicks ist nach seinem Fußbruch noch lange nicht
wieder in Topform. Lions-Trainer Rich Chernomaz will vom Halbfinale
aber noch nichts wissen: «Wir sind weiter Außenseiter.»
Die DEG Metro Stars wollen sich zunächst nur in ein fünftes Spiel in
Berlin retten. Trainer Michael Komma kündigte nach dem 0:3 am
Sonntag in Berlin an: «Wir werden unseren Kampfgeist in die
Waagschale werfen. Die Mannschaft hat Charakter und wird noch einmal
alles versuchen.»
Doch die individuell wesentlich stärker besetzten Eisbären scheinen
mit den hart erarbeiteten ersten beiden Siegen die Moral der
Düsseldorfer Routiniers gebrochen zu haben und wollen mit dem
insgesamt 25. Playoff-Erfolg zum fünften Mal ins Halbfinale
einziehen. «Die Düsseldorfer stehen unter enormem Druck. Wir wollen
schon am Dienstag unseren großen psychologischen Vorteil nutzen»,
kündigte Kapitän Ricard Persson an, der beim ersten Besuch an der
Brehmstraße das 4:3-Siegtor in der Verlängerung erzielt hatte.
Die Chance, auf eigenem Eis die Viertelfinal-Serien auszugleichen,
besitzen der fünfmalige Meister Adler Mannheim gegen die Hamburg
Freezers und der ERC Ingolstadt gegen die Nürnberg Ice Tigers.
Autor:
Artikel vom 15.03.04 12:54
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Pressemittelungen
2004 |
Dritter Eisbären-Sieg - Ingolstadt und Mannheim hoffen
Berlin (dpa) - Titelfavorit Eisbären Berlin kann für das Halbfinale
um die deutsche Eishockey-Meisterschaft planen.
Der Vorrundensieger gewann mit 3:0 auch sein drittes
Playoff-Viertelfinale gegen die DEG Metro Stars und kann das
Weiterkommen am Rhein perfekt machen. Dagegen kassierten die
Nürnberg Ice Tigers und die Hamburg Freezers nach zwei Siegen daheim
die ersten Niederlagen. Nürnberg verlor 2:3 gegen den ERC
Ingolstadt, Hamburg unterlag Adler Mannheim 0:3.
Zittern müssen die Kölner Haie. Der Vizemeister mit Bundestrainer
Hans Zach unterlag 0:1 und 0:3 gegen die Frankfurt Lions und liegt
nun mit 1:2 im Rückstand. Damit benötigen die Haie mindestens einen
Auswärtserfolg, um doch noch die vier zum Weiterkommenden
erforderlichen Siege zu schaffen. Dwayne Norris (4.), David Gosselin
(24.) und Jason Young (51.) trafen vor 14 475 enttäuschten
Zuschauern. Die zu harmlosen Haie, die seit 150 Minuten auf ein Tor
warten, konnten den überragenden Lions-Torhüter Ian Gordon erneut
nicht bezwingen.
Mit dem 4:3 nach Verlängerung in Düsseldorf hatten die Eisbären wohl
den Grundstein für das Weiterkommen gelegt. Kapitän Ricard Persson
nutzte in der 75. Minute ein Überzahlspiel zum ersten «Sudden
Death»-Tor in den laufenden Playoffs. Zuvor hatte die DEG einen
Spieler zu viel auf dem Eis. Steve Walker (6.), Denis Pederson (14.)
und Mark Beaufait (52.) brachten die überlegenen Hauptstädter auf
Siegkurs. Allerdings fehlt den Eisbären voraussichtlich für den Rest
der Saison Rob Leask. Der 33 Jahre alte Nationalverteidiger erlitt
eine Adduktoren-Verletzung.
Der fünfmalige Meister Mannheim und Ingolstadt haben die beiden
restlichen Viertelfinal-Paarungen dagegen wieder spannend gemacht.
