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Name:
Pascal Appel
Nummer: 21
geb. am: 31.10.1980
Nationalität: Deutsch
Grösse: 188 cm
Gewicht: 96 kg
Vorjahr: Frankfurt Lions
Butch Goring suchte nach der überraschenden Meisterschaft für „sein Team“
nach läuferisch guten, willensstarken und physisch stabilen Spielern und
erinnerte sich dabei an einen jungen Mann, den er bereits in der Saison
2001/02 in Frankfurt kennen gelernt hatte: Pascal Appel. Am 31.10.1980 wurde
der Rechtsaußen mit Gardemaß (188 cm Größe, 96 kg Gewicht) in Heilbronn
geboren und begann auch beim Verein seiner Heimatstadt, den Heilbronner
Falken, seine Karriere. Aus deren Jugend spielte er sich bereits 1996/97 mit
16 Jahren in die erste Mannschaft und kam zu 3 Einsätzen in der zweiten Liga
zuzüglich 3 Playoff-Spielen. Allerdings blieb er dabei, ebenso wie bei 11
Spielen in der folgenden Saison, ohne Punkte oder Strafminuten. Doch schon
in der Spielzeit 1998/99, mit jetzt 18 Jahren war er stark genug, in der
zweithöchsten deutschen Spielklasse zählbares zu erreichen. Er war jetzt
Stammspieler und kam in 57 Partien zum Einsatz. Dabei wusste er mit 6 Toren,
12 Punkten und 32 Strafminuten absolut zu überzeugen. Dennoch wollte er sich
den letzten Schliff holen und eine Auslandserfahrung in Amerika gewinnen.
Folglich wechselte er im Sommer 1999 zu den Rochester Mustangs in die USJHL.
Hier kam er bei 51 absolvierten Partien auf 11 Tore, 17 Punkte und 66
Strafminuten. Außerdem konnte er sich an das harte nordamerikanische
Eishockey gewöhnen, etwas, was ihm in der kanadisch geprägten DEL sicherlich
gut zu Gesicht steht. Dies dachten sich auch die Kassel Huskies, die ihn zur
folgenden Saison zurück nach Deutschland holten und mit einer Förderlizenz
ausstatteten. Allerdings setzte Coach Hans Zach kaum auf den jungen
Liganeuling. Nur 20 Mal kam er zum Einsatz und konnte in einer limitieren
Rolle keine Punkte verbuchen. Zwei Strafminuten und -6 waren die einzigen
zählbaren Ergebnisse. Außerdem kam er in Heilbronn zum Einsatz, wo er mit 17
Punkten (9 Toren) und 55 Strafminuten in 22 Spielen sein Talent erneut unter
Beweis stellte. So sicherten sich die Frankfurt Lions seine Dienste für die
Saison 2001/02 und in einem Frankfurter Team, in dem die Stars wieder einmal
komplett enttäuschten war er einer der wenigen Lichtblicke. Manche
Frankfurter Fans adelten ihn als „kleinen Robert Francz“, eine Bezeichnung,
deren Lob man nur ermessen kann, wenn man weiß, welche Wertschätzung der
robuste Namensgeber unter den Zuschauern der Mainmetropole genießt. Zwar
konnte Pascal in 57 Einsätzen nur 2 Tore und 4 Punkte, sowie 57 Strafminuten
und -6 erreichen, aber er überzeugte Fans und besonders seinen Trainer in
den letzten Spielen, Butch Goring, durch unbändigen Einsatz, gutes Skating
und harte Checks. Zur vergangenen Saison allerdings tauschten die Lions
nicht nur große Teile des Teams, sondern auch den Coach aus und der neue
Mann an der Bande, Lance Nethery, wollte lieber mit „fertigen“ Spielern
arbeiten und so kam Pascal in der vergangenen Spielzeit nur zu 5 Einsätzen
ohne Punkte oder Strafen. Dafür konnte er wiederum in Heilbronn mit 43
Spielen, 12 Toren und 19 Punkten überzeugen. Schon recht früh entsann sich
Goring des jungen Spielers und stellte den Kontakt her und so war es nur
eine Frage der Zeit, dass Pascal einen Vertrag beim Meister unterschrieb.
Letztendlich hat sein Arbeitspapier eine Laufzeit von zunächst einem Jahr,
beinhaltet aber eine Option auf eine weitere Saison seitens der Pinguine.
Spielweise
Pascal ist ein technisch hervorragend ausgebildeter Spieler, der jedoch noch
einige Erfahrungen braucht, um zu einem wirklichen Topspieler in der DEL zu
reifen. Er ist läuferisch stark, hat einen guten Schuss und versteht es
auch, gute Pässe zu spielen. Er hat einen starken Körper, den er gut und
bereitwillig einsetzt und damit harte Checks auszuteilen versteht. Insgesamt
spielt er sehr physisch und kann die Scheibe gut abschirmen. Er arbeitet
stark an den Banden und in anderen Regionen, wo viel Verkehr ist und es auch
einmal wehtun kann. Sein Stellungsspiel ist, erklärbar aufgrund seines
Alters und damit mangelnder Erfahrung, noch verbesserungswürdig.
Das planen die Trainer
Beide Trainer, Goring und Clark, halten große Stücke auf den jungen Außen.
Er soll zwar zunächst mit vermutlich Lanier und Ziesche eine eher defensiv
ausgerichtete Reihe bilden, doch will man ihn mit der Zeit zu einem Power
Forward nach dem Vorbild eines Eric Bertrand oder vergleichbaren Spielern
mit großem Scoring Potential formen. Deshalb ist es auch vorgesehen, ihn
immer wieder einmal in Scoring Lines auszuprobieren. So beispielsweise an
der Seite von Yake und Herperger. Das Trainergespann mag an ihm vor allem
seinen Körper und sein Skating und sieht großes Potential, das zu wecken sie
sich zum Ziel gesetzt haben.
In den Special Teams soll er zunächst nicht zum Einsatz kommen, wobei
durchaus nicht ausgeschlossen ist, dass er sich auch hier hinein entwickelt.
Die Chancen dazu soll er jedenfalls, so der feste Vorsatz, bekommen.
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