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Name:
Stefan Kreuzmann
Nummer: 14
geb. am: 24.05.1984
Nationalität: Deutsch
Grösse: 183 cm
Gewicht: 84 kg
Vorjahr: Krefeld Pinguine
Mit dem am 24.05.1984 geborenen Stefan Kreuzmann konnte sich vor der
vergangenen Saison im zweiten Jahr des Bestehens erstmals ein Spieler über
die Deutsche Nachwuchsliga DNL in den Kader der Pinguine spielen. Noch ist
Stefan der einzige, der aus dieser Talentschmiede zu Einsätzen im Profiteam
kam, aber Spieler wie Pietta, Mühlenberg oder Schymainski brennen darauf, es
dem jungen Verteidiger nachzutun. Der in Duisburg geborene Blueliner weist
mit 183 cm Körpergröße und 84 kg Gewicht durchaus DEL-Maße auf. Er durchlief
beim KEV 81 alle Jugendmannschaften, wenn auch seine Karriere von einem
kurzen Abstecher nach Köln unterbrochen wurde. In der Saison 2000/01 kehrte
er allerdings in die Seidenstadt zurück und verstärkte während der Saison
das DNL-Team der Mighty Penguins. Im darauffolgenden Jahr entwickelte er
sich dann zu einem der besten und offensivstärksten Verteidiger der Liga.
Mit robustem Körperspiel (was seine 108 Strafminuten in 36 Spielen belegten)
und guten offensiven Aktionen machte er sich bald unverzichtbar für die
Mannschaft, die mit einem dritten Platz in der regulären Saison zu den
besten Nachwuchsteams in Deutschland zählte. 14 Einschüsse und 29 Punkte
sprechen eine deutliche Sprache für seine Schussgewalt und seine Stärke
insbesondere im Überzahlspiel. Allerdings war er nach der Saison der Liga
mit 18 Jahren entwachsen und musste den großen Sprung in den Profi-Bereich
auf sich nehmen. Wie schwer dieser selbst für einen dominanten DNL-Spieler
wie ihn zu bewerkstelligen ist zeigte sich insbesondere in Duisburg. Hier
musste er oft mit einem Platz auf der Bank oder der Tribüne vorlieb nehmen,
da es ihm einfach an Erfahrung fehlte und Trainer Didi Hegen lieber auf
ältere, erfahrenere Verteidiger baute. Allerdings konnte Stefan schon in der
Vorbereitung in Krefeld beweisen, dass er durchaus das Zeug hat, einmal in
der höchsten deutschen Profiligen mitzuhalten. Beim Mercure-Cup in Nürnberg
wurde er das ein oder andere Mal durchaus positiv von den Beobachtern
erwähnt und konnte sich zu Saisonbeginn, als viele etatmäßige Verteidiger
verletzt waren, sogar drei Mal bei Pflichtspielen im Team und auf dem Eis
wieder finden. Allerdings baute Coach Chris Valentine nicht auf den jungen
Mann und schickte ihn zurück nach Duisburg. Hier tauchte er in 48 Spielen
auf dem Spielbericht auf, allerdings häufig nur mit einer limitierten Rolle
als überzähliger Verteidiger und musste folglich oft mit wenigen Wechseln
Vorlieb nehmen. Dennoch brachte er es immerhin auf ein Tor und zwei Punkte
bei 26 Strafminuten. Ob seine Position in dieser Saison besser sein wird
bleibt abzuwarten, denn Butch Goring baut auf Tiefe in seinem Kader und
insbesondere bei den Verteidigern nahm man gleich mehrere
Erfolgversprechende junge Spieler mit Förderlizenz unter Vertrag. Spieler
wie Bader oder Köttstorfer werden ihm sicherlich sowohl bei den Pinguinen
als auch in Duisburg die Plätze im Kader streitig machen. Dennoch sollte man
Stefan nicht abschreiben, denn er ist von all den genannten Spielern der
jüngste und damit auch der entwicklungsfähigste. Erwischt er ein gutes Jahr
in Duisburg, dann erscheint es durchaus nicht ausgeschlossen, dass er sich
zu weiteren DEL-Einsätzen qualifiziert.
Spielweise
Stefan ist ein von der Spielanlage her durchaus offensiver Verteidiger, der
in Skating, Schuss und Passspiel über eine gute Ausbildung verfügt.
Eigentlich ist er ein physischer Spieler, der aber diese Spielweise erst
noch an die Erfordernisse der DEL anpassen muss. Er muss lernen, hier mit
stärkeren Spielern ebenso aufzuräumen, wie er das in der DNL getan hat. Was
ihm aber in erster Linie fehlt ist viel Erfahrung, über die er sein
teilweise noch etwas mangelhaftes Stellungsspiel verbessern kann.
Das planen die Trainer
Derzeit ist Stefan nicht für die DEL vorgesehen, sondern soll in Duisburg
Zeit bekommen, sich in Ruhe weiter zu entwickeln. Sicher ist seine Rolle
durch die Verpflichtungen von Bader und Köttstorfer nicht leichter geworden.
Für ihn wird es in der Saison darauf ankommen, sich beim Duisburger Trainer
Didi Hegen aufzudrängen und sich einen Stammplatz zu erkämpfen, sowie dann
so nah wie möglich an die beiden genannten Mitbewerber heranzurücken.
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