Zwei Tage nach dem 0:1 auf eigenem Eis und großer Ratlosigkeit in
der Offensive knackten Devin Edgerton (21.) und René Corbet (35.)
die starke Abwehr der Freezers, Mike Kennedy traf gegen die müde und
unkonzentriert wirkenden Gastgeber zum Endstand ins leere Tor (59.)
Ingolstadt meldete sich nach der 2:5-Heimpleite im Derby gegen
Nürnberg zurück. Nach der frühen Führung der Franken durch Greg Leeb
(2.) wendeten Thomas Schinko (6.), Yves Racine (7.) und Phil von
Steffenelli (20.) die Partie. Nürnbergs diesmal schwacher Torhüter
Fréderic Chabot musste nach dem ersten Drittel Alfie Michaud Platz
machen. Den lange Zeit gehemmt wirkenden Gastgebern gelang nur noch
der Anschluss durch Thomas Greilinger (43.).
In der Abstiegsrunde sind die Hannover Scorpions nach dem dritten
von maximal sieben Spielen gegen die Wölfe Freiburg wieder in der
Vorhand. Zwei Tage nach dem 2:6 in Freiburg feierten die Scorpions
einen 2:1-Heimsieg nach Verlängerung. Matchwinner war David Haas mit
einem Überzahltor nach 71:06 Minuten. Zdenek Nedved (11.) hatte
zunächst für Hannovers Führung gesorgt, zum Ausgleich traf Dany
Bousquet (54.). Der mit 33 Treffern beste DEL-Torjäger wird den
Neuling zur kommenden Saison Richtung Kassel Huskies verlassen.
Artikel vom 14.03.04 21:43
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2004 |
Wolfgang Schulz: Es geht weiter im Krefelder Eishockey
Nach der "Elefantenrunde" im Krefelder Hof ist auch klar, dass die
Pinguine wieder einen sportlichen Leiter engagieren. Kommt Simioni
für Stewart?
Krefeld. Vier Stunden lang debattierten und diskutierten die
Gesellschafter der KEV Pinguine Eishockey GmbH am Donnerstag im
Krefelder Hof über die Zukunft des Krefelder Eishockeys und um deren
Gestaltung. Noch ohne schlüssiges Ergebnis. Doch es gibt
Lösungsmöglichkeiten, deren Durchführung geprüft werden sollen.
Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Schulz zur WZ: "Auf jeden Fall
geht es im Krefelder Eishockey weiter, wenn auch mit neuen
Strukturen."
Die offizielle Presseerklärung des Vereins lautete folgendermaßen:
"Die Gesellschafter der KEV Pinguine Eishockey GmbH haben auf ihrer
gestrigen Versammlung die Situation der Krefeld Pinguine eingehend
erörtert und Überlegungen angestellt, wie das Krefelder Eishockey
wieder in besseres Fahrwasser gesteuert werden kann.
Alle notwendigen Entscheidungen hierzu werden erst in einer weiteren
Versammlung nach den Osterferien Mitte April getroffen." Noch einmal
Aufsichtsratsvorsitzender Schulz: "Ich kann keine Details verraten,
aber in punkto Pinguinezukunft gilt, dass wir wieder mit einem
kompetenten sportlichen Leiter arbeiten werden. Das Experiment mit
Trainer und Co.-Trainer ist gescheitert. Mit dem Aufbau der neuen
Mannschaft werden wir allerdings nicht bis zur nächsten Versammlung
warten."
Auch für die Abdeckung der Defizite der beiden letzten Spielzeiten
sind Lösungsmodelle angedacht. Schließlich soll mit dem Umzug in den
KönigPalast ab Dezember 2004 die erste Hälfte der Saison wird noch
in der Rheinlandhalle mir 13 Heimspielen abgewickelt ein neuer
Zeitabschnitt des Krefelder Eishockeys beginnen.
Und dazu soll wieder eine starke, wenn auch kostengünstigere
Mannschaft circa eine halbe Million Euro wird eingespart gestellt
werden. Derweil hat Trainer Bill Stewart nach einem letzten Gespräch
mit Wolfgang Schulz seine Koffer gepackt, im Krefelder Hof
ausgecheckt und fliegt heute zurück nach Kanada.
