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Spielberichte
2006 |
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Samstag, 11.03.2006 |
Wir sind Play Off
Wer hätte das gedacht? Mit
einem überzeugenden 4:2-Sieg (1:1/1:0/2:1) über die Ingolstädter
Panther sicherten sich die Krefeld Pinguine den achten Tabellenplatz
und damit die Teilnahme an den Play-offs.
Das Spiel kann schnell abgehandelt werden, denn es dominierte nachher
das Geschehen abseits des Eises. Von der ersten Sekunde an
präsentierten sich die Pinguine als „Wir-sind-Play-offs“-Team. Schon
in der ersten Spielminute waren drei Hochkaräter für die Pinguine zu
verbuchen. Erster Jubel aber erst in der zehnten Spielminute, als
Kapitän Chris Herperger in Unterzahl das 1:0 markierte. Nur 58
Sekunden später nutzten die Gastgeber allerdings ihr Überzahlspiel und
kamen durch Jakub Ficenec zum 1:1-Ausgleich. So dann auch der erste
Pausenstand.
Im zweiten Durchgang dauerte es knapp neun Minuten, bis die
Statistiker in der Spalte „Tore“ wieder einen Eintrag vornehmen
durften. Pinguine-Stürmer Ivo Jan verwandelte die Vorlagen von Richard
Pavlikovsky und Dave Tomlinson zur Krefelder 2:1-Führung. Das war’s
dann auch schon im zweiten Drittel. Im Schlußabschnitt drehten die
Schwarz-Gelben aber dann so richtig auf. In der 52. Spielminute
verwandelte Rob Guillet nach Vorlagen von Andy Hedlund und Chris
Herperger ein Überzahlspiel zum 3:1. Und keine 90 Sekunden später war
es wieder der Kapitän selbst, der die Vorentscheidung herbeiführte.
Wieder in Unterzahl markierte Chris Herperger das 4:1. Das 2:4 in der
56. Minute durch Ingolstadts Cameron Mann war nur noch
Ergebniskorrektur.
Mit dem Schlusspfiff brachen alle Dämme, selbst ein abgebrühter Profi
wie Robert Müller freute sich ein Loch in den Bauch und feierte
ausgelassen mit seinen Mitspielern den Einzug in die Play-offs.
Während in Krefeld die Fans am Radio ihre eigenen Play-off-Feiern
starteten, zauberten in Ingolstadt die mitgereisten Fans und das Team
echtes Eishockey-Feeling in die Saturn-Arena. Die Mannschaft bedankte
sich ehrlich und überschwänglich bei ihren Fans., und Robert Müller
ließ später wissen, dass man nun größere Ziele vor Augen hat.
Ein Highlight für die Pinguine-Fans war aber schon vor Spielbeginn die
Begrüßung durch die Ingolstädter Gastgeber. Diese bedankten sich in
feinster Eishockeymanier für den Empfang in Krefeld im Januar. Bei der
Aufstellung durften die schwarz-gelben Anhänger ihr Team nach
„Heimspiel-Art“ begrüßen, und auch sonst feierten Ingolstädter und
Krefelder ein schönes Eishockeyfest, bei dem sich die
Pinguine-Anhänger als gern gesehene Gäste fühlen durften. Nach der
Partie folgte sogar noch eine After-Game-Party im Umlauf der Arena.
Aus Krefelder Sicht ein mehr als gelungener Abend und allgemein ein
blendendes Beispiel für die Zunft der Eishockeyfans. Daher ein dickes
Lob in Richtung Ingolstadt!
Für die Krefeld Pinguine steht am kommenden Sonntag noch das letzte
Rundenspiel gegen die Füchse aus Duisburg an. Zwar ist die
Play-off-Teilnahme mittlerweile gesichert, da aber nun das
Play-off-Fieber in Krefeld grassiert, dürfte es eine stimmungsreiche
Partie im KönigPalast werden (Spielbeginn ist 14.30 Uhr).
Info: Dauerkartenbesitzer können sich nach dem Sonntagspiel an
den Kassen des KönigPalast ihre Play-off-Karten sichern. Die
Dauerkarte muß vorgelegt werden. Am Montag können dann Play-off-Karten
in der Geschäftsstelle der Krefeld Pinguine, im Megastore und an den
Kassen des KönigPalast erworben werden. Auswärtige Interessenten
können sich über das bundesweite Ticketsystem bedienen.
Quelle: KEV.de |
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Spielberichte
2006 |
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Freitag, 10.03.2006 |
Wir sind Play Off
Sie haben es geschafft! Die Krefeld Pinguine haben -
entgegen aller vor und während der Saison geäußerten „Expertenmeinungen“ -
nach zwei Jahren Durststrecke wieder die Play-offs in der DEL erreicht.
Durch einen sensationellen und hoch verdienten 4:2-Sieg bei den
Ingolstädter Panthern sicherte sich die Mannschaft von Trainer Teal Fowler
bereits am Freitag Abend den Einzug unter die Top acht der Hauptrunde.
Gegner
im Viertelfinale sind die Eisbären aus Berlin, die einen Spieltag vor
Schluss nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen sind. In einem von
den Pinguinen dominierten Match an der Donau war es wieder einmal der
Kapitän höchstpersönlich, der mit zwei Treffern in Unterzahl (!) zum
Matchwinner avancierte. Richard Pavlikovsky (zum 1:2) und Rob Guillet (zum
1:3) erzielten die weiteren Treffer für die Schwarz-Gelben, die aufgrund
zahlreicher guter Chancen sogar noch höher hätten gewinnen können. Die
erste Play-off-Partie findet nun am kommenden Mittwoch im Berliner
Wellblechpalast statt (19.30 Uhr). Ihren ersten Play-off-Auftritt vor
heimischem Publikum haben die Pinguine dann am kommenden Freitag im
KönigPALAST. Für die Play-offs gilt: Dauerkarten-Besitzer haben
Vorkaufsrecht auf ihre angestammten Plätze. Bereits unmittelbar nach dem
Match gegen Duisburg am Sonntag können Saisonticketinhaber die Karten für
die ersten beiden Viertelfinal-Begegnungen gegen Vorlage ihrer Dauerkarte
an den Kassen des KönigPALAST erwerben. Dauerkarten-Besitzer, die am
Sonntag keine Gelegenheit haben, ihre Play-off-Tickets zu erwerben, können
diese in der kommenden Woche zu den üblichen Geschäftszeiten kaufen. Der
Vorverkauf der Einzelkarten beginnt am Montag, 13. März, in der Zeit von
10 – 18.30 Uhr. Hierfür werden die Geschäftsstelle der Krefeld Pinguine,
der „Mega Store“ und die Kasse 4 des KönigPALAST geöffnet sein. Die
Termine (Viertelfinale): 15., 17. (Heimspiel), 19., 21. (Heimspiel),
23./24., 26. (Heimspiel) und 28. März 2006.
Quelle: Krefeld-Pinguine.de |
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Spielberichte
2006 |

Donnerstag, 09.03.2006 |
Pinguine heiß auf den Endspurt!
Die Krefeld Pinguine sind heiß auf den Hauptrunden-Endspurt
in der DEL. Am Freitag Abend gastiert die Mannschaft von Trainer Teal
Fowler in Ingolstadt, am Sonntag gastieren die Duisburger Füchse im
KönigPALAST. Fowler will sich gar nicht erst auf Rechenspiele einlassen.
„Wir wollen bei den Panthern gewinnen“, benennt der Coach die Zielsetzung.
Bereits am Donnerstag reist das Team nach Ingolstadt, um sich optimal auf
das Duell beim Tabellenzweiten vorbereiten zu können. Nicht mit dabei sind
Daniel Kunce und Daniel Pietta. Kunce laboriert nach wie vor an den Folgen
einer Schulterverletzung, Pietta muss mit einer schweren Grippe das Bett
hüten. „Wir müssen schauen, ob sie vielleicht am Sonntag einsetzbar sind.
