Unser Team der Saison
2003/2004


Name: Stefan Kreuzmann
Nummer: 14
geb. am: 24.05.1984
Nationalität: Deutsch
Grösse: 183 cm
Gewicht: 84 kg
Vorjahr: Krefeld Pinguine












Mit dem am 24.05.1984 geborenen Stefan Kreuzmann konnte sich vor der vergangenen Saison im zweiten Jahr des Bestehens erstmals ein Spieler über die Deutsche Nachwuchsliga DNL in den Kader der Pinguine spielen. Noch ist Stefan der einzige, der aus dieser Talentschmiede zu Einsätzen im Profiteam kam, aber Spieler wie Pietta, Mühlenberg oder Schymainski brennen darauf, es dem jungen Verteidiger nachzutun. Der in Duisburg geborene Blueliner weist mit 183 cm Körpergröße und 84 kg Gewicht durchaus DEL-Maße auf. Er durchlief beim KEV 81 alle Jugendmannschaften, wenn auch seine Karriere von einem kurzen Abstecher nach Köln unterbrochen wurde. In der Saison 2000/01 kehrte er allerdings in die Seidenstadt zurück und verstärkte während der Saison das DNL-Team der Mighty Penguins. Im darauffolgenden Jahr entwickelte er sich dann zu einem der besten und offensivstärksten Verteidiger der Liga. Mit robustem Körperspiel (was seine 108 Strafminuten in 36 Spielen belegten) und guten offensiven Aktionen machte er sich bald unverzichtbar für die Mannschaft, die mit einem dritten Platz in der regulären Saison zu den besten Nachwuchsteams in Deutschland zählte. 14 Einschüsse und 29 Punkte sprechen eine deutliche Sprache für seine Schussgewalt und seine Stärke insbesondere im Überzahlspiel. Allerdings war er nach der Saison der Liga mit 18 Jahren entwachsen und musste den großen Sprung in den Profi-Bereich auf sich nehmen. Wie schwer dieser selbst für einen dominanten DNL-Spieler wie ihn zu bewerkstelligen ist zeigte sich insbesondere in Duisburg. Hier musste er oft mit einem Platz auf der Bank oder der Tribüne vorlieb nehmen, da es ihm einfach an Erfahrung fehlte und Trainer Didi Hegen lieber auf ältere, erfahrenere Verteidiger baute. Allerdings konnte Stefan schon in der Vorbereitung in Krefeld beweisen, dass er durchaus das Zeug hat, einmal in der höchsten deutschen Profiligen mitzuhalten. Beim Mercure-Cup in Nürnberg wurde er das ein oder andere Mal durchaus positiv von den Beobachtern erwähnt und konnte sich zu Saisonbeginn, als viele etatmäßige Verteidiger verletzt waren, sogar drei Mal bei Pflichtspielen im Team und auf dem Eis wieder finden. Allerdings baute Coach Chris Valentine nicht auf den jungen Mann und schickte ihn zurück nach Duisburg. Hier tauchte er in 48 Spielen auf dem Spielbericht auf, allerdings häufig nur mit einer limitierten Rolle als überzähliger Verteidiger und musste folglich oft mit wenigen Wechseln Vorlieb nehmen. Dennoch brachte er es immerhin auf ein Tor und zwei Punkte bei 26 Strafminuten. Ob seine Position in dieser Saison besser sein wird bleibt abzuwarten, denn Butch Goring baut auf Tiefe in seinem Kader und insbesondere bei den Verteidigern nahm man gleich mehrere Erfolgversprechende junge Spieler mit Förderlizenz unter Vertrag. Spieler wie Bader oder Köttstorfer werden ihm sicherlich sowohl bei den Pinguinen als auch in Duisburg die Plätze im Kader streitig machen. Dennoch sollte man Stefan nicht abschreiben, denn er ist von all den genannten Spielern der jüngste und damit auch der entwicklungsfähigste. Erwischt er ein gutes Jahr in Duisburg, dann erscheint es durchaus nicht ausgeschlossen, dass er sich zu weiteren DEL-Einsätzen qualifiziert.

Spielweise

Stefan ist ein von der Spielanlage her durchaus offensiver Verteidiger, der in Skating, Schuss und Passspiel über eine gute Ausbildung verfügt. Eigentlich ist er ein physischer Spieler, der aber diese Spielweise erst noch an die Erfordernisse der DEL anpassen muss. Er muss lernen, hier mit stärkeren Spielern ebenso aufzuräumen, wie er das in der DNL getan hat. Was ihm aber in erster Linie fehlt ist viel Erfahrung, über die er sein teilweise noch etwas mangelhaftes Stellungsspiel verbessern kann.

Das planen die Trainer

Derzeit ist Stefan nicht für die DEL vorgesehen, sondern soll in Duisburg Zeit bekommen, sich in Ruhe weiter zu entwickeln. Sicher ist seine Rolle durch die Verpflichtungen von Bader und Köttstorfer nicht leichter geworden. Für ihn wird es in der Saison darauf ankommen, sich beim Duisburger Trainer Didi Hegen aufzudrängen und sich einen Stammplatz zu erkämpfen, sowie dann so nah wie möglich an die beiden genannten Mitbewerber heranzurücken.
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