Ob er zurück kehren wird, ist sehr fraglich. In der Trainerfrage ist
man in der Führungscrew offensichtlich sehr unterschiedlicher
Meinung. Heiß gehandelt wird Mario Simioni (zur Zeit in Dänemark
tätig), aber auch mit Stewart steht noch eine letzte Gesprächsrunde
aus. Stewarts Assistent Gary Clark hat derweil noch reichlich zu
tun.
Bis Ende März wird der Co-Trainer das Pensum mit den verbliebenen 15
Pinguinen absolvieren: "Wir wechseln Eisund Trockentraining, lassen
Videoanalysen einfließen", versucht Clark Abwechslung in die
"Nachspielzeit" zu bringen. Danach ist für ihn die Zeit in der
Seidenstadt abgelaufen.
Samstag - 13.03.2004
Von Walther Lenders
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Pressemittelungen
2004 |
DEL: DEG-Niederlage zum Playoff-Auftakt
veröffentlicht: 11.03.04 - 09:34
Die erste Runde in den DEL-Playoffs endete mit Siegen der
Heimmannschaften. Foto: AP
Neuss (rpo). Der erste Spieltag der Playoffs der Deutschen
Eishockey-Liga (DEL) endete mit Erfolgen der Heimmannschaften. Dem
Spitzenreiter der Vorrunde, die Eisbären Berlin, schlugen die DEG
Metro Stars mit 5:3; die Kölner Haie gewannen zuhause ebenso wie die
Nürnberg Ice Tigers und die Hamburg Freezers.
Den Berlinern glückte trotz eines 0:2-Rückstandes ein gelungener
Start in die Playoffrunde. Beim 5:3 (1:2, 2:1, 2:0) gegen die DEG
Metro Stars bewiesen die Eisbären viel Nervenstärke und machte den
Sieg im Schlussdrittel klar.
"Unsere Emotionen haben uns übermannt", sagte Trainer Pierre Page.
Schon nach acht Minuten schlugen vier Zwei-Minuten-Strafen sowie
eine Spieldauer-Diziplinarstrafe gegen Nationalspieler Sven Felski
zu Buche. "Man kann reden und reden, aber er muss von selbst
dahinter kommen, wie es geht", ärgerte sich der Kanadier über den
erfolgreichsten Eisbären-Torjäger aller Zeiten, der sich mit einem
überflüssigen Stockcheck selbst disqualifizierte und deshalb auch in
Spiel zwei gesperrt ist.
Die Playoff-Spiele der ersten Runde
Immerhin gelang den Berlinern ein "großes Comeback", wie Page
feststellte: "Die gleichen Emotionen haben uns im letzten Drittel
schließlich zum Sieg getragen." DEG-Trainer Michael Komma, der als
früherer Berliner Preusse Schmährufe von den Rängen über sich
ergehen lassen musste, nahm die unnötige Niederlage nicht zu
tragisch, obwohl den Gegentoren vier und fünf individuelle Fehler
vorausgegangen waren. Kampf und Einstellungen hätten gestimmt, sagte
der Tölzer. So müsse man in die Playoffs gehen.
Köln, Nürnberg und Hamburg gewinnen
Mit Heimsiegen starteten auch der achtmalige deutsche Meister Kölner
Haie, die Nürnberg Ice Tigers und die Hamburg Freezers ins
Playoff-Viertelfinale. Köln setzte sich mit 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)
gegen die Frankfurt Lions durch, Hamburg schlug DEL-Rekordmeister
Mannheimer Adler 5:2 (2:0, 1:1, 2:1). Erst im Penaltyschießen
erlöste Steve Larouche die Nürnberger mit seinem Siegtreffer zum 2:
1, nachdem zuvor auch die Verlängerung beim 1:1 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0)
das Spiel gegen den ERC Ingolstadt nicht hatte entscheiden können.