Aber wir werden kein Risiko eingehen“, meinte Fowler, der zumindest wieder
auf den zuletzt gesperrten Dave Tomlinson zurück greifen kann. Aller
Voraussicht nach benötigen die Krefeld Pinguine noch drei Punkte aus den
letzten beiden Spielen, um für die Play-offs qualifiziert zu sein. „Selbst
beim Einkaufen und beim Bäcker wünschen mir die Leute Glück, das ist der
helle Wahnsinn“, freute sich Fowler über die aufmunternden Worte der
Krefelder Anhänger in den letzten Tagen. Offenbar dürfte der KönigPALAST
am Sonntag gegen Duisburg gut gefüllt sein, nach bisherigem Stand lief der
Vorverkauf gut. In einigen Kategorien sind nur noch wenige Karten zu
haben. Quelle: Krefeld-Pinguine.de |
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Spielberichte
2004 |
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Krefeld Pinguine - Grissly Adams
Wolfsburg
Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge haben die Krefeld Pinguine am
Dienstag Abend wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden. Vor knapp 3.900
Zuschauern im KönigPalast besiegt die Mannschaft von Trainer Bob Leslie
die Grizzly Adams aus Wolfsburg mit 4:2. Die Tore für die Schwarz-Gelben
erzielten Justin Kurtz, Paul Dyck, Adrian Grygiel und Scott King. Durch
die gleichzeitige Niederlage der Augsburger Panther rangieren die
Krefelder nun wieder auf einem Play-off-Platz. Am kommenden Freitag (19.30
Uhr) erwarten die Pinguine den Tabellenletzten Hannover Scorpions im
KönigPalast.
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Spielberichte
2004 |
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Kölner
Haie - Krefeld Pinguine
Der Jahreswechsel hat den Krefeld Pinguinen bisher noch
kein Glück gebracht. Am Sonntag unterlagen die
Schwarz-Gelben vor 13.290 Zuschauern in der KölnArena
den gastgebenden Haien mit 1:3. Lediglich Rob Guillet
traf für die Gäste aus der Seidenstadt. Schon am
Dienstag geht es für die Pinguine mit einem Heimspiel
weiter. Um 19.30 Uhr gastieren die Grizzly Adams
Wolfsburg im KönigPalast.
1. Drittel:
Das erste Spiel der Krefeld Pinguine
im Jahre 2005 am Sonntagabend bei den Kölner Haien
begann denkbar schlecht. Nach nur 42 Sekunden musste
Krefelds Schlussmann Robert Müller zum ersten Mal hinter
sich greifen. Dave McLlwain hatte sich die Scheibe
hinter dem Krefelder Tor geangelt, sein Pass vor das
Gehäuse landete direkt auf dem Schläger von Jean-Yves
Roy, der nur noch zum 1:0 für die Haie einschieben
musste. Wer dachte, dass sich die Pinguine dadurch aus
dem Konzept bringen lassen würde, hatte sich getäuscht.
Denn die Gäste spielten mit den munter stürmenden
Hausherren gut mit. Es entwickelte sich mit zunehmender
Zeit ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams
durchaus passable Chancen zu verzeichnen hatten.
Allerdings hatten die Haie die klareren Möglichkeiten,
weil sie alleine bis zur 16. Minute fünf mal in Überzahl
ran durften, davon sogar zweifach mit zwei Mann mehr auf
dem Eis. Müller und seine Vorderleute mussten
Schwerstarbeit verrichten und taten dies auch bravourös.
Den Haien sollte kein weiterer Treffer vor der ersten
Pause mehr gelingen. Sie hatten sogar Glück, dass Scott
King einen Schlenzer eine Minute vor dem Wechsel nur
knapp neben das Tor semmelte. Für die ohne den nach wie
vor gesperrten Verteidiger Shayne Wright angetretenen
Pinguine ist hier noch alles drin….
2. Drittel:
Gleich zu Beginn des zweiten
Abschnittes feierten auch die Pinguine ihre
Power-play-Premiere im neuen Jahr. Und gleichzeitig auch
den ersten Treffer in 2005. Tom Preissing hatte von der
Blauen Linie abgezogen, KEC-Keeper Chris Rogles ließ den
Puck nach vorne abprallen, Rob Guillet schaltete am
schnellsten und beförderte das Spielgerät anschließend
über die Linie (23.). Was den ganz in schwarz
gekleideten Gästen natürlich Auftrieb geben sollte.
Allerdings blieb eine weitere Überzahlsituation der
Krefelder ungenutzt. Gefährlich kamen die Haie in der
29. Minute vor das Tor von Robert Müller. Zwei Kölner
hatten nur noch Guy Lehoux und Müller vor sich, doch der
Krefelder Keeper konnte den Schlenzer des
Haie-Verteidigers John Coleman gerade so eben noch
parieren. Auch ein weiteres Power-play der Haie brachte
wenig Gefahr für die Krefelder, die selber ab der 14.
Minute für zwei Minuten mit einem Mann mehr auf dem Eis
standen. Doch auch hier blieb der Erfolg aus, weil Rob
Guillets Schlagschuss aus vier Metern nur hauchdünn am
rechten Pfosten vorbeizog (36.). Eine ähnlich gute
Chance vergab auf der anderen Seite Eduard Lewandowski
nach einem Konter der Haie, die im zweiten Drittel auf
jeden Fall große Probleme mit den immer agiler
agierenden Pinguinen hatten. Insgesamt kann man sagen,
dass die Krefelder bisher durchaus zu gefallen wissen.
Viele Chancen der Haie lassen sie nicht zu, selber
wirken die Angriffe der Schwarz-Gelben zu jeder Zeit
gefährlich. Zwingende Möglichkeiten auf beiden Seiten
blieben im zweiten Drittel allerdings Mangelware.
3. Drittel:
Vor 13.290 Zuschauern in der KölnArena,
darunter knapp 1.200 aus der Seidenstadt, machten die
Pinguine auch im Schlussdrittel zunächst das Spiel.
Unterbrochen wurden die Offensivbemühungen der Krefelder
jedoch durch eine Strafzeit gegen Steve Brulé nach gut
drei gespielten Minuten. Eigentlich strahlten die Haie
bei ihrer Überzahl kaum Gefahr aus, doch in der 45.
Minute war Müller zum zweiten Mal geschlagen. Die
Scheibe gelangte zu Stéphane Julien, der einen beherzten
Schlagschuss aus nur drei Metern Entfernung in den
rechten oberen Winkel setzte. Müller hatte keine Chance
bei diesem Gegentreffer. Frustrierend war an diesem
Rückstand vor allen Dingen, dass es eigentlich die
Pinguine hätten sein müssen, die die Überzahlsituation
bekommen hätten müssen. Nur wenige Sekunden vor Brulés
Strafzeit hatte ein Kölner den Puck über die Banden
befördert, doch der Schiedsrichter hatte wohl gesehen,
dass ein Pinguin-Spieler den Puck noch abgefälscht
hatte. Die Vorentscheidung fiel in der 50. Minute.
