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Name:
Markus Janka
Nummer: 35
geb. am: 21.03.1980
Nationalität: Deutsch
Grösse: 177 cm
Gewicht: 76 kg
Vorjahr: Regensburg/Kassel
Zweiter Torwart im Team der Pinguine ist der am 21.03.1980 geborene Markus
Janka, der damit etwas über drei Monate älter ist als sein Kollege im Tor,
Robert Müller. Der 177 cm große und 70 kg schwere Förderlizenzler begann
seine Karriere 1996/97 in der 1. Liga Süd in Geretsried. Zwei Mal kam er nur
zum Einsatz und war nur der dritte Keeper im Team. Dies änderte sich, jetzt
allerdings in der 2. Liga Süd, in der folgenden Saison, als er schon auf 22
Spiele kam, in denen er sogar seinen ersten Punkt (ein Assist) verbuchen
konnte und mit 10 Strafminuten bedacht wurde. 1998/99 dann avancierte er,
immer noch in der 2. Liga Süd, zum absoluten Stammkeeper und konnte mit
seinen Leistungen in 41 Einsätzen auch den Trainerstab des
Junioren-Nationalteams überzeugen. Dieser holte ihn in die Mannschaft und
Markus kam bei der Junioren-WM 1999 zu 6 Einsätzen. Dabei konnte er eine
gute Fangquote von 90,8% aufweisen.
In der Saison 1999/2000 kehrte er noch einmal zu seinem Stammverein TUS
Geretsried zurück, der jetzt, nach der Reform der Ligen in der Regionalliga
spielte. Wiederum war er absoluter Stammkeeper und kam 49 Mal zum Einsatz.
Dabei konnte er in der Dritten Saison in Folge eine Vorlage verbuchen.
Weitere Statistische Daten aus dieser Saison waren ein Gegentorschnitt von
3,06 und 12 Strafminuten. Im Sommer 2000 wagte er dann den Schritt in die
DEL und wechselte zu den Schwenninger Wild Wings. Hier war er zweiter Keeper
hinter Ian Gordon, kam aber dennoch auf Anhieb zu 16 Einsätzen. Dabei wusste
er durchaus zu überzeugen, wenn auch seine Statistik mit einer Fangquote von
87,6% und einem Gegentorschnitt von 4,15 auf den ersten Blick anderes
vermuten lassen. Doch man muss hier die Qualität des Kaders vor ihm, der im
unteren Drittel der Liga rangierte, in Erwägung ziehen. Auch der wesentlich
erfahrenere Gordon konnte mit 89,6% und 3,15 keine überragenden Statistiken
erreichen. Ganz nebenbei konnte Markus seine kleine Serie weiter ausbauen
und im vierten Jahr in Folge eine Vorlage verbuchen. Diese Serie riss zwar
im zweiten Schwenninger Jahr, doch er konnte sich in beiden anderen
maßgeblichen Statistiken deutlich verbessern. Seine Fangquote nach 14
Einsätzen lag mit starken 90,4% sogar über der des ersten Keepers Gordon und
auch der Gegentorschnitt war mit 3,15 stark verbessert. Seine Leistungen
waren so gut, dass er sich sogar in den Kader der A-Nationalmannschaft
spielen konnte. Bei der Weltmeisterschaft 2002 kam er zwar nicht zum
Einsatz, saß aber immerhin bei zwei Spielen als zweiter Keeper auf der Bank.
