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Co-Trainer
Name: Gary Clark
Erstmals investieren die Pinguine diese Saison in einen Hauptamtlichen
Co-Trainer und erfüllen damit einen weiteren Wunsch von Meistertrainer Butch
Goring. Der Mann, der diesen Posten ausfüllt ist Gary Clark. Dieser ist in
Krefeld ein alter Bekannter, übernahm er doch Anfang des Jahres 1998 das Amt
des Cheftrainers der Pinguine von Miro Berek und schaffte es noch, das Team
mit kampfbetontem Eishockey in die Playoffs zu führen.
Der 43-jährige Blondschopf, am 23.11.1959 in Moose Jaw, Saskatchewan
(Kanada) geboren, spielte als aktiver Spieler im Tor. Allerdings schaffte er
es nie in eine der großen Profiligen und verbrachte seine Karriere in
Collegeligen, sowie den unteren Klassen in Finnland. Sein einziger
nennenswerter Erfolg war die Erringung der kanadischen
Juniorenmeisterschaft.
So beendete er seine aktive Laufbahn und begann, als Coach seine Brötchen zu
verdienen. Er begann als Co-Trainer in Meran, einem italienischen
Spitzenteam. Hier trug er seinen Teil zur Meisterschaft des Teams direkt im
ersten Jahr bei.
Diese Leistungen verdienten ihm seine erste Beschäftigung als Cheftrainer
und dies in der DEL. Er schloss sich den Star Bulls Rosenheim an. Diese
hatten mit finanziellen Problemen bzw. einem kleinen Etat zu kämpfen, doch
Gary machte das Beste aus den vorhandenen Möglichkeiten. Er führte das Team
in die Playoffs und verdiente sich viel Kredit bei Fans und
Verantwortlichen. Doch vor der Saison 1997/98 verdichteten sich die
finanziellen Sorgen beim bayerischen Traditionsverein und lange Zeit sah es
nach einem fast sicheren Konkurs aus. Kurz vor der Lizenzvergabe konnten die
nötigen Gelder allerdings doch noch aufgetrieben werden. Clark wurde mit der
schwierigen Aufgabe betraut, ganz kurzfristig ein schlagkräftiges Team
zusammen zu stellen, doch was ihm zuvor glänzend gelungen war klappte jetzt
nicht. Obwohl in der Vorbereitung alle Spiele gewonnen werden konnten
startete man mit einem noch immer gültigen Negativrekord in die Saison. Auch
etablierte Spieler wie der ehemalige Stanley Cup Sieger Phil Bourque
brachten ihre Leistung nicht und so war auch der große Kredit des Trainers
irgendwann verbraucht. Gary wurde als Coach abgelöst und schloss sich kurz
darauf wie bereits erwähnt den Pinguinen an, die einen Nachfolger für den
entlassenen Miro Berek suchten. Das Team kämpfte unter Clark um die letzte
Chance und konnte sich mit guten Leistungen vor allem in den damals
vorhandenen Qualifikations-Playoffs um die letzten beiden Plätze (die ersten
6 Teams spielten in der „Meisterrunde“ die Platzierungen aus, die unteren
erspielten in einer eigenen Runde die letzten zwei Plätze der Playoffs) in
die Endrunde spielen. In der Qualifikationsrunde konnte man sich zunächst
gegen die Kassel Huskies durchsetzen und danach auch die Schwenninger Wild
Wings bezwingen. Damit tauchten die Pinguine wieder einmal in der Endrunde
auf und mussten gegen Klassenprimus Eisbären Berlin antreten. Ein
kämpferisch enorm starkes Pinguine-Team wollte sich nicht mit der
vorgezeichneten Rolle des Verlierers abfinden und bot dem hohen Favoriten
Eisbären in jedem Spiel einen großen Fight. Man hatte den Gegner in jedem
Spiel am Rande der Niederlage und verlor dennoch die Serie mehr als
unglücklich mit 0-3. Insgesamt erinnerte aber die Art des Auftretens, das
Herz, der Willen ein wenig an die Qualitäten, die zur Meisterschaft 2003
führten und damit passte Gary Clark hervorragend zu Butch Goring, die eine
ähnliche Eishockeyphilosophie vertreten.
Neben der Arbeit beim Training gehören viele verschiedene Tätigkeiten zum
Aufgabenbereich des Gary Clark. Er ist für Reiseplanungen verantwortlich,
bucht Flüge, Hotels, Eiszeiten in fremden Stadien und dergleichen mehr. Er
hält Kontakt zu den Jugendspielern, die mit Förderlizenzen ausgestattet sind
und dient nicht zuletzt als Ansprechpartner für die Spieler. Damit ist er
das ideale Bindeglied zwischen der Mannschaft und der Geschäftsstelle.
Wichtig ist hierbei, dass er englisch und deutsch annähernd gleich gut
spricht und damit diesen Kontakt merklich vereinfacht.
Zunächst läuft sein Vertrag über ein Jahr.
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