Nürnbergs Trainer Greg Poss stellte bei seinen Schützlingen
ebenfalls viel Nervosität in der Anfangsphase fest. Die legte sich
auch nicht, als bereits nach 84 Sekunden das 1:0 durch Steve
Larouche fiel. Der Vorrundensiebte ERC Ingolstadt entpuppte sich als
gleichwertiger Gegner. "Beide Teams haben eine absolute Topleistung
gebracht", lobte Gästetrainer Ron Kennedy das Auftreten seiner
Mannschaft. Das Quäntchen Glück lag nach torloser Verlängerung im
Penaltyschießen auf Seiten der Gastgeber. Erneut Larouche traf zum
2:1.
Souveräne Freezers schlagen Adler
Souverän setzten sich dagegen die Hamburg Freezers mit 5:2 gegen
DEL-Rekordmeister Adler Mannheim durch. Die Hanseaten boten ihren
Fans eine hervorragende Leistung und stellten mit einer
hochverdienten 2:0-Führung nach dem ersten Drittel die Weichen auf
Sieg. "Das war der Schlüssel zum Erfolg", sagte Mannheims Helmut de
Raaf, dessen Playoff-Debüt als Trainer daneben ging.
Sein Gegenüber Dave King, der seinen Vertrag bei den Freezers noch
immer nicht verlängert hat, fordert vor dem zweiten Duell im
Mannheimer Friedrichspark dennoch mehr Konstanz: "Wir haben defensiv
nicht sehr gut gespielt, aber Torhüter Boris Rousson war der Garant
für den Sieg." Ärgerlich für Hamburg war die Tatsache, dass rund
1000 Plätze in der Color Line Arena leer blieben. Die Tickets waren
an Sponsoren des Klubs gegangen und wegen Desinteresse verfallen.
Zehntausend andere hätten die Partie gerne verfolgt, blieben aber
ohne Karten.
Bei den Kölner Haien gab es beim 2:1 gegen die Frankfurt Lions Licht
und Schatten. Der Sieg gibt der Mannschaft Selbstvertrauen und die
Rückkehr von Stürmer Alex Hicks nach mehr als zweimonatiger
Verletzungspause zusätzliche Sicherheit. Ein Wermutstropfen war der
Ausschluss von Nationalverteidiger Tino Boos nach einem
Ellbogencheck gegen den Ex-Kölner Jason Young. Boos fehlt deswegen
am Freitag in Spiel zwei (19.30 Uhr/live in Premiere).
Kölns Ex-Trainer und heutiger Lions-Manager Lance Nethery hatte das
"erwartete Spiel" gesehen: wenig Torchancen, viel Defensive. Typisch
Kölns Trainer Hans Zach eben. "Wir sind bereit, hart zu arbeiten.
Die kommenden sechs Spiele werden genauso intensiv wie heute", so
der Bundestrainer.
Scorpions besiegen Wölfe mit 5:2
Beim Playdown-Duell zwischen den Hannover Scorpions und dem
Vorrunden-Schlusslicht Wölf Freiburg gingen die Gastgeber in der
ebenfalls nach dem best-of-seven-Modus ausgetragenen Serie mit 1:0
in Front. Die Niedersachsen gewannen 5:2 (1:0, 2:1, 2:1).
Vor 4000 Zuschauern im Berliner Wellblechpalast wurden die
Hausherren kalt erwischt, als Christian Brittig die DEG binnen 134
Sekunden bis zur zehnten Minute 2:0 in Front brachte. Nachdem Steve
Walker (13.) und Kelly Fairchield (25.) für den Ausgleich sorgten,
gelang den Gästen von Rhein durch Marcus Thuresson (27.) ein
weiteres Mal die Führung. Danach dominierten die Berliner. Treffer
von Walker (36.) sowie Micki DuPont (44.) und Alexander Barta (54.)
machten den Sieg des DEL-Finalisten von 1998 perfekt.
