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Name:
Terry Yake
Nummer: 27
geb. am: 22.10.1968
Nationalität: Kanada
Grösse: 178 cm
Gewicht: 83 kg
Vorjahr: Nürnberg Ice Tigers
Der heute 34-jährige Terry Yake wurde am 22.10.1968 in New Westminster,
British Columbia (Kanada) geboren. Der mit 178 cm Körpergröße und 83 kg
Gewicht eher kleine Center begann seine Juniorenkarriere bei den Brandon
Wheat Kings in der WHL. Dort absolvierte er von 1984-88 insgesamt 226
Spiele, in denen er 296 Punkte (126 Tore) erreichte. Diese Zahlen
überzeugten die Hartfort Whalers derart, dass sie ihn – trotz seiner für
NHL-Verhältnisse sehr geringen Körpergröße - 1987 in der 4. Runde an
Position 81 drafteten. Schon in seinem ersten Profijahr, 1988/89 wusste er
im Whalers-Farmteam in Binghampton (AHL) mit 95 Punkten (39 Toren) in 75
Spielen derart zu überzeugen, dass man ihn für 2 Spiele in die NHL rief.
Dennoch dauerte es bis zur Saison 1992/93, bis er sich wirklich in der NHL
durchsetzen konnte. Insgesamt spielte er in AHL und IHL zwischen 1988 und
2001 510 reguläre Saisonspiele für Binghampton, Springfield, Denver,
Milwaukee, Rochester, Worcester und Portland, in denen er auf glänzende 201
Tore und 564 Punkte kam. Außerdem stand er hier in insgesamt 58
Playoff-Spielen auf dem Eis, in denen er mit 27 Toren und 66 Punkten
ebenfalls mehr als überzeugen konnte.
In der NHL kam er im selben Zeitraum auf 403 Spiele in der regulären Saison
für Hartford, Anaheim, Toronto, St. Louis und Washington. Dabei schoss er 77
Tore und konnte 197 Punkte verbuchen. Hinzu kamen in 32 Playoff-Spielen
weitere 4 Tore und 8 Punkte. Außerdem zeigte sich Terry in seiner gesamten
Nordamerika-Karriere als sehr fairer Spieler, der nie auch nur in die Nähe
der 100-Strafminuten-Marke kam. Im Sommer 2001 sah er dann keine großen
Chancen mehr in der NHL und wagte den Schritt nach Europa. Bei den Moskitos
Essen war er DER Stareinkauf und wusste prompt zu überzeugen. Obwohl sein
Team zu den schlechtesten der Liga zählte und eigentlich nie zu überzeugen
wusste brachte Terry seine Leistung. 49 Punkte aus nur 51 Spielen brachten
ihn in die Top-20 DEL Scorer, obwohl er nicht alle Spiele bestritten hatte.
Selbstverständlich war er damit auch Essener Topscorer. Außerdem bedeuteten
seine 19 Tore teamintern Rang zwei. Auch seine +/- war mit -4 bei den
besseren in einem Essener Team, in dem nur 5 Spieler in dieser Statistik
positiv abschlossen.
Nach dem Abstieg der Moskitos schloss sich Yake den Nürnberg Ice Tigers an.
Auch hier avancierte er auf Anhieb zum Topscorer – übrigens vor dem
ebenfalls nach Krefeld wechselnden Rob Guillet. In 50 Spielen lautete seine
Ausbeute 46 Punkte, was immerhin Platz 9 in der ligaweiten Scorerwertung
bedeutete. Außerdem belegte er mit 14 Toren wiederum den zweiten Platz der
teaminternen Torjägerwertung. Auch sein Defensivverhalten war, das beweist
eine +/- von +7 durchaus gut. Aufgrund vieler Verletzungen in Tigers-Team
während der Saison musste er enorm viel arbeiten, was darin resultierte,
dass er in den Playoffs körperlich nicht mehr fit war und nichts zuzusetzen
hatte. Auch deshalb verlängerten die Ice Tigers seinen Vertrag nicht und so
entschied er sich, unter Butch Goring, auf den er große Stücke hält, zu
spielen und Unterschrieb für ein Jahr zuzüglich einer Vereins-Option bei den
Pinguinen.
Spielweise
Terry ist ein Spieler, über den man als Eishockeyliebhaber ins Schwärmen
kommen könnte. Er ist offensiv unglaublich begabt und das zeigt er teilweise
in einer Art, dass die Gegenspieler nur staunend zusehen können, wie er mit
der Scheibe an ihnen vorbei zieht. Allerdings lebt er nicht von Talent
allein, sondern ist auch mittlerweile enorm erfahren und hat eine gute
Spielübersicht. Damit kann er die entsprechende Spielsituation immer sehr
gut einschätzen und seine Mitspieler mit seinem hervorragenden Passspiel in
Szene setzen. Die Antwort auf die Frage, ob er mehr Torjäger oder mehr
Spielmacher sei muss auch der Fachmann in letzter Konsequenz schuldig
bleiben, denn Terry vereint Komponenten beider Spielertypen in sich. Er kann
wie gesagt hervorragende Pässe spielen und das Spiel aufziehen, er verfügt
aber auch über einen überdurchschnittlichen Abschluss. Von ihm kann man also
Tore und Vorlagen gleichermaßen erwarten, wobei er vielleicht einen Tick
mehr zum Vorbereiter tendiert. Außerdem ist er ein guter Bullyspieler und
erfüllt trotz aller offensiver Ausrichtung auch seine Defensivaufgaben gut
und gewissenhaft.
Das planen die Trainer
Terry wird eine der beiden Topreihen führen. Dabei soll er, wenn dieser
wieder fit ist, ein Paar mit Chris Herperger bilden, wobei sich wohl um den
dritten Posten in der Reihe die Youngster Grygiel, Rodman und Appel streiten
werden. Zu Saisonbeginn allerdings sind die Coaches zu Umstellungen
gezwungen, so dass Rob Guillet aus der French Connection heraus genommen und
an Terrys Seite gestellt wird. Dritter Mann dieser Reihe dürfte zu
Saisonbeginn Marcel Rodman sein.
Selbstverständlich ist Terry als eine der absoluten Säulen des
Überzahlspiels gefragt und soll auch hier mit seiner Technik, seinem
Spielwitz und seiner Übersicht für Durchschlagskraft sorgen. Doch auch im
Unterzahlspiel rechnet man fest mit Yake und das spricht, betrachtet man
Gorings Taktik im vergangenen Jahr, als er hier eigentlich fast nur
Defensivspezialisten einsetzte, für das starke Zweiwegespiel des Centers.
Die Gerüchte einiger (vielleicht auch selbsternannter) Fachleute, er sei
kein Führungsspieler, kann das Trainerteam ganz offensichtlich nicht
bestätigen, denn sie sprachen ihm viel Vertrauen aus, indem sie ihm ein „A“
auf die Brust gaben und ihn damit zu einem ganz exponierten Spieler im Team
machten.
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