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Name:
Justin Kurtz
Nummer: 6
geb. am: 14.01.1977
Nationalität: Kanadisch
Grösse: 183 cm
Gewicht: 85 kg
Vorjahr: Manitoba Moose
Große Teile der offensiven Last aus der Verteidigung heraus werden wohl beim
Meister auf Justin Kurtz ruhen. Sicher haben auch Chris Luongo, Shayne
Wright und Daniel Kunce ihre offensiven Qualitäten, aber als der offensiv
beste Pinguin-Defender erscheint die „Nummer 6“. Der 182 cm große und 83 kg
schwere Kanadier aus Winnipeg, Manitoba begann seine Karriere bei den
Brandon Wheat Kings in der WHL. Hier spielte er von 1993-97 immerhin vier
Jahre. Dabei machte er sich einen Namen als offensivstarker Blueliner, der
auch einen starken physischen Einschlag ins Spiel bringt. In seinen beiden
letzten Juniorenjahren lag er deutlich über einem Punkt pro Spiel. Schon
1995 überzeugten seine Qualitäten die Winnipeg Jets und der Traum, vom Team
aus der Heimatstadt gedraftet zu werden ging für ihn in Erfüllung. In der 4.
Runde an Position 84 sicherten sich diese seine Rechte. Allerdings kam er
nie in Winnipeg zum Einsatz, denn das Franchise wanderte nach Phoenix und
Justins Rechte wurden an die Vancouver Canucks abgegeben. Seine erste
Profistation waren die Las Vegas Thunder aus der IHL. Hier absolvierte er
1997/98 63 Einsätze. Dabei konnte er für einen „Rookie“ hervorragende
Statistiken verbuchen und brachte es auf 11 Tore und 11 Assists. Außerdem
Spielte er 4 Partien in der regulären Saison und 6 Playoffspiele für die
Saint John Flames in der AHL. In diesen Spielen konnte er keine Punkte
erzielen. Nach dem Wechsel in die Organisation der Vancouver Canucks musste
er sich zunächst in deren zweiten Farmteam, den Louisiana Ice Gators in der
ECHL, beweisen. Allerdings konnte er in den ersten 6 Spielen dort ein Tor
und 5 Punkte erreichen und qualifizierte sich damit für das höhere Farmteam,
die Manitoba Moose in der AHL. In 38 Saisonspielen kam er auf 4 Tore und 10
Punkte. Auch in den folgenden zwei Jahren blieb er bei den Moose und
arbeitete dort auf die NHL hin. 135 Spiele absolvierte er in diesem Zeitraum
und kam auf 11 Tore und 48 Punkte. Außerdem musste er 158 Strafminuten
absitzen, was sicher für ein robustes Körperspiel spricht. Hinzu kamen 15
Einsätze in den Playoffs mit 2 Toren, 5 Punkten und 12 Strafminuten.
Sein ganz großer Durchbruch erfolgte dann 2001/02. In 52 Spielen bei den
Moose kam er auf satte 39 Punkte (10 Tore) und gehörte damit zu den
punktbesten Verteidigern der Liga! Durch diese starke Leistung überzeugte er
das Management des NHL-Teams aus Vancouver und diese gaben ihm die ersehnte
Bewährungschance in der besten Liga der Welt. 27 Einsätze mit 3 Toren und 8
Punkten lassen sich sicherlich ohne Übertreibung als hervorragende Bilanz
bezeichnen. Dennoch spielte er die Playoffs wieder im Farmteam und kam in
Manitoba in 7 Spielen auf 4 Assists. Auch in der folgenden Saison überging
man den Neu-Krefelder und er bewies sich weiterhin als einer der
offensivstärksten Verteidiger der AHL. Wieder 39 Punkte mit 11 Toren aus 71
Spielen lautete seine beeindruckende Bilanz und auch seine Strafzeiten
blieben mit 65, ebenso wie in den zwei Saisons zuvor, absolut im Rahmen.
Auch in den Playoffs konnte er seine Leistung bestätigen und konnte in 14
Spielen 3 Tore und 7 Punkte verbuchen. Dadurch wurde er zu Butch Gorings
absolutem Wunschspieler und diese Wertschätzung spiegelt sich auch in der
Tatsache wieder, dass er neben Shayne Wright der einzige Neuzugang ist, der
mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet wurde.
Spielweise
Justin ist ein technisch hervorragender Spieler. Er ist läuferisch stark,
verfügt über eine gute Scheibenbehandlung, ein gutes Passspiel und einen
starken Schuss. Außerdem ist er ein Spieler, der mit seinem Kampfgeist zu
überzeugen weiß und keinem Zweikampf aus dem Weg geht. Er liebt es, seinen
Körper im Spiel intensiv einzusetzen und somit die gegnerischen Stürmer in
Schach zu halten. Er ist über seine Karriere gesehen eigentlich kein
Spieler, der durch übermäßig viele Strafzeiten auffiel, allerdings bleibt
abzuwarten, wie seine physische Spielweise bei der strengeren Regelauslegung
der DEL bewertet wird.
Justin verfügt über viel Übersicht und Spielintelligenz und kann schon eine
Menge Erfahrung – unter anderem ja auch aus der NHL – in die Waagschale
werfen.
Das planen die Trainer
Justin ist ganz klar der Nr. 1 Verteidiger und wird, natürlich wie immer
vorbehaltlich schwerer Verletzungen, die zum Umstellen zwingen würden, ein
Gespann mit Shayne Wright bilden. Diese erste Verteidigung soll einen großen
Teil der offensiven Last von hinten heraus tragen, denn die anderen Defender
sind generell eher defensiv ausgerichtet. Auf Justin kommt sicherlich viel
Arbeit zu, denn er wird in den Special Teams voll eingeplant und soll
insbesondere im Überzahlspiel der „Quaterback“ werden, der das Spiel von der
blauen Linie aufzieht und in Personalunion als „Hauptkanoier“ von dort für
Tore sorgen. Durch seine Erfahrung und Übersicht soll er das Spiel von
hinten heraus kontrollieren und den Spielrhythmus bestimmen.
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