In der Kölnarena wurde das Spiel schon im zweiten Drittel
entschieden. Nach torlosem Auftakt gingen die im vergangenen Jahr
erst im Finale an den Krefeld Pinguinen gescheiterten Haie durch
Jeremy Adduono (22.) und Mirko Lüdemann (30.) 2:0 in Führung, für
die Frankfurter gelang Patrick Lebeau (39.) lediglich der
Ehrentreffer.
Keinerlei Zweifel am Sieg ließen die Hamburg Freezers aufkommen. Der
Nachfolgeklub von Ex-Meister München Barons lag nach Treffern von
Bobby House (16.), Darren Van Impe (18.) und Kent Fearns (31.)
bereits 3:0 in Front, ehe Francois Groleau (34.) für die Mannheimer
traf. Weitere Hamburger Tore von Shane Peacock (49.) und Dave
Tomlinson (60.) besiegelten den Freezers-Sieg. Dazwischen konnte
Jason Podollan (53.) vor 12.759 Zuschauern in der ausverkauften
ColorLineArena nur noch das Ergebnis für Mannheim etwas verbessern.
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Pressemittelungen
2004 |
Drei-Stunden-Drama zum Auftakt der Playoffs
Berlin (dpa) - Mit einem Drama über fünf Akte und mehr als drei
Stunden haben die Nürnberg Ice Tigers und der ERC Ingolstadt den
passenden Auftakt für die Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga
geliefert.
«Beide Mannschaften haben eine Topleistung gebracht. Es war
unglaublich spannend. Das war echtes Playoff-Eishockey»,
kommentierte Ingolstadts Trainer Ron Kennedy trotz der
1:2-Niederlage nach Verlängerung und Penaltyschießen den
Viertelfinal-Start.
Sein Nürnberger Kollege Greg Poss dachte schon an das zweite von
maximal sieben Spielen. «Wir müssen sofort wieder Kräfte
mobilisieren und weniger Chancen zulassen», forderte Poss.
Matchwinner war Steve Larouche, der die schnelle Führung der
Gastgeber erzielte und am Ende zwei Penaltys nacheinander
verwandelte. Negativer Höhepunkt war eine Keilerei vor der zweiten
Drittelpause, zuschauen müssen im zweiten Spiel wegen Sperren der
Nürnberger Stéphane Julien und der Ingolstädter Yves Racine.
Auch die Nationalspieler Sven Felski von den Eisbären Berlin und
Tino Boos von den Kölner Haien werden ihren Mannschaften am Freitag
wegen Spieldauerdisziplinarstrafen fehlen. Eisbären-Coach Pierre
Pagé zeigte sich trotz des 5:3-Sieges nach 0:2-Rückstand über die
DEG Metro Stars erzürnt über die anfangs vielen Strafen gegen sein
Team. «Wir müssen die Kontrolle und Disziplin behalten», sagte Pagé,
gab aber auch zu: «Die Emotionen, die uns am Anfang geschadet haben,
haben uns dann zum Sieg getragen.» Düsseldorfs Coach Michael Komma
ärgerte sich über die fünf Gegentore, war aber ansonsten zufrieden:
«Wir haben für unsere Verhältnisse fast perfekt gespielt. Wenn wir
die Fehler abstellen, wird es wieder eng.»
Kölns Coach Hans Zach erwartet nach dem knappen 2:1-Erfolg über die
Frankfurt Lions offenbar eine Serie über die volle Länge. «Die
Zweikämpfe waren intensiv. So wird es auch die kommenden sechs
Spiele laufen», erklärte der erleichterte Zach. Angesichts einer
Palette Kölsch meinte der Nicht-Biertrinker grinsend: «Das ist viel
zu wenig für mich.» Frankfurts Coach Rich Chernomaz forderte von
seinen zuletzt schwächelnden Schützlingen, sich mehr Chancen zu
erarbeiten.
Davon hatten die Hamburg Freezers beim 5:2 über Adler Mannheim genug
- zum Unwillen von Hamburgs Trainer Dave King allerdings auch die
Kurpfälzer. «Wir waren in der Defensive nicht sehr gut und müssen
konstanter spielen», forderte King. Mannheims Coach Helmut de Raaf,
einst selbst ein Meister-Torhüter, lobte Freezers-Keeper Boris
Rousson: «Er hat im richtigen Moment das Richtige getan.»