Nun suchte er eine neue Herausforderung und schloss sich den Kassel Huskies
an. Bei diesen allerdings zogen sich die Probleme im Team und insbesondere
im Tor durch die komplette Saison und selbst ein NHL-Star wie Rich Parent,
der noch im Jahr zuvor die Iserlohn Roosters fast im Alleingang auf Platz 10
geführt hatte, kam nicht zurecht. So war es kein Wunder, dass Markus’
Statistiken bei nur 5 Einsätzen nicht überragend waren. 87% Fangquote und
ein Schnitt von 3,24 Gegentoren lautete die Bilanz. Außerdem kam er per
Förderlizenz in Regensburg zum Einsatz, wo er in 20 Partien einen
Gegentorschnitt von 2,89 erreichte. Als im Sommer die Pinguine auf der Suche
nach einem guten und nach Möglichkeit jungen Deutschen Keeper als Backup für
Robert Müller waren kam man sehr schnell auf Markus, so dass beim Meister
jetzt neben dem Stammkeeper der Nationalmannschaft auch ein weiterer Torwart
mit Länderspielerfahrung das Tor hütet. Es ist angedacht, dass er in etwa
der Hälfte der Spiele in Duisburg Spielpraxis per Förderlizenz sammelt. Dann
soll sein Platz auf der Pinguin-Bank, ebenfalls per Förderlizenz, vom
Duisburger Ersatzkeeper Tim Schnelle eingenommen werden. Zunächst läuft
Markus Vertrag am Niederrhein bis 2004, allerdings hält der KEV eine Option
auf gleich zwei zusätzliche Jahre, so dass er bis 2006 im schwarz-gelben
Dress auflaufen könnte.
Spielweise
Markus hinterließ schon in der Vorbereitung bis zu seiner Verletzung einen
guten Eindruck und konnte schon hier das Vertrauen, das man als Nummer 2 in
ihn setzte vollauf rechtfertigen. Er verfügt trotz insgesamt noch mangelnder
Erfahrung über ein durchaus gutes Stellungsspiel. Er hat keine großen
Schwächen, Stock- und Fanghand sind annähernd gleich stark und auch die
Schoner setzt er gut und schnell ein. Von seiner Spielweise her ist
vielleicht die Komponente des Butterfly-Stils ein kleines bisschen mehr
ausgeprägt, wobei man ihn aber keineswegs als reinen Butterfly-Goalie
bezeichnen kann. Er geht gerne auf die Schoner, allerdings nicht so früh wie
manch anderer Keeper, versteht es aber auch, stehen zu bleiben, um
Schusswinkel zu nehmen und dergleichen. Markus ist kein spielender Goalie,
wie dies bei Robert Müller der Fall ist. Zwar geht er durchaus auch einmal
aus dem Torraum heraus und spielt die Scheibe auch weiter, doch ist er hier
längst nicht so aktiv, wie es eben bei Robert der Fall ist. Lieber bleibt er
auf der Linie und spielt seinen Part konservativ und auf Sicherheit bedacht.
Das planen die Trainer
Wie viele Chancen er im Pinguin-Tor bekommen wird ist noch nicht abzusehen.
Spielpraxis soll er in Duisburg sammeln und hier etwa die Hälfte der Saison
spielen. Allerdings liegt es an ihm, sich aufzudrängen. Starke Leistungen im
Farmteam und Training könnten ihm durchaus zu dem ein oder anderen Einsatz
in der DEL verhelfen. Viel hängt in diesem Zusammenhang auch von seiner Form
und der Robert Müllers ab. Ist Robert gut drauf und fit, dann wird er
spielen und seien es auch alle Spiele. Sollte er aber einmal eine
Schwächephase durchlaufen, dann könnte Markus zu einigen Einsätzen kommen,
wenn er eben zu diesem Zeitpunkt eine gute Form vorweisen kann. Hier läge es
dann an ihm, sich als Alternative aufzudrängen und es den Trainern schwer zu
machen, ihn draußen zu lassen. Vielleicht könnte er dann Robert zu einigen
Pausen verhelfen. Insgesamt erscheint vieles möglich, sowohl, dass er gar
nicht spielt, als auch, dass er – wie in Schwenningen – auf 10-15 Einsätze
kommen könnte, wobei letzteres sicher die unwahrscheinlichere Variante ist.
Er soll sich entwickeln, soll hart an sich arbeiten und so mittelfristig zu
einer echten Alternative werden. Nicht umsonst läuft sein Vertrag, rechnet
man die Option mit, über theoretisch 3 Jahre.
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