Gerade einmal sechs Sekunden agierten die Haie in
Überzahl (Preissing saß nach Foul gegen Boos draußen),
da gelang Mirko Lüdemann das 3:1. Sein Schuss saß
ebenfalls wie der von Julien rechts oben im Giebel. Ohne
dem Schiedsrichter die Schuld an den Gegentoren geben zu
wollen, aber Herr Roland Aumüller pfeift nicht gerade
gegen die Haie, um es mal vorsichtig zu formulieren. Es
fällt ein wenig auf, dass von den Pinguinen begangene
Fouls eher geahndet werden als die der Haie. Eine gute
Möglichkeit, noch mal zum Anschluss zu kommen, hatte Guy
Lehoux in der 55. Minute. Doch Chris Rogles blieb nach
einem Gestochere am kurzen Pfosten Sieger. Es blieb
daher bei dem Resultat, das einmal mehr vermeidbar
gewesen wäre, da man sich mindestens als ebenbürtig
präsentierte. |
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Spielberichte
2004 |
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Krefeld Pinguine - Frankfurt Lions
Die Negativserie der Krefeld Pinguine hält an. Am Donnerstag Abend
unterlag die Mannschaft von Trainer Bob Leslie den Frankfurt Lions mit
3:4. Vor knapp 5.500 Zuschauern im KönigPalast reichten zwei Treffer durch
Scott King sowie Rob Guillet nicht aus, um den amtierenden Deutschen
Meister zu bezwingen. Zum ersten Spiel im neuen Jahr treten die Pinguine
am Sonntag bei den Kölner Haien an (18.30 Uhr). Die zuletzt gesperrten
Stürmer Alexander Selivanov und Chris Herperger sind dann wieder mit von
der Partie. Am kommenden Montag wird der DEL-Disziplinarausschuss über das
Strafmaß für den ebenfalls gesperrten Verteidiger Shayne Wright
(Matchstrafe in Augsburg) entscheiden. Die Pinguine rechnen mit einer
milden Strafe, so dass Wright am 4. Januar im Heimspiel gegen Wolfsburg
wieder im Kader steht.
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Spielberichte
2004 |
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Augsburger Panther - Krefeld Pinguine
Ein ganz bitterer Abend für die Krefeld Pinguine. Am
Dienstagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Bob
Leslie vor 3.732 Zuschauern bei den Augsburger Panthern
mit 0:4. Die dritte Niederlage in Folge forderte zudem
ihre „Opfer“, da ausgerechnet die Krefelder Topscorer
Alexander Selivanov und Chris Herperger nach ihren
Spieldauer-Disziplinarstrafen, sowie Verteidiger Shayne
Wright nach einer Matchstrafe am Donnerstag im Heimspiel
gegen Frankfurt gesperrt sind. Sollten Ivo Jan und
Rainer Köttstorfer wie bisher ebenfalls weiter
ausfallen, müssen die Pinguine am Donnerstag sogar auf
einen kompletten Block verzichten.
Spielbericht:
1. Drittel:
Im erwartungsgemäß bitter kalten Curt-Frenzel-Stadion zu
Augsburg spielten die Pinguine von Beginn an recht
forsch auf. Bereits nach 12 Sekunden prüfte Scott King
AEV-Keeper Jean-Francois Labbé mit einem beherzten
Handgelenkschuss. Auf der anderen Seite wurde es noch
gefährlicher. Manuel Kofler wurde mit einem Pass perfekt
in Szene gesetzt und lief alleine auf Robert Müller zu.
Doch der Krefelder Nationalkeeper blieb Sieger. So auch
in der 4. Minute gegen den Rückhandschlenzer von
Augsburgs Stürmer Francois Fortier. In einer
Power-play-Situation für die Hausherren bekam Fortier
das Spielgerät am langen Pfosten aufgelegt, doch Müller
parierte glänzend. Den Torschrei hatte das Augsburger
Publikum kurz danach auf den Lippen. Rick Girard kurvte
durch die Krefelder Verteidigungszone, wurde aber nicht
angegriffen, so dass der Angreifer plötzlich ganz
alleine vor Müller aufkreuzte. Mit einem super Reflex
fischte Müller die Scheibe noch so gerade aus dem
Winkel. Doch auch die Pinguine hätten im Gegenzug in
Führung gehen müssen. Rob Guillet drang quer in die
Augsburger Zone ein, doch Labbé meisterte den
Schussversuch des Franko-Kanadiers ebenfalls stark (7.).
Die Partie verflachte danach ein wenig, das Spiel fand
mehr oder minder in der neutralen Zone statt. Nach dem
dann Steve Brulé aus kürzester Distanz knapp an Labbé
scheiterte, wurde es auch wieder vor Müller gefährlich.
Björn Barta feuerte innerhalb von wenigen Sekunden zwei
beherzte Schlagschüsse ab, doch der Krefelder Keeper
parierte abermals großartig (16.). 1:01 Minuten vor
Schluss des Auftaktdrittels war der Rosenheimer
allerdings machtlos. Hinter dem eigenen Tor agierten die
Pinguine zu nachlässig, Francois Methot passte den Puck
einfach mal vor den Pinguin-Kasten und dort stand
Francois Fortier genau richtig, um die Scheibe in den
rechten oberen Winkel zu setzen. Mit diesem Ergebnis
ging es auch in die Pause. Noch ist hier alles drin, da
der AEV trotz seiner Führung nicht gerade überzeugen
kann. Jedoch muss von den Gästen auch einiges mehr
kommen. Warten wir es ab.
2. Drittel:
Der zweite Abschnitt war gerade einmal acht Sekunden
alt, da durften die Pinguine erstmals komplette zwei
Minuten in Überzahl ran. Fast über die gesamte Dauer mit
einem Mann mehr auf dem Eis belagerten die ganz in
schwarz gekleideten Krefelder den Augsburger Kasten.
Doch Tom Preissings Knaller von der Blauen Linie konnte
Labbé ebenso parieren wie den abgefälschten Schuss von
Chris Herperger und Steve Brulés Kurzdistanzschlenzer
(21., 22.). Die Pinguine wurden nun mutiger, was ihre
Offensivbemühungen anbelangte, der AEV dagegen wirkte in
den ersten Minuten des zweiten Drittels ein wenig
konfus. Was die Pinguine trotz einiger schön
vorgetragenen Angriffe allerdings nicht für sich zu
nutzen wussten. Wie so oft, sollte sich das rächen. Nach
dem auch Alexander Selivanov an Labbé gescheitert war,
setzte Manuel Kofler einen Konter an Müller zum 2:0
vorbei ins Netz (29). Es kam noch schlimmer für die
Pinguine. Bei eigener Überzahl und nur 1:05 Minuten nach
dem 2:0 musste Müller zum dritten Mal hinter sich
greifen. Shawn Carter hieß diesmal der Torschütze (29.).
Bitter allemal, da Krefeld zuvor ein wahres
Schussfeuerwerk auf Labbé abgefeuert hatte und Steffen
Ziesche nur hauchdünn am Pfosten gescheitert war. Auch
im darauf folgenden Power-play der Schwarz-Gelben rückte
Labbé immer wieder in den Mittelpunkt. Was die
Mannschaft von Trainer Bob Leslie auch versuchte – immer
wieder stand entweder Labbé wie ein Fels in der
Brandung, oder aber die Pinguine zielten aus besten
Positionen am Tor vorbei. Auf der anderen Seite hätte
der gerade von der Strafbank zurück gekehrte Steve
Bancroft fast das 0:4 aus Sicht der Krefelder erzielt,
doch der Kanadier schob die Scheibe am leeren Tor sowie
dem bereits geschlagenen Müller vorbei. Dass sich die
Gäste hier im zweiten Abschnitt ein optisches
Übergewicht erspielten, mag kein Trost sein. Wie schon
gegen Köln im letzten Heimspiel war vor dem gegnerischen
Kasten einfach der Wurm drin. Das mussten kurz vor dem
Ende auch Rob Guillet (37.) und Tom Preissing (38.)
erfahren, die mit ihren „Hochkarätern“ ebenfalls an
Labbé scheiterten. Eine Sekunde vor dem Ende des
Drittels – bei angezeigter Strafe für den AEV (Arendt) -
ging es noch hoch her. Selivanov geriet mit Ronny Arendt
aneinander. Beide rauften, was das Zeug hielt. Auch die
restlichen Akteure auf dem Eis „tauchten ihre Meinungen
aus“. Schiri Heiko Dahle schickte danach zur
Verwunderung beider Teams sowohl Steve Bancroft und
Ronny Arendt auf Augsburger Seite sowie bei den
Pinguinen Chris Herperger und Alexander Selivanov mit 5
+ Spieldauer unter die Dusche. Hier sind sich alle
einig: Vier völlig überzogene Strafen für beide
Mannschaften. Damit fehlen „Seli“ und „Herp“ definitiv
am Donnerstag gegen Frankfurt. Wahrscheinlich kann den
Krefeldern im Schlussdrittel nur noch ein schneller
Treffer helfen, wenn sie hier noch was holen wollen.
