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Name:
Shayne Wright
Nummer: 51
geb. am: 30.06.1975
Nationalität: Kanadisch
Grösse: 183 cm
Gewicht: 94 kg
Vorjahr: Kassel Huskies
Mit dem am 30.06.1975 in Welland, Ontario (Kanada) geborenen Shayne Wright
kehrt ein alter Bekannter zu den Pinguinen zurück. Bereits von 1999-2001
hatte der Verteidiger den Pinguin-Frack getragen und sich dabei viele
Freunde gemacht. Seine Härte, insbesondere gegen sich selbst, stammt wohl
von dem Sport, den er betrieb, bevor er sich dem Eishockey verschrieb: Er
spielte Lacrosse, eine der härtesten Sportarten der Welt, und brachte es
hierbei gar zum kanadischen Juniorenmeister. Doch schließlich entschied sich
der 183 cm große und 92 kg schwere Blueliner dennoch für die kanadische
Nationalsportart und begann seine Juniorenkarriere 1992 bei den Owen Sound
Platers in der OHL. Hier lieferte er eine gute Rookie-Saison ab und
verbuchte 9 Tore und 30 Punkte. Außerdem zeigte er, daß er ein sehr
physischer Spieler ist, und kam auf 101 Strafminuten in seinen 62 Spielen.
Nach diesem guten Start blieb er zwei weitere Jahre, bis 1995 in der OHL und
bei den Platers. Insgesamt kam er auf 189 Spiele, 32 Tore, 127 Punkte und
310 Strafminuten, sowie in den Playoffs auf 27 Spiele, vier Tore und 23
Punkte bei 43 Strafminuten. Schon hier deutete er an, was er auch in der DEL
schon unter Beweis stellen konnte, nämlich, daß er in der Lage ist, sich in
den Playoffs noch einmal zu steigern und hier seine beste Leistung
abzurufen. All dies brachte die Buffalo Sabres dazu, ihn in der 11. Runde
des 1994er Drafts an Position 277 zu ziehen. Schon während seiner letzten
Juniorensaison gab er auch sein Debüt in der AHL bei den Rochester Americans,
wo er in vier Spielen schon eine Vorlage verbuchen konnte. Richtig startete
er seine Profi-Karriere dann 1995/96, ebenso bei den Americans, und blieb
dem Team insgesamt drei Jahre treu. Seine Statistiken aus dieser Zeit können
sich, insbesondere für einen jungen Spieler, mehr als sehen lassen! Bis 1998
spielte er 198 Saisonspiele, in denen er neun Tore und 65 Punkte bei
immerhin 345 Strafminuten verbuchen konnte. Hinzu kamen 19 Playoffspiele mit
zwei Toren, acht Punkten und 14 Strafminuten.
Wie viele Kanadier, die nicht zu den heißesten Anwärtern auf einen
NHL-Posten gehören, entschloß sich auch Shayne neue Erfahrungen im „Team
Canada“ zu sammeln und mit diesem für eine Saison durch die Welt zu touren.