Vermutlich wegen der Fernseh-Übertragung vom Bayern-Spiel bei Real
Madrid war zum Playoff-Start nur die Hamburger Color-Line-Arena mit
12 759 Besuchern ausverkauft. Allerdings blieben dort 800 Plätze
frei, weil von Sponsoren erworbene Karten nicht genutzt wurden. Die
Freezers-Fans durften zudem nicht mit den Profis feiern, die auf
Geheiß ihres Clubs, solange nichts entschieden ist, sowohl auf die
gemeinsame «Welle» als auch die «Raupe» auf dem Eis verzichten
müssen.
Autor:
Artikel vom 11.03.04 11:29
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Pressemittelungen
2004 |
Grippale Gesellschafter sind nun gefragt
Vor dem großen Meeting Donnerstag im Krefelder Hof schwächelt die
Führungs-Crew. Stewart-Assistent Gary Clark soll Trainingspläne
erarbeiten.
Krefeld. "Arm am Beutel, krank am Herzen", beginnt Goethes Ballade
vom Schatzgräber. Bezogen auf die Krefeld Pinguine trifft der
Eingangssatz des Dichterfürsten zu, in der zweiten Zeile muss man
die Krankheit des Herzens in eine starke Grippe umwandeln. Die große
Frage vor der Gesundung der Pinguine-Finanzen ist derzeit, ob die
Entscheidungsträger am morgigen Donnerstag von ihren Krankheiten
genesen sind. Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Schulz meldete
Entwarnung, Pinguine-Macher Wilfrid Fabel auf dem Wege der
Besserung, doch bei Geschäftsführer Wolfgang Schäfer wird sich
frühestens heute herausstellen, ob ihm nach schwerer Grippe der Arzt
den Weg zum Krefelder Hof erlaubt.
Obwohl das Sorgenbündel nach der total verkorksten Saison und vor
dem angedachten Schulterschluss mit der Seidenweberhaus GmbH als
Betreiber des kommenden KönigPalasts noch größer geworden ist, will
sich die KEV Pinguine Eishockey GmbH auf dieser seit der Gründung
1995 wohl wichtigsten Versammlung erst einmal um die finanzielle
Bereinigung kümmern. Die Last von rund 600 000 Euro minus drückt die
zwölf Gesellschafter nieder. Denkbare Lösungsmöglichkeiten: neue
Einlagen, Aufstockung des Gesellschafterkreises, Reduzierung der
bisherigen Etatansätze, bzw. Einbindung der Seidenweberhaus GmbH.
Derweil gibt es rund um das sich auflösende Pinguine-Team weitere
Irritationen. Co-Trainer Gary Clark ist beauftragt, Trainingspläne
für den verbleibenden Rest des Kaders bis zum 21. März aufzustellen
und auch das Training durchzuführen. Das ist rechtens, wenn auch
unüblich, wenngleich die Spieler bis Ende April unter Vertrag
stehen. Da gibt es sicherlich einige lange Gesichter, denn
gewohnheitsmäßig haben die "Helden" aus USA und Kanada längst ihre
Rückflüge über den großen Teich gebucht.
Mittwoch - 10.03.2004
Von Walther Lenders
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Pressemittelungen
2004 |
Nationalteam spielt im KönigPalast
Top-Events in Krefelds neuer Sportarena.
Krefeld. Das alljährliche "DEL-All-Star-Game" zwischen der Deutschen
Eishockey-Nationalmannschaft und einem Auswahlteam der besten
Liga-Profis findet in der Saison 2005/2006 im KönigsPalast statt.
Darauf haben sich DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke und
KönigPalast-Manager Holger Rathke jetzt geeinigt. Das "DEL-All-Star-Game"
gehört zu den Höhepunkten der Saison. Im laufenden Spieljahr wurde
das Top-Event in Ingolstadt veranstaltet, für die kommende Saison
ist Hamburg als Austragungsort ausgewählt worden.