Doch ohne die beiden Stürmer dürfte das schwer werden….
3. Drittel:
Nach dem Herperger und Selivanov nach ihren
Spieldauerstrafen bekanntlich in der Kabine bleiben
mussten, formierte Leslie die erste Reihe neu. Neben
Steve Brulé gesellten sich Scott King und Rob Guillet.
Das allerdings nutzte nicht viel. Denn als die Krefelder
wieder in Unterzahl gerieten, traf Rick Girard zum 4:0
für den AEV. Girard drückte die Scheibe nach einem
Schuss von der Blauen Linie mit aller Kraft über die
Linie, die Störversuche der Krefelder Abwehr blieben
erfolglos (45.). Genauso wie die beiden folgenden
Überzahlsituationen der Gäste. Das weitere Bemühen war
den Pinguinen zwar nicht abzusprechen, doch nach dem
Ausscheiden ihrer beiden Angreifer wirkten die
Angriffsbemühungen eher mäßig. In der 53. Minute gab es
eine erneute Keilerei. Shayne Wright und der
Ex-Krefelder Rob Busch ließen die Fäuste fliegen und
konnten Sekunden lang von den Linesmen nicht getrennt
werden. Immer wieder landeten die Kontrahenten jeweils
mächtige Treffer beim Gegenüber. Wright und Busch
mussten logischerweise ebenfalls unter die Dusche. Wobei
Bush „nur“ eine Spieldauer aufgebrummt bekam, Wright
allerdings eine Matchstrafe kassierte, weil er sich
offenbar mit dem von Bush entrissenen Helm zur Wehr
gesetzt hatte. Die Nummer 51 der Pinguine fehlt nun
mindestens zwei Spiele. Wie lange genau, darüber wird
der DEL-Disziplinarausschuss in den kommenden Tagen
entscheiden. Eishockey wurde nach den vielen
Unterbrechungen zwar noch gespielt, doch auf beiden
Seiten passierte im Anschluss nicht mehr viel. Unter dem
Strich bleibt festzuhalten: Wieder einmal präsentierten
sich die Krefelder zwar agil und optisch überlegen, doch
die Torausbeute war mangelhaft. Mindestens drei Treffer
hätten die Krefelder erzielen können bzw. müssen….Doch
daraus wurde leider nichts. |
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Spielberichte
2004 |
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Krefeld Pinguine - Kölner Haie
Die Krefeld Pinguine beenden das Jahr 2004 ohne einen Sieg gegen die
Kölner Haie. Im dritten Vergleich der beiden Teams setzte es am Sonntag
Abend vor der Rekordkulisse von 8.188 Zuschauern (ausverkauft) im
KönigPalast eine 2:4-Niederlage. Trotz zahlreicher Chancen für das Team
von Trainer Bob Leslie trafen nur Chris Herperger und Alexander Selivanov
auf Seiten der Schwarz-Gelben. Am Dienstag geht es für die Krefelder nach
Augsburg. Zwei Tage später gastieren die Frankfurt Lions zum letzten Spiel
des Jahres im KönigPalast. |
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Spielberichte
2004 |
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DEG Metro Stars - Krefeld Pinguine
| Mit der
Revanche für die 1:7-Schlappe in der Rheinlandhalle
wurde es nichts. Am Donnerstag Abend verloren die
Krefeld Pinguine bei den DEG Metro Stars mit 1:3. Trotz
einer guten Leistung - besonders im ersten Drittel -
schafften es die Pinguine nicht, mehr als einen Treffer
gegen die Düsseldorfer zu erzielen. Lediglich Steve
Brulé war esim Schlussdrittel vorbehalten, den
zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss zu markieren. Am 2.
Weihnachtstag geht es für die Schwarz-Gelben direkt ins
nächste Derby. Dann sind die Köner Haie im KönigPalast
zu Gast. Bis dahin wünschen wir allen Fans ein frohes
Weihnachtsfest....!!
Spielbericht:
1. Drittel:
Ohne den an einer Gehirnerschütterung laborierenden
Stürmer Ivo Jan mussten die Krefeld Pinguine am
Donnerstag Abend bei den DEG Metro Stars antreten. Auch
die Düsseldorfer mussten auf vier Stammkräfte
verzichten. Was man gleich zu Beginn der Partie merkte,
denn die Pinguine ergriffen die Initiative. Steve Brulé,
Chris Herperger (1.) sowie Rob Guillet (2.) gaben die
ersten Warnschüsse in Richtung DEG-Kasten ab, wo diesmal
Alexander Jung für den kranken Andrej Trefilov das Tor
hütete. Auf der anderen Seite rettete Robert Müller vor
dem einschussbereiten Daniel Kreutzer (3.) und Matt Herr
(5.). Im Gegenzug verpasste erst Guillet und danach
Rainer Köttstorfer in nur wenigen Sekunden den
Führungstreffer. Der hätte spätestens nach einem
wunderschönen Solo von Alexander Selivanov fallen
müssen. Der Russe setzte sich gegen drei Düsseldorfer
durch, tauchte frei vor Jung auf, doch Selivanovs
Rückhandschlenzer war zu unplatziert (8.). Zwei „Hochkaräter“
für die deutlich besseren Krefelder vergaben im
Anschluss Scott King und wenige Momente später Rob
Guillet (12.). Zwei Mal lag Jung bereits geschlagen am
Boden, doch die Pinguin-Stürmer kamen freistehend nicht
richtig hinter die Scheibe. Das hätte die Führung
bedeuten müssen!!!!! Das sollte es an dicken Tor-Chancen
in einem hervorragenden Eishockeyspiel an der
Brehmstraße zunächst einmal gewesen sein. Erst, als die
DEG zum ersten Mal in Überzahl kam (Herperger musste
runter), wurde es vor Müller brenzlig. Und der zu
befürchtende Treffer für die DEG fiel auch. Tommy
Jakobsen wurde an der Blauen Linie hervorragend frei
gespielt und zog aus fünf Metern per Schlagschuss in den
linken oberen Winkel ab. Müller hatte keine Chance
(17.). Ein ärgerlicher Treffer, denn Jakobsens
Gegenspieler Steffen Ziesche war zuvor beim Versuch des
Störens weg gerutscht. Auch die Krefelder bekamen noch
ein Power-play zugesprochen, doch Zählbares sprang dabei
nicht heraus. Im Gegenteil: DEG-Stürmer Andy Schneider
hätte bei einem Break fast sogar das 0:2 aus Sicht der
Pinguine erzielt. Mit dem 1:0 geht aber trotzdem die
Mannschaft mit einem Vorsprung in die Kabine, die das
schwächere Team darstellt. Hoffen wir, dass die Pinguine
im zweiten Drittel ihre Chancen endlich in Tore
ummünzen.
