Unser Team der Saison
2003/2004


Name: Daniel Pietta
Nummer: 85
geb. am: 09.12.1986
Nationalität: Deutsch
Grösse: 182 cm
Gewicht:
Vorjahr: Krefeld Pinguine












Mit Daniel Pietta haben die Pinguine ein Talent in ihren Reihen, das sehr gut an die Leistungen von Ehrhoff oder Grygiel anknüpfen und sich bald im Team des Meisters etablieren könnte. Bereits vergangene Saison, in der er erst zur Hälfte der Spielzeit 16 Jahre alt wurde, war er mit einer Förderlizenz ausgestattet und damit einer der allerjüngsten Spieler im Blickfeld der DEL. Er ist 182 cm groß, könnte aber gut noch einige Zentimeter hinzu gewinnen, so dass er eine für die DEL hervorragende Größe aufweisen würde. Außerdem ist ein äußerst kräftiger Spieler! Haben die meisten Nachwuchsspieler insbesondere in Deutschland das Problem, dass ihnen insbesondere zu Beginn ihrer Karriere die Kraft und der Körper fehlen, so kann der junge Mann, dessen Hobby neben dem Eishockey das Bodybuilding ist, schon jetzt mit einem Gewicht von ganzen 89 kg aufwarten! Allein während der Vergangenen Saison konnte er ganze 12 kg Muskulatur aufbauen, ein fast unglaublicher Wert! Mittlerweile kamen dann noch weitere 4 kg hinzu. Er arbeitet also, das kann man sicherlich sagen, hart an sich.

Zur Saison 2001/02 kam der am 9.12.1986 geborene Allrounder in die DNL. Bei den Schülern hatte er sich mit einem Meistertitel verabschiedet und bildete nun in der deutschlandweiten Nachwuchsliga eine Reihe mit dem ein Jahr älteren Torjäger Christian Schlesiger und dem gleichaltrigen Martin Schymainski. Dabei avancierte er als Center dieser Reihe zu einem der besten Scorer der Liga und kam mit 65 Punkten (25 Toren) auf den zweiten Teaminternen Platz hinter dem älteren Schlesiger. Dabei bildeten die drei eine der besten Reihen der Liga, hatten allerdings den körperlich größeren Stürmern des SC Riessersee, allesamt in ihrem letzten DNL-Jahr, in den Playoffs nichts entgegen zu setzen. Somit endete die erfolgreiche „Rookie“-Saison des Daniel Pietta mit einem dritten Platz und einem etwas enttäuschenden Viertelfinal-Aus.

Im vergangenen Jahr erwartete man dann viel von ihm und auf den ersten Blick wird man enttäuscht. Er konnte sein Scoring nicht ausbauen, sondern verschlechterte sich auf 55 Punkte (22 Tore). Doch beim zweiten Blick offenbart sich die Aussage dieser Werte erst richtig! Er spielte nämlich nicht mehr, wie noch im Vorjahr, Center der ersten Reihe, sondern wurde als Verteidiger eingesetzt! Außerdem entstammen diese Punkte sogar wesentlich weniger Partien, 32 an der Zahl, so dass er seinen Punkteschnitt von 1,58 auf 1,71 steigern konnte! Unter den Verteidigern der Liga bedeutete dies mit weitem Abstand den besten Wert! Zweitbester Verteidiger nach Punkten wurde der Riesserseer Kastner, der gerade einmal auf die Hälfte der Punkte kam!

Die Rolle als Verteidiger spielte er defensiv meist verlässlich und war offensiv immer für ein Solo oder einen tollen Pass gut. Ab und an trainierte er auch schon mit den Pinguinen und konnte sich so an den Umgang mit den größeren und physisch stärkeren Spielern gewöhnen.

Spielweise

Daniel ist ein insgesamt hervorragend ausgebildeter Spieler, der sowohl über ein starkes Skating als auch über eine gute Stocktechnik und einen für sein Alter sehr guten Schuss verfügt. Am überraschendsten aber ist seine gute Physis. Schon mit 16 Jahren ist er kräftiger als mancher Jungprofi und hat so alle Möglichkeiten, im Profisport schnell Fuß zu fassen. Allerdings muss er sich an seinen kräftigen Körper erst noch gewöhnen und seine Spielweise an diesen anpassen. Er verfügt über eine gute Übersicht und kann schöne, schnelle Pässe spielen. Für die DEL muss er jedoch noch bestimmter in seinen Aktionen werden, wirkt auf diesem Niveau teilweise noch etwas zaghaft.

Das planen die Trainer

In dieser Saison soll Daniel noch Erfahrungen in der DNL sammeln und reifen. Er ist mit 16 Jahren einfach noch zu jung, um in einem Team, das durchaus mit Ambitionen nach Oben in die DEL geht eine Rolle zu spielen. Allerdings wird er genau beobachtet und könnte schon in der kommenden Saison mit einer guten Vorbereitung einen Platz im Team angreifen. Er hat noch viel Zeit und soll sich diese auch nehmen und sich in Ruhe weiter entwickeln um nicht schon in jungen Jahren verheizt zu werden.


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