Der besondere sportliche Reiz des Duells Anfang Februar 2006 in
Krefeld: es ist zugleich der letzte Test des Nationalteams unter
Bundestrainer Hans Zach vor den Olympischen Spielen im italienischen
Turin. "Ich freue mich sehr, dass es uns trotz zahlreicher
Mitbewerber gelungen ist, dieses Highlight im Olympia-Jahr nach
Krefeld zu holen", strahlte Holger Rathke, "es ist ein erstes
Ergebnis unserer Bemühungen, den KönigsPalast auch außerhalb der
Heimspiele der Pinguine als Eishockey-Standort zu etablieren."
Schon ein Jahr vor dem "DEL-All-Star-Game" soll Krefeld Schauplatz
eines Eishockey-Länderspiels werden. Entsprechende Verhandlungen
zwischen dem Deutschen Eishockey-Bund und dem KönigPalast werden
nach Abschluss der Eishockey-WM in Prag im Mai konkretisiert.
Mittwoch - 10.03.2004
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Pressemittelungen
2004 |
Renaissance der Eishockey-Jugend ?
Kühne Gedanken beim Forum des Fördervereins.
Krefeld. Das Vorhaben klingt gut, das Ziel erst recht aber trotzdem
hat es ein "Gschmäckle", wenn die Pinguine nach einer in allen
Bereichen verkorksten Saison plötzlich die Krefelder
Eishockey-Jugend wiederentdecken. Bei einem Forum des Krefelder
Förderverein (KFV) im "Haus Kleinlosen" überraschte
Pinguin-Gesellschafter Hugo Hendricks mit der Aussage, ab Mai
bereits mit dem Einbau von aktuellen Nachwuchsspielern der DNL in
den Kader des DEL-Teams zu beginnen. "Das haben wir Gesellschafter
beschlossen."
Irgendwie in einem rollierenden Verfahren sollen dann aus einer
Gruppe von fünf bis acht Jugendlichen immer wieder einige in die
vierte Reihe der Profimannschaft geführt werden. Auf dieses
"Konzept" müsse sich auch ein Trainer festlegen lassen, so Hendricks.
Bill Stewart habe beispielsweise erklärt, "dass er nicht mit jungen
Leuten arbeiten will", so Hendricks. Was zumindest für Krefelder
Journalisten überraschend ist.
Hatte doch der Kanadier immer wieder betont, dass der Schlüssel zum
DEL-Erfolg die jungen deutschen Spieler seien. Aber möglicherweise
gab es da auch ein Missverständnis. Denn fraglos lässt sich ein Bill
Stewart ebenso wie andere DEL-Trainer nicht per Vorstandsbeschluss
eine Jugendquote für die Mannschaftsaufstellung aufzwingen. Aber:
Sportliche Betreuung über das ganze Jahr, Hilfen und Förderung bei
der Schulausbildung, Trainingsstrukturen, die Schule und
Spitzensport ermöglichen: All dies kostet viel Mühen und vor allem
Geld.
Nachwuchsförderung ist seit dem Wegfall der
"Ausbildungsentschädigungen" ein überaus teures Vergnügen, ohne
große wirtschaftliche Rendite. Dass die Pinguine ausgerechnet jetzt,
wo man nach der Pleitensaison mit spitzestem Bleistift kalkulieren
muss, die hehren Ziele der Nachwuchsförderung entdecken, dies könnte
auch einen anderen Grund haben.
Mit dem Deckmäntelchen der Jugendförderung, so mag man hoffen, mehr
Geduld beim zahlenden Publikum für eine nicht so starke Mannschaft
zu ergattern. Was indes schon zu Zweitliga-Zeiten mit einer
"Mannschaft mit Krefelder Herz" gründlich scheiterte. Es zählt eben
nur Leistung, und für die braucht man Geduld keinen hektischen
Aktionismus oder gar Beschlüsse am grünen Tisch.
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