2. Drittel: Auch zu Beginn des zweiten
Abschnittes waren es die Gäste aus der Seidenstadt, die
spielerisch deutlich besser waren und sich ein optisches
Übergewicht erspielten. Doch dicke Chancen blieben
zunächst aus. In einer weiteren Power-play-Situation für
die Pinguine vergab Chris Herperger zwei richtig dicke
Möglichkeiten (5.), als er vor Jung die Scheibe nicht
über die Linie bringen konnte. Mehr allerdings brachte
die Mannschaft von Trainer Bob Leslie in dieser Phase
nicht zustande. Glück hatte Krefeld, als ein Schuss von
Klaus Kathan gefährlich nah in Richtung Torlinie
rutschte (26.). Müller war der Puck zwischen den Armen
durch geflattert. Düsseldorf besann sich in der
Folgezeit lediglich darauf, über Konter zum Erfolg zu
gelangen. Und die bekamen sie auch. Daniel Kreutzer lief
im Anschluss an eine Riesenchance von Paul Dyck alleine
auf Müller zu, doch der Krefelder Nationalgoalie blieb
Sieger in dieser Eins-gegen-Eins-Situation (29). Da
Rainer Köttstorfer in dieser Szene Kreutzer noch gefoult
hatte, musste der „Lange“ auf die Strafbank gehen. Das
Penaltykilling der Pinguine lief zwar gut, doch gerade
als Köttstorfer zurück kehrte, musste Paul Dyck auf dem
Sünderbänkchen Platz nehmen. 27 Sekunden später traf es
auch noch Tom Preissing, so dass die Krefelder 1:33
Minuten mit drei gegen fünf Feldspielern verteidigen
mussten. Doch die DEG kam nicht richtig zum Zuge, da das
Krefelder Penaltykilling und Robert Müller (gegen
Sulzer) überragend waren. Einfach super, wie die
Schwarz-Gelben diese brenzlige Situation überstanden.
Klar, dass das Kraft kostete. Quasi aus dem Nichts
heraus fiel das 2:0 für die DEG. Deren Verteidiger
Martin Ullrich spazierte über das ganze Eis, sein Schuss
aus der Halbdistanz wurde von einem Krefelder Defender
noch abgefälscht, so dass Müller das Spielgerät zwischen
den Beinen hindurch ging (36.). Den „Düssis“ gab dieser
Treffer das nötige Selbstvertrauen, die Pinguine fingen
plötzlich an zu schwimmen. Müller rettete gegen
Schneider (38.) und Thomas Jörg (38.). Zu allem
Überfluss schickte der sonst eigentlich sehr souverän
leitende Schiri Frank Awizus Rob Guillet nach einem
Revanchefoul auf die Strafbank. Den Ellebogencheck zuvor
von Eric Dandenault hatte Awizus offenbar übersehen.
Sein Fehler machte der Berliner Unparteiische allerdings
zehn Sekunden später wieder gut, in dem er Tommy
Jakobsen ebenfalls relativ unberechtigt runter schmiss.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf
beiden Seiten, doch ein Treffer wollte nicht mehr
fallen. Eigentlich unfassbar, dass die Krefelder in
einem mittlerweile ausgeglichenen Match mit 0:2 im
Rückstand liegen. Heute ist hier eigentlich mehr drin.
Warten wir es ab….ein Drittel ist ja noch zu spielen und
da war der KEV in letzter Zeit richtig gut drauf….
3. Drittel:
Der Schlussabschnitt war gerade 24 Sekunden alt, als der
vor dem DEG-Gehäuse frei stehende Steve Brulé plötzlich
einen Pass von Alex Selivanov mit der Hand annahm und
kurz darauf Jung mit einem herrlichen Rückhandschlenzer
zum 1:2-Anschlusstreffer überwinden konnte. Es war
bereits der dritte Treffer Brulés an der Brehmstraße. Im
Hinspiel beim 3:2-Sieg der Pinguine hatte der
Franko-Kanadier schon zwei Tore erzielt. Also ein
Auftakt nach Maß für die ganz in schwarz angetretenen
Gäste, die auch in der Folgezeit ihr Heil in der
Offensive suchten. Doch alle Bemühungen endeten zunächst
irgendwie darin, dass die Krefelder zwar gefährlich vor
Jung auftauchten, doch die letzte Konsequenz im
Abschluss fehlte einfach. Die neue Regel sollte auch
diesmal nicht vor den Pinguinen halt machen. In der 50.
Minute bugsierte Justin Kurtz die Scheibe unabsichtlich
über die Bande – und musste logischerweise für zwei
Minuten runter. Auch Daniel Kunces Stockschlag bleib von
Awizus nicht ungeahndet, so dass es mal wieder drei
gegen fünf hieß. Das dauerte nur sieben Sekunden, doch
als Kurtz wieder zurück kehrte, unterlief auch Wright
der Lapsus, das Spielgerät aus der Rundung zu befördern.
Also wieder eine Zweiminuten-Strafe gegen die Pinguine,
die nun 1:44 Minuten mit zwei Mann weniger auf dem Eis
agieren mussten. Doch auch hier passierte den Pinguinen
unglaublicher Weise nichts, da die DEG einfach nicht in
den Spielfluss gelangte. Die Sekunden verronnen und die
kräftemäßig Krefelder nun durch die Unterzahlsituationen
mächtig angeschlagenen Krefelder fanden in der
Schlussphase nicht mehr so richtig zu ihrem Spiel. Es
war schon frustrierend mit ansehen zu müssen, wie eine
eigentlich bessere Mannschaft sich das Leben durch
Strafzeiten – ob zu unrecht oder nicht – selber schwer
machte. 50 Sekunden vor dem Ende nahmen die Pinguine
eine Auszeit und Robert Müller verließ im Anschluss
daran seinen Kasten. Doch es sollte nicht sein. Trotz
aller Bemühungen schafften es die Krefelder nicht, noch
das 2:2 zu erzielen, obwohl Steve Brulé eine dicke
Chance versiebte (60.). 24 Sekunden vor dem Ende schob
Matt Herr noch das 3:1 für die DEG ins leere Krefelder
Tor…! Nach zwei Siegen eine höchst unnötige Niederlage
der Krefelder….Jetzt heißt es am zweiten Weihnachtstag
Köln zu schlagen. |
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Spielberichte
2004 |
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Nürnberg ICE Tigers - Krefeld
Pinguine
Die Krefeld Pinguine haben sich schon vor dem Weihnachtsfest selber
beschenkt. Und zwar mit sechs Punkten am Wochenende! Nach dem Sieg am
vergangenen Freitag über die Eisbären Berlin gelang den Schwarz-Gelben bei
Spitzenreiter Nürnberg Ice Tigers am Sonntag ein sensationeller
3:2-Erfolg. Matchwinner war einmal mehr Pinguin-Keeper Robert Müller, der
haufenweise Chancen der Gastgeber vereitelte. Insgesamt gilt das Lob
allerdings der gesamten Mannschaft, die vom Torhüter über die Verteidigung
bis hin zum Sturm eine überragende Leistung erbrachte. Am 23. Dezember
spielen die Pinguine in Düsseldorf |
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Spielberichte
2004 |
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Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin
Robert Müller war beim 2:1-Sieg der Krefeld Pinguine gegen die Eisbären
Berlin am Freitag Abend die Person, um die sich alles drehte. Der
Nationalgoalie verlängerte auf der einen Seite seinen Vertrag bis zum Ende
der Saison 2006/2007, auf der anderen Seite zeigte der Krefelder
Schlussmann gegen die Spree-Städter, wie wertvoll er für die
Schwarz-Gelben ist. Quasi im Alleingang rettete der 24-Jährige
Ausnahmekönner den knappen Erfolg seiner Mannschaft beim ersten DEL-Spiel
im KönigPalast. Knapp 7.600 Fans waren begeistert. Neben Müller ragte vor
allen Dingen Stürmer Chris Herperger heraus. Der Kanadier markierte die
beiden so wichtigen Treffer für sein Team, dass sich durch den Sieg gegen
die Eisbären auf den siebten Tabellenplatz katapultierte. Am Sonntag
(18.30 Uhr) treten die Krefelder bei Spitzereiter Nürnberg Ice Tigers an. |
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Spielberichte
2004 |
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Bittere
Penaltyniederlage in Wolfsburg
Erst 0:2 zurück gelegen, dann vier Tore in Folge erzielt
und am Ende wieder zwei Treffer kassiert. Den letzten
nur 13 Sekunden vor Schluss. Am Freitag unterlagen die
Krefeld Pinguine bei Aufsteiger Grizzly Adams Wolfsburg
mit 4:5 nach Penaltyschießen. Eine überaus bittere
Niederlage für die Schwarz-Gelben, die das Match in der
Autostadt über weite Strecken diktierten und eigentlich
drei Zähler verdient gehabt hätten. Wie schon vor
einigen Wochen in Hamburg beim 3:4 stand das Glück nicht
auf Seiten der Krefelder. Am Sonntag sind die Pinguine
spielfrei. Am Freitag, 17. Dezember, feiern sie dann
ihre DEL-Heimpremiere im KönigPalast gegen die Eisbären
aus Berlin.