Hier kam er insgesamt auf 48 Spiele mit sieben Toren, 16 Punkte und 52
Strafminuten. Doch schon vor Saisonende hatte er einen neuen Verein, diesmal
in Europa, gefunden. Für die Züricher Lions spielte er sieben Partien mit
einem Tor, drei Punkten, 20 Strafminuten und der glänzenden Statistik von
+9, sowie ebenfalls sieben Playoffspielen mit zwei weiteren Assists und zehn
Strafminuten, allerdings diesmal mit einer +/- von -4. An diesem Punkt wurde
der ehemalige KEV-Coach Doug Mason auf den jungen Mann aufmerksam und holte
ihn zu den Pinguinen. Hier entwickelte er sich nach holpriger Anfangsphase
in den ersten 10 Spielen zu einem der besten Verteidiger des Teams, wenn
nicht gar der Liga. In 55 Spielen kam er auf neun Tore, 24 Punkte und +13
bei 154 Strafminuten. Seine besten Spiele machte er dann in den Playoffs, wo
allerdings auch seine zwei Tore und vier Punkte in vier Spielen – immerhin
war er damit als Verteidiger KEV-Topscorer – das Ausscheiden nicht
verhindern konnten. In der folgenden Saison, die durch viele Probleme im
Team gekennzeichnet war, konnte er dann allerdings diese Leistung nicht
wiederholen und wechselte nach 59 Spielen, sechs Toren, 18 Punkten und -6
nach Kassel. Allerdings hatte er in Krefeld seine jetzige Frau Karina
kennengelernt und so blieb die Verbundenheit zur Seidenstadt erhalten. Der
zweijährige Aufenthalt in Kassel mit 103 Spielen, zehn Toren, 45 Punkten,
179 Strafminuten und +11, sowie in den Playoffs weiteren elf Spielen, einem
Punkt, -3 und sechs Strafminuten, geriet zur Episode und schon früh
unterzeichnete er einen Zweijahresvertrag mit den Pinguinen. Auch bestehen
durch seine Heirat begründete Hoffnungen, daß er zumindest zur nächsten
Saison als Deutscher das Pinguinfrack überstreift.
Spielweise
Shayne ist ein absoluter Kämpfer, der auf eine gute, wenn auch nicht
überragende Technik aufbauen kann. Nicht umsonst ist er aber schon von
seiner ersten Zeit im Pinguine-Frack her sehr beliebt bei den KEV Fans, die
schon immer ehrliche Arbeit zu honorieren wußten. Er ist ein Allrounder, der
gut skatet, allerdings hier sicher nicht die Dominanz ausstrahlt, wie dies
bei anderen der Fall ist. Sein Paßspiel ist überdurchschnittlich und er
verfügt über einen guten Schuß, mit dem er des Öfteren von der blauen Linie
für Gefahr sorgen kann. Seine allergrößte Stärke aber ist das Körperspiel.
Kein Gegner ist dem Kraftpaket zu groß, kein Zweikampf zu schmerzhaft, um
sich zu stellen und mit aller Wucht hineinzugehen. Angst scheint er nicht
einmal in der Theorie zu kennen und er dürfte ligaweit zu den Spielern
gehören, die die besten und härtesten Checks auszuteilen vermögen. Durchaus
ist er auch in der Lage, einmal über die Grenzen des Erlaubten
hinauszugehen, um das Team zu wecken und ein Zeichen zu setzen, wobei er
allerdings kein schmutziger Spieler ist. Am deutlichsten wird dies bei
seiner Bereitschaft, sich den Gegnern zum Faustkampf zu stellen. Kaum einer
in der Liga dürfte ihm hier überlegen sein und schon in der
Saisonvorbereitung ließ er seine Fähigkeiten in dieser zum Sport einfach
dazu gehörenden Kategorie aufblitzen. Mehrfach stellte er sich hier zum
Duell mit den Fäusten und ging jedes Mal als klarer Sieger hervor.
Das planen die Trainer
Was soll man sagen? Shayne war dafür vorgesehen, mit Justin Kurtz die erste
Verteidigung zu bilden und damit von vorne herein in einer wichtigen
Position im Team. Seine Wucht, seine Kampfkraft und seine Identifikation mit
den Pinguinen machen ihn zu einem Spieler, auf den die Trainer bauen. Er ist
auch schon durch seine Sprache eine Integrationsfigur, denn er spricht
englisch und deutsch mittlerweile annähernd gleich gut, wodurch er vielen
der Kanadier sicher auch neben dem Eis zu helfen im Stande ist.
Shayne soll in jeder Spielsituation auf dem Eis stehen und viel
Verantwortung übernehmen. Sowohl in Unterzahl als auch in Überzahl ist er
gesetzt und soll vor allem im Powerplay ähnlich gefährlich sein, wie er das
in Kassel zusammen mit Jeff Tory war, als er 2001/02 viele seiner 7 Tore und
32 Punkte bei einem Mann mehr auf dem Eis erzielte.
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