Unser Team der Saison
2003/2004


Co-Trainer
Name: Gary Clark

















Erstmals investieren die Pinguine diese Saison in einen Hauptamtlichen Co-Trainer und erfüllen damit einen weiteren Wunsch von Meistertrainer Butch Goring. Der Mann, der diesen Posten ausfüllt ist Gary Clark. Dieser ist in Krefeld ein alter Bekannter, übernahm er doch Anfang des Jahres 1998 das Amt des Cheftrainers der Pinguine von Miro Berek und schaffte es noch, das Team mit kampfbetontem Eishockey in die Playoffs zu führen.

Der 43-jährige Blondschopf, am 23.11.1959 in Moose Jaw, Saskatchewan (Kanada) geboren, spielte als aktiver Spieler im Tor. Allerdings schaffte er es nie in eine der großen Profiligen und verbrachte seine Karriere in Collegeligen, sowie den unteren Klassen in Finnland. Sein einziger nennenswerter Erfolg war die Erringung der kanadischen Juniorenmeisterschaft.

So beendete er seine aktive Laufbahn und begann, als Coach seine Brötchen zu verdienen. Er begann als Co-Trainer in Meran, einem italienischen Spitzenteam. Hier trug er seinen Teil zur Meisterschaft des Teams direkt im ersten Jahr bei.

Diese Leistungen verdienten ihm seine erste Beschäftigung als Cheftrainer und dies in der DEL. Er schloss sich den Star Bulls Rosenheim an. Diese hatten mit finanziellen Problemen bzw. einem kleinen Etat zu kämpfen, doch Gary machte das Beste aus den vorhandenen Möglichkeiten. Er führte das Team in die Playoffs und verdiente sich viel Kredit bei Fans und Verantwortlichen. Doch vor der Saison 1997/98 verdichteten sich die finanziellen Sorgen beim bayerischen Traditionsverein und lange Zeit sah es nach einem fast sicheren Konkurs aus. Kurz vor der Lizenzvergabe konnten die nötigen Gelder allerdings doch noch aufgetrieben werden. Clark wurde mit der schwierigen Aufgabe betraut, ganz kurzfristig ein schlagkräftiges Team zusammen zu stellen, doch was ihm zuvor glänzend gelungen war klappte jetzt nicht. Obwohl in der Vorbereitung alle Spiele gewonnen werden konnten startete man mit einem noch immer gültigen Negativrekord in die Saison. Auch etablierte Spieler wie der ehemalige Stanley Cup Sieger Phil Bourque brachten ihre Leistung nicht und so war auch der große Kredit des Trainers irgendwann verbraucht. Gary wurde als Coach abgelöst und schloss sich kurz darauf wie bereits erwähnt den Pinguinen an, die einen Nachfolger für den entlassenen Miro Berek suchten. Das Team kämpfte unter Clark um die letzte Chance und konnte sich mit guten Leistungen vor allem in den damals vorhandenen Qualifikations-Playoffs um die letzten beiden Plätze (die ersten 6 Teams spielten in der „Meisterrunde“ die Platzierungen aus, die unteren erspielten in einer eigenen Runde die letzten zwei Plätze der Playoffs) in die Endrunde spielen. In der Qualifikationsrunde konnte man sich zunächst gegen die Kassel Huskies durchsetzen und danach auch die Schwenninger Wild Wings bezwingen. Damit tauchten die Pinguine wieder einmal in der Endrunde auf und mussten gegen Klassenprimus Eisbären Berlin antreten. Ein kämpferisch enorm starkes Pinguine-Team wollte sich nicht mit der vorgezeichneten Rolle des Verlierers abfinden und bot dem hohen Favoriten Eisbären in jedem Spiel einen großen Fight. Man hatte den Gegner in jedem Spiel am Rande der Niederlage und verlor dennoch die Serie mehr als unglücklich mit 0-3. Insgesamt erinnerte aber die Art des Auftretens, das Herz, der Willen ein wenig an die Qualitäten, die zur Meisterschaft 2003 führten und damit passte Gary Clark hervorragend zu Butch Goring, die eine ähnliche Eishockeyphilosophie vertreten.

Neben der Arbeit beim Training gehören viele verschiedene Tätigkeiten zum Aufgabenbereich des Gary Clark. Er ist für Reiseplanungen verantwortlich, bucht Flüge, Hotels, Eiszeiten in fremden Stadien und dergleichen mehr. Er hält Kontakt zu den Jugendspielern, die mit Förderlizenzen ausgestattet sind und dient nicht zuletzt als Ansprechpartner für die Spieler. Damit ist er das ideale Bindeglied zwischen der Mannschaft und der Geschäftsstelle. Wichtig ist hierbei, dass er englisch und deutsch annähernd gleich gut spricht und damit diesen Kontakt merklich vereinfacht.

Zunächst läuft sein Vertrag über ein Jahr.


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