1. Drittel:
Im eiskalten Wolfsburger Eispalast, der ein wenig an das
Mellendorfer Icehouse erinnert, passierte in den ersten
sieben Minuten der Partie relativ wenig. Im Powerplay
der Pinguine schlenzte Justin Kurtz aus aussichtsreicher
Position knapp vier Meter vor dem Wolfsburger Gehäuse
knapp am rechten Pfosten vorbei (4.), die Grizzly Adams
selber kamen - ebenfalls in Überzahl - durch den
Ex-Krefelder David Musial gefährlich vor den von Robert
Müller gehüteten Kasten (4.). Spannend wurde es in der
Folgezeit. Tom Preissing hatte seinen ersten Treffer für
die Pinguine auf dem Schläger, doch der US-Boy verfehlte
das leere Tor, Chris Herpergers Nachschuss fischte Marek
Mastic, der für den noch leicht verletzten Marc Seliger
zwischen den Pfosten stand, noch so eben von der Linie
(8.). Die Schwarz-Gelben blieben in einem nun spannender
werdenden ersten Abschnitt das Team mit den besseren
Chancen. Herperger (10.), Alex Selivanov per
Schlagschuss (11.) sowie innerhalb von nur wenigen
Sekunden Scott King, Rob Guillet und Steve Brulé
scheiterten an Mastic (14.). Das waren ganz dicke
Chancen!! Diese vergebenen Gelegnheiten der Pinguine
sollten sich rächen. Bei einer angezeigten Strafe für
Chris Herperger konterten die Hausherren, einen
beherzten Schuss von Ivan Ciernik konnte Müller zwar
noch gerade zur Seite abwehren, gegen den Nachschuss von
Christoph Paepke war der Nationalgoalie allerdings
machtlos. Zweieinhalb Minuten später war die
Pinguin-Abwehr erneut nicht im Bilde, als Jan Zurek
unbedrängt durch die Krefelder Zone kurvte und auch noch
Müller aussteigen ließ. Dass die Krefelder hier nach den
ersten 20 Minuten mit 0:2 zurück liegen, ist höchst
unnötig. Denn auch die Wolfsburger Defensive präsentiert
sich alles andere als sattelfest. Leider sind die
Pinguine bisher etwas zu offensiv und laufen zu oft in
Konter der Gastgeber. Mit ein wenig Glück sollte hier
aber was zu holen sein. Warten wir es ab.
2. Drittel:
Bedingt durch den 0:2-Rückstand machten die Pinguine
auch zu Beginn des zweiten Drittels mächtig Druck. Im
Prinzip spielten sie Einbahnstraßen-Hockey, doch
zwingende Gelegenheiten ergaben sich abgesehen von einem
Selivanov-Alleingang (26.) nicht. Bis Ivo Jan zur Stelle
war. Selivanov hatte den Slowenen bei Vier gegen Vier
schön frei gespielt, Jan wurde hinter dem Tor nicht
angegriffen und versuchte es auf eigene Faust. Mit
Erfolg. Sein Rückhand-Schlenzer landete genau im rechten
oberen Winkel (27.), Wolfsburgs Goalie Mastic blickte
nur verdutzt hinterher. Der Krefelder Treffer wurde vom
Stadionsprecher noch nicht einmal durch gesagt, da
rappelte es nur sieben (!!!) Sekunden wieder im Gehäuse
der Grizzly Adams. Einen groben Awehrschnitzer nahm
Vadim Slivchenko dankend an und vollendete aus nur drei
Metern per Schlagschuss zum 2:2-Ausgleich. Es war der
zweite Saisontreffer des Ukrainers. Das Spiel war damit
also wieder offen und Scott King hatte in der folgenden
Powerplay-Situation die Riesenchance, sogar das 3:2 für
die Pinguine zu erzielen. Doch sein Schuss landete knapp
über dem Tor (29.). Wolfsburg blieb in der Folge dennoch
weiterhin bei Kontern gefährlich. Zu einem solchen
setzte Christoph Paepke bei Krefelder Überzahl an. Der
Stürmer lief über das die gesamte Fläche alleine auf
Müller zu, doch glücklicherweise semmelte Paepke über
das Tor. Dann folgte der Auftritt von Verteidiger Daniel
Kunce, der bei einem Konter seinen Gegenspieler stehen
ließ und vor das Tor passte, wo erst Rob Guillet verzog,
Scott King allerdings einen weiteren Nachschuss in die
Maschen beförderte (39.). Das Spiel war jetzt endgültig
gedreht. Im letzten Drittel starten die Pinguine in
Unterzahl, weil Steffen Ziesche die Scheibe aus der
Rundung beförderte. Diese neue Regel kennen die Pinguine
ja nur zu gut. Man erinnere sich an die
Hamburg-Niederlage…! Dennoch ist hier weiterhin alles
drin. Die Moral ist einmal mehr intakt. Bleibt zu
hoffen, dass im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennt.
Sicher sein kann man sich hier heute wirklich nicht.
3. Drittel:
Die Pinguine überstanden die Unterzahlsituation zu
Beginn des Schlussabschnittes schadlos. Allerdings
verpuffte ihr eigenes, zweifaches Powerplay im Anschluss
ebenfalls ziemlich wirkungslos und Wolfsburgs Jan Zurek
hätte sogar fast zum Ausgleich getroffen (44.).
Meisterspieler David Musial vergab im Anschluss daran
nach einem Alleingang einen weiteren Hochkaräter, weil
Robert Müller noch so eben die Beine zusammen bekam
(47.). Wie wichtig das Bullyspiel im Eishockey ist,
zeigte sich in der 49. Minute. Ivo Jan gewann das Bully
vor dem generischen Kasten, die Scheibe gelangte zu
Justin Kurtz, der bediente Adrian Grygiel und der
Youngster zimmerte einen Schlagschuss in Richtung Mastic,
der chancenlos blieb, weil Jan mittlerweile vor das Tor
gestürmt war und so Grygiels Schuss unhaltbar zum 2:4
abfälschte. Jan war es auch, der kurze Zeit später aus
der Halbdistanz abzog, doch die Scheibe landete - von
Mastics Schulter abgeprallt - auf dem Tornetz (51.). Was
folgte, war der Schock auf der anderen Seite. Wolfsburgs
Todd Simon „spazierte“ relativ unbedrängt durch die
Krefelder Zone und zog kurz hinter der Blauen Linie
einfach Mal ab – und der Puck zappelte im Netz (54.).
Der sonst wieder überragend postierte Robert Müller sah
bei diesem Treffer nicht gerade glücklich aus, rutschte
ihm die Scheibe doch durch die Beine. Nun begann eine
Abwehrschlacht, weil auch Scott King knapp drei Minuten
vor dem Ende noch auf die Strafbank wanderte. 28
Sekunden vor dem Ende – als King wieder zurück auf dem
Eis war - nahmen die Hausherren dann noch Keeper Mastic
zugunsten eines weiteren Feldpspielers vom Eis – und
wurden dafür belohnt. 13 Sekunden vor dem Ende markierte
Todd Simon den 4:4-Ausgleichstreffer. Der Stürmer stand
goldrichtig am langen Pfosten, an dem zuvor sein
Teamkamerad Xavier Delisle mit einem Schlagschuss
gescheitert war. Frust pur für die Pinguine, die schon
in Hamburg drei Sekunden vor dem Ende ein bitteres
Gegentor, damals verloren sie 3:4, schlucken mussten. Im
Penaltyschießen parierte Müller zwar gegen Karabin,
Simon und Geisberger, doch für die Pinguine trafen
lediglich Scott King. Damit war die Niederlage der
Schwarz-Gelben in Wolfsburg perfekt. Bitter, denn drei
Punkte wären auch hier verdient gewesen, doch erneut
blieb den über weite Strecken besseren Seidenstädtern
das Glück auf fremden Eis verwehrt. Tore: 1:0 (16:24)
Paepke (Ciernik), 2:0 (18:50) Zurek (Ciernik,
Samendinger), 2:1 (26:16) Jan (Selivanov, Kurtz – 4:4),
2:2 (26:23) Slivchenko (King – 4:4), 2:3 (38:26) King (Guillet,
Kunce), 2:4 (48:44) Jan (Grygiel, Kurtz), 3:4 (53:26)
Simon (Musial, Delisle), 4:4 (59:47) Simon (Delisle –
6:5), 5:4 (60:00) Suchan (Penalty) Strafminuten: 26 + SD
Ciernik - 20 Zuschauer: 1. 986 Schiedsrichter: Roland
Seckler (Geretsried) |
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Spielberichte
2004 |
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Grandiose Abschiedsparty und
Vertragsverlängerungen
Es war ausgerechnet der aus der Jugend des KEV stammende Adrian Grygiel,
der das letzte Tor in der Rheinlandhalle schoss. Es sollte der Siegtreffer
beim 3:2-Erfolg der Krefeld Pinguine über die Adler Mannheim sein. 6.252
Zuschauer feierten am Freitagabend eine nicht enden wollende
Abschiedsparty zu Ehren der "alten Dame". Dazu hatten sie auch allen
Grund, denn das Match war hochklassig, die Pinguine drehten ein 0:2 nach
dem ersten Abschnitt im zweiten Durchgang in ein 3:2. Publikumsliebling
Grygiel erzielte nicht nur den entscheidenden Treffer, sondern bereitete
den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich von Justin Kurtz mit einem
atemberaubenden Solo mustergültig vor. Für die Kulisse gab es kein Halten
mehr, als im Anschluss an das Spiel die Vertragsverlängerungen von
Verteidiger Daniel Kunce und dem Sportlichen Leiter Franz Fritzmeier
bekannt gegeben wurden. Beide bleiben weitere zwei Jahre in Krefeld.Tore:
0:1 (8:54) Hecht (Aab, Groleau), 0:2 (9:47) Healey (Kelly, Podollan), 1:2
(22:09) Selivanov (Kurtz - 5:4), 2:2 (24:36) Kurtz (Grygiel, Schnitzer),
3:2 (28:20) Grygiel Zuschauer: 6.252 - Strafminuten: 10 - 16 -
Schiedsrichter: Vogl (Thanning) |
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Spielberichte
2004 |
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3. Drittel:
Rob Guillet konnte trotz seiner Handgelenkverletzung (nicht Gesicht) im
Schlussdurchgang weiter machen. Doch die Augen richteten sich zunächst auf
Robert Müller. Der Krefelder Keeper musste drei Mal in höchster Not gegen
Craig Johnson und Brendon Reid (44.) sowie gegen den einschussbereiten Jim
Dowd (48.) retten. Auf der Gegenseite scheiterte Selivanov mit einem
Alleingang an Rousson (45.). In Unterzahl prüfte Steffen Ziesche den
Hamburger Goalie (48.) mit einem satten Schuss. Die wohl größte Chance der
Gastgeber im letzten Abschnitt hatte Dave Tomlinson, der alleine vor
Müller auftauchte, doch sein Versuch, den Nationalkeeper mit einem
Beinschuss zu bezwingen, scheiterte (50.). Dann kam da, was kommen musste.
Die Pinguine wurden Leidtragende der neuen Regelausregelung, dass auch
Spieler zwei Minuten bekommen, wenn sie die Scheibe ins Publikum schießen.
Erst musste Brulé runter, nur 23 Sekunden später erwischte es Scott King.
Beide hatten den Puck bei einem Befreiungsschlag aus der Rundung
befördert. Doch trotz der zweifachen Überzahl gelang den Hamburgern kein
Treffer, weil die Pinguine bis zum Umfallen kämpften. Es sah alles nach
einem 3:3-Remis aus, doch dann rückte sich Schiri Heiko Dahle elf Sekunden
vor Schluss selber ins Rampenlicht, als er Shayne Wright wegen angeblichen
Beinstellens auf die Strafbank schickte. Eine mehr als fragwürdige
Entscheidung, denn erstens sah Wrights Aktion nicht nach Foul aus und
zudem lassen die Schiedsrichter das Spiel gerade am Ende einer Parte
eigentlich ohne Strafen laufen….Es sollte sich rächen. Die Pinguine
verloren das Bully in ihrer Zone, die Scheibe gelangte zu Dave Tomlinson
und der schob das Spielgerät Müller durch die Beine – exakt drei Sekunden
vor Schluss!!! Unfassbares Pech für die Pinguine, die sich hier als
ebenbürtiger Gegner präsentierten und frustriert in die Kabine
flüchteten…!
Tore:
1:0 (0:56) House (Tomlinson, van Impe – 5:4),
1:1 (9:32) Kurtz (King, Ziesche – 5:4),
2:1 (23:53) Purdie (House, Tomlinson),
3:1 (26:12) Reid (Dowd, Johnson),
3:2 (28:20) Selivanov (Brulé),
3:3 (36:25) Brulé (Kurtz, Herperger),
4:3 (59:57) Tomlinson (5:4)
Strafminuten: 6 – 14
Zuschauer: 12.803
Schiedsrichter: Dahle
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Spielberichte
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3:1-Sieg über Iserlohn
Mit einem 3:1-Erfolg am Freitag Abend über die Iserlohn Roosters haben
sich die Krefeld Pinguine vorerst auf einen Play-off-Platz katapultiert.
Held des Spiels war Adrian Grygiel, der zwei der drei Krefelder Treffer
beisteuerte. Besonders sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:1, ein wuchtiger
Schlenzer in den Winkel, erfreute das Krefelder Publikum. Den Schlusspunkt
vor 2.855 Zuschauern in der Rheinlandhalle setzte Rob Guillet mit einem "empty-net-Goal".
Am Sonntag (14.30 Uhr) gastieren die Pinguine bei den Hannover Scorpions.
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Spielberichte
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Aufholjagd in Hannover wurde nicht
belohnt
Die Krefeld Pinguine mussten nach zwei Siegen in Folge bei den Hannover
Scorpions vor 5.850 Zuschauern am Sonntag Mittag eine Niederlage nach
Penalty-Schießen hinnehmen. Nach 25:59 gespielten Minuten lagen die
Pinguine schon mit 0:3 zurück, wobei der Neuzugang auf Seiten der
Scorpions, Alexander Serikow, einen Einstand nach Maß hatte und für zwei
Treffer verantwortlich zeichnete. Ein Doppelpack wiederum von Rob Guillet
brachte die Pinguine auf 2:3 im Mitteldrittel heran. Nach Selivanovs
Treffer zum 3:3 in der 47. Minute schienen sich beide Mannschaften mit dem
Remis zufrieden zu geben. Im Shootout traf für die Schwarz-Gelben
lediglich Ivo Jan, auf Seiten der Scorpions Ex-Pinguin Augusta und mit dem
Gamewinner Morczinietz.
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Spielberichte
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Glücklos im ersten Penaltyschießen
Seinen Einstand als neuer Trainer der Krefeld Pinguine hatte sich Bob
Leslie sicherlich anders vorgestellt. Am Dienstag Abend unterlag seine
Mannschaft gegen die Augsburger Panther mit 4:5 nach Penaltyschießen. Zwar
drehten die Schwarz-Gelben einen 1:3-Rückstand im letzen Drittel noch in
eine 4:3-Führung, doch im Power-play schafften die mit nur drei Reihen
angetretenen Panther kurz vor Schluss noch den 4:4-Ausgleich. Nach dem
beide Mannschaften in der ersten Penaltyrunde jeweils zwei Mal trafen,
gelang Jean-Francois Methot im Anschluss der entscheidende Treffer. Am
Freitag gastieren die Nürnberg Ice Tigers in der Rheinlandhalle.
Tore: 0:1 (26:20) Felsner (Moeser, Methot), 1:1 (32:03) Schnitzer (Kurtz,
King), 1:2 (34:48) Barta (Methot, Arendt), 1:3 (37:57) Felsner (Moeser,
Bancroft), 2:3 (45:34) Schnitzer (Guillet, King), 3:3 (51:32) Grygiel (Kurtz),
4:3 (53:56) Herperger (Selivanov, Kunce), 4:4 (55:20) Felsner (Moeser,
Fortier), 4:5 (65:00) Methot (Penalty) - Zuschauer: 2.159 - Strafminuten:
12 - 14 - Schiedsrichter: Deubert (Bad Kissingen).
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Spielberichte
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Adler Mannheim - Krefeld Pinguine 2:4
1. Drittel:
Schon vor dem Spiel bekamen wir einen Anruf von Christian Ehrhoff aus
Houston, wo der Ex-Krefelder mit den Cleveland Barons am Freitag und am
Samstag Abend gegen die Houston Aeros mit Christoph Brandner antritt. "Ich
wünsche meinem Ex-Team viel Glück. Die Saison ist noch lang und die Jungs
werden bestimmt sie Play-offs schaffen. Man muss nur etwas Geduld haben",
meinte Christian in Anspielung auf den momentanen Tabellenplatz: "Es kann
sich noch so viel tun." Zum Spiel in Mannheim: Chris Herperger ist dabei.
Er bildet heute - vorerst nur auf dem Papier - gemeinsam mit Alex Dück und
Carsten Gosdeck den vierten Sturm. Vor 5.700 Fans im Mannheimer
Friedrichspark wurden die Pinguine kalt erwischt. John Tripp staubte mit
der ersten Torchance für die Adler ab (3.). Die Pinguine zeigten sich von
dieser hundertprozentigen Quote der Gastgeber unbeeindruckt. In Überzahl
setzte Rob Guillet einen "Strahl" rechts oben in den Winkel (8.), was die
knapp 100 mitgereisten Krefelder Fans verständlicherweise zu Jubelstürmen
animierte. So wie in der 13. Minute, als Scott King einen katastrophalen
Torwartpatzer von Keeper Cristobal Huet, der die Scheibe hinter dem Kasten
am Steve Brule vertendelte, ausnutzte. Mannheim zeigte sich geschockt, die
Pinguine spielten sich kurz darauf den nächsten Hockkaräter heraus.
Steffen Ziesche, traumhaft von Alex Selivanov in Szene gesetzt, hatte Huet
schon ausgespielt, doch beim Schussversuch rutschte ihm die Scheibe vom
Schläger. Für die Adler scheiterte Rene Corbet knapp (15.), im Gegenzug
vernaschte Selivanov die Mannheimer Abwehrreihen, scheiterte aber an Huet.
Im Mitteldurchgang starten die Krefelder in Unterzahl, weil Justin Kurtz
noch 1:07 Sekunden in der Kühlbox sitzt. Bisher ist das, was die Pinguine
hier abliefern, erste Sahne.
2. Drittel:
Wer dachte, die Adler würden mit Vollgas aus der Kabine kommen, der hatte
sich mächtig getäuscht. Mannheim kam mit der Krefelder Spielweise zunächst
überhaupt nicht zurecht. Der Lohn: Steve Brule hatte bei einem Konter nur
noch einen Gegenspieler vor sich, legte sich die Scheibe auf die Vorhand
und zog in die linke untere Ecke ab - 3:1 für die Pinguine (23.)! Die
Adler jetzt völlig aus dem Tritt, Krefeld besser und mit gefährlichen
Kontern. Einen solchen fuhren dann die Adler, Vitalij Aaab fuhr alleine
auf Müller zu, der parierte super im Spagat (28.). Das gleiche aus der
anderen Seite. In Unterzahl fuhr Alex Dück auf Huet zu, doch der bekam die
Fanghand gerade noch hinter Dücks Schuss (32.). Auch die darauf folgende
Unterzahl überstanden die Pinguine schadlos. Ebenfalls in Mannheimer
Unterzahl setzte Christoph Ullmann zu einem Konter an, doch Müller zeigte
sich wieder einmal enorm reaktionsschnell und begrub den Puck unter sich
auf der Linie (36.). Dann doch der Anschlusstreffer für die Adler. Der
bisher blasse NHL-Star Jochen Hecht, der den Puck genau unter die Latte
zimmerte (37.). Direkt im Anschluss gab es Dresche. Wright hatte Hecht
angeblich kurz vor dem Tor behindert, Hecht wehrte sich mit einem ziemlich
unfairen Ellenbogen gegen Wright, der auch noch gleich von drei
Mannheimern in die Mangel genommen wurde. Es folgte eine Rauferei zwischen
Hecht und Wright, die allerdings keinen Sieger fand. Völlig unverständlich
das Schiri Frank Awizus Wright zu der 5 + Spieldauerstrafe auch noch zwei
Minuten aufbrummte, wodurch die Adler wieder in Überzahl kamen, nach dem
Hecht und Wright duschen mussten. Doch die Pinguine blieben cool und
überstanden die Unterzahl. Mehr noch. Sie trafen! Ein super Zuspiel von
Selivanov bekam Sott auf den Schläger und der Stürmer schlenze die Scheibe
links unten in den Kasten, genau 54 Sekunden vor Ende des Drittels. Wenn
es so weiter geht, dann könnten hier drei Punkte heraus springen. Immer
noch sind die Pinguine einen Tick besser als die Adler.
3. Drittel:
Im Schlussdurchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen
beiden Teams. Mannheim wurde offensiver, die Pinguine mussten in der
Defensive Schwerstarbeit verrichten. Doch auch die Gäste hatten ihre
Chance. Rainer Köttstorfer traf mit einem Schlagschuss den Pfosten (49.),
Andy Delmore zwang Müller zu einer weiteren Glanztat (50.), Selivanov
scheiterte hauchdünn mit einem Bauerntrick (51.). Wahnsinn, was dann
passierte - Podollan bekam einen Pass vor das Tor von Müller gespielt, die
Zuschauer wähnten die Scheibe schon im Kasten, doch Müller - bereits auf
dem Bogen liegend - schnappte das Geschoss mit der Fanghand weg.
Unglaublicher Save! Es folgte eine weitere Unterzahl für Krefeld, doch die
Pinguine retteten teilweise spektakulär vor dem eigenen Tor. Es blieb
spannend, weil beide Mannschaften – bereits am Ende ihrer Kräfte – alles
in die Waagschale warfen. Doch die Pinguine retteten den Sieg über die
Zeit. Wirklich wahnsinn, wie man das Topteam der Liga hier im Griff hatte
und völlig verdient drei gaaaaanz wichtige Punkte entführte. Hoch verdient
war der Erfolg. Super Sieg!!!
Tore:
1:0 (2:28) Tripp (Healy, Plante),
1:1 (7:20) Guillet (Brule, Köttstorfer - 5:4),
1:2 (12:17) King (Brule Guillet),
1:3 (22:36) Brule (Guillet, Schnitzer),
2:3 (36:40) Hecht (Carciola, Podollan),
2:4 (39:06) King (Selivanov, Ziesche)
Strafminuten: 10 + 5 + 10 + 10 (=SD) Kelly + SD Hecht - 16 + 5 + SD Wright
Zuschauer: 5.700
Schiedsrichter: Awizus (Berlin)
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